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	<title>Timur Khan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T16:28:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Timur_Khan&amp;diff=205018&amp;oldid=prev</id>
		<title>176.32.40.133: /* Regierung */</title>
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		<updated>2025-01-23T11:50:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Regierung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Kaiser von China, für den zentralasiatischen Eroberer siehe [[Timur]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:YuanEmperorAlbumTemurOljeituPortrait.jpg|mini|Zeitgenössische Darstellung von Timur Khan (Ausschnitt).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OljeituToPhilippeLeBel1305.jpg|mini|Der Brief des Ilchans an den französischen König, der den wiederhergestellten inneren Frieden im Mongolenreich erwähnt (1305).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uldjaitu-Timur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{mnS-Mong|ᠥᠯᠵᠡᠶᠢᠲᠦ ᠲᠡᠮᠦᠷ|Öljeyitü Temür}}) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Uldjaitu-Timur Khan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Timur Khan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chengzong&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt; * [[1265]] in [[Peking]]; † [[10. Februar]] [[1307]] in Peking) war ein Kaiser der [[Geschichte der Mongolen|mongolischen]]  [[Yuan-Dynastie]] in [[Geschichte Chinas|China]], Sohn [[Dschingkim]]s und Enkel [[Kublai Khan]]s. Er regierte von 1294 bis 1307 und galt als Förderer der Lehre des [[Konfuzius]] und mildtätiger Herrscher, der Kriege vermied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regierung ==&lt;br /&gt;
Timur setzte sich u. a. mit Hilfe seiner Mutter Kökejin und des Feldherrn [[Bayan (Heerführer)|Bayan]] († 1295) gegen seinen Bruder Kamala durch. Die Auswahl war nicht groß: Timur war alkoholabhängig, aß auch zu viel und litt ab 1300 unter schwerer [[Gicht]]. Aber er vertrat die chinesischen Interessen. Kamala soll einen Sprachfehler und eine geringere Kenntnis der [[Jassa]] gehabt und das Leben in der Steppe bevorzugt haben.&lt;br /&gt;
Trotzdem wurde Timur ein besserer Kaiser, als es sein Großvater gedacht hatte. Er bemühte sich angeblich erfolgreich, von seiner Trunksucht loszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1303 kam es zu einem großen Korruptionsskandal beim Getreidetransport. Zunächst waren nur zwei hohe Transportbeamte angeklagt, aber eine kaiserliche Untersuchung ergab bald die Verwicklung von 18.473 Beamten und Klerikern, einschließlich der höchsten Ministerebene, und einen illegalen Profit von mindestens 45.865 &amp;#039;&amp;#039;ting&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;ting&amp;#039;&amp;#039; war zur Zeit Marco Polos zehn chinesische [[Unze|Unzen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[tael]]&amp;#039;&amp;#039;) in Silber bzw. eine &amp;#039;&amp;#039;tael&amp;#039;&amp;#039; in Gold wert. Vgl. Henry Yule (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The travels of Marco Polo. The Complete Yule-Cordier Edition&amp;#039;&amp;#039;. Dover Publications, New York, ISBN 0-486-27586-8, Bd. 2, S. 217, Anm. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Timur enthob die Beamten ihrer Posten, aber innerhalb von zwei Jahren waren zumindest die meisten Minister wieder im Amt.&amp;lt;ref&amp;gt;Franke, Twitchett: &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge History of China&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 6: &amp;#039;&amp;#039;Alien regimes and border states 907–1368&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge 1994, S. 499.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man verzeichnete zudem eine [[Inflation]], so dass 1309/10 neues Papiergeld herausgegeben werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timur hatte sich militärisch mit den beiden zentralasiatischen Khanen [[Qaidu Khan|Qaidu]] und Du&amp;#039;a auseinanderzusetzen, die bereits Kublai Khan (besonders in seinen letzten Lebensjahren) Probleme bereitet hatten. Um 1300 scheint Timur die Initiative übernommen zu haben&amp;lt;ref&amp;gt;Das Thema wird erörtert von Michal Biran: &amp;#039;&amp;#039;Qaidu and the Rise of the independent Mongol State in Central Asia&amp;#039;&amp;#039;. Curzon, Richmond 1997, ISBN 0-7007-0631-3, S. 51 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und zumindest insofern einen Erfolg erzielt zu haben, als Qaidu bei der Rückkehr von diesem Feldzug an einer Verwundung starb. Nach Qaidus Tod wurde er um 1303/04 von allen Mongolenkhanen noch einmal allgemein als mongolischer Khagan anerkannt, auch wenn das Reich längst nicht mehr einheitlich gelenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unmittelbaren Machtbereich der Yuan kam es zu neuen Spannungen, als der Prinz Ananda (Enkel Kublais und Statthalter von [[Gansu]]) mit einem Großteil seiner Truppen zum Islam übertrat. Timur missbilligte das und ließ Ananda vorübergehend gefangensetzen, wurde aber von seiner Mutter von der Notwendigkeit einer friedlichen Einigung überzeugt (1296). Fortan tolerierte er Anandas Verhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Darstellung von Rašīd-ad-Dīn: &amp;#039;&amp;#039;The successors of Genghis Khan&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von John Andrew Boyle, New York 1971, S. 323 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen letzten Lebensjahren regierten seine Frau Buluyan und einige Minister. Sie versuchten durch ihre Intrigen die spätere Thronbesteigung des erfolgreichen Prinzen [[Külüq Khan|Khaischan]] (Neffe Timurs) zu verhindern und schickten dafür u. a. dessen Mutter ins Exil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Raschīd ad-Dīn|Rašīd-ad-Dīn Faḍlallāh]]: &amp;#039;&amp;#039;The successors of Genghis Khan&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzt von [[John Andrew Boyle]]. Columbia University Press, New York 1971, ISBN 0-231-03351-6 (Übersetzung der Edition von [[Karl Jahn (Orientalist)|Karl Jahn]], herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft der Wissenschaft und Künste, Prag 1941).&lt;br /&gt;
* [[Herbert Franke (Sinologe)|Herbert Franke]], [[Denis Twitchett]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge History of China&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 6: &amp;#039;&amp;#039;Alien regimes and border states 907–1368&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge 1994, ISBN 0-521-24331-9. (engl.)&lt;br /&gt;
* [[Michael Weiers]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Mongolen.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart u. a. 2004, ISBN 3-17-017206-9.&lt;br /&gt;
* [[Timothy Brook]]: &amp;#039;&amp;#039;The Troubled Empire. China in the Yuan and Ming Dynasties.&amp;#039;&amp;#039; Harvard University Press, 2010, ISBN 0-674-07253-7. (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste multi&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Kublai Khan]] ({{zh|kurz=ja|c=世祖|p=Shìzǔ}})&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Külüq Khan]] ({{zh|kurz=ja|c=武宗|p=Wǔzōng}})&lt;br /&gt;
|AMT=[[Kaiser der Yuan-Dynastie|Kaiser von China]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1294–1307&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=[[Kublai Khan]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Külüq Khan]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Khagan]] der Mongolen&lt;br /&gt;
|ZEIT2=1294–1307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-08-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiser der Yuan-Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großkhan der Mongolen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mongolische Geschichte (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mongolische Geschichte (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mongole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1265]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1307]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Timur Khan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chengzong&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=mongolischer Khagan, chinesischer Kaiser der Yuan-Dynastie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1265&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Peking]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1307&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Peking]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>176.32.40.133</name></author>
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