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	<title>Tinsdal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T08:22:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tinsdal&amp;diff=753266&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hinnerk11: /* Geschichte */ ortsüblicher Begriff</title>
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		<updated>2025-12-10T23:35:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; ortsüblicher Begriff&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tinsdal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Tinsdahl&amp;#039;&amp;#039;) gehört heute größtenteils zu [[Hamburg-Rissen]], ein kleines Gebiet auch zu [[Wedel]]. Der [[Hamburg|Hamburger]] Teil grenzt im Westen an die Stadt Wedel im [[Kreis Pinneberg]] ([[Schleswig-Holstein]]). Im Süden reicht es bis an die [[Elbe]], die dort die Grenze zu [[Niedersachsen]] bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hamburger Tinsdal besteht überwiegend aus [[Wohngebiet]]en mit [[Einfamilienwohnhaus|Einzelhausbebauung]]. Richtung [[Wittenbergen (Hamburg)|Wittenbergen]] erstreckt sich das [[Naturschutzgebiet Wittenbergen]].&lt;br /&gt;
Der Wedeler Teil besteht aus [[Industriegebiet|Industrie-]] und Mischgebiet mit Einzel- und [[Reihenhaus]]bebauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Tinsdal&amp;#039;&amp;#039; wird gedeutet von „tins“ = jenseits und „dal/dahl“ = hinab als „zum Ende des Tales“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch gesehen bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Tinsdahl/Tinsdal&amp;#039;&amp;#039; die Gegend auf dem [[Geest]]rücken oberhalb des Elbstromes, die durch Heideflächen, Dünen und kleine Moore (z.&amp;amp;nbsp;B. das Tinsdaler Moor) gekennzeichnet ist, aber auch einige Hofstellen (evtl. &amp;#039;&amp;#039;in Tinsdal&amp;#039;&amp;#039;, bereits 1255 genannt) südlich von Rissen, später auch das Dorf Tinsdal, das zum Kirchspiel [[Hamburg-Nienstedten|Nienstedten]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kirche-nienstedten.de/page/83/geschichte-unserer-gemeinde |titel=Geschichte unserer Gemeinde |sprache=de |abruf=2022-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Tinsdaler Heide&amp;#039;&amp;#039; wurde ein großes Gräberfeld mit Urnenbestattungen gefunden und ausgegraben. Einige Urnen (mit [[Grabhügel]]) wurden in die frühe [[Eisenzeit]] (7./6. Jahrhundert v. Chr.) datiert, während die meisten hügellos deponierten [[Bestattungsurne|Urnen]] der anschließenden älteren vorrömischen Eisenzeit (500–200 v. Chr.) zugerechnet wurden. Einige Tongefäße enthielten Beigaben (Schmucknadeln, Gürtelhaken und einzelne Broschen). Eine Brosche mit bronzenen Schmuckscheiben wurde als „Tinsdaler Fibel“ bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.monicamariamieck.klack.org/seite8.html Wulf Thieme:] Ur- und Frühgeschichte (von Rissen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hamburg Tinsdal Oberfeuer Leuchtturm.jpg|mini|Oberfeuer Tinsdal]]&lt;br /&gt;
In Tinsdal steht der rot-weiß gestreifte [[Leuchtturm Tinsdal]], der als [[Oberfeuer]] zusammen mit dem 800 Metern entfernten [[Leuchtturm Wittenbergen]] als [[Unterfeuer]] seit 1900 die [[Richtfeuer]]linie [[Wittenbergen (Hamburg)|Wittenbergen]]–Tinsdal bildet.&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem inzwischen abgerissenen Unterfeuer [[Leuchtturm Billerbeck]] bildete er von 1899 bis zu dessen Stilllegung 1960 zusätzlich die Richtfeuerlinie Billerbek–Tinsdal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Heizkraftwerk Wedel]] gehörte früher zur [[Hamburgische Electricitäts-Werke|HEW]] und inzwischen zu [[Vattenfall Europe|Vattenfall]]. Es steht auf einem circa 400 000 Quadratmeter großen Gelände direkt an der Elbe.&lt;br /&gt;
Früher existierte zum Transport der Kohle eine Eisenbahnverbindung an die [[Altona-Blankeneser Eisenbahn|S-Bahn-Strecke zwischen Wedel und Blankenese]], die auch die 1906 eröffnete erste eigene [[Erdölraffinerie|Raffinerie]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Mobil Oil|Mobil Oil AG]]&amp;#039;&amp;#039;, heute [[ExxonMobil]], bediente. Der Rückbau der [[Gleis]]e wurde 2009 abgeschlossen. Die von den HEW zum Rangieren eingesetzte Lokomotive war eine [[Dampfspeicherlok]], die ihre Kraft vom E-Werk erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Forschung]]slabor der MobilOil war maßgeblich an der Entwicklung von [[Synthetisch|vollsynthetischen]] [[Schmierstoff]]en beteiligt. Die Mobil Oil hat den Standort inzwischen aufgegeben.&lt;br /&gt;
Der dort mit Blick über die Elbe gelegene Parkplatz wurde in den 1960er Jahren mit Bauschutt aufgeschüttet. Der vorher an dieser Stelle befindliche Badestrand musste den Parkplätzen für die Beschäftigten der in der Gegend so genannten Ölfabrik weichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. August 1944 wurde die damalige &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Vacuum Oil Company]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Tochtergesellschaft der Socony-Vacuum Oil, gezielt bombardiert und schwer getroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatbuch zur 750-Jahrfeier von Wedel/Holstein: &amp;#039;&amp;#039;Stadt an der Elbe Marsch und Geest&amp;#039;&amp;#039;, 1962, Seite 39&amp;lt;/ref&amp;gt; Der am Parkplatz gelegene [[Bunker]] wurde durch die Angriffe nicht zerstört, er wurde 2004 abgerissen.&lt;br /&gt;
Zwischen dem Kohlekraftwerk und der ehemaligen Ölfabrik hatte sich direkt am Elbstrom eine kleine Werft mit dazugehörigem Hafen angesiedelt, die im Jahr 2008 geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/34/16.98/N |EW=9/44/55.60/E |type=landmark |region=DE-HH/DE-SH|dim=50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Rissen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wedel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Pinneberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hinnerk11</name></author>
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