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	<title>Tirteln - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tirteln&amp;diff=2403189&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Hermann Wopfner; Kleinkram</title>
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		<updated>2024-12-07T22:43:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Hermann Wopfner; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tirtln Weisskohl Zur Sonne.jpg|mini|hochkant=1.2|Tirtln mit Sauerkraut]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tirteln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tirtlan, Türteln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tirschtln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tirschtlan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder {{lldS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tutres&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} sind ein traditionelles [[Siedegebäck|Schmalzgebäck]] der [[Südtirol]]er Küche, das ursprünglich besonders im [[Pustertal]], um [[Brixen]], im [[Gadertal]] und im [[Eisacktal]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anton Dörrer, Leopold Schmidt |Titel=Volkskundliches aus Österreich und Südtirol |TitelErg=[[Hermann Wopfner]] zum 70. Geburtstag dargebracht. |Datum=1947 |Seiten=155 |Online=[https://books.google.at/books?id=jtchAAAAMAAJ&amp;amp;q=S%C3%BCdtirol+T%C3%BCrteln&amp;amp;dq=S%C3%BCdtirol+T%C3%BCrteln&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=5cj1Ufa-CYaHPfikgLgE&amp;amp;sqi=2 Google-Vorschau]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verbreitung fand. Tirteln bestehen in der Hauptsache aus einem Teig aus [[Weizen]]- und [[Roggen]]-[[Mehl]], [[Milch]], [[Eier]]n sowie [[Butter]] und werden mit verschiedenen Füllungen zubereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zubereitung ==&lt;br /&gt;
Der aus Mehl (Weizen und Roggen zu gleichen Teilen), Butter, Milch und Eiern geknetete [[Teig]] wird zu einer Rolle geformt, von der Stücke abgeschnitten und zu tellergroßen Scheiben ausgerollt werden. Die Hälfte der Scheiben wird mit der zubereiteten Füllung bestrichen, mit einem zweiten, nicht bestrichenen Teigstück bedeckt und rund ausgeradelt oder mit einer [[Backform]] ausgestochen und an den Rändern zusammengedrückt. Anschließend werden sie schwimmend in heißem Fett (klassisch: [[Butterschmalz]]) gebacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Füllungen ===&lt;br /&gt;
Tirteln werden traditionell unterteilt in süße, saure und grüne Tirteln. Süße Tirteln werden mit einer Mischung aus Marmelade oder Preiselbeeren und [[Johannisbrotbaum|Johannisbrotkernmehl]] gefüllt, während sich in den sauren vor allem [[Sauerkraut]] befindet. Grüne Tirteln werden mit [[Spinat]] oder [[Mangold]], [[Quark (Milchprodukt)|Topfen]] und zerdrückten [[Kartoffel|Erdäpfeln]] gefüllt. Der Phantasie sind jedoch keine Grenzen gesetzt, so schrieb die Hochzeits- und [[Primiz]]-[[Koch|Köchin]] [[Nothburga Engl]] in ihrem handgeschriebenen Kochbuch von 1837 elf verschiedene Füllungen auf, u.&amp;amp;nbsp;a. auch mit Fleisch, Innereien, Grieß oder Schokolade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum und Tradition ==&lt;br /&gt;
Tirteln waren ursprünglich nur an hohen Festtagen üblich, sie galten früher als feiner Leckerbissen. Erst später bürgerte es sich ein, sie zu jeder Gelegenheit zu essen, warm oder kalt, am Abend oder zum Frühstück, zum Kaffee oder mit Mus. In [[Milland (Brixen)|Milland]] bei Brixen veranstaltete man bis 1925 jeweils am zweiten Fastensamstag neben dem Viehmarkt einen „Türtlmarkt“. In [[Lüsen]] gab es anlässlich des [[Georg (Heiliger)|St. Georgi]]-Kirchtags ein Armenmahl, bei dem laut einer Aufzeichnung aus dem Jahr 1749 auch „Törteln“ zur Verteilung kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Tirteln gab es in [[Olang]], dessen Bevölkerung wegen eines alten [[Geschichte der Pest|Pestgelübdes]] am Tag vor dem [[Sebastian (Heiliger)|Sebastianitag]], dem 19. Jänner, nichts Tierisches essen durfte. Am Abend gab es daher Tirteln, für deren Teig Zwiebeln mit [[Leinöl]] und einer „Mete“ vermischt wurden. Die „Mete“ bestand aus einer [[Mehlschwitze|Einbrenn]] aus Leinöl und Mehl, der man zusätzlich Mohn und Holzkohle zugab und mit Zuckerwasser aufgoss. Wenn die „Mete“ besonders schwarz war, sah man das als besonderes [[Fastenspeise|Fastenessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Franz Maier-Bruck |Titel=Vom Essen auf dem Lande – Klassische Bauernküche und Hausmannskost |Auflage= |Verlag=Kremayr &amp;amp; Scheriau/Orac |Ort=Wien |Datum=2006 |ISBN=978-3-218-00662-0 |Seiten=492–493}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südtiroler Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehlspeise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teigtasche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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