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	<title>Tiny Debüser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:35:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiny_Deb%C3%BCser&amp;diff=1475559&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2: keine Quelle aufzufinden für seit Anfang eingetragene Kategorie, die im Text nicht belegt wird und wohl unzutreffend ist; Artikelerstellerin inaktiv</title>
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		<updated>2025-11-24T00:41:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine Quelle aufzufinden für seit Anfang eingetragene Kategorie, die im Text nicht belegt wird und wohl unzutreffend ist; Artikelerstellerin inaktiv&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiny Debüser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren als &amp;#039;&amp;#039;Maria Friederike Christine Debüser&amp;#039;&amp;#039;, später auch &amp;#039;&amp;#039;Tini Debüser-von Passavant&amp;#039;&amp;#039;, * [[4. Juni]] [[1891]] in [[Köln]]&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Köln 1, Geburtsregister 1891, Eintrag Nr. 3325&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[10. Oktober]] [[1957]]) war eine deutsche [[Mezzosopran]]istin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ihre Eltern waren der Kaufmann Peter Debüser (* 1860 Köln; † 1935 [[Düsseldorf]])&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Civilstand der Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Kölnische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Juni 1891, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; und Thekla Debüser, geb. Krohmann (* 1864 Köln; † 1953 Düsseldorf). Ihre Schwester Leonie war mit den Komponisten [[Hermann Unger (Komponist)|Hermann Unger]] verheiratet. Christine „Tini“ Debüser wuchs in Düsseldorf auf, ihre Ausbildung erfolgte u.&amp;amp;nbsp;a. durch [[Aglaja Orgeni]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kölnische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 6. April 1914, S. 5 ([https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/MXGQ7DNPHDCEUQZQTGWMRFU7TBDTMVHQ?issuepage=5 Online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste Auftritte sind ab 1913 nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;so im &amp;#039;&amp;#039;Düsseldorfer Generalanzeiger&amp;#039;&amp;#039; vom 14. Juni 1913&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang der 1920er Jahre wurde Debüser als ausgezeichnete Sopranistin gefeiert, die sich insbesondere für moderne Musik einsetzte. Sie sang Werke von [[Paul Hindemith]], [[Rudi Stephan]], [[Julius Weismann]], [[Yrjö Kilpinen]] und [[Ernst Krenek]], der 1925 drei Gedichte von [[Rainer Maria Rilke]] –&amp;amp;nbsp;unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;O&amp;amp;nbsp;Lacrimosa&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– bewusst für ihre Stimme vertonte. Sie sang auch die Uraufführung 1927 unter der Leitung von [[Hermann Abendroth (Dirigent)|Hermann Abendroth]]. Debüser war Mitbegründerin der Kölner Gesellschaft für Neue Musik. Sie heiratete 1918 den Komponisten [[Erich Anders]], die Ehe hielt jedoch nicht lange. Ihre Beliebtheit zeigte sich auch noch 1931, als sie zusammen mit [[Ida zur Nieden]] und [[Joseph Schmidt (Sänger)|Joseph Schmidt]] als Gesangsdarstellerin für den Film &amp;#039;&amp;#039;Goethe lebt&amp;amp;nbsp;…!&amp;#039;&amp;#039; von [[Eberhard Frowein]] engagiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.filmportal.de/film/goethe-lebt_07a4e0d263484647aa551397c19b65de Filmportal.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1933 war sie eine überzeugte [[Nationalsozialismus|Nationalsozialistin]], arbeitete in der [[NS-Frauenschaft]] und war Mitglied des [[Kampfbund für deutsche Kultur|Kampfbundes für deutsche Kultur]]. Sie erhoffte sich damit einen Aufschwung ihrer Karriere, da ihre künstlerische Reputation in die Mittelmäßigkeit abzusinken drohte. Debüser war seit 1933 neu verehelicht mit dem Produktionsleiter des „Goethe“-Films, dem Kaufmann Hans von Passavant (* 1890 Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M.; † 1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Berlin-Charlottenburg III, Heiratsurkunde Nr. 154 vom 30. März 1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kritik war ihr nicht mehr so wohlgesonnen und der Dirigent [[Hermann Scherchen]] verspottete sie als ein „Himbeerbonbon“. Da ihr der Karriereschub mit Kunst allein nicht gelang, arbeitete sie zeitweise als Sekretärin im [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Propagandaministerium]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Musik im NS-Staat&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit zwei Nachbarinnen denunzierte sie 1943 den Pianisten [[Karlrobert Kreiten]] wegen abfälliger Äußerungen über den Nationalsozialismus. Kreiten wurde daraufhin zum Tode verurteilt und hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald Wieser]]: {{Der Spiegel |ID=13525943 |Titel=Tod eines Pianisten |Jahr=1987 |Nr=51}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Kriegsende behauptete sie, man habe sie dazu überredet. Kreitens Freundin erinnerte sich später jedoch, dass Debüser Kreitens Mutter [[Emmy Kreiten-Barido|Emmy]], die ebenfalls Sängerin war, ihren Erfolg und vor allem den ihres Sohns neidete und die „Gelegenheit beim Schopfe (nahm), ihr eins zu verpassen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Lück: &amp;#039;&amp;#039;Ein Exempel wird statuiert – der Fall Karlrobert Kreiten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Musik und Musikpolitik im faschistischen Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt 1984, ISBN 3-596-26902-4, S. 246&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Debüser, Tiny&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Carl Wilhelm Merseburger|Paul Frank]] / [[Wilhelm Altmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurzgefasstes Tonkünstler-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Neudruck der 14. Auflage von 1936. Heinrichhofen’s Verlag, Wilhelmshaven 1971. ISBN 3-7959-0083-2, S. 119 sowie in: Zweiter Teil: Ergänzungen und Erweiterungen seit 1937. Band 1. Heinrichhofen’s Verlag,  Wilhelmshaven 1974. ISBN 3-7959-0087-5, S. 142&lt;br /&gt;
* Friedrich Lambart (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tod eines Pianisten: Karlrobert Kreiten und der Fall Werner Höfer&amp;#039;&amp;#039;. Hentrich, Berlin 1988, ISBN 3-926175-48-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116042494|LCCN=|VIAF=753607}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Debuser, Tiny}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mezzosopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KfdK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Debüser, Tiny&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Debüser, Maria Friederike Christine (Geburtsname); Debüser, Tini; Passavent, Tiny von (Falschschreibung); Passavant, Christine von (Ehename)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Mezzo-Sopranistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juni 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Oktober 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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