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	<title>Tirpitz-Stellung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T05:47:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tirpitz-Stellung&amp;diff=837776&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AHK: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-10-06T11:33:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tirpitz-Stellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Bunker]]anlage in der Nähe von [[Blåvand]] bei der [[Dänemark|dänischen]] Stadt [[Esbjerg]]. Der Bau wurde während des Zweiten Weltkrieges begonnen, aber nie fertiggestellt. Benannt ist die Stellung nach dem deutschen [[Großadmiral]] der früheren [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] [[Alfred von Tirpitz]] (1849–1930).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Juli 1944 begann die deutsche Besatzungsmacht unter Generalfeldmarschall [[Erwin Rommel]] mit dem Bau der Bunkeranlage; zu ihr gehörten die größten Bunker in Rommels gesamter Küstenverteidigung. Die Anlage sollte bis September 1945 fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Blavand-Tirpitz-Info-140617-001.JPG|mini|Infotafel mit Stellungsplan Tirpitz Blavand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blavand-Tirpitz-140617-018.JPG|mini|Modell des Artilleriebunkers Tirpitz 2 im Museum Blavand]]&lt;br /&gt;
Die Tirpitz-Stellung sollte mit vier Geschützen Typ [[38-cm-Schnelladekanone C/34]] das Meeresgebiet vor der Einfahrt nach Esbjerg decken. Die beiden Artilleriebunker bestanden je aus 2000&amp;amp;nbsp;m³ [[Beton]], die gesamte Stellung aus 6000&amp;amp;nbsp;m³.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan für die Tirpitz-Stellung sah zahlreiche Bunker vor:&lt;br /&gt;
* zwei Kanonenbunker für 38-cm-Geschütze auf Doppellafetten&lt;br /&gt;
* zwei Munitionsbunker&lt;br /&gt;
* ein Feuerleitbunker&lt;br /&gt;
* zwei Zugbunker mit Flakgeschütz&lt;br /&gt;
* sechs Mannschaftsbunker&lt;br /&gt;
* zwei Schwere Flakbunker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten der geplanten Bunker wurden bis zur Befreiung Dänemarks von der deutschen Besatzung nicht gebaut, die beiden Geschützbunker waren im Rohbau größtenteils fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanonenbunker:&lt;br /&gt;
* Grundfläche: 25,3 m × 22,6 m&lt;br /&gt;
* Höhe: 10,6 m&lt;br /&gt;
* Außenwände und Decke: 3,5 m&lt;br /&gt;
* Innenwände: 1,0–1,5 m&lt;br /&gt;
* Boden: 1,2 m&lt;br /&gt;
Geschütze:&lt;br /&gt;
* 38-cm-Schnelladekanone C/34 auf Doppellafette mit Panzerturm&lt;br /&gt;
* Länge: 19,63 m&lt;br /&gt;
* Gewicht: 111 Tonnen&lt;br /&gt;
* Seitenrichtwinkel: 360°&lt;br /&gt;
* Elevationswinkel: −5 ½° bis +30°&lt;br /&gt;
* Schussweite: Panzerbrisanzgeschoss (800&amp;amp;nbsp;kg) = 42,1&amp;amp;nbsp;km; Panzergranate (495&amp;amp;nbsp;kg) = 54,9&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* Feuergeschwindigkeit: 2 Schuss pro Rohr/Minute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Rohren handelte es sich um vier der sechs 38-cm-Rohre des beschädigten und außer Dienst gestellten Schlachtschiffes &amp;#039;&amp;#039;[[Gneisenau (Schiff, 1938)|Gneisenau]]&amp;#039;&amp;#039;, welches diese nach der Umrüstung von drei 28-cm-Drillings-Türmen zu drei 38-cm-Türmen (in Doppelrohraufstellung) bekommen sollte. Die Tirpitz-Stellung wurde jedoch nie fertiggestellt. Zum Zeitpunkt der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|deutschen Kapitulation]] lagen die vier Kanonen auf Schwerlastwagen im Bahnhof von [[Guldager Sogn|Guldager]] zwischen Varde und Esbjerg, da die Brücken in [[Varde]] für die über 110&amp;amp;nbsp;Tonnen schweren Wagen nicht ausgelegt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellung sollten alle Bunker zur Tarnung und zum Schutz weitgehend in Sand eingebettet und bepflanzt werden. Unterirdische Gänge oder Splitterschutzgräben sollten die Verbindung zwischen den Bunkern herstellen. Für den Transport der Geschosse war eine Schmalspurbahn vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Stellung heute ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tirpitz heute.jpg|mini|Der Museumsbunker Tirpitz 2 im Jahr 2004]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tirpitz-Stellung (10583821524).jpg|mini|Foto des Bunkers mit Hindernissen]]&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurden die Anlagen von den Alliierten inspiziert und abgesperrt, dann später der dänischen Regierung übergeben. Man überlegte die Nutzung durch das dänische Heer (z.&amp;amp;nbsp;B. Munitionslager usw.), gab die Idee dann aber auf. Die Anlagen wurden gesprengt, außer den beiden großen Bunkern, die für die Artilleriebestückung vorgesehen waren. Der nördliche Bunker 1 ist erhalten und im Zustand der damaligen Bauphase. Der Bunker 2 wurde als Museum für den [[Atlantikwall]] ausgebaut und wird heute noch genutzt. Es erfolgte lediglich eine Teilsprengung, um den vollgelaufenen Bunker zu entwässern. Der Rundschacht für den Kanonenturm wurde mit einer durchsichtigen Kunststoffkuppel versehen. Ausstellungen und zwei Filmräume (dänische und deutsche Vertonung) komplettieren den sonst in originalem Zustand befindlichen Bunker. Das Tirpitz-Museum wurde komplett erneuert und von [[Frederik von Dänemark|Kronprinz Frederik]] am 29. Juni 2017 offiziell eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kongehuset.dk/foto-video/indvielse-af-tirpitz-museet kongehuset.dk: Indvielse af Tirpitz-Museet (29. Juni 2017)], dänisch, abgerufen am 7. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu sehen gibt es Ausstellungen über die Geschichte der dänischen Westküste, die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges auf die Region und über [[Bernstein]]. Ein Tunnel führt außerdem in den alten Tirpitz-Bunker mit einer vierten Schau über die Geschichte des Atlantikwalls.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vardemuseerne.dk/museum/tirpitz/ Website Varde-Museum (vardemuseerne.dk), dänisch], abgerufen am 15. Juli 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Bunker 1 und 2 sind nur noch teilweise Betonruinen zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei der vier Kanonenrohre wurden in den 1960er Jahren verschrottet. Das letzte wurde per Bahn nach [[Kopenhagen]] transportiert und war dort als weltgrößtes Kanonenrohr im [[Königliches Dänisches Zeughausmuseum|Königlich Dänischen Zeughausmuseum]] ausgestellt. Im Jahr 2005 wurde es zum [[Festungsanlage Hanstholm|Bunkermuseum Hanstholm]] verbracht und kann dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* John Vernon Jensen: &amp;#039;&amp;#039;Die Tirpitz-Stellung. Ein Teil des Atlantikwalls&amp;#039;&amp;#039;. Tirpitz, Blåvand 2019.&lt;br /&gt;
* Infoblatt des Museums, Blavandshuk Lokalhistorisches Archiv, 2014.&lt;br /&gt;
* [[Niklas Maak]]: &amp;#039;&amp;#039;Die seltsamen Häuser von BIG&amp;#039;&amp;#039;, in: F.A.S. Nr. 38, 24. September 2017, S. 42.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tirpitz bunker|Tirpitz-Stellung|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://tirpitz.dk/de/ Homepage des Museums] (auf Deutsch).&lt;br /&gt;
* [https://www.hennestrand.de/erlebnisse/attraktionen/tirpitz-stellung/ Kompletter Guide des Museums (auf Deutsch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=55/33/1.22/N |EW=8/10/19.88/E |type=landmark |region=DK-83|dim=40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Varde Kommune]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atlantikwall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärmuseum in Dänemark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alfred von Tirpitz als Namensgeber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHK</name></author>
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