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	<title>Tingstedet - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tingstedet&amp;diff=2573905&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-18T16:42:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Bilderwunsch|hier}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tingstedet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{DeS|„Thingstätte“}}), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Præstegårdsmarken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein Langdysse&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Langdysse&amp;#039;&amp;#039; ist die in Dänemark gebräuchliche Bezeichnung für ein [[Hünenbett]], im Gegensatz dazu sind &amp;#039;&amp;#039;Runddysse&amp;#039;&amp;#039; jene Anlagen, die in einem Rundhügel liegen.&amp;lt;/ref&amp;gt; etwa 220 m nordwestlich der Kirche von [[Store Rise]] im Südosten der [[Dänemark|dänischen]] Insel [[Ærø]]. In dem [[Hünenbett]] liegen als Querlieger zwei [[Rechteckdolmen|Dolmen]]. Die [[Großsteingrab|Großsteingräber]] entstanden zwischen 3500 und 2800 v. Chr. als Anlagen der [[Trichterbecherkultur]] (TBK). Neolithische Monumente sind Ausdruck der Kultur und Ideologie neolithischer Gesellschaften. Ihre Entstehung und Funktion gelten als Kennzeichen der sozialen Entwicklung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Müller (Prähistoriker)|Johannes Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Neolithische Monumente und neolithische Gesellschaften.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Jürgen Beier]], Erich Claßen, Thomas Doppler, Britta Ramminger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Varia neolithica VI. Neolithische Monumente und neolithische Gesellschaften. Beiträge der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Neolithikum während der Jahrestagung des Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung e.&amp;amp;nbsp;V. in Schleswig, 9.–10. Oktober 2007&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 56). Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2009, ISBN 978-3-941171-28-2, S. 7–16, hier S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tingstedet ist die einzige überlebende von ursprünglich sechs Anlagen in Store Rise.&lt;br /&gt;
[[Datei:JEWQuer.png|mini|Schema Parallel- oder Längslieger links / und Querlieger rechts, wie in Tingstedet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die beiden [[Dolmen]] liegen mit unterschiedlichen Abständen zum Rand in einem 54&amp;amp;nbsp;m langen, leicht trapezoiden Hünenbett, das im Westen etwa 8,5 und im Osten 8,0&amp;amp;nbsp;m breit ist. Über dem Westende liegt ein später errichteter 1,5 – 1,6&amp;amp;nbsp;m hoher ovaler Rundhügel mit 15 bis 20 m Durchmesser. Der Erdhügel im [[Hünenbett]] ist mit 1,35&amp;amp;nbsp;m ebenfalls recht hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die östliche Kammer besteht aus drei Tragsteinen, einem [[Schwellenstein]] und dem aufliegenden, aber gesprengten Deckstein und Resten eines [[Zugang zu Megalithanlagen|Zugangs]] oder einer Vorkammer. Die Kammer misst 1,2 × 0,5&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
* Die westliche Kammer besteht aus drei Tragsteinen und einem halbierten Schwellenstein. Die Kammer misst 2,0 × 1,1&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Randsteine des Hügels fehlen im Bereich der Dolmenzugänge im Süden. Der südöstlichste, etwas größer geratene Randstein trägt [[Schalenstein|Schälchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Restaurierung ==&lt;br /&gt;
1945 hatte der Sparkassendirektor Bruun Andersen aus Marstal die Idee, dass seine Bank die Wiederherstellung alter Denkmäler in der Gemeinde bezahlen könnte, falls dies wirtschaftlich machbar erschien. Der Konservator Julius Raklev (1878–1960) ermittelte, dass der Langhügel „Tingstedet“ am Rande des Dorfes Rise zu den teuersten Anlagen gehören würde, die in Ordnung zu bringen wären. Insgesamt waren 16 Randsteine, die den Hügel säumten, aufzurichten und eine Menge Boden rund um den Hügel zu bewegen. Insgesamt schätzte Raklev, dass vier Arbeiter und entsprechende Maschinen acht Tage brauchen würden, um „Tingstedet“ zu renovieren, und dass die Kosten sich auf bis zu 1500 DKK belaufen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tingstedet heißt auch ein Langdysse in Rude in der [[Odder Kommune]]. Auf dem Hügel befanden sich zwei [[Polygonaldolmen]], gebildet aus je fünf Tragsteinen und einem Deckstein (Klaus Ebbesen Nr. 4060).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nordische Megalitharchitektur]]&lt;br /&gt;
* [[Großsteingräber in Dänemark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karsten Kjer Michaelsen: &amp;#039;&amp;#039;Politikens bog om Danmarks oldtid&amp;#039;&amp;#039;. Kopenhagen 2002, ISBN 87-567-6458-8, S.&amp;amp;nbsp;166&lt;br /&gt;
* Klaus Ebbesen: &amp;#039;&amp;#039;Danmarks megalitgrave&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: Katalog. Attika, Kopenhagen 2008, ISBN 978-87-7528-731-4 Nr. 2990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.kulturarv.dk/fortidsminder/oplev-i-landskabet/monumenter-i-landskabet/storstensgrave/besoeg-gravene/tingstedet-i-rise | wayback=20120704145955 | text=Ausgrabung (dän.) und Skizze}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kulturarv.dk/fundogfortidsminder/Lokalitet/9836 &amp;#039;&amp;#039;Fund og Fortidsminder&amp;#039;&amp;#039; Verzeichnis (dän.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.megalithic.co.uk/article.php?sid=6338791 Kurztext (engl.) und Bild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=54.855278|EW=10.3975|type=landmark|region=DK-83}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großsteingrab in der Region Syddanmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordgruppe der Trichterbecherkultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ærø Kommune]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dolmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ærø Kommune)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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