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	<title>Timau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T10:18:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Timau&amp;diff=1891054&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RoBri: Revert: Grund: keine Verbesserung des Artikels</title>
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		<updated>2025-06-07T14:42:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert: Grund: keine Verbesserung des Artikels&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fraktion in Italien&lt;br /&gt;
|Tipo =&lt;br /&gt;
|regione = Friaul-Julisch Venetien&lt;br /&gt;
|provincia = &lt;br /&gt;
|nomeFrazione = Timau/Tischlbong&lt;br /&gt;
|immagine = Timau.jpg&lt;br /&gt;
|didascalia = &lt;br /&gt;
|siglaRegione = FVG&lt;br /&gt;
|siglaProvincia = &lt;br /&gt;
|nomeDelComune = Paluzza&lt;br /&gt;
|linkStemma = &lt;br /&gt;
|latitudineGradi = 46&lt;br /&gt;
|latitudineMinuti = 34&lt;br /&gt;
|latitudineSecondi = 54&lt;br /&gt;
|longitudineGradi = 13&lt;br /&gt;
|longitudineMinuti = 0&lt;br /&gt;
|longitudineSecondi = 22&lt;br /&gt;
|mappaX = 158&lt;br /&gt;
|mappaY = 23&lt;br /&gt;
|altitudine =830&lt;br /&gt;
|superficie = &lt;br /&gt;
|abitanti = 316&lt;br /&gt;
|anno = 2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://italia.indettaglio.it/ita/friuliveneziagiulia/udine_paluzza_timau.html|werk=italia.indettaglio.it|titel=La Frazione di Timau|abruf=2020-10-06|sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|cap = 33020&lt;br /&gt;
|prefisso = 0433&lt;br /&gt;
|nomeAbitanti = timavesi, Tischelwanger (Tischlbongar)&lt;br /&gt;
|patrono = Heilige [[Gertrud von Helfta]]&lt;br /&gt;
|valFestivo = 16. November&lt;br /&gt;
|linkSito = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Timau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Furlanische Sprache|friulanisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Tamau,&amp;#039;&amp;#039; deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Tischelwang,&amp;#039;&amp;#039; im südbairischen Ortsdialekt: &amp;#039;&amp;#039;Tischlbong&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] der [[Italienische Gemeinden|italienischen Gemeinde]] [[Paluzza]] in der Region [[Friaul-Julisch Venetien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Timau liegt in den [[Karnische Alpen|Karnischen Alpen]] in verkarsteter Hochgebirgslandschaft im Val Bût-Tal am Ausgang des [[Plöckenpass]] auf {{Höhe|830|IT}} Es liegt in der Gebirgsregion [[Karnien|Carnia]] und ist ein Teil der Gemeinde Paluzza (Nachbargemeinden sind: Arta Terme, Cercivento, Comeglians, Forni Avoltri, [[Kötschach-Mauthen]], [[Lesachtal]], Ligosullo, Paularo, Ravascletto, Rigolato, Sutrio, Treppo Carnico).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf entwickelte sich entlang zweier parallel verlaufender Straßen. An der älteren inneren Straße stehen die meisten Häuser und die neue Straße (Staatsstraße 52 bis) führt auf den nahen Plöckenpass und damit zur [[Grenze zwischen Italien und Österreich]]. Hoch über Timau ragt das 2217 Meter hohe Felsband der Creta di Timau (Tischlbongarisch: Hoach Eika) mit dem Seitengipfel Gamsspitz in den Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der romanische Namen des Ortes leitet sich wahrscheinlich von einem hier zu Ehren des karnischen Flussgottes [[Timavus]] errichteten Quellheiligtum ab (das später verchristlicht zum „dar olta got va tischlbong“ und zu einer weithin bekannten Wallfahrtsstätte wurde). Durch das Timaveser Gebiet führte die wichtige Römerstraße [[Julia Augusta]] (Aquileia-Salzburg) über den [[Plöckenpass]]. So kann man vermuten, dass es hier eine römische Straßenstation mit Siedlung gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach lokaler mündlicher Überlieferung wurde Timau in zwei Wellen (die erste um das Jahr 1000: Darauf lässt die nur bis ins 11. Jh. gebräuchliche Ortsbezeichnung „–wang“ schließen; und die zweite Mitte des 13. Jh.: Darauf lassen Untersuchungen der örtlichen Mundart schließen) von Einwanderern aus dem Kärntner [[Gailtal]] und vom [[Weißensee (Kärnten)|Kärntner Weißensee]] her besiedelt. Es handelte sich vermutlich um [[Knappe (Bergbau)|Bergknappen]], welche die Blei- und Kupfervorkommen am Kleinen und Großen Pal ausbeuteten. Die erste Ansiedlung befand sich circa einen Kilometer weiter südlich. Sie wurde 1729 von einer Naturkatastrophe zerstört. Im Ersten Weltkrieg war der Ort im Frontgebiet, so dass die Ortsbewohner zum Teil evakuiert wurden. Die Tischlbongarin [[Maria Plozner Mentil]], die wie viele Frauen aus [[Karnien]] für die italienischen Truppen Nahrung und Munition zur Front schleppte, starb als Heldin (nach ihr ist die Kaserne in Paluzza benannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
Die deutsche Alltagssprache der Älteren (die Jüngeren benutzen das &amp;#039;&amp;#039;Tischlbongarisch&amp;#039;&amp;#039; weniger) ist ein Dialekt des [[Kärntnerisch]]en. Er unterscheidet sich aber von jenem durch stärkere romanische Einflüsse. [[Friulanisch]] ist teilweise Umgangssprache und [[Italienische Sprache|Italienisch]] ist mangels deutschem Schulunterricht die ausschließliche Schriftsprache. Vor allem der Tischlbonger Kulturverein „Cirkul Kulturaal“ ist um die Erhaltung der alten Sprache bemüht und gibt seit 1985 die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Asou geats – und cka taivl varschteats!&amp;#039;&amp;#039; („So geht’s – und kein Teufel versteht’s!“) heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mauro Unfer |url=https://www.taicinvriaul.org/timau/ita/pubblicazioni/asou-geats.html |titel=Asou geats |werk=Taic in Vriaul |hrsg=Circolo Culturale G.Unfer di Timau - Tischlbong (Ud) |sprache=it |abruf=2022-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im Kindergarten und in der Schule wird heute wieder Tischlbongarisch gelehrt. 2003 verfügten 87 % der Erwachsenen Tischelwanger über Deutschkenntnisse, 70 % über eine komplette Sprachbeherrschung. Bei Kindern und Jugendlichen unter 20 Jahren verfügten 75 % über Deutschkenntnisse und 49 % über eine komplette Sprachbeherrschung. 25 % der Einwohner Tischelwangs sprachen gar kein Deutsch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oelm.at&amp;quot;&amp;gt;[http://www.oelm.at/?page_id=143#Tischlwang Österreichische Landsmannschaft – Italien.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bestehen zum Teil enge Kontakte zu den anderen deutschen [[Enklave]]n in Italien: [[Sappada]] (deutsch: Bladen, mundartlich-tirolerisch Plodn, Provinz [[Udine]]), [[Sauris]] (deutsch: Zahre, Provinz Udine), Luserna (zimbrisch: [[Lusern]], Provinz [[Trentino|Trient]]), Valle Fersina (deutsch: Fersental, in der Mundart: Bersntol, Provinz Trient), [[Sieben Gemeinden (Italien)|Sieben Gemeinden]] (zimbrisch: Sim Komäun) mit dem Hauptort [[Asiago (Venetien)|Asiago]] (zimbrisch: Sleghe, Provinz [[Vicenza]]) und zu den [[Dreizehn Gemeinden]] (Provinz Verona).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mucca al pascolo a Timau (Carnia) Udine.jpg|Timau mit der Gamspitz {{Höhe|1848}}&lt;br /&gt;
Tempio timau 1.JPG|Beinhaus Timau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsnamen ==&lt;br /&gt;
Tischelwang ist ein Flurname: Wiesenhang, auf dem das [[Gewöhnliches Hirtentäschel|Gewöhnliche Hirtentäschel]] (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Capsella bursa pastoris&amp;#039;&amp;#039;) wächst. Die erste schriftliche Urkunde, in der die deutsche Fassung des Ortsnamens als &amp;#039;&amp;#039;Teschelwanch&amp;#039;&amp;#039; erwähnt wird, geht auf das Jahr 1342 zurück. Das Dorf besteht aus fünf Weilern: Pauarn, Braida, Scholeit, Par Soga und Rana. Es gibt zahlreiche deutsche Flurnamen. So teilt sich beispielsweise der Ortsteil Pauarn in Oubarlont und Untarlont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Familien haben deutsche Namen: Anater, Ebner, Laikauf, Matiz, Muser, Plozner, Unfer. Andere typische tischelwangerische Namen klingen hingegen italienisch oder friaulisch, z.B: Duzzi, Mentil, Primus, Silverio.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Beinhaus]]/Ossario (1936/37 errichtet), beherbergt die sterblichen Überreste von ungefähr 1700 italienischen und österreichisch-ungarischen Soldaten, die hier im Gebirge während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] umkamen. Das Ossarium befindet sich an der Stelle, wo früher die erste Dorfkirche Timaus stand. Sie wurde im Ersten Weltkrieg zerstört.&lt;br /&gt;
* Kirche Sankt Gertrude (1732 beim Aufbau des „neuen“ Dorfes errichtet) und der Dorfheiligen geweiht.&lt;br /&gt;
* Kirche Cristo Re (1946–1964). In ihr befindet sich ein vom Grödner Bildhauer Peppi Senoner gefertigter sechs Meter hoher Christus, der auf einem 3 Tonnen schweren und 12 Meter hohen Holzkreuz steht, das in den letzten Jahren von immer mehr Pilgern besucht wird.&lt;br /&gt;
* Historisches Museum über den Ersten Weltkrieg in Karnien. Es enthält eine umfangreiche Sammlung von Kriegserinnerungsstücken aus Italien und Österreich, die fast alle an der italienischen Front um Timau (Grüne Schneid, Frischenkofel, [[Kleiner Pal]], Freikofel, Großer Pal, Pramosio) gefunden worden sind. Außerdem etwa tausend Dokumente und unveröffentlichte Fotos.&lt;br /&gt;
* Fontanone (Tischlbongarisch: Pruna): starke Quelle, die sich aus der Felswand am Fuße der Gamsspitz ergießt und den Hauptzufluss des Bût bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Das Ortsbild ist italienisch, die geistige Kultur mit Lied, Tanz und Volksschauspiel eine Mischung zwischen altkärntner Traditionen und friulanischen Einflüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kulturverein „G. Unfer“&lt;br /&gt;
* Chor „Teresina Unfer“&lt;br /&gt;
* Brauchtumsgruppe „Da Jùtalan“&lt;br /&gt;
* Kindertrachten- und Kindertanzgruppe „Is guldana Pearl“ (das goldene Bärlein)&lt;br /&gt;
* Zeitung: „asou geats“ (so geht es) im Ortsdialekt sowie friaulisch und italienisch; &amp;#039;&amp;#039;Tischlbongara Piachlan – quaderni di cultura timavese&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli wird das Dorf- und Kulturfest „Sumarnocht“ gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Küche ==&lt;br /&gt;
Als örtliche Delikatesse sind die „Schultar“ (geräucherte und dann gekochte Schweineschulter), „Varhackara“ ([[Verhackert]]) und die „Chropfn“ (verschieden gefüllte Teigtaschen, vgl. [[Kärntner Nudel]]) bis weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Aristide Baragiola]]: &amp;#039;&amp;#039;La casa villereccia delle colonie tedesche del gruppo carnico. Sappada, Sauris e Timau con raffronti delle zone contermini italiana et austriaca: Carnia, Cadore, Zoldano, Agordino, Carintia e Tirolo. Peregrinazione folcloriche.&amp;#039;&amp;#039; Tipografia Tettamanti, Chiasso 1915.&lt;br /&gt;
* Karin Heller, Luis Thomas Prader und Christian Prezzi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lebendige Sprachinseln.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage, Bozen 2006. [http://www.isolelinguistiche.it/de/tischlbong-timau.html Online: Kapitel zu Tischelwang.]&lt;br /&gt;
* Franceso Zuin: &amp;#039;&amp;#039;[https://bop.unibe.ch/linguistik-online/article/view/11153/14163 Il timavese.]&amp;#039;&amp;#039; In: Erica Autelli, Marco Caria, Riccardo Imperiale (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Le varietà storiche minoritarie in Italia.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;L’Italia settentrionale&amp;#039;&amp;#039; ([https://bop.unibe.ch/linguistik-online/issue/view/1376 Linguistik Online 130/6, 2024]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tischlbongara piachlan.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bartarpuach va Tischlbong.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.timau.it/ Offizielle Website der Fraktion]&lt;br /&gt;
* [http://www.taicinvriaul.org/ Informationen zur Fraktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|LCCN=n85113214|VIAF=123219110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Friaul-Julisch Venetien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktion in Friaul-Julisch Venetien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paluzza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Tagliamento]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RoBri</name></author>
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