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	<title>Timofei Wassiljewitsch Prochorow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:48:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Timofei_Wassiljewitsch_Prochorow&amp;diff=146374&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Ost-West_Friedenskirche_Väterchen_Timotej.jpg entfernt, auf Commons von Rosenzweig gelöscht. Grund: per [[:c:Commons:Deletion requests/File:Ost-West Friedenskirche Väterchen Ti</title>
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		<updated>2025-12-16T14:05:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:Ost-West_Friedenskirche_V%C3%A4terchen_Timotej.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:Ost-West Friedenskirche Väterchen Timotej.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Ost-West_Friedenskirche_Väterchen_Timotej.jpg&lt;/a&gt; entfernt, auf Commons von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:Rosenzweig&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:Rosenzweig (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Rosenzweig&lt;/a&gt; gelöscht. Grund: per [[:c:Commons:Deletion requests/File:Ost-West Friedenskirche Väterchen Ti&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ost-West Friedenskirche.jpg|mini|Die Ost-West-Friedenskirche im Jahr 2005]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Timofei Wassiljewitsch Prochorow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Väterchen Timofei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Тимофей Васильевич Прохоров}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Timofej Vasil&amp;#039;evič Prochorov}}&amp;#039;&amp;#039;; * angeblich [[22. Januar]] [[1894]] in [[Bagajewskaja]] am [[Don (Asowsches Meer)|Don]]; † [[13. Juli]] [[2004]] in [[München]]), war ein [[Russland|russischer]] [[Eremit]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]], verdiente sich der [[Kosaken|Donkosake]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sein Geld in der Stadt [[Schachty]] damit, dass er für die Bewohner der Stadt Kohle ausfuhr. Beim Rückzug der deutschen [[Wehrmacht]] wurde er mit seinem Fuhrwerk [[Requisition#Requisition im modernen Kriegsrecht|requiriert]] für den Abtransport der verwundeten deutschen Soldaten. Erst im ca. 80&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Rostow am Don]] kam Timofei wieder frei, er berichtete später, hier habe er seine erste [[Marienerscheinung|Marienvision]] gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Jahren der Odyssee erreichte er [[Wien]] und lernte dort seine spätere Frau Natascha kennen. Der Bau einer Kirche in Wien scheiterte an den dortigen Behörden, sodass die beiden nach München weiterzogen, wo sie 1952 ankamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort ließen sie sich am [[Oberwiesenfeld]] nieder, am Rande des damaligen Flugfelds, aus dem später der [[Olympiapark (München)|Olympiapark]] werden sollte. Aus dem reichlich vorhandenen Kriegsschutt baute Timofei ein kleines Haus und eine kleine Kirche. Später baute er noch eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-olympiapark-vaeterchen-timofey-kirche-brand-geld-weederaufbau-li.3231782 &amp;#039;&amp;#039;Ost-West-Friedenskirche soll wieder aufgebaut werden&amp;#039;&amp;#039;]. In: Süddeutsche Zeitung, 11. April 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Einrichtung verwendeten sie größtenteils gefundene Materialien. Die Decke der Kirche beispielsweise wurde mit Schokoladenpapier versilbert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrzehntelang lebten die beiden im stillen Einverständnis der städtischen Behörden in ihrem ohne Genehmigung gebauten Haus. Ende der sechziger Jahre wurde dann entschieden, dass die Sportstätten für die [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Sommerspiele 1972]] auf dem Oberwiesenfeld errichtet würden. Väterchen Timofei und seine Lebensgefährtin hätten vertrieben werden sollen, da dort ein Stadion für das Einzeljagdspringen errichtet werden sollte. Nach Protesten der Münchner Bürger und einiger Tageszeitungen verlegte man die Austragung dieser Disziplin nach Riem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/muenchen/muenchen-ost-west-friedenskirche-vaeterchen-timofej-olympiapark-e234866/ |titel=Ein Münchner Märchen |titelerg=Das schlitzohrige Väterchen Timofej schuf im Olympiapark ein Reich, in dem allerhand Wundersames geschah.  |autor=Lisa Sonnabend |hrsg=Süddeutsche Zeitung |datum=2025-07-02 |abruf=2025-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Kirche wurde anschließend [[Ost-West-Friedenskirche]] genannt und galt als eine der Sehenswürdigkeiten in München, bis sie am 11. Juni 2023 niederbrannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Handel: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-brand-vaeterchen-timofei-1.5920834 Olympiagelände München:Friedenskirche von &amp;quot;Väterchen Timofei&amp;quot; abgebrannt.]&amp;#039;&amp;#039; Website der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]] vom 11. Juni 2023, abgerufen am 11. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ehemalige Oberbürgermeister [[Christian Ude]] nannte sie den „charmantesten Schwarzbau Münchens“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ost-west-friedenskirche-der-mann-der-im-traum-erschien-1.444888|titel=Der Mann, der im Traum erschien|werk=Süddeutsche Zeitung|datum=2010-05-17|zugriff=2014-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 heiratete Timofei seine langjährige Lebensgefährtin Natascha, die fünf Jahre später starb. Ihr Wunsch, neben der Kirche begraben zu werden, scheiterte an rechtlichen Vorschriften. Wo sie liegen wollte, errichtete Timofei ein [[Kenotaph|symbolisches Grab]]. Hin und wieder war er da zu sehen, Blumen aufs Grab legend oder betend. Bereits damals war er durch sein Alter (das nie vollends überprüft wurde) längst zum „Wahrzeichen von München“, „Olympia-Eremit“ oder „[[Methusalem]] vom Oberwiesenfeld“ geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 lebte er wegen seiner schlechten Gesundheit hauptsächlich in Krankenhäusern und Altenheimen, wo er mit angeblich 110 Jahren starb. Timofeis Grab befindet sich auf dem [[Westfriedhof (München)|Westfriedhof]] von München (Sektion 196, Nr. 45).&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/timofeisonstige_88.html Das Grab von Väterchen Timofei]&amp;lt;/ref&amp;gt; Prochorow bestimmte acht Jahre vor seinem Tod den Russen Alexander Penkowski zu seinem Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Leben von Väterchen Timofei wurden unter anderem ein Bildband und ein Kinderbuch veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks und Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120259966}}&lt;br /&gt;
* Miriam Elze: &amp;#039;&amp;#039;Väterchen Timofej – Eine Annäherung.&amp;#039;&amp;#039; MünchenVerlag (vormals Buchendorfer Verlag München), München 2004, ISBN 978-3-934036-96-3&lt;br /&gt;
* Barbara Klostermann, Marlene Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Timofei und Natascha: eine wunderbare Geschichte am Rande der Olympischen Spiele in München.&amp;#039;&amp;#039; K. Thienemanns Verlag Stuttgart, Stuttgart 1972, ISBN 978-3-522-41050-2&lt;br /&gt;
* [http://www.ost-west-friedenskirche.de Ost-West-Friedenskirche] Seite der Ost-West-Friedenskirche&lt;br /&gt;
* [http://eremit.brezenstudio.com/ &amp;#039;&amp;#039;Ost, West, Friede!&amp;#039;&amp;#039;], Ein Tribut an Väterchen Timofej&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120259966|VIAF=57440835}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prochorow, Timofei Wassiljewitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Münchner Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxie in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eremit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtoriginal (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altersmythos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prochorow, Timofei Wassiljewitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Väterchen Timofei; Прохоров, Тимофей Васильевич (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Eremit und ein „Wahrzeichen von München“&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=unsicher: 22. Januar 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bagajewskaja]] am [[Don (Asowsches Meer)|Don]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juli 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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