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	<title>Tinariwen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:38:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tinariwen&amp;diff=944155&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bertramz: Änderung 262266940 von ~2025-39551-49 rückgängig gemacht; einige Mitglieder bildeten kurzzeitig eine andere Gruppe, kann mit Beleg im Text erwähnt werden</title>
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		<updated>2025-12-23T18:13:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/262266940&quot; title=&quot;Spezial:Diff/262266940&quot;&gt;262266940&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-39551-49&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-39551-49&quot;&gt;~2025-39551-49&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; einige Mitglieder bildeten kurzzeitig eine andere Gruppe, kann mit Beleg im Text erwähnt werden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tinariwen-Bardentreffen 2010.jpg|mini|hochkant=1.4|Tinariwen auf dem [[Bardentreffen]] 2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tinariwen Weltmusikfestival Horizonte 2008 1.jpg|mini|Tinariwen auf dem [[Weltmusikfestival Horizonte]] in [[Koblenz]] (2008)]]&amp;lt;!-- siehe [[Wikipedia:Formatvorlage Charts]] für Hinweise zu den Chartquellen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Chartplatzierungen&lt;br /&gt;
| Alben =&lt;br /&gt;
  {{Album&lt;br /&gt;
    |Emmaar&lt;br /&gt;
    |{{Charts|CH|92|16.02.2014|1}}&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
  {{Album&lt;br /&gt;
    |Elwan&lt;br /&gt;
    |{{Charts|CH|47|19.02.2017|3}}&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
| Quellen Alben = &amp;lt;ref name=&amp;quot;CHcharts&amp;quot;&amp;gt;[http://hitparade.ch/showinterpret.asp?interpret=Tinariwen Chartdiskografie Schweiz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tinariwen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Tuareg (Sprache)|Tamaschek]] ⵜⵏⵔⵓⵏ ‚Wüsten‘,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch zur Sprache und Kultur der Twareg. Band I: Twareg – Französisch – Deutsch&amp;#039;&amp;#039;. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2009. S. 847.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder auch ‚leerer Ort‘ – ein Hinweis auf den kargen Lebensraum, den die Sahara bietet) ist eine Band, deren Musiker vom Volk der [[Tuareg]] stammen. Von der traditionellen Musik der Tuareg kommend, reichern sie diese mit Elementen der westlichen Rock- und Popmusik an und verwenden neben traditionellen Instrumenten auch elektrische Gitarren und elektrischen Bass. Die Texte werden in Tamaschek und auf Arabisch gesungen. Bei Auftritten tragen die Musiker die traditionelle Kleidung der Tuareg, teilweise auch den &amp;#039;&amp;#039;[[Tagelmust|Chèche]]&amp;#039;&amp;#039;, der im Gegensatz zum [[Turban]] den Kopf und das Gesicht (außer den Augen) bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TINARIWEN Vienna 2011 13.jpg|mini|hochkant|Ibrahim Ag Alhabib, Gründer der Band (2011)]]&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Musikgruppe gehören zu jener Generation von Tuareg, die ab den 1960er-Jahren aus der [[Sahelzone]] in die Städte nördlich der [[Sahara]] geflüchtet waren, weil sie durch lange Dürren ihre Lebensgrundlagen verloren hatten. Diese städtischen Tuareg im notgedrungenen Exil werden &amp;#039;&amp;#039;ishumar&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Band wurde 1982 von Ibrahim Ag Alhabib, Touhami Ag Alhassane, Abdallah Ag Housseyni, Mohammed Ag Itlal (genannt „Japonais“) und Kheddou in [[Tamanrasset]] in [[Algerien]] gegründet, wo sie zunächst bei Hochzeiten, Taufen und anderen Festen spielten. Später verbrachten die Musiker mehrere Jahre in einem [[Libyen|libyschen]] Militärcamp, wo Tuareg zu Soldaten ausgebildet wurden. Sie waren zum Teil aktiv an Kämpfen gegen die Unterdrückung ihres Volkes beteiligt und widmeten sich erst nach Beendigung eines von [[Niger]] und [[Mali]] ausgehenden Aufstandes 1994 gänzlich der Musik. Ihr politisches Engagement spiegelt sich auch in den Texten wider. Lange Jahre vertrieb die Band ihre Musik über [[Kompaktkassette|Musikkassetten]] und wurde dadurch regional bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Tinariwen: {{Webarchiv|url=http://www.tinariwen.com/biography/ |wayback=20110928012627 |text=Biography |archiv-bot=2019-05-18 17:07:19 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2000 nahmen sie ihre erste CD, &amp;#039;&amp;#039;The Radio Tisdas Sessions&amp;#039;&amp;#039;, auf. 2001 wurden sie durch ihren Auftritt beim international beachteten [[Festival au Désert]] in Mali auch einem westlichen Publikum bekannt. Sie bekamen Zugang zu westlichen [[Weltmusik]]kreisen, tourten extensiv in Europa und den USA, wobei sie unter anderem beim [[Festival international de musique universitaire]] in [[Belfort]], am [[Glastonbury Festival]] und am [[Coachella Valley Music and Arts Festival]] in Kalifornien auftraten, und bekamen bis zu einem gewissen Grad auch Aufmerksamkeit in der [[Independent (Musik)|Independent]]-Szene. Weiter zu ihrer Bekanntheit trug ein gemeinsames Konzert mit Carlos Santana beim [[Montreux Jazz Festival]] 2006 bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeit2011&amp;quot;&amp;gt;[[Die Zeit]]: [http://blog.zeit.de/tontraeger/2011/09/05/tinariwen-tassili_10283 &amp;#039;&amp;#039;400 Kilogramm Tontechnik in der Wüste&amp;#039;&amp;#039;], 5. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007 und 2009 folgten die Alben &amp;#039;&amp;#039;Aman Iman&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Imidiwan&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 erschien ihr Album &amp;#039;&amp;#039;Tassili&amp;#039;&amp;#039;, auf dem als Gastmusiker Kyp Malone und [[Tunde Adebimpe]] ([[TV on the Radio]]), Nels Cline ([[Wilco (Band)|Wilco]]) und die [[Dirty Dozen Brass Band]] mitwirken. Aufgrund der unsicheren Lage im Norden Malis konnten die Aufnahmen nicht wie früher in [[Tessalit]] stattfinden, sondern wurden in ein Zeltlager in der Wüste im südlichen Algerien verlegt. Auf elektrisch verstärkte Instrumente wurde dabei verzichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeit2011&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil ==&lt;br /&gt;
Die Band wurde neben der Musik aus ihrer Kultur durch westliche Musik von [[Led Zeppelin]], [[Johnny Cash]] und [[Carlos Santana]] beeinflusst, die sie über den Vertrieb kopierter Kassetten und gemeinsame Live-Auftritte kennenlernten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rockpaperscissors.biz/index.cfm/fuseaction/current.press_release/project_id/303.cfm |wayback=20111203025319 |text=&amp;#039;&amp;#039;The Ghetto-Blaster Grapevine of the Desert and Tinariwen’s Rebel Rock Diplomacy.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-01-22 20:25:53 InternetArchiveBot }} rockpaperscissors; Peter Pannke: [http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,737946,00.html &amp;#039;&amp;#039;Tuareg-Festival in Mali. Blaue Ritter der Weltmusik.&amp;#039;&amp;#039;] Spiegel online, 6. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gelten als die erste Tuareg-Band, die elektrische Gitarren verwendete. Der Musikstil, in den sie die traditionell auf der Zupflaute &amp;#039;&amp;#039;[[tahardent]]&amp;#039;&amp;#039; und der Streichlaute &amp;#039;&amp;#039;[[imzad]]&amp;#039;&amp;#039; gespielten Melodien übernahmen, nennt sich &amp;#039;&amp;#039;al-guitara&amp;#039;&amp;#039;. Der Gitarrenstil entstand als politische Revolutionsmusik nach der Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten in den 1960er Jahren unter der &amp;#039;&amp;#039;ishumar&amp;#039;&amp;#039; („die Arbeitslosen“, Singular &amp;#039;&amp;#039;ashamor&amp;#039;&amp;#039;) genannten Generation junger Tuareg, die aus den Wüstengebieten auf der Suche nach Arbeit in die nordafrikanischen Städte gezogen waren. Der neue Lebensstil mit Lohnarbeit in den Städten anstelle der nomadischen Subsistenzwirtschaft wurde als &amp;#039;&amp;#039;teshumara&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Eric Schmidt: [http://auislandora.wrlc.org/islandora/object/0809capstones%3A91/datastream/PDF/view &amp;#039;&amp;#039;Ishumar: The Guitar and the Revolution of Tuareg Culture.&amp;#039;&amp;#039;] Frühjahr 2009, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben drei [[E-Gitarre]]n und einem [[E-Bass]] benutzen Tinariwen als Rhythmusinstrumente eine Bechertrommel &amp;#039;&amp;#039;[[djembé]]&amp;#039;&amp;#039; und Händeklatschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bandmitglieder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ibrahim Ag Alhabib (Bandgründer)&lt;br /&gt;
* Abdallah Ag Alhousseyni&lt;br /&gt;
* Eyadou Ag Leche&lt;br /&gt;
* Touhami Ag Alhassane&lt;br /&gt;
* Abdallah ag Lamida&lt;br /&gt;
* Said ag Ayad&lt;br /&gt;
* Iyad Moussa Ben Abderahmane&lt;br /&gt;
* Sanou ag Ahmed&lt;br /&gt;
* Mohammed ag Itlal (2021 verstorben)&lt;br /&gt;
* wechselnde Musiker wie Fadlan Rachid, Tachfine Amnay, Patricia Bassen, Tahocit O’Baya und Nabil Amarouche&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
TINARIWEN Vienna 2011 09.jpg|Touhami Ag Alhassane (2011)&lt;br /&gt;
TINARIWEN Vienna 2011 18.jpg|Abdallah Ag Alhousseyni (2011)&lt;br /&gt;
TINARIWEN Vienna 2011 07.jpg|Eyadou Ag Leche (2011)&lt;br /&gt;
TINARIWEN Vienna 2011 05.jpg|Said Ag Ayad (2011)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* 1992: Kel Tinariwen&lt;br /&gt;
* 1993: Ténéré&lt;br /&gt;
* 2001: The Radio Tisdas Sessions&lt;br /&gt;
* 2004: Amassakoul&lt;br /&gt;
* 2007: Aman Iman&lt;br /&gt;
* 2008: Tinariwen Live in London (DVD)&lt;br /&gt;
* 2009: Imidiwan: Companions&lt;br /&gt;
* 2011: Tassili&lt;br /&gt;
* 2014: Inside / Outside&lt;br /&gt;
* 2014: Emmaar&lt;br /&gt;
* 2015: Live in Paris 2014&lt;br /&gt;
* 2017: Elwan&lt;br /&gt;
* 2019: Amadjar&lt;br /&gt;
* 2023: Amatssou&lt;br /&gt;
* 2024: Idrache: Traces of the Past&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieder ==&lt;br /&gt;
Bekannt geworden ist die Musikgruppe mit Liedern wie &amp;#039;&amp;#039;Sastanàqqàm, Nànnuflày, Ténéré Tàqqàl, Tenere Taqhim Tossam&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Iswegh Attay.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2008: Internationaler Friedensmusikpreis des [[Praetorius Musikpreis]]es&lt;br /&gt;
* 2012: Bestes Weltmusikalbum bei den [[Grammy Awards 2012]]&lt;br /&gt;
* 2020: &amp;#039;&amp;#039;Amadjar&amp;#039;&amp;#039; Libera Award für das Beste Weltmusik Album.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|title=2020 Winners|url=https://liberaawards.com/2020-winners/|access-date=2021-05-21|website=Libera Awards|language=en|archiveurl=https://archive.today/20201123155649/https://liberaawards.com/2020-winners/|archivedate=2020-11-23|offline=0|archivebot=2024-05-29 23:48:04 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tinariwen.com/ Offizielle Webpräsenz der Band] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.universalmusic.fr/artiste/9144-tinariwen/ Tinariwen bei Universal (Frankreich)] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malische Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltmusik-Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Tuareg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammy-Preisträger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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