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	<title>Titus von Lanz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T18:10:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Titus_von_Lanz&amp;diff=1873123&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Bedeutung */</title>
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		<updated>2023-08-19T07:43:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bedeutung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Titus Lanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1918 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritter von Lanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Januar]] [[1897]] in [[Passau]]; † [[4. Februar]] [[1967]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Anatomie|Anatom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des gleichnamigen [[Königreich Bayern|bayerischen]] [[Oberstleutnant]]s [[außer Dienst|a.&amp;amp;nbsp;D.]] und dessen Ehefrau Luise, geborene Leuze. Lanz hatte sich am 27. Dezember 1923 mit Hertha, geborene Marcus verheiratet. Mit ihr hatte er fünf Kinder. Sein ältester Sohn fiel am 7. Mai 1945 kurz vor Beendigung des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] als Soldat in Italien und sein jüngster Sohn Ulrich Lanz (* 15. November 1940 in München)&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Buck-Gramcko: &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Lanz zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Handchirurgie, Mikrochirurgie, Plastische  Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Band 43, Nr. 3,  2011, S. 194. {{DOI|10.1055/s-0031-1275305}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde ebenfalls Arzt und ein renommierter [[Handchirurgie|Handchirurg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Kern (Mediziner)|Ernst Kern]]: &amp;#039;&amp;#039;Sehen – Denken – Handeln eines Chirurgen im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; ecomed, Landsberg am Lech 2000. ISBN 3-609-20149-5, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Titus von Lanz’ Ehefrau 1948 verstorben war, verheiratete er sich erneut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Aufgewachsen in [[Ingolstadt]] und [[München]] verließ er das dortige [[Maximiliansgymnasium München|Maximilians-Gymnasium]] und trat am 7. Februar 1916 während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] als [[Kriegsfreiwilliger|Freiwilliger]] und [[Fahnenjunker]] in das [[Königlich Bayerisches 10. Infanterie-Regiment „König Ludwig“|10. Infanterie-Regiment „König Ludwig“]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] ein. Als [[Fähnrich]] war Lanz ab 4. November 1916 bei der 7. Kompanie an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] im Einsatz. Dort wurde er am 6. März 1917 zum [[Leutnant]] befördert und bis 7. Mai 1917 auch als [[Ordonnanzoffizier]] beim Regimentsstab verwendet. Lanz nahm an den [[Stellungskrieg|Stellungskämpfen]] in [[Flandern]], der [[Schlacht von Arras (1917)|Frühjahrsschlacht bei Arras]] und den Kämpfen um [[Langemark-Poelkapelle|Poelkapelle]] während der Zweiten Flandernschlacht teil. Zu Beginn des Jahres 1918 lag er in Stellungskämpfen im [[Artois]] und wurde dort Führer der 5. Kompanie. Diese führte er auch während der [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Frühjahrsoffensive]] Ende März und ging dann wieder in den Stellungskrieg über. Am 20. August 1918 gelang es Lanz mit seiner nur noch dreißig Mann starken [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] einen französischen Vorstoß abzuwehren und zur Überraschung des Feindes zum Gegenangriff überzugehen. Durch diese Maßnahme konnten die Stellungen bei [[Crapeaumesnil]] gehalten werden. Nach Aussage des für diesen Abschnitt verantwortlichen [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] [[Theodor von Watter]] trug es außerdem dazu bei, „den moralischen Faktor der ganzen Division in großem Maße zu heben“. Für diese Leistung wurde Lanz durch König [[Ludwig III. (Bayern)|Ludwig III.]] mit dem Ritterkreuz des [[Militär-Max-Joseph-Orden]]s beliehen. Damit verbunden war die [[Nobilitierung]] in den [[Deutscher Adel#Persönlicher Adel|persönlichen Adel]] und er durfte sich nach Eintragung in die [[Adelsmatrikel]] &amp;#039;&amp;#039;Ritter von Lanz&amp;#039;&amp;#039; nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach letzten Kämpfen in der Antwerpen-Maas-Stellung, räumte Lanz nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand von Compiègne]] mit den Resten seines Regiments das besetzte Gebiet und trat den Rückmarsch in die Heimat an. Hier wurde er nach der [[Demobilisierung]] zunächst beurlaubt und schied dann 1919 aus dem aktiven Militärdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mediziner ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Verabschiedung nahm Lanz ein Studium der Medizin an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] auf um Arzt zu werden. Dieses schloss er 1922 mit [[Staatsexamen]] und [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ab. Es folgten zwei Jahre als Assistent bei [[Hermann Stieve]] in [[Halle (Saale)|Halle]]. Bereits 1926 [[Habilitation|habilitierte]] er sich mit einer Schrift über Bau und Funktion des [[Nebenhoden]]s, wiederum in München; 1931 wurde er dort zum außerplanmäßigen [[Professur|Professor]] ernannt. Aufgrund seiner Ehe mit einer [[Juden|Jüdin]] wurde er von den [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Machthabern im Oktober 1938 vorübergehend aus dem Hochschuldienst entlassen, erhielt aber auf Vermittlung von [[Ferdinand Sauerbruch]] einen Forschungsauftrag des Reichsforschungsamtes. Er leitete von 1939 bis 1945 das Forschungsinstitut „Praktische Anatomie“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Lanz im Dezember 1945 wieder als Professor an die Münchner Universität berufen, im Juni 1947 [[Lehrstuhl|Ordinarius]] und Direktor des dortigen Anatomischen Instituts, das er über die Altersgrenze hinaus bis zu seinem Tod Anfang 1967 leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Titus von Lanz leistete Beiträge zu Bau und Funktion der männlichen [[Gonade|Keimdrüsen]] und zur Form der [[Rückenmark]]häute. Besondere Bedeutung erlangte jedoch sein mit [[Werner Wachsmuth (Mediziner)|Werner Wachsmuth]] begonnenes Werk &amp;#039;&amp;#039;Praktische Anatomie, Lehr- und Hilfsbuch der anatomischen Grundlagen ärztlichen Handelns&amp;#039;&amp;#039;. Neuartig an der Darstellung der Anatomie durch von Lanz und Wachsmuth war die konsequente Orientierung an der praktischen Anwendung durch den Arzt; besonders der 1935 erschienene, den menschlichen Arm behandelnde dritte Band erregte auch international Aufsehen. Das Werk war auch 1967, als von Lanz starb, nicht vollendet und wurde von anderen Bearbeitern fortgeführt; es erschien zum vorläufig letzten Mal im Jahr 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Dieter Buck-Gramcko]]|Titel=Ein Leben für die Handchirurgie: 100 Lebensbilder|Verlag=Steinkopff| Ort=Darmstadt|Jahr=2007|ISBN=978-3-7985-1776-9}} [http://books.google.de/books?id=1KDgd6eSHtcC&amp;amp;pg=PT138&amp;amp;lpg=PT138&amp;amp;dq=%22Ritter+von+Lanz%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=MHG1g1UsBD&amp;amp;sig=x_Y_f7KDIWvgKRtOk_fO1BsKUAs&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=BQVaS4-eJNWE_Ab_6vGPBQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=4&amp;amp;ved=0CBEQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=%22Ritter%20von%20Lanz%22&amp;amp;f=false Text im Netz]&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Herbert Lippert|Titel=Titus W.-H. Ritter von Lanz, 1897–1967|Sammelwerk=[[Acta Anatomica]]|Band=84|Jahr=1973|Seiten=465–474}} [http://content.karger.com/ProdukteDB/produkte.asp?Aktion=ShowPDF&amp;amp;ArtikelNr=000143954&amp;amp;Ausgabe=238371&amp;amp;ProduktNr=224197&amp;amp;filename=000143954.pdf PDF-Dokument]&lt;br /&gt;
* Rudolf von Kramer, Otto Freiherr von Waldenfels: &amp;#039;&amp;#039;VIRTUTI PRO PATRIA. Der königlich bayerische Militär-Max-Joseph-Orden. Kriegstaten und Ehrenbuch 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag des königlich bayerischen Militär-Max-Joseph-Ordens. München 1966. S. 230, 348.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1038010233|LCCN=|NDL=|VIAF=109370721}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lanz, Titus Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Max-Joseph-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Passau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lanz, Titus von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lanz, Titus; Lanz, Titus Ritter von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Anatom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Passau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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