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	<title>Tinos - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tinos&amp;diff=64680&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rokwe: /* Griechisch-orthodoxe Kirche */</title>
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		<updated>2026-03-05T21:54:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Griechisch-orthodoxe Kirche&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:&amp;quot;Insel des Windgottes Aiolos&amp;quot;. 03.jpg|mini|292x292px|Blick auf Tinos-Stadt]]&lt;br /&gt;
{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NEBENBOX= ja&lt;br /&gt;
|NAME= Tinos&lt;br /&gt;
|BILD1= Tinos by Sentinel-2 Cloudless.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= Satellitenbild von Tinos&lt;br /&gt;
|BILD2= &lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT= &lt;br /&gt;
|GEWAESSER= [[Ägäisches Meer]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE= [[Kykladen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 37.600000&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD= 25.120000&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= GR-L&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|LAENGE= &lt;br /&gt;
|BREITE= &lt;br /&gt;
|FLAECHE= &lt;br /&gt;
|ERHEBUNG= Tsiknias&lt;br /&gt;
|HOEHE= 727&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG= &lt;br /&gt;
|HAUPTORT= &lt;br /&gt;
|EINWOHNER= &lt;br /&gt;
|ZENSUS= &lt;br /&gt;
|ZENSUS-REFERENZ= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Kallikratis-Gemeinde Griechenland&lt;br /&gt;
| NEBENBOX = ja&lt;br /&gt;
| Name = Gemeinde Tinos&lt;br /&gt;
| Name-el = Δήμος Τήνου (Τήνος)&lt;br /&gt;
| Region = [[Südliche Ägäis]]&lt;br /&gt;
| Regionalbezirk = Tinos&lt;br /&gt;
| lat_deg = 37&lt;br /&gt;
| lat_min = 36&lt;br /&gt;
| lat_sec = 0&lt;br /&gt;
| lon_deg = 25&lt;br /&gt;
| lon_min = 7&lt;br /&gt;
| lon_sec = 12&lt;br /&gt;
| Fläche = 196.984&lt;br /&gt;
| Einwohner = 8934&lt;br /&gt;
| Einwohnerquelle = 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bevölkerungsdichte = &lt;br /&gt;
| Logobild = &lt;br /&gt;
| Sitz = [[Tinos (Stadt)|Tinos]]&lt;br /&gt;
| Gemeindebezirke = 3&lt;br /&gt;
| Stadtbezirke = 1&lt;br /&gt;
| Ortsgemeinschaften = 12&lt;br /&gt;
| LAU = 7001&lt;br /&gt;
| Website = &lt;br /&gt;
| Region-Lagebild = Datei:2011 Dimos Tinou.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tinos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Τήνος}} {{F.Sg.}}), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tenos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{grcS|Τῆνος|Tēnos}}), ist eine [[Griechenland|griechische]] [[Insel]] südöstlich von [[Andros (Griechenland)|Andros]], die zur Inselgruppe der [[Kykladen]] gehört. Die Insel ist auf ihrer ganzen Länge von Bergen durchzogen, wovon der Tsiknias mit 727&amp;amp;nbsp;m der höchste ist. Die Insel weist ca. 50 Dörfer auf und hat 8636 Einwohner (2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Januar 2011 wurden die drei seit 1997 bestehenden Gemeinden der Insel zur Gemeinde Tinos ({{lang|el|Δήμος Τήνου|Dímos Tínou}}) fusioniert. Tinos bildet gleichzeitig den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regionalbezirk Tinos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Περιφερειακή Ενότητα Τήνου|Periferiakí Enótita Tínou}}) der Region Südliche Ägäis, der im Regionalrat mit einem Abgeordneten vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
In der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] ist Tenos der Geburtsort des [[Anemoi|Windgottes]] [[Aiolos (Mythologie)|Aiolos (Äolus)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Stephanos von Byzanz]] (621,10) und [[Plinius der Ältere|Plinius]] ([[Naturalis historia]] 4,65) berichten, dass die Insel bei [[Aristoteles]] „Hydroessa“ und von anderen „Ophioussa“ genannt werde. Als Bundesgenossen der Athener kämpften die Tenier bei [[Plataiai]] gegen die Perser, das antike Tenos gehörte dem Ersten und Zweiten [[Attischer Seebund|Attischen Seebund]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1207 kam Tinos unter die Herrschaft der [[Venezianische Kolonien|venezianischen]] Familie Ghisi; 1390 unter die Herrschaft der [[Republik Venedig]]. Der osmanische Admiral [[Khair ad-Din Barbarossa|Chaireddin Barbarossa]] konnte es 1537 vorübergehend erobern. Aus dieser Zeit stammen auch die inseltypischen Taubentürme. Tinos war bis 1715 eine wichtige und gut ausgebaute venezianische Festung. Am 5. Juni 1715 landete eine osmanische Armee ohne Widerstand. Der Kommandant Bernado Balbi kapitulierte sofort nach der Aufforderung, dafür erhielt die Besatzung freien Abzug mit Waffen und Gepäck nach Morea oder Korfu. 200 Familien aus Tinos, die mit dem Venezianern zusammengearbeitet hatten, wurden in die Barbareskenstaaten verbannt. Balbi wurde später von einem Kriegsgericht zu lebenslanger Haft verurteilt, in der er auch starb. Die venezianische Festung wurde zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Wilhelm Zinkeisen]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Osmanischen Reiches in Europa.&amp;#039;&amp;#039; 5. Teil, Verlag F. A. Perthes, Gotha 1857  [https://books.google.de/books?id=BVpVAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA491 S. 491.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam Tinos 1715 von neuem unter osmanische Oberhoheit. Die [[Osmanisches Reich|osmanische]] Herrschaft hatte jedoch nur formalen Charakter, die Insel hatte viele Vorrechte in Wirtschaft und Handel. Am 31. März [[Griechische Revolution|1821]] war das Dorf Pyrgos auf Tinos der erste Ort der [[Kykladen]], wo die griechische Flagge wehte. Tinos wurde Teil des neuen griechischen Staates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Januar 1823 wurde in Tinos-Stadt ein [[Marienbild]] ausgegraben, dessen Fundstelle einer Ordensfrau von der [[Jungfrau Maria]] genannt worden war. Die psychologische Wirkung dieses Fundes war ungemein stark. Der Kampf gegen die Türken wurde schließlich gewonnen, und der Ort gilt seitdem als „heilig“. (s.&amp;amp;nbsp;u. Religion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tinos gilt als Wiege der neugriechischen Bildhauerei, Künstler des 19. Jahrhunderts wie [[Nikiphoros Lytras]] und [[Nikolaos Gysis]] wurden hier geboren. Ebenfalls aus Tinos waren die Gebrüder Malakrates, die 1835 Athens erste Marmorwerkstatt eröffneten. Der aus [[Wandsbek]] gebürtige Bildhauer [[Christian Heinrich Siegel]], der von 1847 bis 1859 als Professor für Bildhauerei an der Königlichen Kunsthochschule in Athen wirkte, hatte in den 60er Jahre des 19. Jahrhunderts Eigentumsanteile an den Marmorbrüchen im Norden der Insel erworben&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Das Ausland&amp;#039;&amp;#039; [https://www.google.de/books/edition/Das_Ausland/pm1XjvpDeyIC 37 (1864)], S. 479 und S. 549.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Einige kleine Museen zeigen die Geschichte der Bildhauerei auf der Insel und ihre Vertreter. Zahlreiche griechische Künstler leben auf Tinos oder haben dort einen temporären Wohnsitz. 2015 wurde die Marmorbildhauerei auf der Insel Tinos in die „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ der [[UNESCO]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Das Dorf Volakas ist bekannt für seine runden Granitsteine und seine Korbflechter&amp;quot;. 05.jpg|mini|Das Dorf Volakas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
1912 wurden auf der Insel 13 kleine Gemeinden gebildet, die Insel war als &amp;#039;&amp;#039;Provinz Tinos&amp;#039;&amp;#039; Teil der Präfektur Kykladen. Mit der Umsetzung der Gemeindereform nach dem [[Politische Gliederung Griechenlands#Das Kapodistrias-Programm von 1997|Kapodistrias-Programm]] wurden diese Landgemeinden zu den drei Gemeinden [[Tinos (Stadt)|Tinos]], [[Exobourgo]] und [[Panormos (Kykladen)|Panormos]] zusammengefasst und die Provinz abgeschafft. Zum 1. Januar 2011 führte das [[Kallikratis-Programm]] diese drei Gemeinden zur neu geschaffenen Gemeinde Tinos zusammen, Verwaltungssitz ist die Stadt Tinos. Die bisherigen Gemeinden bilden Gemeindebezirke, die 13 Gemeinden aus der Zeit bis 1997 bilden nunmehr den Stadtbezirk Tinos und zwölf Ortsgemeinschaften als Körperschaften der lokalen Selbstverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Gemeindebezirk&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| griechischer Name&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Code&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Fläche (km²)&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Einwohner 2001&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Einwohner 2011&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; align=&amp;quot;left&amp;quot;|Stadtbezirke / Ortsgemeinschaften&amp;lt;br /&amp;gt;(Δημοτική / Τοπική Κοινότητα) &amp;lt;!--Verwaltungsbegriff, bitte keine Dörfer eintragen!!!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; align=center|Lage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Tinos (Stadt)|Tinos]]&lt;br /&gt;
| {{lang|el|Δημοτική Ενότητα Τήνου}}&lt;br /&gt;
| 700101&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | {{0}}23,187&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 5203&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 5744&lt;br /&gt;
| Tinos, Dyo Choria, Triandaros&lt;br /&gt;
| [[Datei:DE Tinou.svg|120x120px|none]]&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Exomvourgo]]&lt;br /&gt;
| {{lang|el|Δημοτική Ενότητα Εξωμβούργου}}&lt;br /&gt;
| 700102&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 139,436&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 2692&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 2403&lt;br /&gt;
| Xinara, Kambos, Agapi, Kalloni, Kardiani, Ktikados, Komi, Steni, Ysternia, Falatados&lt;br /&gt;
| [[Datei:DE Exomvourgou.svg|120x120px|none]]&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Panormos (Kykladen)|Panormos]]&lt;br /&gt;
| {{lang|el|Δημοτική Ενότητα Πανόρμου}}&lt;br /&gt;
| 700103&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | {{0}}34,361&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | {{0}}679&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | {{0}}489&lt;br /&gt;
| Panormos&lt;br /&gt;
| [[Datei:DE Panormou.svg|120x120px|none]]&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7001&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;196,984&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8574&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8636&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
Ungefähr die Hälfte der Inselbewohner ist römisch-katholisch, die andere griechisch-orthodox. Das Zentrum der Katholiken ist Exobourgo, eine Felsenspitze im Innern der Insel. Xinara ist Sitz des [[Erzbistum Naxos, Andros, Tinos und Mykonos|Erzbistums Naxos, Andros, Tinos und Mykonos]] mit der Kathedrale [[Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz (Tinos)|Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz]]. Der katholische Glaube wurde durch die Venezianer auf die Insel gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Griechisch-orthodoxe Kirche ===&lt;br /&gt;
Die orthodoxe Kirche [[Unsere Liebe Frau von Tinos]] ist die wichtigste Marien-[[Wallfahrt]]sstätte Griechenlands und wird oft als „das griechische [[Lourdes]]“ bezeichnet. Im ganzen Jahr, vor allem am 25. März und zu [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Mariä Himmelfahrt]] am [[15. August]] (in [[Griechenland]] gesetzlicher Feiertag), strömen mehrere zehntausend [[Pilger]] in die Wallfahrtsbasilika der [[Gottesmutter]] (Panagia Evangelistria), um das wundertätige [[Marienbild]] zu verehren.&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Dem Himmel näher&amp;quot;, im Kloster der Frau der Engel. 01.jpg|mini|Kloster Kechrovoúni &amp;#039;&amp;#039;(Moní Kechrovouníou)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Im Sommer und Herbst 1822 soll der orthodoxen Ordensschwester Pelagia (getauft Lucia) Negreponte vom Kloster Kechrovoúni die [[Maria (Mutter Jesu)|hl. Jungfrau]] mehrmals im Schlaf erschienen sein. In diesen Visionen bezeichnete die [[Gottesmutter]] eine Stelle am damaligen Stadtrand von Tinos-Stadt, an der man am 30. Januar 1823 eine [[Marienikone]] ausgrub. An der Fundstelle wurde im selben Jahr die Wallfahrtsbasilika errichtet. Dem heute mit Edelsteinen besetzen Marienbildnis werden zahlreiche Wunder zugeschrieben, unter anderem das Ende der [[Pest]]epidemie, die 1823 auf der Insel wütete. Viele weitere Fälle von Wundern und Heilungen wurden seitdem dokumentiert. Schwester Pelagia wurde von der orthodoxen Kirche heiliggesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der orthodoxen Kirche gehören große Teile der Insel, sie unterband unter anderem den weiteren Ausbau von Kneipen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer lokal verehrter Heiliger ist [[St. Agapitos]], nach dem der Ort [[Agapi]] benannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Tinos hat [[mediterran]]es [[Klima]] mit trockenen warmen Sommern und milden regnerischen Wintern. Die Insel ist ganzjährig starken Winden ausgesetzt. Der im Sommer vorherrschende Wind heißt &amp;#039;&amp;#039;[[Meltemi]]&amp;#039;&amp;#039;. Dieser kann mitunter so stark werden, dass der Fährverkehr eingestellt werden muss. Durch den Wind sind die Temperaturen meist gut erträglich, sodass es im Sommer selten extrem heiß ist. Im Winter verhindert das meist über 17&amp;amp;nbsp;°C warme [[Meer]] extrem niedrige Temperaturen.&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Ein idyllischer Ort auf der Insel Tinos&amp;quot; 07.jpg|mini|Einheimische und Touristen genießen das mediterrane Klima]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Monat&lt;br /&gt;
| Jan&lt;br /&gt;
| Feb&lt;br /&gt;
| Mär&lt;br /&gt;
| Apr&lt;br /&gt;
| Mai&lt;br /&gt;
| Jun&lt;br /&gt;
| Jul&lt;br /&gt;
| Aug&lt;br /&gt;
| Sep&lt;br /&gt;
| Okt&lt;br /&gt;
| Nov&lt;br /&gt;
| Dez&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maximal&lt;br /&gt;
| 14&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 15&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 16&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 19&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 22&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 26&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 28&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 28&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 26&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 23&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 19&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 15&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Minimal&lt;br /&gt;
| 10&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 10&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 11&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 13&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 17&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 21&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 23&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 24&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 21&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 19&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 15&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
| 12&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regentage&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wind in km/h&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 26&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| 26&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| 26&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Tinos-Stadt beherbergt neben der [[Wallfahrtskirche|Wallfahrtsbasilika]] der Gottesmutter hoch über dem Hafen ein kleines [[Archäologie|archäologisches Museum]]. Kleine Bergdörfer, an Steilhängen erbaut, bieten einen guten Blick über die Insel auf die Ägäis. Weit über 1000 [[Kirchengebäude|Kirchen]] und Kapellen sind Zeugnisse der Frömmigkeit der Inselbewohner. Wie überall auf den [[Kykladen]] gibt es auch auf Tinos viele [[Windmühle]]n.&lt;br /&gt;
Einzigartig sind die [[Taubenhaus|Taubenhäuser]] aus der venezianischen Zeit, viereckige Türme mit geometrischen Mustern aus unterbrochenem Mauerwerk im oberen Stockwerk. Damals waren [[Brieftaube]]n weit verbreitet und die zentrale Lage der Insel machte sie zu einem wichtigen [[Post]]stützpunkt. Taubenfleisch gilt noch heute als Delikatesse, der Mist ist ein wichtiger Dünger. [[Volax]] liegt in einer Landschaft eiförmiger [[Granit]]felsen (Wollsackverwitterung), die teilweise von Freikletterern genutzt werden. Bade[[Strand|strände]] liegen vor allem westlich des Hauptortes. In Koumala wird der Strand durch zahlreiche illegal errichtete Hütten verbaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Insel des Windgottes Aiolos&amp;quot;. 02.jpg|Blick vom Kloster Kechrovoni auf Tinos-Stadt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine der wichtigsten Wallfahrtskirchen Griechenlands&amp;quot; 02.jpg|Der Pilgerweg zur Wallfahrtsbasilika&lt;br /&gt;
&amp;quot;Beeindruckend&amp;quot;, das Museum für Marmorhandwerk in Pirgos. 14.jpg|Das Museum für Marmorhandwerk&lt;br /&gt;
&amp;quot;Eine ruhige und authentische Insel&amp;quot;. 02.jpg|Der Leuchtturm&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut gepflegt&amp;quot;, die Taubenhäuser auf der Insel Tinos. 07.jpg|Die Taubenhäuser&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Insel des Windgottes Aiolos&amp;quot;. 09.jpg|mini|Die Gassen von Tinos sind sehr beliebt bei Touristen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DPAV Barcelona.JPG|mini|Der &amp;#039;&amp;#039;Tinos verde&amp;#039;&amp;#039;, verwendet von [[Mies van der Rohe]] für den Bau des [[Barcelona-Pavillon]], 1929]]&lt;br /&gt;
Tinos ist zwar nicht besonders fruchtbar, aber im [[Terrasse (Landwirtschaft)|Terrassenbau]] landwirtschaftlich nutzbar. Der bedeutendste Wirtschaftsfaktor heute ist der Tourismus – nicht zuletzt auch in der Form des Pilgertourismus. Die Insel wird überwiegend von griechischen Touristen, vor allem aus Athen, und Pilgern besucht. Tinos bietet Wander- und Bade-Möglichkeiten, auch alternative Urlaubsformen (Bildhauerei, Keramik, Tanzen, Tauchen) werden angeboten. Die Einwohner leben überwiegend direkt und indirekt vom Tourismus und betreiben Landwirtschaft (Gemüse, Artischocken, Zitronen, Viehzucht). Auch Kapern werden lokal geerntet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tinos besitzt Natursteinvorkommen von weißem [[Marmor]] (&amp;#039;&amp;#039;Pyrgos&amp;#039;&amp;#039;) und grünem [[Serpentinit]], eine Serpentinitbrekzie (&amp;#039;&amp;#039;Verde Tinos&amp;#039;&amp;#039;), die gelegentlich, aber unrichtigerweise &amp;#039;&amp;#039;Verde antico&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Weitere mineralische Rohstoffe sind [[Talk (Mineral)|Talk]], [[Asbest]] und [[Chromeisenerz]]. Der dunkelgrüne Serpentinit von Tinos wurde unter anderem im [[Louvre]] und in [[Buckingham Palace]] verbaut.&amp;lt;br /&amp;gt;{{Anker|Bildhauerei}}Das Zentrum der Marmorbildhauerei ist [[Pyrgos (Tinos)|Pyrgos]] nördlich von Isternia. Das Marmor-Kunsthandwerk der Insel wurde 2015 in die [[Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit|UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ich.unesco.org/en/RL/01103 &amp;#039;&amp;#039;Tinian marble craftsmanship.&amp;#039;&amp;#039;] UNESCO Intangible Cultural Heritage, 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Marmorsteinbruch von Exo Meria ist noch heute in Betrieb.&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Eine ruhige und authentische Insel&amp;quot;. 07.jpg|mini|Der Vrekastro-Felsen am Strand von [[Agios Fokas]] nahe Tinos-Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Insel des Windgottes Aiolos&amp;quot;. 05.jpg|mini|Der Hafen von Tinos]]&lt;br /&gt;
Die Insel verfügt über ein dichtes Straßennetz. Es gibt regelmäßige Fährverbindungen nach [[Mykonos]] (40 Min.), [[Piräus]] (5&amp;amp;nbsp;Std.), [[Rafina|Rafina b. Athen]] (4 Std.), Andros (2 Std.) und [[Syros]] (45 Min.). Fähren zu den obengenannten Zielen legen mehrmals täglich in Tinos ab. Seit einigen Jahren verkehren Hochgeschwindigkeitsfähren ([[Katamaran]]e) von Piräus und Rafina aus, die ca. zwei Stunden für die Überfahrt benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten der Insel ==&lt;br /&gt;
* [[Kösem Mahpeyker]] (um 1589–1651), [[Valide Sultan]] im 17. Jahrhundert, geboren ca. 1589 auf Tinos&lt;br /&gt;
* [[Nikiphoros Lytras]]  (1832–1904), Maler des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* [[Dimitrios Filippotis]] (1839–1919), Bildhauer des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* [[Georgios Fytalis]] (1830–1901), Bildhauer des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* [[Giannoulis Chalepas]] (1851–1938), Bildhauer des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Gysis]] (1842–1901), Genre- und Monumentalmaler des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* [[Nikolaos Louvaris]] (1887–1961), Theologe, Religionsphilosoph, Politiker&lt;br /&gt;
* [[Giorgos Despinis]] (1936–2014), klassischer Archäologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www2.egeonet.gr/aigaio/Forms/fLemma.aspx?lemmaid=6905&amp;amp;contlang=57 Allgemeine Informationen über Tinos], griechisch&lt;br /&gt;
* [https://www.gtp.gr/TinosIsland Greek Travel Pages (Fährverbindungen)]&lt;br /&gt;
* https://www.tinos.biz/pr2.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Rokwe</name></author>
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