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	<title>Toastbrot - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Toastbrot&amp;diff=142806&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wagner67 am 28. April 2026 um 17:07 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-28T17:07:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Toast-3.jpg|mini|Toastbrotscheibe vor und nach dem Rösten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toastbrot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{enS|toast|de=rösten}}; dieses aus dem [[Latein|lateinischen]] [[Partizip Perfekt Passiv]] {{lang|la|tostus|de=gedörrt}} von {{lang|la|torrere|de=dörren}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Georges-1913-Latein |Lemma=tosto |Band=2 |Spalte=3159 |Kommentar=wie im Lateinischen üblich, ist statt des Infinitivs die Erste Person Singular Indikativ Präsens Aktiv angegeben |zenoID=20002697092}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Röstbrot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein feinporiges Kasten[[brot]] mit dünner [[Brotkruste|Kruste]], das häufig vor dem Verzehr scheibenweise geröstet wird, heute üblicherweise mit einem [[Toaster]]. Nicht nur das klassisch gewordene Kastenweißbrot, sondern fast jedes Brot kann, früher als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bähschnitte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, getoastet werden, entwickelt aber je nach Sorte ein unterschiedlich ausgeprägtes Röstaroma. Auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ungetoastet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann das feinporige Kastenbrot als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toastbrot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Toast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toastbrot besteht im Wesentlichen aus [[Weizen]]mehl, Wasser, [[Fette|Fett]], [[Zucker]] oder ein anderes Süßungsmittel, [[Speisesalz]] und [[Triebmittel]]n wie [[Backhefe|Hefe]] oder Weizen[[sauerteig]], selten auch [[Milch]] oder [[Milchpulver]]. Hergestellt werden die Teige entweder mit [[Vorteig]]führung oder mit Weizensauerteig. Anstelle von Fett, Milch und Zucker kann auch ein vorgefertigtes Toastbrotbackmittel (ca. 10 %, bezogen auf die Mehlmenge) zugesetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bäckerbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Loderbauer |Titel=Das Bäckerbuch in Lernfeldern |Verlag=Verlag Handwerk und Technik |Ort=Hamburg |Datum=2008 |ISBN=978-3-582-40205-9 |Seiten=353}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch seinen vergleichsweise hohen Eiweißgehalt ([[Gluten|Weizenkleber]] und [[Milcheiweiß]]) hat der Teig ein gutes Gashaltevermögen, wodurch das langsam gegarte Brot seine feine Porung erhält. Der hohe Eiweißgehalt, der Zucker und das Fett sind verantwortlich für das typische Röstaroma, das beim Toasten entsteht, siehe [[Maillard-Reaktion]]. Werden die Brote als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buttertoast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, darf als Fett ausschließlich Butter verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere werden hergestellt und bezeichnet:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmleh.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ernaehrung/Lebensmittel-Kennzeichnung/LeitsaetzeBrot.pdf Leitsätze für Brot und Kleingebäck] (PDF) bmel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Toastbrot&amp;#039;&amp;#039; aus mindestens 90 Prozent Weizenmehl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weizenvollkorntoastbrot&amp;#039;&amp;#039; aus mindestens 90 Prozent Weizenvollkornerzeugnissen. Wird Säure zugesetzt, so stammt sie zu mindestens zwei Dritteln aus Sauerteig&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weizenmischtoastbrot&amp;#039;&amp;#039; aus mehr als 50 Prozent, jedoch weniger als 90 Prozent Weizenmehl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Roggenmischtoastbrot&amp;#039;&amp;#039; aus mehr als 50 Prozent, jedoch weniger als 90 Prozent Roggenmehl&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vollkorntoastbrot&amp;#039;&amp;#039; aus mindestens 90 Prozent Weizen-/Roggenvollkornerzeugnissen in beliebigem Verhältnis zueinander. Wird Säure zugesetzt, so stammt sie zu mindestens zwei Dritteln aus Sauerteig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkauft wird Toastbrot meist vorgeschnitten, wobei die Größe der Scheiben bei allen Herstellern etwa gleich ist, damit Toaster mit ähnlich großen Röstschlitzen produziert und verwendet werden können. In den letzten Jahren sind aber auch Formate auf den Markt gekommen, die etwas größer sind. Die klassischen Scheiben deutschen Toastbrots sind ca. 9,0&amp;amp;nbsp;cm × 9,5&amp;amp;nbsp;cm × 1,3&amp;amp;nbsp;cm groß und wiegen ca. 25 g. Die größeren Scheiben, oft als &amp;#039;&amp;#039;american&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;sandwich toast&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, sind etwa 11,0&amp;amp;nbsp;cm × 11,0&amp;amp;nbsp;cm × 1,2&amp;amp;nbsp;cm groß und wiegen ca. 37,5&amp;amp;nbsp;g. In einer handelsüblichen Packung befinden sich in der Regel 20 Scheiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Großbritannien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Großbritannien ist der Begriff &amp;#039;&amp;#039;toast&amp;#039;&amp;#039; schon für das [[Mittelalter]] als Bezeichnung für geröstetes Brot belegt. Das Brot wurde mit Stöcken am offenen Feuer geröstet und dann als Beilage zu einer Mahlzeit gegessen oder in Suppe getunkt. Es gab jedoch schon im Mittelalter spezielle [[Brotaufstrich|Toast-Aufstriche]], zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Pokerounce&amp;#039;&amp;#039; aus [[Honig]], [[Ingwer]] und [[Zimt]]. &amp;#039;&amp;#039;Toste rialle&amp;#039;&amp;#039; bestand aus einer Paste aus Zucker und Reismehl, süßem Wein, Rosinen, Nüssen und Gewürzen. Im 17. Jahrhundert war Toast mit einer Paste aus Zimt, Zucker und Wein besonders beliebt. Seit dem 16. Jahrhundert wurde das geröstete Brot auch mit Fleisch belegt, das nach dem Geschmack dieser Zeit mit Zucker, Zimt und Ingwer süß gewürzt wurde. Auch [[Haschee]] wurde als Auflage verwendet. Ende des 17. Jahrhunderts wurde es üblich, Toastbrot mit Butter zu bestreichen und warm zum Frühstück zu essen und später auch zum [[Britische Teekultur|Nachmittagstee]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;oxford&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Toast&amp;#039;&amp;#039;. In: Alan Davidson: &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Companion to Food&amp;#039;&amp;#039;. 2nd. ed. Oxford 2006, S. 799 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde belegter Toast in England zu einer [[Vorspeise]], auch beliebt als [[Appetithäppchen]], die sich gut zur Resteverwertung in der gehobenen Küche eigneten. Eine eher ungewöhnliche Verwendung fand das geröstete Brot im 18. Jahrhundert als Basis für die Herstellung von [[Ersatzkaffee]]. Hierfür wurde verkohltes Toastbrot in heißem Wasser eingeweicht. Der Geschmack hatte jedoch laut [[Alan Eaton Davidson|Alan Davidson]] nichts mit [[Kaffee]] zu tun.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oxford&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine eigene Bezeichnung für Brot, das sich zum Rösten eignet, (wie das im Deutschen übliche &amp;#039;&amp;#039;Toastbrot&amp;#039;&amp;#039;) gibt es im Englischen nicht. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;toast&amp;#039;&amp;#039; beschreibt auf Englisch ausschließlich das bereits geröstete Brot; vor dem Rösten wird es schlicht &amp;#039;&amp;#039;bread&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dict.cc/?s=Toastbrot |titel=Toastbrot |werk=dict.cc |kommentar=Übersetzung Englisch-Deutsch |abruf=2022-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eberhard Päßler 2.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Lava T01&amp;#039;&amp;#039;: Toaster von [[Eberhard Päßler]] (1968)]]&lt;br /&gt;
Im deutschsprachigen Raum ist die &amp;#039;&amp;#039;Bähschnitte&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;bähen&amp;#039;&amp;#039;: leicht rösten)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/baehen_Brot_roesten |titel=bähen |hrsg=[[Duden]]  |sprache=de |abruf=2022-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bereits im Mittelalter bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Gleinser: &amp;#039;&amp;#039;Anna von Diesbachs Berner ‚Arzneibüchlein‘ in der Erlacher Fassung Daniel von Werdts (1658), Teil II: Glossar.&amp;#039;&amp;#039; (Medizinische Dissertation Würzburg), jetzt bei Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1989 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, 46), S. 52 („biebrot“, „uff einer bäiten schniten brot“).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Toaster]] gab es zwar bereits seit etwa 1910, „Brotröster“ genannt, sie wurden aber für das übliche [[Mischbrot|Graubrot]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bundesrepublik bis 1990 sowie vereinigtes Deutschland seit 1990 ===&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik gab und gibt es das typische helle Toastbrot erst seit den 1950er Jahren.  „Mit Hilfe einer Vermarktungsorganisation amerikanischer Weizenproduzenten und deutscher Toastgerätehersteller wurde Toast als gehobene und ‚praktische‘ Brotmahlzeit nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in Deutschland mit einem hohen Werbeaufwand populär gemacht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Annette Hillringhaus, Monika Machnicki: {{Webarchiv |url=http://www.aski.org/kb2_01/kb201ulm.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Ein Toast auf den Toaster&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20110826064810}} Eine Ausstellung zu Technikgeschichte und Design der Toaster und zur Geschichte des Toastbrotes im [[Deutsches Brotmuseum|Deutschen Brotmuseum]] Ulm. In: &amp;#039;&amp;#039;Kulturberichte&amp;#039;&amp;#039;, 2/01, AsKI – Arbeitskreis selbständiger Kulturinstitute e.&amp;amp;nbsp;V., 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1963 wurde von Bäckereien eine &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Toastbrotverzehrs&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die die Marke [[Golden Toast]] auf den Markt brachte. Seit den 1980er Jahren gibt es in der Bundesrepublik auch dunkleren Vollkorntoast.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Florian Langenscheidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Standards – Marken des Jahrhunderts, Weltmarktführer, die Königsklasse deutscher Industriemarken in Wort und Bild – von Achenbach bis ZF Friedrichshafen&amp;#039;&amp;#039;, mit Texten von Melissa Borner. 15. Auflage. Deutsche-Standards-Edition, Köln / Gabler, Wiesbaden 2006, ISBN 3-409-12660-0, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Popularität des Toasts als [[Zwischenmahlzeit#Imbiss|Imbiss]] trug wesentlich die Erfindung des [[Toast Hawaii]] durch den Fernsehkoch [[Clemens Wilmenrod]] Mitte der 1950er Jahre bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DDR 1945 – 1990 ===&lt;br /&gt;
Eine vergleichbare Entwicklung gab es in der DDR nicht. Erste Toastgeräte kamen Mitte/Ende der 1960er-Jahre in den Handel. Als besonders innovativ erwies sich der Ingenieur [[Eberhard Päßler]], sein Toaster &amp;#039;&amp;#039;LAVA T01&amp;#039;&amp;#039;, entwickelt 1968; 1971 Jahresproduktion 80.000 Stück, wurde bis 1987 produziert. Aufgrund seines modernen Designs gehört der &amp;#039;&amp;#039;LAVA T01&amp;#039;&amp;#039; zur Sammlung der [[Pinakothek der Moderne]] in München und der des [[Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museums]]. Gleichwohl gab es ein eigenes &amp;#039;&amp;#039;Toastbrot&amp;#039;&amp;#039; in dieser Form nicht, verwendet wurde normales Kastenweißbrot, was ohnehin in der DDR kleinporig hergestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zwieback]]&lt;br /&gt;
* [[Armer Ritter|French Toast]]&lt;br /&gt;
* [[Toastständer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Toast|Toastbrot}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochene Version&lt;br /&gt;
|datei   = Toastbrot.ogg&lt;br /&gt;
|länge   = 06:26&lt;br /&gt;
|größe   = 3,55 MB&lt;br /&gt;
|version = 100060431&lt;br /&gt;
|datum   = 2012-02-23&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4117228-0|LCCN=sh2006004876}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brot]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wagner67</name></author>
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