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	<title>Tjüchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:05:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tj%C3%BCchen&amp;diff=2810877&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ fehlendes Wort ergänzt</title>
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		<updated>2024-09-15T09:00:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; fehlendes Wort ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tjüchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Wohnplatz im [[Wittmund]]er Ortsteil [[Leerhafe]] in [[Ostfriesland]]. Er liegt an der &amp;#039;&amp;#039;Kreisstraße 24&amp;#039;&amp;#039; des [[Landkreis Wittmund|Witmunder Landkreises]], die bei [[Isums]] von der [[Niedersachsen|niedersächsischen]] &amp;#039;&amp;#039;Landesstraße 11&amp;#039;&amp;#039; abzweigt und nach [[Kommende Burmönken|Burmönken]] führt. In der Gemarkung befand sich nach Quellen aus dem Jahr 1319 vermutlich die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kommende Tjüchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Tjüchen&amp;#039;&amp;#039; taucht in dieser oder ähnlicher Schreibung häufiger als Ortsname beziehungsweise als Bestandteil eines Ortsnamens auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe zum Beispiel [[Tjüche]], Ortsteil der Gemeinde [[Marienhafe]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach A. Schöneboom war &amp;#039;&amp;#039;Tjüch/e&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt: &amp;#039;&amp;#039;Joch&amp;#039;&amp;#039;) ursprünglich ein „Landmaß“ und meinte „die Fläche [...], die an einem Tag mit einem Joch Ochsen gepflügt werden konnte.“&amp;lt;ref&amp;gt;A. Schöneboom: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Filsum. Die Flur und ihre Namen&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesischer Haus-Kalender oder Hausfreund&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1955, S. 47–53&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Tjüchen&amp;#039;&amp;#039; könnte sich nach [[Arend Remmers]] auch vom [[Altfriesische Sprache|altfriesischen]] &amp;#039;&amp;#039;tiuche&amp;#039;&amp;#039; herleiten, das „einzelne Gebiete der Dorfmark, die von Arbeitsgruppen gemeinsam bearbeitet wurden“ bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Arend Remmers: &amp;#039;&amp;#039;Von Aaltukerei bis Zwischenmooren. Die Siedlungsnamen zwischen Dollart und Jade&amp;#039;&amp;#039;, Leer 2004, S. 220; 275&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im [[Ostfriesisches Wörterbuch|Ostfriesischen Wörterbuch]] findet sich der Hinweis, dass &amp;#039;&amp;#039;Tjücht&amp;#039;&amp;#039; auch gebräuchlich war als Name von Höfen und kleinen Wohnplätzen, die in der Nähe von alten geistlichen Stiftungen und Klöstern lagen und wo unter deren Verwaltung Vieh&amp;#039;&amp;#039;zucht&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Tjücht&amp;#039;&amp;#039;) betrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Cirk Heinrich Stürenburg: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039; (Nachdruck der Ausgabe Aurich 1857), Leer 1996, S. 283; siehe dazu auch &amp;#039;&amp;#039;[[Wörterbuch der Ostfriesischen Sprache]]&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Jan ten Doonkaat Koolman), Norden 1879–1884, Band III, S. 417&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geschichte des Wohnplatzes Tjüchen lässt vermuten, dass die letztgenannte Namensbedeutung hier zutrifft. Diese Annahme wird ebenfalls dadurch bestätigt, dass &amp;#039;&amp;#039;Tjüchen&amp;#039;&amp;#039; in alten Dokumenten auch als &amp;#039;&amp;#039;Tjüchermönken&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt: &amp;#039;&amp;#039;Tjüche(n) der Mönche&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Während des [[Mittelalter]]s bestand in dem Ort ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] der [[Kommende Burmönken]], das möglicherweise zuvor eine selbstständige Niederlassung des [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniterordens]] war, bevor es nach Burmönken [[Inkorporation (historisch)|inkorporiert]] wurde. Über die Geschichte der Kommende ist wenig bekannt. Archiv und Bibliothek gingen nach der Reformation verloren und die [[Wüstung]] der Ordensniederlassung wurde bisher nicht archäologisch untersucht. Tjüchen wurde 1319 im &amp;#039;&amp;#039;Vergleich zwischen dem Komtur des Johanniterhospitals in Burgsteinfurt und den friesischen Johanniterkommenden&amp;#039;&amp;#039; als selbstständige Kommende mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Thyuchen&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwOstfrUrkunde1878/0063?sid=64761bd627f20219f90542a0ac195577 Ernst Friedländer: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesischer Urkundenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band I: &amp;#039;&amp;#039;787 – 1470&amp;#039;&amp;#039;, Emden 1878, Blatt 44] (Heidelberger historische Bestände digital; eingesehen am 6. Mai 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlassung soll über eine eigene Kapelle verfügt haben, die bis dato aber noch nicht entdeckt werden konnte. Weitere Belege für eine Eigenständigkeit fehlen aber. Nach 1319 taucht es nur noch als Vorwerk auf. Während der [[Sächsische Fehde|sächsischen Fehde]] zerstörten Truppen der „Schwarzen Garde“ die Kommende im Jahre 1513. Nach der Reformation wurde Tjüchen zu einem Wohnplatz, auf dem 1823 14 Einwohner lebten, die sich auf drei Wohngebäude verteilten.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz de Wall (Ortschronisten der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]): [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Leerhafe.pdf &amp;#039;&amp;#039;Leerhafe, Stadt Wittmund, Landkreis Wittmund&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 696&amp;amp;nbsp;kB), eingesehen am 22. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 wurde durch Zufall auf einem Tjüchener Acker ein Feuersteinbeil aus der [[Trichterbecherkultur]]  (ca. 3000 bis 2500 vor Christus) gefunden. Der Fundort ist nach Angaben der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]] aber nicht der ursprüngliche Lageort des 10,7 cm langen Werkzeugs. Es gelangte nach Tjüchen durch eine Spülleitung vom Rand des Wittmunder Tiefs in den Jahren 1963/64.&amp;lt;ref&amp;gt;Ostfriesische Landschaft: [https://www.ostfriesischelandschaft.de/364.html Fundchronik 1981], eingesehen am 12. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marc Sgonina: &amp;#039;&amp;#039;Tjüchen – Johanniter&amp;#039;&amp;#039;. In: Josef Dolle unter Mitarbeit von Dennis Knochenhauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäuser in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810&amp;#039;&amp;#039;. Teil 3, Bielefeld 2012, ISBN 3-89534-959-3&lt;br /&gt;
* Enno Schöningh: &amp;#039;&amp;#039;Der Johanniterorden in Ostfriesland&amp;#039;&amp;#039;, Bd. LIV in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen und Vorträge zur Geschichte Ostfrieslands&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. von der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]] in Verbindung mit dem [[Niedersächsisches Landesarchiv (Standort Aurich)|Niedersächsischen Staatsarchiv Aurich]]), Aurich 1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Leerhafe}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ehemalige Johanniterklöster in Ostfriesland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.5521|EW=7.80099|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tjuchen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Ostfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommende des Malteserordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Wittmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wittmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Wittmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Wittmund]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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