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	<title>Titisee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Titisee&amp;diff=109298&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: /* Einleitung */ lf</title>
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		<updated>2025-12-06T16:08:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Ortsteil der Stadt Titisee-Neustadt am Seeufer siehe [[Titisee-Neustadt #Titisee]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Titisee&lt;br /&gt;
|BILD = Karte Titisee.png&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Karte des Titisees&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47/53/36/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 08/08/46/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Südschwarzwald]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Seebach (Wutach)|Seebach]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Gutach (Wutach)|Gutach]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Titisee-Neustadt]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 845.6&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NHN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 1.07&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot;&amp;gt;[https://www-docs.b-tu.de/fg-gewaesserschutz/public/projekte/uba_2/10_bad_wuert.pdf Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands: Teil 10 Baden-Württemberg (PDF; 411 KB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 1.870&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.750&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEEBREITE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 22500000&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 39.0&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 20.5&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PH-WERT = 7.3&lt;br /&gt;
|EINZUGSGEBIET = 24.2&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-EINZUGSGEBIET = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Titisee 001.jpg|mini|Bootsanlegestelle am Titisee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-NB Photoglob-Wehrli EAD-WEHR-23723-B.tif|mini|Titisee um 1912]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Titisee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[See]] im südlichen [[Schwarzwald]] in [[Baden-Württemberg]]. Er bedeckt eine Fläche von 1,07&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; und ist durchschnittlich 20&amp;amp;nbsp;m tief. Seine Entstehung verdankt er dem [[Feldberg-Gletscher]], dessen im [[Pleistozän]] entstandene [[Moräne]]n heute seine Ufer bilden. Gespeist wird er von dem das Bärental durchfließenden Seebach, der am [[Seebuck]], am Osthang des Feldberg-Massivs, dem [[Feldsee]] entspringt. Der Ausfluss des Sees auf {{Höhe|840|DE-NHN|link=1}} ist die [[Gutach (Wutach)|Gutach]], die ab dem Zusammenfluss mit der [[Haslach (Wutach)|Haslach]] unterhalb von [[Kappel (Lenzkirch)|Kappel]] den Namen [[Wutach]] trägt. Damit entwässert der Titisee schließlich zusammen mit der Wutach zwischen [[Waldshut-Tiengen|Tiengen]] und [[Waldshut-Tiengen|Waldshut]] in den [[Rhein|Hochrhein]]. Am Nordufer liegt der gleichnamige [[Kurort]], der Teil der Stadt [[Titisee-Neustadt]] ist. Der südwestliche Teil liegt auf [[Hinterzarten]]er Gemarkung. Die Wasserqualität des Titisees wird an den beiden  Badestellen &amp;#039;&amp;#039;Strandbad&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sandbank&amp;#039;&amp;#039; während der Badesaison regelmäßig mit Wasserproben kontrolliert. Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen sind über die Badegewässerkarte des Landesgesundheitsamts abrufbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://badegewaesserkarte.landbw.de/ |titel=Badegewässerkarte Baden-Württemberg  |hrsg=Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg |abruf=2022-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem im Jahr 1840 unter einem Hügel am Ausfluss der Gutach aus dem Titisee zwei [[Sarkophag]]e aus bearbeitetem [[Tuffstein]] gefunden wurden, vermutet der Archäologe [[Andreas Haasis-Berner]] in einem 2011 veröffentlichten Aufsatz, dass sie aus der Zeit zwischen den Jahren 700 und 900 stammen müssen. Zuvor hatte man den [[Hochschwarzwald]] für das erste Jahrtausend als unbesiedelt angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Haasis-Berner: &amp;#039;&amp;#039;Das Rätsel vom Titisee.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Nachrichten aus Baden.&amp;#039;&amp;#039; Heft 80/81&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Stellmach: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.badische-zeitung.de/titisee-neustadt/schnell-schnell-titisee-feiert-doch-geburtstag--41800329.html Titisee-Neustadt: Die Stadt hätte ums Haar das 900. Jubiläum verpasst: Schnell, schnell, Titisee feiert doch Geburtstag!]&amp;#039;&amp;#039;, Badische Zeitung, 25. Februar 2011, abgerufen am 23. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste urkundliche Aufzeichnungen aus dem Jahr 1050 finden sich im [[Kloster Allerheiligen (Schweiz)|Kloster Allerheiligen]] in [[Schaffhausen]], wo der Name &amp;#039;&amp;#039;Titinsee&amp;#039;&amp;#039; erwähnt wird. Auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Dettesee&amp;#039;&amp;#039; wird in einer Urkunde aus der Pfarrei [[Saig]] erwähnt, die aus dem Jahr 1111 stammt. Ungefähr seit 1750 wird der Name in seiner heutigen Form benutzt. Im Jahr 1929 erhielt der Stadtteil den Gemeindenamen &amp;#039;&amp;#039;Titisee&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Titisee-Neustadt |url=https://www.titisee-neustadt.de/pb/Titisee-Neustadt/start/leben+in/Geschichte.html |titel=Geschichte |sprache=de |abruf=2022-01-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220119175945/https://www.titisee-neustadt.de/pb/Titisee-Neustadt/start/leben+in/Geschichte.html |archiv-datum=2022-01-19 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-30 03:11:02 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Über die Herkunft des eigenartigen Namens &amp;#039;&amp;#039;Titisee&amp;#039;&amp;#039; gibt es verschiedene Theorien:&lt;br /&gt;
* Von einem weiblichen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;*Tita&amp;#039;&amp;#039; im Sinne von „See, an dem eine Tita wohnt oder Besitz hat“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|538|Titisee}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im [[Alemannische Dialekte|Alemannischen Dialekt]] heißt &amp;#039;&amp;#039;Teti&amp;#039;&amp;#039; Kindlein oder Kleinkind. Ein Tetisee oder Titisee wäre dann ein See, aus dem nach der lokalen Sage die kleinen Kinder stammen, so wie andernorts erzählt wird, dass der [[Weißstorch|Klapperstorch]] die Kinder bringen würde. Erzählungen über die Herkunft der Kinder aus Seen waren in Mitteleuropa durchaus weit verbreitet (vgl. auch [[Frau-Holle-Teich]]). Zu dieser Theorie passt, dass der Titisee ein sehr hochgelegener See ist und er zudem der Sage nach unendlich tief sein soll. Solchen Seen wurden früher besondere numinöse Kräfte zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel Kinderherkunft, [[Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens]], Berlin 2006, Digitale Bibliothek 145, Directmedia, S. 1350.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach einer anderen Theorie soll der römische Feldherr [[Titus]] in der Gegend am Titisee gelagert haben. Dabei scheint ihm der See derart gefallen zu haben, dass er ihm seinen Namen gab. Dies ist auch der Grund, warum heute der grobe Nachbau einer römischen [[Galeere]] auf dem Titisee verkehrt.&lt;br /&gt;
* Nach einer Sage soll ein Herr &amp;#039;&amp;#039;Titini&amp;#039;&amp;#039; im 12. Jahrhundert in der Gegend um den See gejagt haben.&lt;br /&gt;
* Auch der [[Aronstab]], früher in der Region als &amp;#039;&amp;#039;Tittele&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, kommt als Namensgeber in Frage, auch wenn er heute nicht mehr am Titisee vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
* Der Titisee gilt der Sage nach als Gewässer von unermesslicher und unmerkbarer Tiefe. Beim Versuch des Ausmessens ertönt aus der Tiefe (je nach Quelle) eine Stimme „Ergründest Du mich, so ersäufe ich Dich.“, „Willst Du mich messen, so will ich Dich fressen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;info&amp;quot;&amp;gt;Infotafel direkt am See&amp;lt;!--Öffentliches Gelände, daher vermutlich gemeinfrei--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; oder „Missest du mich, So verschling ich dich!“&amp;lt;ref name=&amp;quot;baader&amp;quot;&amp;gt;[[Bernhard Baader]]: &amp;#039;&amp;#039;[[s:Der Titisee|Der Titisee]].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinrich Schreiber (Historiker)|Heinrich Schreiber]]: &amp;#039;&amp;#039;[[s:Die Volkssagen der Stadt Freiburg im Breisgau|Die Volkssagen der Stadt Freiburg im Breisgau]]&amp;#039;&amp;#039;, Franz Xaver Wrangler, Freiburg im Breisgau 1867, S. 99–101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleiches erzählt man sich auch vom [[Feldsee]].&amp;lt;ref&amp;gt;August Vetter: Feldberg im Schwarzwald, Selbstverlag der Gemeinde Feldberg (Schwarzwald), 1996, S. 498 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Urseetal|Ursee]] soll nach einer Sage ein „unterirdischer“ Zusammenhang bestehen. Ähnliche Sagen gibt es auch vom [[Mummelsee]].&lt;br /&gt;
* Nach einer alten Überlieferung befindet sich der Titisee an der Stelle einer in den Fluten versunkenen Stadt, die untergegangen ist zur Strafe dafür, dass ihre Bewohner [[Brotfrevel]] begingen. Sie höhlten Brotlaibe aus, um sie als Schuhe zu missbrauchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;info&amp;quot; /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref name=&amp;quot;baader&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der See wird lediglich durch die weiße Haube einer alten Frau daran gehindert, auszulaufen. Jedes Jahr verfault ein Faden der Haube, sodass irgendwann das gesamte [[Dreisam]]tal vom See überflutet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;baader&amp;quot; /&amp;gt; (Tatsächlich entwässert der Titisee nach Nordosten über die Gutach in die Wutach und nicht nach Nordwesten in das Dreisamtal.)&lt;br /&gt;
[[Datei:Titisee-blick von hochfirst.jpg|mini|Blick auf den Titisee vom [[Hochfirst (Schwarzwald)|Hochfirst]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna und Flora ==&lt;br /&gt;
Im nährstoffarmen und wie ein „Freiwasser-Aquarium“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blinker&amp;quot;&amp;gt;Martin Wehrle: Schwarzer Wald und helle Angelfreuden, S. 22–26. Blinker, 10. Oktober 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; glasklaren Titisee finden sich große Raubfische ([[Zander]], [[Seeforelle]]n und ein großer Bestand an [[Hecht]]en), Schwarmfische ([[Coregonus|Felchen]], [[Rotauge]]n und [[Barschartige|Barsche]]) sowie [[Karpfen]], [[Döbel]] und [[Schleie]]n in flachen Bereichen. Diese Artenvielfalt wird durch [[Bachforelle]]n, [[Saiblinge]] und [[Regenbogenforelle]]n in den Mündungsbereichen der Bäche und durch [[Europäischer Aal|Aale]] und [[Quappe]]n (Trüsche) am Grund ergänzt. Zusätzliche Kleinfischarten sind [[Moderlieschen]], [[Elritze]] und [[Bachneunauge]]. Schwärme von Rotaugen und Döbel finden sich vermehrt am Auslauf der Uferpromenade,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blinker&amp;quot; /&amp;gt; wo Passanten Wasservögel mit Brot füttern. Während Karpfen nur vereinzelt vorkommen und keine Rekordgewichte erreichen, können hingegen Schleien, die sich im schlammigen Einlaufbereich des Seebaches gut entwickeln, Gewichte bis 2,5 Kilogramm&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blinker&amp;quot; /&amp;gt; erreichen. Die Große Maräne, in der Schwarzwaldregion „Felchen“ genannt, wurde im Jahr 1945 eingeführt, als das Titiseehotel die Fische, die es lebendig [[Lebendhälterung|hälterte]], aus Protest gegen die französischen Besatzer in den See kippte.&lt;br /&gt;
Um den See sind außerdem [[Graureiher]] zu beobachten.&lt;br /&gt;
An den Ufern des Titisees wachsen unter anderem die seltenen [[Brachsenkräuter]] [[Stachelsporiges Brachsenkraut]] (&amp;#039;&amp;#039;Isoëtes echinospora&amp;#039;&amp;#039;) und [[See-Brachsenkraut]] (Isoëtes lacustris).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard Pott |Titel=Biotoptypen |TitelErg=Schützenswerte Lebensräume Deutschlands und angrenzender Regionen |Verlag=Ulmer |Ort=Stuttgart (Hohenheim) |Datum=1996 |ISBN=978-3-8001-3484-7 |Seiten=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereisung ==&lt;br /&gt;
Der Titisee braucht im Winter lange, bis er [[Eis|gefriert]]. Dies liegt an den Winden, welche die Wasseroberfläche fast immer in Bewegung halten. Damit die Eisdecke zum Betreten freigegeben wird, muss die Dicke des [[Kerneis]]es mindestens 16&amp;amp;nbsp;cm betragen (Kerneis, auch Kompakteis genannt, ist stabil und enthält so gut wie keine Luftblasen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht Aussicht auf Freigabe, werden täglich Messungen durch den [[Bauhof]] der Stadt Titisee-Neustadt an drei bis vier Messpunkten durchgeführt. Sollte eine Freigabe möglich und von Verantwortlichen abgesegnet worden sein, werden bestimmte abgegrenzte Bereiche des Sees freigegeben, nie jedoch der ganze See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Regelung wurde eingeführt, nachdem zuvor ein Unfall geschehen war: Damals wurde der See als Start- und Landebahn für Flugtage benutzt. Um die Bahn zu räumen, wurde ein [[Traktor]] mit [[Schneepflug]] eingesetzt. Der Traktor brach am 14. Januar 1966 durch die Eisdecke und versank mitsamt dem Bühlhofbauern Walter Wilde (29) im See. Die Leiche konnte erst zwei Wochen später gefunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Schmider |Titel=Titisee-Chronik – Die Geschichte des Titisees und seiner Anwohner |Verlag=Selbstverlag Hans Schmider |Ort=Titisee-Neustadt |Datum=2004}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 fanden auf dem Titisee kurzfristig geplante Deutsche Meisterschaften im Eisschnelllauf, Eishockey, Eisschießen und Rodeln sowie das erste Eishockeyspiel im Schwarzwald statt. Der geplante Austragungsort in Altona musste wegen schlechter Wetterbedingungen zurückziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wsvtitisee.de/pb/Startseite/Geschichte.html |titel=titisee-neustadt.de – Geschichte |abruf=2020-07-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200716062059/https://www.wsvtitisee.de/pb/Startseite/Geschichte.html |archiv-datum=2020-07-16 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-22 22:44:49 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum Jahr 1958 gab es immer wieder Eishockeyspiele auf dem zugefrorenen Titisee, bis das [[Liste der Eisstadien in Deutschland|Eisstadion am Hermeshof]] errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtungen am Titisee ==&lt;br /&gt;
Der Titisee ist Heimathafen der Freiburger [[Rettungstauchen|Rettungstauchergruppe]] &amp;#039;&amp;#039;Pinguin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.badenova.de/mediapool/media/dokumente/unternehmensbereiche_1/kommunikation_1/meine_energie/2012_6/meine_energie_02-2012.pdf |titel=Forschende Froschmänner |werk=Badenova-Magazin |datum=2012-02 |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140726121444/https://www.badenova.de/mediapool/media/dokumente/unternehmensbereiche_1/kommunikation_1/meine_energie/2012_6/meine_energie_02-2012.pdf |archiv-datum=2014-07-26 |abruf=2016-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rettungstaucher-freiburg.de/ Website der Rettungstaucher Freiburg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am nordwestlichen Ende liegt die [[Veltishof|Jugendherberge Veltishof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Hans Schmider |Titel=Titisee-Chronik: die Geschichte des Titisees und seiner Anwohner |Verlag=Selbstverlag H. Schmider |Ort=Titisee-Neustadt |Datum=2004 |OCLC=314864708}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Hans Schmider, Alexander Möllinger |Titel=Titiseer Bilderchronik: Geschichte in Bildern von „Vierthäler“ bis Titisee-Neustadt |Verlag=Selbstverlag Schmider |Ort=Titisee-Neustadt |Datum=2012 |OCLC=827052969}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/documents/10184/241341/Titisee_Steckbrief_151030_final.pdf |titel=Titisee Steckbrief |hrsg=Institut für Seenforschung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg |datum=2015-07 |format=PDF |abruf=2020-08-23}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Institut für Seenforschung |Titel=Titisee |Sammelwerk=ISF Arbeitsbericht 2018 |Ort=Karlsruhe |Datum=2020-02 |Kapitel=Kap. 3.2 |Seiten=67–82 |OCLC=1021225362 |URN=nbn:de:bsz:boa-147064}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Titisee-Neustadt}}&lt;br /&gt;
* [https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/kZadT Karte von Titisee und Umgebung] auf: {{GeoQuelle|DE-BW|LUBW|ref=nein}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Titisee lake - panoramio.jpg|mini|Schiffsrundfahrt am Titisee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4285531-7|VIAF=240460008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Titisee-Neustadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hinterzarten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Wutach|STitisee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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