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	<title>Tippelskotten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T21:53:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tippelskotten&amp;diff=1685788&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Atamari: kl. Überarbeitung</title>
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		<updated>2021-04-24T13:04:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl. Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tippelskotten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliger [[Schleifkotten]] in [[Wuppertal]]-[[Ronsdorf]] im Tal der [[Gelpe (Morsbach)|Gelpe]] rund 175 Meter wegaufwärts vom ehemaligen [[Jasperskotten]]. Die [[Wüstung]] ist als [[Bodendenkmal]] geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltungszustand ==&lt;br /&gt;
Der [[Erhaltungsgrad|Erhaltungszustand]] wird im Bodendenkmalseintrag&amp;lt;ref&amp;gt;Der Bodendenkmalseintrag bezieht sich auf:&amp;lt;br /&amp;gt;Egon Viebahn: Hämmer und Schleifkotten im Gelpetal. Wuppertal 1985, S. 76f&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt beschrieben: Der ungefähr 50 Zentimeter breite [[Mühlengraben|Obergraben]] ist erhalten und im Gelände gut erkennbar, er mündet nach einem gebogenen Verlauf in einem [[Teich|Hammerteich]]. Er wird durch einen flachen [[Deich|Erdwall]] zur Bachseite begrenzt. Die [[Wehr (Wasserbau)|Schlacht]] ist nicht mehr erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hammerteich ist im oberen Drittel verlandet, stellenweise ist rostroter, eisenreicher [[Schlamm]] sichtbar. Der Teich wird zur Gelpe hin durch einen gut erhaltenen und bewachsenen Erddamm von rund einem Meter Höhe begrenzt. Die Schöttstelle im Teichdamm ist ausgeschwemmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gut erkennbare Standort des Kottens lag hinter dem Staudamm und ist in Teilen noch als Reste von Mauern erkennbar. Das [[Mauerwerk]] aus rotgrauen [[Sandstein]]en wurde in Bruchsteintechnik errichtet, seine Teile stammen mutmaßlich aus einem kleinen [[Steinbruch]] im Hang oberhalb des Teiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mühlengraben|Untergraben]] ist ebenfalls gut erhalten, er wird durch einen tonnenförmigen Durchlass geführt und ist vom Bach nur undeutlich begrenzt. Er stellt gleichzeitig den Obergraben des Jasperskottens dar, der ebenfalls als Bodendenkmal, mit einem eigenen Eintrag, geschützt ist. Bei einer kurzen Sammlung im und am Untergraben wurden mehrere [[Schlacke (Metallurgie)|Schlackenreste]] gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Schleifkottens als „&amp;#039;&amp;#039;Schleipkotten von Godthartz erben uffm Cronenbergk&amp;#039;&amp;#039;“ stammt aus dem Jahr 1607, laut Stursberg ist er aber älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stursberg&amp;quot;&amp;gt;[[E. Erwin Stursberg]]: „&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Hütten- und Hammerwesens im ehemaligen Herzogtum Berg&amp;#039;&amp;#039;“, Remscheid, 1964&amp;lt;/ref&amp;gt; 1696 ist er im Besitz eines &amp;#039;&amp;#039;Peter Jacobs auf dem [[Westen (Remscheid)|Westen]]&amp;#039;&amp;#039;, der einen [[Goldgulden]] [[Wassererkenntnis]] zahlte. Die Kottenanlage wurde schließlich am 16. August 1768 konzessioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1800 gehörte der Kotten der [[Erbengemeinschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Engel Jansen auf der [[In der Gelpe|Gelpen]]&amp;#039;&amp;#039;. Die zu entrichtende [[Abgabe]] betrug 1 [[Reichstaler]] und 32 [[Albus (Münze)|Albus]]. Eine Eintragung des Kottens ist auf der Urkarte von 1815 jedoch nicht erkennbar, weder als Stauanlage noch als Gebäude. Für die Jahre 1829 und 1834 wurden &amp;#039;&amp;#039;Peter Jansen&amp;#039;&amp;#039; und Witwe &amp;#039;&amp;#039;Jansen&amp;#039;&amp;#039; als Eigentümer des Schleifkottens genannt, die dort mit Hilfe eines [[Knecht]]es [[Bohrer]] und Kleinwerkzeuge fertigten. Im Besitz der Familie Jansen befand sich auch der Jasperskotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kotten besaß zwei Zuflüsse für zwei oberschlächtige [[Wasserrad|Wasserräder]], die zwei [[Gerinne]] und ein [[Gebläse]] antrieben. Eines der Gerinne wurde aber wieder ausgebaut, da der Wasserstand nie für den Betrieb beider [[Welle (Mechanik)|Wellen]] gleichzeitig reichte. Auf der Welle saßen zwei [[Schleifstein]]e und eine [[Pliestscheibe]]. Wegen Wassermangels war der Kotten häufig von Mai bis November außer Betrieb. Die Leistung des Wasserrads wird mit vier [[Pferdestärke|PS]] angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 wechselte der Besitzer der Konzession, nun schliffen dort &amp;#039;&amp;#039;Peter Jansen&amp;#039;&amp;#039; und ein &amp;#039;&amp;#039;Carl Noltzen&amp;#039;&amp;#039;. 1867 schied &amp;#039;&amp;#039;Peter Jansen&amp;#039;&amp;#039; aus und &amp;#039;&amp;#039;Carl Noltzen&amp;#039;&amp;#039; betrieb die Anlage zusammen mit einem &amp;#039;&amp;#039;Abraham Pickart zu [[Mühlenberg (Wuppertal)|Mühlenberg]]&amp;#039;&amp;#039; weiter. Das Wasserrad trieb unter Noltzen nun vier Schleifsteine und eine Pliestscheibe an. Da der Untergraben des Tippelskottens zugleich der Obergraben des bachabwärts gelegenen Jasperskottens war, gestaltete sich die Frage nach den jeweils nutzbaren Wassermengen kompliziert. Ein an einem Baum angebrachter [[Pegel (Wasserstandsmessung)|Pegel]] zeigte schließlich einen zu hohen Wasserstand im gemeinsamen Graben und damit einen drohenden, den Tippelskotten blockierenden Rückstau an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 war &amp;#039;&amp;#039;Abraham Pickart&amp;#039;&amp;#039; alleiniger Besitzer des Kottens, dann bis 1884 ein Kaufmann namens &amp;#039;&amp;#039;Abraham Löwental&amp;#039;&amp;#039;. In diesem Jahr übernahm &amp;#039;&amp;#039;Gustav Pickart zu Mühlenberg&amp;#039;&amp;#039; und produzierte bis 1895. Nun wurde der Schmied &amp;#039;&amp;#039;Karl Tippel zu Dahl&amp;#039;&amp;#039; ([[Oberdahl (Wuppertal)|Ober-]] oder [[Unterdahl]]) zusammen mit seiner Frau &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Weppler&amp;#039;&amp;#039; und einem [[Klempner]]meister &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Griffel&amp;#039;&amp;#039;  aus [[Dortmund]] als Eigentümer genannt. Unter dem Namen Tippelskotten wird die Anlage auch in der Liste der Bodendenkmale geführt. Der Abriss erfolgte im Jahr 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterschutzstellung als Bodendenkmal erfolgte am 3. Februar 1997 mit dem Eintrag in die Liste. Geschützt sind demnach die Stauanlage, die Grabensysteme sowie die Reste des Betriebsgebäudes. Weitere Reste des Kottengebäudes sind im Untergrund zu vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Egon Viebahn: &amp;#039;&amp;#039;Hämmer und Schleifkotten im Gelpetal&amp;#039;&amp;#039;. Born-Verlag, Wuppertal 1983, ISBN 3-87093-033-0 (Erweiterte Neuauflage 2003)&lt;br /&gt;
* Günther Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Hämmer- und Kottenforschung in Remscheid&amp;#039;&amp;#039;. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Von Gerstau bis Haddenbach mit Gelpetal und Ibach&amp;#039;&amp;#039;. Verlag: Buchhandlung R. Schmitz, Remscheid 2002, ISBN 3-9800077-3-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DLWuppertal|B009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/13/12.70/N |EW=7/9/46.59/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Wuppertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schleifkotten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Atamari</name></author>
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