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	<title>Tinizong-Rona - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T14:09:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tinizong-Rona&amp;diff=473013&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uschoen: /* Geologie */ ref fix</title>
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		<updated>2026-01-09T19:50:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie: &lt;/span&gt; ref fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT        = Tinizong-Rona&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE  = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Tinizong-Rona wappen.svg&lt;br /&gt;
| BILD            = Tinizong_nord.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG    = Tinizong, Ansicht von Süden&lt;br /&gt;
| REGION-ISO      = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK          = [[Region Albula|Albula]]&lt;br /&gt;
| KREIS           = [[Kreis Surses|Surses]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE        = Surses&lt;br /&gt;
| BFS             = 3541&lt;br /&gt;
| PLZ             = 7453 [[Tinizong]]&amp;lt;br /&amp;gt;7454 [[Rona GR|Rona]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD     = 46.583334&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD      = 9.61667&lt;br /&gt;
| HÖHE            = 1232&lt;br /&gt;
| FLÄCHE          = 54.28&lt;br /&gt;
| EINWOHNER       = 307&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2015&lt;br /&gt;
| WEBSITE         = www.surses.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tinizong-Rona&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft in der Gemeinde [[Surses]], [[Kanton Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1998 bis zum 31. Dezember 2015 war Tinizong-Rona eine eigenständige [[politische Gemeinde]]. Am 1. Januar 2016 schloss sie sich mit den damaligen Gemeinden [[Bivio]], [[Cunter]], [[Marmorera]], [[Mulegns]], [[Riom-Parsonz]], [[Salouf]], [[Savognin]] und [[Sur GR|Sur]] zur neuen Gemeinde Surses zusammen. Tinizong-Rona war seinerseits am 1. Juli 1998 aus einer Fusion der der früher selbständigen Gemeinden [[Tinizong]] {{Audio|Roh-surmiran-Tinizong.ogg}} (dt. und bis 1943 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Tinzen&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|De-Tinzen.ogg}}, anschliessend bis 1944 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Tinizun&amp;#039;&amp;#039;) und [[Rona GR|Rona]] (dt. und bis 1943 offiziell &amp;#039;&amp;#039;Roffna&amp;#039;&amp;#039;) hervorgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde liegt inmitten der Talschaft [[Oberhalbstein]] im Bereich der bewaldeten Gefällsstufe, welche die beiden Talabschnitte &amp;#039;&amp;#039;Surgôt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sotgôt&amp;#039;&amp;#039; voneinander trennt. Die Talstrasse fällt ab der ehemaligen Gemeindegrenze auf etwa 2&amp;amp;nbsp;km um lediglich 13&amp;amp;nbsp;m bis zum Dorf Rona ({{Höhe|1410|CH}}), dann in der auf einen prähistorischen Bergsturz zurückgehenden Steilstufe um 180&amp;amp;nbsp;m bis Tinizong (1232&amp;amp;nbsp;m), anschliessend auf 2&amp;amp;nbsp;km wieder nur um 25&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Gemeindegebiet umfasst einen Ausschnitt des annähernd in Süd-Nord-Richtung verlaufenden, von der [[Julia (Fluss)|Julia]] durchflossenen Haupttales sowie das etwa 8&amp;amp;nbsp;km lange rechte Seitental [[Val d’Err]]. Auf der rechten Talseite erstreckt sich das Territorium bis zur [[Wasserscheide]] gegen [[Engadin|Oberengadin]] und oberes [[Albula (Fluss)|Albulatal]]. Hier zieht die ehemalige Gemeindegrenze über die markanten Gipfel von [[Tinzenhorn|Corn da Tinizong]] (dt. &amp;#039;&amp;#039;Tinzenhorn&amp;#039;&amp;#039;, {{Höhe|3172|CH-m}}), [[Piz Ela]] ({{Höhe|3339|CH-m}}), [[Piz Val Lunga]] ({{Höhe|3078|CH-m}}), [[Piz Salteras]] ({{Höhe|3111|CH-m}}), [[Piz Bleis Marscha]] ({{Höhe|3128|CH-m}}), [[Piz Laviner]] ({{Höhe|3137|CH-m}}), [[Piz Jenatsch]] ({{Höhe|3250|CH-m}}) bis zum [[Piz d’Err]] ({{Höhe|3378|CH-m}}, höchster Punkt der Gemeinde). Zum kleineren linksseitigen Teil des ehemaligen Gemeindegebiets gehört der untere Abschnitt des Seitentals &amp;#039;&amp;#039;Val da Livizung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tinizong02.JPG|mini|links|Tinizong mit Julierpass-Strasse im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Tinizong-Rona 2015.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2016]]&lt;br /&gt;
Das langgestreckte Strassendorf Tinizong liegt leicht erhöht am rechten Ufer der Julia. Das Dorf Rona besteht aus zwei Teilen: &amp;#039;&amp;#039;Rieven&amp;#039;&amp;#039; an der Julia und dem höher gelegenen Kirchdorf &amp;#039;&amp;#039;Ruegna&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Oberrona&amp;#039;&amp;#039; genannt). Oberrona gehörte bereits vor dem Gemeindezusammenschluss zur politischen Gemeinde Tinizong. Die politische Gemeinde Rona – welche in der fusionierten Gemeinde lediglich 11 % der Fläche ausmacht – bestand also nur aus Rieven, und die Gemeindegrenze verlief mitten durch das Dorf. Rieven, die jüngste der Ortschaften, entstand erst im 17. Jahrhundert, als das von [[Rüfe]]n bedrohte und teilweise zerstörte &amp;#039;&amp;#039;Livizung&amp;#039;&amp;#039; aufgegeben und die Ansiedlung verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausser den Dorfsiedlungen gehörten zur Gemeinde die Häusergruppen &amp;#039;&amp;#039;Mulegn&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Vardaval&amp;#039;&amp;#039; an der Hauptstrasse, das [[Maiensäss]] &amp;#039;&amp;#039;Pensa&amp;#039;&amp;#039; im Val d’Err sowie mehrere Alpsiedlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 wurden 32,5 % der ehemaligen Gemeindefläche landwirtschaftlich genutzt, der Wald nahm 25,8 % ein, die Siedlungen 1,1 %. Als unproduktiv galten 40,6 %.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Wie Grabungen zeigten, wurden die reichen [[Mineral]]vorkommen im Oberhalbstein bereits während der [[Eisenzeit]] genutzt. In den Gruben &amp;#039;&amp;#039;Parsettens&amp;#039;&amp;#039; im Val d’Err und &amp;#039;&amp;#039;Falotta&amp;#039;&amp;#039; (auf Gemeindegebiet Sur knapp jenseits der Gemeindegrenze) wurde in verschiedenen Epochen [[Mangan]]erz abgebaut. Ihre Blütezeit erlebten die Erzgruben in den beiden Weltkriegen. Von 1916 bis 1919 wurden 1764 Tonnen, von 1942 bis 1945 sogar 4275 Tonnen Erz gefördert. Neben dem Hauptmineral &amp;#039;&amp;#039;Braunit&amp;#039;&amp;#039; finden sich viele weitere manganhaltige Mineralien, unter ihnen die hier entdeckten &amp;#039;&amp;#039;Tinzenit&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Parsettensit&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sursassit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Grischunit&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nahegelegenen [[Tinzenhorn]] und dem [[Piz Mitgel]] (im [[Parc Ela]]) wurden 2007 Saurierspuren entdeckt, welche als die weltweit ältesten ihrer Art ([[Sauropoden]]) gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.swissinfo.ch/ger/wissenschaft/spektakulaere-fossil-funde-in-der-schweiz/6188072 |titel=Spektakuläre Fossil-Funde in der Schweiz |hrsg=[[SWI swissinfo.ch]] |datum=2007-10-10 |abruf=2026-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits in einem römischen Strassenverzeichnis aus dem 3. Jahrhundert wurde Tinizong als &amp;#039;&amp;#039;Tinnetione&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Im Mittelalter besass der Ort als Haupt der &amp;#039;&amp;#039;[[Port (Warenverkehr)|Port]] Tinzen&amp;#039;&amp;#039; und [[Sust]] (Umladeplatz) an der [[Septimer]]- und [[Julierpass|Julierroute]] eine herausgehobene Stellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein erster Anlauf zur Fusion der beiden Gemeinden Tinizong und Rona scheiterte 1910; sie kam erst 1998 zustande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ siehe auch Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[Tinizong#Geschichte|Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Tinizong&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
→ siehe auch Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[Rona GR#Geschichte|Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Rona GR&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Tinizong-Rona wappen.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 70&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Geteilt von Rot und Silber, in Rot zwei gekreuzte brennende silberne Kerzen, überhöht von silberner [[Mitra]] mit blauem Besatz, in Silber schwarzes [[Antoniuskreuz]].&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Das Wappen verbindet Bestandteile der Wappen der beiden bisherigen Gemeinden:&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen der früheren Gemeinde Tinizong ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Tinizong wappen.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 70&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Rot zwei gekreuzte brennende silberne Kerzen, überhöht von silberner Mitra mit blauem Besatz&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Ein Gemeindestempel zeigt die Figur des Heiligen [[Blasius von Sebaste|Blasius]], des Patrons der Kirche, während für das Wappen sein [[Attribut (Kunst)|Attribut]] gewählt wurde.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen der früheren Gemeinde Rona ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Rona wappen.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 70&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Schrägrechts geteilt von Silber und Schwarz, in Silber ein schwarzer, rot bewehrter springender Steinbock; in Schwarz ein silbernes Antoniuskreuz&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Der Steinbock und die Farben weisen auf den Gotteshausbund hin, das Antoniuskreuz auf den [[Patrozinium|Patron]] der Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;9&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 1980|| 1990|| 2000|| 2005|| 2014&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 413|| 408|| 409|| 332|| 339|| 369|| 353|| 320&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rona gr.jpg|mini|Das Dorf Rona]]&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung bestand bis zum Ersten Weltkrieg beinahe gänzlich aus Rätoromanen. 1880 waren es 94 %, 1910 sogar 96 % (Tinizong 96 %, Rona 98 %). Danach sank der Anteil der Rätoromanen bis 1941 nur auf 91 %. Bis 1970 erfolgte ein erster Einbruch der einheimischen Sprache. In Tinizong war der Anteil auf 80 %, in Rona auf 84 % gefallen. Seither erfolgt wegen Abwanderung und Sprachwechsel von Einheimischen ein massiver Rückgang der Rätoromanen (1970 330, 2000 185 Personen). Gleichzeitig wird das Deutsche immer stärker. Dies zeigt auch folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#E3E3E3&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen in Tinizong-Rona&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1980&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 57 || align=right | 17,17 % || align=right | 95 || align=right | 28,02 % || align=right | 143 || align=right | 38,75 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanisch]] || align=right | 264 || align=right | 79,52 % || align=right | 227 || align=right | 66,96 % || align=right | 185 || align=right | 50,14 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Italienische Sprache|Italienisch]] || align=right | 7 || align=right | 2,11 % || align=right | 6 || align=right | 1,77 % || align=right | 12 || align=right | 3,25 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 332 || align=right | 100 % || align=right | 339 || align=right | 100 % || align=right | 369 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtssprache ist das [[surmeirisch]]e Idiom des [[Bündnerromanisch|Rätoromanischen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2005 353 Bewohnern waren 301 (= 85 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
In der Landwirtschaft waren 41 Personen tätig, im produzierenden Gewerbe 56 und im Dienstleistungssektor 18.&lt;br /&gt;
An der Julia nahe dem Dorf Tinizong liegt ein [[Wasserkraftwerk]] des &amp;#039;&amp;#039;[[Elektrizitätswerk der Stadt Zürich]] (EWZ)&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahre 2004 lieferte das im [[Lai da Marmorera]] gestaute Wasser 192.4 [[Wattstunde|Gigawattstunden]] [[elektrische Energie]]. Obwohl die Gemeinde inmitten der Fremdenverkehrsregion [[Savognin Bergbahnen|Savognin]]-[[Bivio]] liegt, fehlen eigentliche touristische Einrichtungen, abgesehen von zwei kleineren Hotels und einer in den 1980er-Jahren errichteten Ferienhaussiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tinizong und Rona liegen an der [[Hauptstrasse&amp;amp;nbsp;3]] und werden durch die [[Postauto]]linie [[Chur]] – [[Lenzerheide/Lai|Lenzerheide]] – Savognin – Bivio erschlossen. Einzelne Kurse verkehren bis [[St. Moritz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Surses}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tinizong-kirche.jpg|mini|Katholische Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Son Plasch&amp;#039;&amp;#039; in Tinizong]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche tinizong.jpg|mini|Inneres der Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Son Plasch&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Son Plasch&amp;#039;&amp;#039; in Tinizong. Nachdem eine [[Gotik|gotische]] Vorgängerkirche beim Dorfbrand 1610 beschädigt worden war, entstand der heutige [[Barock]]bau bis 1663 unter der Leitung des Baumeisters [[Paolo Torello]] aus [[Carona TI|Carona]] im [[Kanton Tessin|Tessin]]. Stuckaturen und Deckenbilder im Chor aus der Bauzeit. Spätgotischer [[Flügelaltar]] aus Süddeutschland, signiert von Maler [[Jörg Kändel]] aus [[Biberach an der Riß|Biberach]], 1512.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_pfarrkirche_st_blasius.31718 Katholische Pfarrkirche St. Blasius]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Son Antieni&amp;#039;&amp;#039; in Rona, äusserlich schlichter Bau von 1663, Hochaltar um 1760. Die barocke [[Orgel]], 1677 in [[Trient]] gebaut, stand früher im [[Benediktinerkloster St. Johann|Kloster Müstair]] und kam 1884 nach Rona.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_pfarrkirche_orgel.31719 Katholische Pfarrkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gemeindehaus, 2000, Architekt: [[Pablo Horváth]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/gemeindehaus_2000.24184 Gemeindehaus]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vorindustrielle Gewerbeanlage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/vorindustrielle_gewerbeanlage.31720 Vorindustrielle Gewerbeanlage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mehrere Abschnitte des historischen Passwegs:&lt;br /&gt;
** zwischen Tinizong und Rona im Wald &amp;#039;&amp;#039;Gionda&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
** südlich Rona am rechtsseitigen Hangfuss, mit Radspuren vermutlich aus römischer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1940. {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|45864|Tinizong-Rona|Autor=Redaktion|Datum=2016-12-09}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|1431|Tinizong|Autor=Gion Peder Thöni|Datum=2016-12-19}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|1427|Rona|Autor=Gion Peder Thöni|Datum=2016-12-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tinizong-Rona}}&lt;br /&gt;
* [https://www.surses.ch/ Website der Gemeinde Surses]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|Py1RwwgPhPgP0TClhgXQ}}&lt;br /&gt;
* [http://homepage.hispeed.ch/KlingerMinerals Die Mangangruben von Falotta und Parsettens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Albula}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1068187212|VIAF=314890513}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tinizongrona}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Oberhalbstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Surses)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsname keltischer Herkunft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2016]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uschoen</name></author>
	</entry>
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