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	<title>Tilmann Moser - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tilmann_Moser&amp;diff=387102&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Schulte im Walde: /* Werdegang */ phil. Diss. präziser, siehe seine Schriften weiter unten</title>
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		<updated>2024-12-25T16:20:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werdegang: &lt;/span&gt; phil. Diss. präziser, siehe seine Schriften weiter unten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tilmann Moser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1938]] in [[Villingen-Schwenningen|Villingen]]; † [[29. April]] [[2024]] in [[Freiburg im Breisgau]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000021346|Abruf=2024-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bztrauer.de/traueranzeige/tilmann-moser/61348826 |titel=Tilmann Moser: Traueranzeige |abruf=2024-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Psychoanalyse|Psychoanalytiker]], [[Körperorientierte Psychotherapie|Körperpsychotherapeut]] und Autor fach- und [[populärwissenschaftliche Literatur|populärwissenschaftlicher]] sowie [[Belletristik|belletristischer]] Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch eines [[Humanistisches Gymnasium|Humanistischen Gymnasiums]] studierte Moser  [[Literaturwissenschaft]], [[Politikwissenschaft]] und [[Soziologie]] an den Universitäten [[Universität Tübingen|in Tübingen]], in Berlin,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tilmann Moser |Titel=Biographische Notiz |Sammelwerk=Politik und seelischer Untergrund |Verlag=Suhrkamp Verlag |Ort=Frankfurt/Main |Datum=1993}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Universität von Paris|in Paris]], [[Universität Frankfurt am Main|in Frankfurt am Main]] und [[Universität Gießen|in Gießen]]. Für die abschließende Promotion 1969 verfasste er in Gießen eine Dissertation zum Thema [[Jugendkriminalität]] und deren theoretischer Erklärung, die später auch in Buchform veröffentlicht wurde. Anschließend durchlief Moser eine journalistische Ausbildung in Stuttgart und wurde schließlich am Frankfurter [[Sigmund-Freud-Institut]] zum Psychoanalytiker ausgebildet. Im Rahmen einer Dozententätigkeit in den Jahren 1969 bis 1978 am [[Rechtswissenschaft|Juristischen]] [[Fachbereich]] der Frankfurter Universität versuchte er, die Psychoanalyse in die [[Kriminologie]] und forensische [[Gutachten|Begutachtungspraxis]] einzuführen und kritisierte gleichermaßen die „repressive Kriminalpsychiatrie“ und die [[Kriminalsoziologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moser praktizierte seit 1978 in Freiburg im Breisgau, wobei seelische Spätfolgen von Diktatur (vor allem der NS-Zeit, aber auch der DDR) und Krieg, sowie von [[Unterdrückung|repressiver]] Religion seine Arbeitsschwerpunkte darstellten. Durch Fortbildungen in anderen Psychotherapieverfahren erweiterte er im Laufe der Zeit seine zunächst klassisch-psychoanalytische Arbeitsweise um einen analytisch-körperpsychotherapeutischen Ansatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Aufsätzen hat Tilmann Moser eine große Anzahl von Büchern vor allem zu [[Tiefenpsychologie|tiefenpsychologischen]] Themen veröffentlicht, die sich teils an ein Fachpublikum, teils an eine weitere interessierte Leserschaft wenden. Erstere gingen aus seiner [[Rechtspsychologie|rechtspsychologischen]] Lehrtätigkeit hervor. Ein Großteil der späteren Titel hat methodische Aspekte und Erfahrungen aus seiner therapeutischen Tätigkeit zum Thema. Andere widmen sich der vor allem tiefenpsychologischen Betrachtung und Deutung von [[Belletristik|belletristischer Literatur]] und [[Bildende Kunst|Bildender Kunst]], von gesellschaftlichen Entwicklungen und von Religion. Dabei erregte vor allem sein autobiographisch geprägtes, [[Religionskritik|religionskritisches]] Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Gottesvergiftung]]&amp;#039;&amp;#039; (1976) Aufsehen. Zuletzt betätigte er sich auch als politischer und Romanautor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem im Jahr 2004 veröffentlichten Buch &amp;#039;&amp;#039;Bekenntnisse einer halb geheilten Seele&amp;#039;&amp;#039; schildert Moser, wie er wegen seiner eigenen [[Depression]]en über viele Jahre verschiedene Therapien durchlief, bis hin zur Behandlung mit [[Psychopharmaka]]. Diese Erfahrungen waren auch der Auslöser dafür, als Therapeut neue Wege zu beschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Innovative psychotherapeutische Methodik ==&lt;br /&gt;
Mosers analytische Therapie bezieht bei Bedarf den Körper in den psychoanalytischen Prozess mit ein. Die Vorgehensweise beruht auf der klassischen [[Sigmund Freud|Freud’schen]] Psychoanalyse, also der rein verbalen Analyse und dem [[Durcharbeiten]] [[Neurose|neurotischer]] Störungen. Bei Bedarf verfolgt er im therapeutischen Prozess die Wurzeln der Störung bis in frühe prä-verbale Lebensphasen (das [[Säugling|erste]] und [[Kleinkind|zweite Lebensjahr]]), die sprachlichem Ausdruck nicht direkt zugänglich sind, und bezieht für den Umgang mit diesen mittels einfühlsamen und behutsamen Berührens oder Haltens auch den Körper in die therapeutische Arbeit ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausgeführt wird diese Arbeitsweise in Fachaufsätzen und in verschiedenen seiner Bücher: systematisch in &amp;#039;&amp;#039;Berührung auf der Couch. Formen der analytischen Körperpsychotherapie&amp;#039;&amp;#039; (2001), sowie in einer Reihe von Titeln, die die langfristige Behandlung einzelner Patienten darstellen, angefangen mit &amp;#039;&amp;#039;Das erste Jahr. Eine psychoanalytische Behandlung&amp;#039;&amp;#039; (1986) bis zu der [[Fallstudie]]nsammlung zur &amp;#039;&amp;#039;Psychotherapie an der Sprachengrenze&amp;#039;&amp;#039; (2018). / Siehe dazu das &amp;#039;&amp;#039;Schriftenverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Methoden, die er zuerst am eigenen Leibe als hilfreich und heilsam erlebt hatte und für deren professionelle Handhabung „eine lange körpertherapeutische [[Selbsterfahrung]]“ sowie „Zusatzausbildungen in verschiedenen Formen der Körper[psycho]- und [[Gestalttherapie]]“ notwendig waren, „führten zu einer Vertiefung des therapeutischen Prozesses, da so auch die vorsprachlich organisierten Störungen in den unbewussten [[Körpergedächtnis|Körpererinnerungen]] zugänglich wurden“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;psychosozial-verlag.de zum 80. Geburtstag&amp;quot;&amp;gt;[https://www.psychosozial-verlag.de/cms/nachrichtenleser/items/tilmann-moser-feiert-seinen-80-geburtstag.html &amp;#039;&amp;#039;Tilmann Moser feiert seinen 80. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;] psychosozial-verlag.de, 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurde Moser unter anderem von dem US-amerikanischen Psychotherapeuten [[Pesso-Therapie|Albert Pesso]] beeinflusst, dessen Grundlagenwerk er ins Deutsche übersetzte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dramaturgie des Unbewußten: eine Einführung in die psychomotorische Therapie.&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Konzepte der Humanwissenschaften.&amp;#039;&amp;#039;) Übersetzt und eingeleitet von Tilmann Moser. Klett-Cotta, Stuttgart 1986, ISBN 3-608-95422-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; und mit dem er auch zusammen publizierte. Bei seiner [[Innovation|innovativen]] Arbeitsweise bezog sich Moser ausdrücklich nicht auf [[Wilhelm Reich]], der oft als „Vater der Körperpsychotherapie“ bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Mosers methodische Innovationen riefen Kontroversen hervor und seine „Erweiterung des analytischen [[Setting (Psychologie)|Settings]] führte zu jahrzehntelangen Kämpfen mit der therapeutisch-institutionalisierten Gemeinschaft der Psychoanalyse und der [[orthodox]] orientiert bleibenden Kollegenschaft“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;psychosozial-verlag.de zum 80. Geburtstag&amp;quot; /&amp;gt; Mosers Kollegin Konstanze Zinnecker-Mallmann bezeichnet ihn als „Rebell der Psychoanalyse“ und urteilt: „Seine Rolle in der Psychoanalyse ist und bleibt umstritten, sein Reformprogramm wird ihm verübelt, er muss sich die Frage nach der Rolle des [[Das Unbewusste|Unbewussten]] in der analytischen Körperpsychotherapie gefallen lassen.“ Er sympathisiere mit [[Sandor Ferenczi]], „seinem auch kritisch gesehenen Vorbild“. Er zitiere gleichgesinnte Kollegen aus verschiedenen Ländern, nehme aber bewusst seine Rolle als Außenseiter ein. Er habe „die Psychoanalyse um die Auseinandersetzung mit dem Körper [[Psychoanalyse#Das Setting|auf der Couch]] bereichert“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinnecker-Mallmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--chronologische Ordnung: von alt nach neu (= UNTEN!)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jugendkriminalität und Gesellschaftsstruktur: Zum Verhältnis von soziologischen, psychologischen und psychoanalytischen Theorien des Verbrechens.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Gießen 1969, {{DNB|482486414}}.&lt;br /&gt;
** Buchausgabe: Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970. Neuausgabe: Fischer Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1972, ISBN 3-436-01557-1 und öfter.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Repressive Kriminalpsychiatrie. Vom Elend einer Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1971, ISBN 3-518-10419-5.&lt;br /&gt;
* Als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Psychoanalyse und Justiz.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1971/1974, ISBN 3-518-06667-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrjahre auf der Couch. Bruchstücke meiner Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1974. 9. Auflage 1993, ISBN 3-518-36852-4. (Auch übersetzt ins Italienische, amerikanische Englisch, Französische, Spanische und Kroatische)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gottesvergiftung]].&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976, ISBN 3-518-37033-2 und öfter. (Auch übersetzt ins Niederländische, Norwegische, Italienische und Französische.)&lt;br /&gt;
** Als [[Hörbuch]]: Gelesen von [[Gert Heidenreich]]. [[Griot]] Hörbuch-Verlag, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-95998-013-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verstehen, Urteilen, Verurteilen. Psychoanalytische Gruppendynamik mit Jurastudenten.&amp;#039;&amp;#039;  Suhrkamp, Frankfurt am Main 1977, ISBN 3-518-10880-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grammatik der Gefühle. Mutmaßungen über die ersten Lebensjahre.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-518-03655-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stufen der Nähe. Ein Lehrstück für Liebende.&amp;#039;&amp;#039; 1981, ISBN 3-518-03656-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Familienkrieg. Wie Christof, Vroni und Annette die Trennung der Eltern erleben.&amp;#039;&amp;#039;  Suhrkamp, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-518-03657-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine fast normale Familie. Über Theater und [[Gruppenpsychotherapie|Gruppentherapie]].&amp;#039;&amp;#039; 1984, ISBN 3-518-11223-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kompaß der Seele. Ein Leitfaden für Psychotherapie-Patienten.&amp;#039;&amp;#039; 1984, ISBN 3-518-04701-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Romane als Krankengeschichten. Über [[Peter Handke|Handke]], [[Christoph Meckel|Meckel]] und [[Martin Walser]].&amp;#039;&amp;#039; 1985, ISBN 3-518-11304-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das erste Jahr. Eine psychoanalytische Behandlung.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Nachwort von Niklaus Roth. 1986, ISBN 3-518-03072-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Psychoanalytiker als sprechende Attrappe. Eine Streitschrift.&amp;#039;&amp;#039; 1987, ISBN 3-518-11404-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Körpertherapeutische Phantasien: Psychoanalytische Fallgeschichten neu betrachtet.&amp;#039;&amp;#039; 1989, ISBN 3-518-40197-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das zerstrittene Selbst. Berichte, Aufsätze, Rezensionen.&amp;#039;&amp;#039; 1990, ISBN 3-518-38233-0.&lt;br /&gt;
* Mit Albert Pesso: &amp;#039;&amp;#039;Strukturen des Unbewußten. Protokolle und Kommentare.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1991. Neuausgabe: Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-39336-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorsicht Berührung: über Sexualisierung, [[Spaltung (Psychologie)|Spaltung]], NS-Erbe und [[Stasi]]-Angst.&amp;#039;&amp;#039; (Aufsatzsammlung) 1992.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stundenbuch. Protokolle aus der Körperpsychotherapie.&amp;#039;&amp;#039; 1992, ISBN 3-518-40491-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Besuche bei Brüdern und Schwestern.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-518-11686-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Erlöser der Mutter auf dem Weg zu sich selbst. Eine Körperpsychotherapie.&amp;#039;&amp;#039; 1993, ISBN 3-518-40557-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Politik und seelischer Untergrund. Aufsätze und Vorträge.&amp;#039;&amp;#039; 1993, ISBN 3-518-38758-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Literaturkritik als Hexenjagd. [[Ulla Berkéwicz]] und ihr Roman «Engel sind schwarz und weiß». Eine Streitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Piper, 1994, ISBN 3-492-11918-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ödipuskomplex|Ödipus]] in Panik und Triumph. Eine Körperpsychotherapie.&amp;#039;&amp;#039; 1994, ISBN 3-518-40647-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dämonische Figuren. Die Wiederkehr des Dritten Reiches in der Psychotherapie.&amp;#039;&amp;#039; 1996, ISBN 3-518-40763-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dabei war ich doch sein liebstes Kind: eine Psychotherapie mit der Tochter eines [[SS]]-Mannes.&amp;#039;&amp;#039; 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mutterkreuz und Hexenkind. Eine Gewissensbildung im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-518-41042-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berührung auf der Couch. Formen der analytischen Körperpsychotherapie.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-518-39765-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von der Gottesvergiftung zu einem erträglichen Gott – Psychoanalytische Überlegungen zur Religion.&amp;#039;&amp;#039; Kreuz Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-7831-2318-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bekenntnisse einer halb geheilten Seele: Psychotherapeutische Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-41645-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychotherapie auf Krankenschein. Berichte und Diagnosen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2005, ISBN 3-608-89003-3. (Neuauflage Gießen 2015, ISBN 978-3-8379-2462-6)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Supervision]] als Rollenspiel. Kommentierte Beispiele aus der psychotherapeutischen Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2007, ISBN 978-3-608-89043-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der grausame Gott und seine Dienerin. Eine psychoanalytische Körperpsychotherapie.&amp;#039;&amp;#039; Gießen 2010, ISBN 978-3-8379-2087-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Psyche. Bilder als Spiegel der Seele.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2010, ISBN 978-3-7630-2572-5. (Neuauflage 2014, ISBN 978-3-7630-2671-5.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gott auf der Couch. Neues zum Verhältnis von Psychoanalyse und Religion.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlags-Haus, Gütersloh 2011, ISBN 978-3-579-06572-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Psyche. Familienbeziehungen.&amp;#039;&amp;#039; Belser Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-7630-2617-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geld, Gier &amp;amp; Betrug. Wie unser Vertrauen missbraucht wird – Betrachtungen eines Psychoanalytikers.&amp;#039;&amp;#039; Brandes &amp;amp; Apsel, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-86099-888-5.&lt;br /&gt;
* Mit Hartmut P.: &amp;#039;&amp;#039;Vater, Mutter, Gott und Krieg. Hass, Verachtung und Verrat in einer psychoanalytischen Behandlung.&amp;#039;&amp;#039; Gießen 2012, ISBN 978-3-8379-2166-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lektüren eines Psychoanalytikers. Romane als Krankengeschichten.&amp;#039;&amp;#039; Psychosozial-Verlag, Gießen 2013, ISBN 978-3-8379-2286-8. (In diesem Band „untersucht [Moser] Romane von [[Wilhelm Genazino]], [[Elfriede Jelinek]], [[Philip Roth]], [[Fred Uhlman]], [[Charlotte Roche]] und das Stück &amp;#039;&amp;#039;[[Warten auf Godot]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Samuel Beckett]] auf ihren tiefenpsychologischen Gehalt“.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antje Stocker: Verlorene Nähe, tragische Fremdheit. Das Spätwerk in psychoanalytischer Deutung.&amp;#039;&amp;#039; Modo Verlag, Freiburg im Breisgau 2013, ISBN 978-3-86833-127-1. (In diesem Buch „deutet [Moser] mit tiefenpsychologischen Mitteln ausgewählte Werke des malerischen Schaffens“ der im Jahr 1933 geborenen Staufener Zeitzeugin, Lehrerin, Kinderanalytikerin und Künstlerin Antje Stocker.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Nach der Verlagsmeldung zum Buch, zitiert nach dem &amp;#039;&amp;#039;Inhaltstext&amp;#039;&amp;#039; im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek, abgerufen am 13. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Großmütter, Mütter und Töchter. Psychoanalytisch-körpertherapeutische Fallgeschichten.&amp;#039;&amp;#039; Brandes &amp;amp; Apsel, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-95558-114-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klinisches Notizbuch. Psychotherapeutische Fallgeschichten.&amp;#039;&amp;#039; Gießen 2015, ISBN 978-3-8379-2486-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine politische Texte.&amp;#039;&amp;#039; Gießen 2016, ISBN 978-3-8379-2565-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Liebesversuch. Gedichte in Prosa.&amp;#039;&amp;#039; [[Geistkirch Verlag]], Saarbrücken 2017, ISBN 978-3-946036-63-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Messias-Komplott. Ein satirischer Roman.&amp;#039;&amp;#039; Books on Demand, Norderstedt 2017, ISBN 978-3-7431-1457-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verbal – Präverbal – Averbal: Psychotherapie an der Sprachgrenze.&amp;#039;&amp;#039; Brandes &amp;amp; Apsel Verlag, Frankfurt am Main 2018, ISBN 978-3-95558-235-7 (Fallstudiensammlung).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinnecker-Mallmann&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Konstanze Zinnecker-Mallmann: [https://www.aerzteblatt.de/archiv/201575/Tilmann-Moser-Rebell-der-Psychoanalyse Rezension] zu Mosers Buch &amp;#039;&amp;#039;Verbal – Präverbal – Averbal: Psychotherapie an der Sprachgrenze&amp;#039;&amp;#039;, erschienen im [[Deutsches Ärzteblatt|Deutschen Ärzteblatt]] vom Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118584448}}.&lt;br /&gt;
* [https://www.tilmannmoser.de/ Persönliche Website] (enthält u.&amp;amp;nbsp;a. eine Liste von Aufsätzen und Texte zur freien Lektüre)&lt;br /&gt;
* [https://www.psychosozial-verlag.de/cms/nachrichtenleser/items/tilmann-moser-feiert-seinen-80-geburtstag.html Porträt] auf dem Portal des [[Psychosozial-Verlag]]es anlässlich seines 80. Geburtstags&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|tilman-moser}}&lt;br /&gt;
* [https://www.publik-forum.de/Leben-Kultur/gottes-entgiftung Interview] mit Eva Baumann-Lerch in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Publik-Forum&amp;#039;&amp;#039;,  8. August 2014, über Mosers Behandlungsweise bei religiös bedingten seelischen Störungen und sein Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Gottesvergiftung]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118584448|LCCN=n/50/7958|VIAF=36922345}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moser, Tilmann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotherapeut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalytiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Pädagogik und Psychologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2024]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moser, Tilmann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Psychoanalytiker, Körperpsychotherapeut und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Villingen-Schwenningen|Villingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. April 2024&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Schulte im Walde</name></author>
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