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	<title>Titus Ullrich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T19:07:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Titus_Ullrich&amp;diff=1149363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht</title>
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		<updated>2026-01-10T12:28:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzungen korrigiert bzw. vereinheitlicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Titus Ullrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. August]] [[1813]] in [[Habelschwerdt]], [[Grafschaft Glatz]]; † [[17. Dezember]] [[1891]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Kunstkritiker|Kunst-]] und [[Literaturkritiker]] sowie Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der spätere königliche Hofrat, Sohn eines Landwirtes und Enkel des Habelschwerdter Bürgermeisters Hallmann, wurde im Hallmannschen Haus am Ring Nr. 7 geboren, in dem sich seine Mutter während der [[Befreiungskriege]] aufhielt. Zunächst von seinem Großvater unterrichtet, trat er 1825 in das [[Kłodzko|Glatzer]] [[Jesuitenkolleg Glatz|Königliche katholische Gymnasium]] ein. Ab 1832 studierte er [[Philosophie]] und [[Altertumswissenschaft]]en an der [[Universität Breslau]]. Ein Jahr später setzte er das Studium an [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]] fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod seines Vaters vereitelte seinen Plan, sich nach Beendigung seines Studiums als Privatdozent zu habilitieren. Er ließ sich aus diesem Grund als Privatlehrer in Berlin nieder, wo er 1845 sein allerdings wenig beachtetes Erstlingswerk, die episch-didaktische Dichtung „Das Hohe Lied“ herausgab. 1848 verbesserte sich seine finanzielle Lage durch eine Stellung als [[Feuilleton]]ist bei der kurz zuvor gegründeten [[National-Zeitung (19. Jahrhundert)|Nationalzeitung]]. Dort widmete er sich bis 1860 der Kritik des Tagesgeschehens in den Bereichen der [[Darstellende Kunst|Darstellenden]] und [[Bildende Kunst|Bildenden Kunst]] sowie der Literatur. Daneben war er eine der zentralen Persönlichkeiten des 1852 gegründeten literarisch-künstlerischen Clubs [[Rütli (Literarische Gruppe)|Rütli]]. Im Jahr 1854 reiste er für einen längeren Aufenthalt nach [[Italien]], 1857 konnte er die Große Kunstausstellung in Manchester besuchen und nutzte diese Reise zur Erkundung von England und Schottland, von wo er über Belgien und Paris heimkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Jahres 1860 wurde er zum Geheimsekretär im Büro der Generalintendantur der Königlichen Schauspiele in Berlin berufen, später zum Geheimen Intendanturrat befördert und zum königlichen Hofrat ernannt. Er trat 1887 in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titus Ullrich starb 1891 im Alter von 78 Jahren in Berlin an einem [[Herzinfarkt|Herzschlag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Robert Schumann ==&lt;br /&gt;
Zu Titus Ullrichs Verehrern gehörte [[Robert Schumann]], mit dem er 1847 in Berlin mehrfach persönlich zusammentraf.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Arnfried Edler (2010) sowie &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel Robert und Clara Schumanns mit Korrespondenten in Berlin 1832 bis 1883&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Klaus Martin Kopitz]], Eva Katharina Klein und [[Thomas Synofzik]] (= &amp;#039;&amp;#039;Schumann-Briefedition&amp;#039;&amp;#039;, Serie II, Band 17), Köln: Dohr 2015, S. 889f., ISBN 978-3-86846-028-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Werke Schumanns basieren auf Gedichten Ullrichs: der Männerchor &amp;#039;&amp;#039;Zu den Waffen&amp;#039;&amp;#039; WoO 4 Nr. 1 (1848) sowie die Lieder &amp;#039;&amp;#039;Herzeleid&amp;#039;&amp;#039; op. 107 Nr. 1 und &amp;#039;&amp;#039;Die Fensterscheibe&amp;#039;&amp;#039; op. 107 Nr. 2 (beide 1851). In einem Brief an [[Friedrich Hebbel]] bekannte Schumann, er kenne fast alle Werke Ullrichs „auswendig“. Er bat diesen – vergeblich – auch um ein Opernlibretto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werksauswahl ==&lt;br /&gt;
* 1845: &amp;#039;&amp;#039;Das Hohe Lied&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1847: &amp;#039;&amp;#039;Viktor&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1890: &amp;#039;&amp;#039;Dichtungen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Postum]] erschienen:&lt;br /&gt;
* 1893: &amp;#039;&amp;#039;Reisestudien aus Italien, England und Schottland&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1894: &amp;#039;&amp;#039;Kritische Aufsätze über Kunst, Litteratur und Theater&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Brümmer]], &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, 6. Aufl., Leipzig 1913, S. 240 ([https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/bruemmer_lexikon07_1913/?hl=Titus&amp;amp;p=244 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{ADB|39|201|203|Ullrich, Titus|Ludwig Julius Fränkel|ADB:Ullrich, Titus}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 3. Juli 1887 (Beitrag über die Pensionierung Titus Ullrichs)&lt;br /&gt;
* [[Arnfried Edler]], &amp;#039;&amp;#039;„Im Innersten aufregend“. Schumann und der „Revolutionsprophet“ Titus Ullrich&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Thomas Synofzik]] und [[Hans-Günter Ottenberg]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Schumann und Dresden&amp;#039;&amp;#039;, Köln (Dohr) 2010, S. 109–120.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117282898|LCCN=n/86/126710|VIAF=67238978}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ullrich, Titus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Glatzer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Robert und Clara Schumann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ullrich, Titus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ulrich, Titus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dichter und Kunstkritiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. August 1813&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Habelschwerdt]], [[Grafschaft Glatz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Dezember 1891&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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