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	<title>Tiraspol - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiraspol&amp;diff=33097&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Weltalf: Einzelnachweis eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-15T09:45:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Transnistrien&lt;br /&gt;
|NameRumänisch        = Tiraspol/Тираспол&lt;br /&gt;
|NameRussisch         = Тирасполь&lt;br /&gt;
|NameUkrainisch       = Тирасполь&lt;br /&gt;
|Wappen               = Coat of arms of Tiraspol 1847.svg&lt;br /&gt;
|Flagge               = Flagge der Tiraspol.png&lt;br /&gt;
|Rajon                = Stadt Tiraspol&lt;br /&gt;
|Gegründet            = 1792&lt;br /&gt;
|Breitengrad          = 46/50/43.81/N&lt;br /&gt;
|Längengrad           = 29/37/58.36/E&lt;br /&gt;
|Höhe                 = &lt;br /&gt;
|Einwohner            = 148917&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand       = 2010&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://mepmr.org/zip/gss/soc.eco.razv.all.09.zip |text=mepmr.org&amp;lt;!-- hier stattdessen den Dateititel aufführen, danach – In: &amp;#039;&amp;#039;mepmr.org&amp;#039;&amp;#039;. --&amp;gt; |wayback=20131102014901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Metropolregion       = 350000&lt;br /&gt;
|Fläche               = 50&lt;br /&gt;
|Zeitzone             = [[Osteuropäische Zeit]] (UTC+2/UTC+3)&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl       = (+373) 533&lt;br /&gt;
|Postleitzahl         = &lt;br /&gt;
|Kfz-Kennzeichen      = &lt;br /&gt;
|Gemeindeart          = &lt;br /&gt;
|Gliederung           = &lt;br /&gt;
|Bürgermeister        = Andrei Besbabtschenko&lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
|Partei               = &lt;br /&gt;
|AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
|AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
|Webpräsenz           = https://tirasadmin.gospmr.org/&lt;br /&gt;
|Schutzpatron         = &lt;br /&gt;
|Stadtfest            = &lt;br /&gt;
|Karte                = &lt;br /&gt;
|Beschriftung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiraspol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{MolS}}-{{MolS|Тираспол|Cyrl=1}}, {{ruS|Тирасполь|Tiraspol|Audio=Ru-Тирасполь.ogg}}, {{ukS|Тирасполь|Tyraspol}}) ist die Hauptstadt des [[De-facto-Regime]]s [[Transnistrien]]. [[De jure]] ist sie die zweitgrößte [[Stadt]] der [[Republik Moldau]], die nach wie vor die Region als Teil des eigenen Territoriums ansieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiraspol liegt am östlichen Ufer des [[Dnister]] und ist Universitätsstadt, Kulturzentrum und Wirtschaftsstandort. Es hatte im Jahr 2010 knapp 150.000 Einwohner. Zusammen mit den nahegelegenen Städten [[Bender (Stadt)|Bendery]] und [[Slobozia (Dnister)|Slobodseja]] sowie zahlreichen Umlandsgemeinden bildet die Stadt eine [[Agglomeration]] mit knapp 350.000 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pokrovskaya.jpg|mini|links|Tiraspol im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Открытое письмо Тирасполь.jpg|mini|links|Post- und [[Telegrafenamt]] Tiraspol, Anfang des 20. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiraspol 2.JPG|mini|links|Die &amp;#039;&amp;#039;Uliza Lenina&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1941]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Helden-Denkmal Tiraspol 2012.jpg|mini|Helden-Denkmal in Tiraspol (2012)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Дом Советов - фасад.jpg|mini|links|Sowjet der Stadt Tiraspol]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Shevchenko Transnistria State University.jpg|mini|[[Transnistrische Staatliche Taras-Schewtschenko-Universität|Transnistrische Universität]]]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Tiraspol wurde im Jahre 1792 von dem [[Russisches Kaiserreich|russischen]] Feldherrn [[Alexander Wassiljewitsch Suworow|Alexander Suworow]] als [[Festung]] begründet, in der Nähe des rumänischen Dorfs Sucleia. Der Name Tiraspol leitet sich von der [[Altgriechische Sprache|altgriechischen]] Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Tyras&amp;#039;&amp;#039; (Τύρας) für den Fluss [[Dnister]] sowie von &amp;#039;&amp;#039;[[polis]]&amp;#039;&amp;#039; (πόλις) für Stadt ab und bedeutet zusammen „Stadt am Dnister“.&amp;lt;ref&amp;gt;Paula Tsoni: [https://greekreporter.com/2024/02/28/how-transnistrias-tiraspol-got-ancient-greek-name/ &amp;#039;&amp;#039;How Transnistria’s Tiraspol Got Its Ancient Greek Name&amp;#039;&amp;#039;] bei GreekReporter.com vom 28. Februar 2024 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tiraspol entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einer relativ wichtigen Zollstation. Im Jahr 1897 hatte die Stadt 29.323 Einwohner, vier Kirchen, eine Synagoge und eine Stadtbank.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyers Konversationslexikon, 6. Auflage Leipzig - Wien 1908, Band 19, Stichwort „Tiraspol“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der russischen [[Oktoberrevolution]] von 1917 wurde die Stadt Teil der [[Sowjetunion]]. Zwischen 1929 und 1940 fungierte Tiraspol dabei als Hauptstadt der [[Moldauische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik|Moldauischen Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik]], einer Teilrepublik der [[Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik|ukrainischen Unionsrepublik]]. 1926 lebten in der Stadt knapp 30.000 Menschen, davon etwa 55 % [[Russen]], 29 % der Stadtbevölkerung waren [[Juden]]. Bis zum Jahre 1940 stieg die Einwohnerzahl Tiraspols bis auf 50.000 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Wochen nach Beginn des [[Unternehmen Barbarossa|deutschen Angriffs auf die Sowjetunion]] besetzte das damals mit Deutschland verbündete [[Rumänien]] die Stadt am 7. August 1941. Am 12. April 1944, als die Stadt von der [[Rote Armee|Roten Armee]] zurückerobert wurde, war die Mehrheit der jüdischen Bevölkerung der Stadt im [[Holocaust]] ermordet worden. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte Tiraspol wieder zur Sowjetunion und war Teil der [[Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik|Moldauischen Sozialistische Sowjetrepublik]] und deren zweitgrößte Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der sowjetischen Zeit wurden zahlreiche Industriebetriebe in der Stadt angesiedelt, 1967 wurde zudem ein [[Oberleitungsbus]]-Netz eröffnet. Die russischsprachige Minderheit Moldaus konzentrierte sich insbesondere auf Tiraspol, wo sie in der Mehrheit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1990, kurz vor dem [[Zerfall der Sowjetunion]], pochte die Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik auf staatliche Unabhängigkeit, auch eine Vereinigung Moldaus mit Rumänien stand damals im Raum. Im östlichen Landesteil [[Transnistrien]] waren die unionserhaltenden Kräfte jedoch in der Mehrheit und sahen ihre Rechte durch eine nationalistische Politik gefährdet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Тирасполь. Рождественский собор.jpg|mini|Orthodoxe Kathedrale Geburt Jesu Christi in Tiraspol]]&lt;br /&gt;
Nachdem die Spannungen und Gegensätze immer weiter zunahmen, sagte sich schließlich 1990 der östlich des [[Dnister]] gelegene Landesteil vom Rest Moldaus los. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Transnistrien|Transnistrische Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik]]&amp;#039;&amp;#039; mit Tiraspol als Hauptstadt wurde dort ausgerufen und bemühte sich zunächst um einen Verbleib innerhalb der Sowjetunion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem fehlgeschlagenen [[Putschversuch in der Sowjetunion 1991]] rief die Republik Moldau, wie alle anderen Sowjetrepubliken, schließlich endgültig die Unabhängigkeit aus. Auch Transnistrien beharrt seitdem als [[Transnistrien|Transnistrische Moldauische Republik]] (PMR) auf staatlicher Unabhängigkeit, wurde jedoch bisher von keinem Staat anerkannt, wenngleich es indirekt durch Russland unterstützt wird. Seit dem [[Transnistrien-Konflikt|Transnistrien-Krieg 1992]], in dem Moldau vollständig die Kontrolle über die Region verlor, ist Transnistrien ein stabilisiertes De-facto-Regime mit eigener Verwaltung, Politik, Währung, Pässen und Staatsapparat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Status als Hauptstadt Transnistriens finden sich in der Stadt zahlreiche Regierungsinstitutionen und Ministerien. 1990 wurde das ehemalige Pädagogische Institut Tiraspol in die [[Transnistrische Staatliche Taras-Schewtschenko-Universität]] umgewandelt, wodurch Tiraspol zur Universitätsstadt wurde. Seit 1993 gibt es eine Oberleitungsbus-Linie, die Tiraspol mit der nahegelegenen Stadt [[Bendery]] verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das römisch-katholische [[Bistum Tiraspol]] bestand von 1848 bis 2002. Es war zwar nach der Stadt Tiraspol benannt worden, hatte seinen Sitz aber stets in [[Saratow]] an der [[Wolga]] in [[Russland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den größten und bekanntesten Unternehmen Tiraspols gehören heute der Elektronikproduzent [[Elektromasch]], der Textilhersteller [[Tirotex]], die Spirituosenmarke [[Kvint]] und der Großkonzern [[Sheriff (Unternehmen)|Sheriff]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demografie ==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung setzte sich 2004 aus etwa 42 % [[Russen]], 33 % [[Ukrainer]]n sowie 15 % [[Moldauer]]n zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://pridnestrovie.net/2004census.html |text=2004 Census: PMR urban, multilingual, multicultural. |wayback=20080430183313}} In: &amp;#039;&amp;#039;pridnestrovie.net&amp;#039;&amp;#039; (englisch; Transnistrische Volkszählung 2004).&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben leben in der Stadt noch kleinere Minderheiten von [[Bulgaren]] (1,5 %), [[Gagausen]] (1,3 %), [[Belarussen]] (1,1 %) sowie auch einige hundert Deutsche (zumeist [[Russlanddeutsche]]), Juden und [[Armenier]]. Etwa 5 % der Bevölkerung machten 2004 keine Angabe zu ihrer Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemals große jüdische Gemeinde (1929: 29,4 % der Stadtbevölkerung) ist heute infolge des [[Holocaust]]s und Emigration nur noch schwach in der Stadt vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiraspol sign.JPG|mini|Willkommensschild am Ortseingang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gemeindepartnerschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DEU|Ziel=Eilenburg}} (2002–2017)&lt;br /&gt;
Die jüngste Städtepartnerschaft mit Eilenburg wurde im Jahr 2002 abgeschlossen, jedoch nie aktiv gepflegt. Sie entwickelte sich aus einem Besuch des Eilenburger Lions-Club in Tiraspol. Seit dem Besuch einer Eilenburger Delegation zur Vertragsunterzeichnung in Tiraspol im November 2002 fand kein Gegenbesuch statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Gerlach (Text) und Kai Ziegner (Fotos): [https://taz.de/Cafe-Tiraspol/!627266/ &amp;#039;&amp;#039;Cafe Eilenburg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]].&amp;#039;&amp;#039; 9. April 2005, abgerufen am 28. Juli 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2017 erfolgte die Aufhebung von Eilenburger Seite.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://buergerinfo.ratsinfo-eilenburg.de/vo0050.php?__kvonr=1403 |titel=Aufhebung Städtepartnerschaftsvertrag mit Tiraspol |werk=buergerinfo.eilenburg.de |datum=2017-09-27 |abruf=2018-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Städtepartnerschaften:&lt;br /&gt;
* {{MDA|Ziel=Bălți}} (Moldau)&lt;br /&gt;
* {{RUS|Ziel=Kaluga}} ([[Russland]])&lt;br /&gt;
* {{BLR|Ziel=Minsk}} ([[Belarus]])&lt;br /&gt;
* {{UKR|Ziel=Mykolajiw}} ([[Ukraine]])&lt;br /&gt;
* {{RUS|Ziel=Obninsk}} ([[Russland]])&lt;br /&gt;
* {{RUS|Ziel=Sewerodwinsk}} ([[Russland]])&lt;br /&gt;
* {{ABC|#}} / {{GEO|Ziel=Sochumi}} ([[Abchasien]] / [[Georgien]])&lt;br /&gt;
* {{NOR|Ziel=Trondheim}} ([[Norwegen]])&lt;br /&gt;
* {{RUS|Ziel=Wolgograd}} ([[Russland]])&lt;br /&gt;
* {{SOS|#}} / {{GEO|Ziel=Zchinwali}} ([[Südossetien]] / [[Georgien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Симфонический оркестр ПМР.jpg|mini|links|Sinfonisches Orchester Tiraspol]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Театр Тирасполь.jpg|mini|Nadeschda-Aronezkaja-Dramentheater]]&lt;br /&gt;
In der Stadt hat die [[Transnistrische Staatliche Taras-Schewtschenko-Universität]] sowie das [[Transnistrisches Ingenieurwissenschaftlich-Technisches Institut|Transnistrische Ingenieurwissenschaftlich-Technische Institut]] seinen Sitz. Im Sommer 2013 wurde zudem die [[Staatliche Kunstakademie Tiraspol]] eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dina Leonidowa: {{Webarchiv |url=http://www.nr2.ru/pmr/459197.html |text=Начал работу Приднестровский государственный институт искусств. |wayback=20130914035812}} In: &amp;#039;&amp;#039;nr2.ru&amp;#039;&amp;#039; (russisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren haben Hochschulen aus [[Moskau]], [[Kiew]] und [[Odessa]] eine Zweigniederlassung in Tiraspol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt befinden sich zahlreiche Museen und Bibliotheken, ein staatliches Sinfonieorchester, sowie das Nadeschda-Aronezkaja-Dramentheater, das nach der ehemals in Tiraspol wirkenden Schauspielerin und Regisseurin [[Nadeschda Stepanowna Aronezkaja|Nadeschda Aronezkaja]] benannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AKSM-420 Tiraspol.png|mini|Ein Oberleitungsbus des Modells [[Belkommunmasch]] [[AKSM-420]] in Tiraspol]]&lt;br /&gt;
Der öffentliche Nahverkehr in Tiraspol wird hauptsächlich durch Linienbusse und Oberleitungsbusse abgewickelt. Das Oberleitungsbusnetz umfasst dabei nicht nur Tiraspol selbst, sondern auch die Nachbarstadt Bendery sowie den Vorort [[Parcani (Transnistrien)|Parkany]]. Darüber hinaus verkehren in der Stadt zahlreiche [[Marschrutka|Marschrutki]]. Der ehemalige Flughafen (Aerodrom Tiraspol) ist seit dem bewaffneten Konflikt 1992 nicht mehr in Betrieb, es gibt aber Pläne, ihn mit russischer Hilfe wieder zu öffnen. In Tiraspol verkehren unter anderem Züge nach [[Chișinău]], [[Odessa]] und [[Moskau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:19-01-18-Prednistrowien-RalfR-18.jpg|mini|Uferpromenade am [[Dnister]]]]&lt;br /&gt;
Tiraspol ist das wichtigste wirtschaftliche Zentrum Transnistriens. Bedeutendstes Unternehmen der Stadt ist der [[Sheriff (Unternehmen)|Sheriff-Konzern]], der eine Tankstellenkette, Supermärkte, Großbäckereien, Werbeagenturen, eine Baugesellschaft, einen Verlag und weitere Tochterunternehmen unterhält. In der Stadt haben auch der bekannte Spirituosenhersteller [[Kvint]] und die größte transnistrische Kommunikationsgesellschaft [[Interdnestrkom]] ihren Sitz. Auch die [[Pridnestrowskaja schelesnaja doroga|transnistrische Eisenbahngesellschaft]] ebenso wie mehrere Banken, darunter die [[Transnistrische Republikanische Bank]], sind in der Stadt beheimatet. Von der einst blühenden [[Textilindustrie]] blieb über die Jahrtausendwende offenbar noch ein nennenswerter Bestand an [[Bettwäsche]]fabrikation übrig&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://naehmaschinenwerk.de/jubilaeum_grussschreiben/seite_lapardina.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Schreiben von 2003 einer Frauenorganisation aus Tiraspol an Wittenberger Nähmaschinenfabrik&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20170327080918 |archiv-bot=2023-01-22 21:21:37 InternetArchiveBot}} beschreibt die Entwicklung der &amp;#039;&amp;#039;Näherinnenstadt&amp;#039;&amp;#039; (keine [[Web-Archivierung#Begrifflichkeiten|Mementos]]&amp;lt;!-- This URL has been excluded from the Wayback Machine. --&amp;gt;).&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit der Firma [[Tirotex]] ist aber auch noch ein großer Bekleidungshersteller aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der erfolgreiche Profifußballverein [[Sheriff Tiraspol]] hat seinen Sitz in der Stadt. Er spielt im 2002 eröffneten [[Sheriff-Stadion]] und ist, trotz der schwierigen politischen Situation, Mitglied der [[Divizia Națională]], der höchsten moldauischen Fußballliga, und mit 15 Meistertiteln moldauischer Rekordmeister. Seit der Saison 2013/2014 spielt auch [[Dinamo-Auto Tiraspol]] in der Divizia Națională.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte erfolgreiche Verein der Stadt, [[CS Tiligul-Tiras Tiraspol]], musste 2009 aus finanziellen Gründen seine Spieltätigkeit einstellen. Tiligul-Tiras war als einziger der Vereine bereits zur Zeit der Sowjetunion als damaliger [[Perwaja Liga (Sowjetunion)|Zweitligist]] im Profifußball vertreten. Ein weiterer ehemaliger Klub, der Tiraspol in der höchsten moldauischen Fußballliga repräsentierte, war der 2015 aufgelöste [[FC Tiraspol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt oder mit ihr verbundene Personen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- alphabetisch nach nachnamen geordnet--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* [[Mihail Caimacov]] (* 1998), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Igor Alexander Caruso]] (1914–1981), Psychologe in der Anstalt &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegelgrund]]&amp;#039;&amp;#039;, geboren in Tiraspol&lt;br /&gt;
* [[Andrei Corneencov]] (* 1982), moldauischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Artur Dalaloyan]] (* 1996), russischer Kunstturner&lt;br /&gt;
* [[Sasha Danilov]] (* 1976), österreichischer Klarinettist &amp;lt;!-- https://www.discogs.com/de/artist/2572232-Sasha-Danilov https://www.imdb.com/name/nm7449541/ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Alexander Göhring]] (* 1977), deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Svetlana Guskova]] (* 1957), Leichtathletin&lt;br /&gt;
* [[Wladimir Walerjewitsch Jastrebtschak|Wladimir Jastrebtschak]] (1979–2024), transnistrischer Politiker (Außenminister)&lt;br /&gt;
* [[Serhij Kiwalow]] (* 1954), ukrainischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Boris Kolker]] (* 1939), russisch-amerikanischer Sprachwissenschaftler und [[Esperantist]]&lt;br /&gt;
* [[Michail Fjodorowitsch Larionow|Michail Larionow]] (1881–1964), russischer Maler&lt;br /&gt;
* [[Igor Wiktorowitsch Ljowschin|Igor Ljowschin]] (* 1974), russischer Handballtorwart&lt;br /&gt;
* [[Andrei Sergejewitsch Loginow|Andrei Loginow]] (* 1972), russischer Mittelstreckenläufer&lt;br /&gt;
* [[Alexander Wladimirowitsch Martynow|Alexander Martynow]] (* 1981), transnistrischer Politiker&lt;br /&gt;
* [[Violeta Mițul]] (1997–2023), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Juri Sergejewitsch Moltschan|Juri Moltschan]] (* 1983), russischer Florettfechter&lt;br /&gt;
* [[Walentyna Myschak]] (1942–2022), sowjetische Volleyballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Julia Neigel|Julia „Jule“ Neigel]] (* 1966), deutsche Sängerin, Songwriterin und Musikproduzentin, lebte als Kind zwei Jahre in der Stadt&lt;br /&gt;
* [[Alexander Issifowitsch Nemirowski|Alexander Nemirowski]] (1919–2007), russischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Jurij Otmarschtajn]] (1890–1922), Offizier&lt;br /&gt;
* [[Gheorghe Pintilie]] (1902–1985), Politiker (Partidul Comunist Român) und Generalleutnant der Securitate&lt;br /&gt;
* [[Alexandru Popovici (Fußballspieler, 1977)|Alexander Popowitsch]] (* 1977), moldauischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Natascha Rusnachenko]] (* 1969), österreichische Handballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Nina Wiktorowna Schtanski|Nina Schtanski]] (* 1977), transnistrische Politikerin&lt;br /&gt;
* [[Juri Wassiljewitsch Schumski|Juri Schumski]] (1887–1954), sowjetischer Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Nikolai Dmitrijewitsch Selinski|Nikolai Selinski]] (1861–1953), russischer Chemiker, Mitglied der Akademie der Wissenschaften der UdSSR&lt;br /&gt;
* [[Georgi Stamatow]] (1869–1942), bulgarischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Serghei Țvetkov]] (* 1988), moldauischer Radrennfahrer&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://tirasadmin.gospmr.org/ Offizielle Website der Stadt] (russisch)&lt;br /&gt;
* Thomas Gerlach (Text) und Kai Ziegner (Fotos): [https://taz.de/Cafe-Tiraspol/!627266/ &amp;#039;&amp;#039;Cafe Eilenburg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]].&amp;#039;&amp;#039; 9. April 2005&amp;lt;!-- abgerufen am 28. Juli 2021 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte in Transnistrien&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Rajons in Transnistrien&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Rajons in der Republik Moldau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4663455-1|LCCN=n81033329|VIAF=147753745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Transnistrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiraspol| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheit in Transnistrien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Dnister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Weltalf</name></author>
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