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	<title>Tilly Fleischer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Frank63: Link</title>
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		<updated>2026-01-16T09:11:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Berlin, Olympiade, Tilly Fleischer.jpg|mini|Tilly Fleischer bei den Olympischen Spielen in Berlin mit [[Olympia-Eiche]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Othilie „Tilly“ Fleischer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, verheiratete Heuser, in zweiter Ehe Grote-Fleischer (* [[2. Oktober]] [[1911]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[14. Juli]] [[2005]] in [[Lahr/Schwarzwald]]), war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Leichtathletik|Leichtathletin]], die 1936 [[Olympiasieger]]in im [[Speerwurf]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Erfolge ==&lt;br /&gt;
Sie nahm an den Olympischen Spielen 1932 und 1936 als [[Speerwurf|Speerwerferin]], [[Diskuswurf|Diskuswerferin]] und in der [[4-mal-100-Meter-Staffel]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei den [[Olympische Sommerspiele 1932|Olympischen Spielen 1932]] in [[Los Angeles]] wurde sie im Speerwurf Dritte (43,00&amp;amp;nbsp;m). Im Diskuswurf wurde sie Vierte (36,12&amp;amp;nbsp;m) und mit der Staffel Sechste.&lt;br /&gt;
* Bei den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spielen 1936]] in [[Berlin]] siegte sie im Speerwurf mit 45,18&amp;amp;nbsp;m (38,60&amp;amp;nbsp;– 44,69&amp;amp;nbsp;– 43,01&amp;amp;nbsp;– 38,87&amp;amp;nbsp;– &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;45,18&amp;amp;nbsp;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– 42,19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Frankfurt schenkte ihr zur Anerkennung ihres Olympiasieges ein Auto. Ebenfalls erfolgreich war sie bei den [[Frauen-Weltspiele]]n: 1930 in Prag wurde sie Zweite im Diskuswurf (35,82&amp;amp;nbsp;m), 1934 Zweite im [[Kugelstoßen]] (12,10&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt nahm Fleischer erfolgreich in fünf unterschiedlichen Disziplinen an den [[Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften|Deutschen Meisterschaften]] teil. Dabei wurde sie vier Mal Deutsche Meisterin, fünffache Vizemeisterin und errang acht dritte Plätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Einzelnen: Im Diskuswurf wurde sie zweimal Vizemeisterin (1929 und 1930) und einmal Dritte (1932). In ihrer Paradedisziplin, dem Speerwurf, wurde sie 1932 und 1936 Deutsche Meisterin, 1928 Vizemeisterin und 1931, 1933 und 1934 Dritte. Im Kugelstoß errang sie 1929 die Vizemeisterschaft und 1930 den dritten Platz. Eine Vizemeisterschaft (1934) und zwei dritte Plätze (1928 und 1932) stehen für die vielseitige Athletin im [[Fünfkampf (Leichtathletik)|Fünfkampf]] zu Buche, wo sie mäßige Leistungen im Hoch- und Weitsprung mit herausragenden Weiten im Kugelstoßen und Speerwurf kompensierte. Ferner gewann sie mit der [[4-mal-100-Meter-Staffel|Kurzsprintstaffel]] von Eintracht Frankfurt 1931 und 1933 den Meistertitel, 1930 die Vizemeisterschaft und wurde 1934 Dritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Tilly Fleischer begann als Zehnjährige mit dem Sport. Zu Beginn ihrer sportlichen Laufbahn war sie auch im [[Tennis]] (Frankfurter Meisterin) und im Handball (deutsche Meisterin mit [[Eintracht Frankfurt]]) erfolgreich. Als Leichtathletin startete sie ebenfalls für Eintracht Frankfurt. Bei einer Größe von 1,68&amp;amp;nbsp;m hatte sie ein Wettkampfgewicht von 66&amp;amp;nbsp;kg. Im Anschluss an die Olympischen Spiele 1936 beendete sie ihre Sportlerkarriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Bildhauer [[Arno Breker]] stand sie im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] als [[Aktmodell]] zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;Kai-Uwe Merz &amp;#039;&amp;#039;Monster Berlin. Eine Kulturgeschichte der nationalsozialistischen Zeit,&amp;#039;&amp;#039; [[Elsengold Verlag|Eisengold Verlag]], Berlin 2021, Seite 152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Fleischer Besitzerin zweier Lederwarengeschäfte, in [[Lahr/Schwarzwald]] und in [[Kehl]]. Aus ihrer ersten Ehe hatte sie zwei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Amrhein: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Keldungs: &amp;#039;&amp;#039;Tilly Fleischer.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Leichtathletik in 100 Porträts von Hanns Braun bis Malaika Mihambo&amp;#039;&amp;#039;. Arete Verlag Christian Becker, Hildesheim 2022, ISBN 978-3-96423-081-2, S. 40f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|69980}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=130202495|titel=Fleischer, Tilly|datum=2022-11-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Olympiasiegerinnen im Speerwurf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130202495|VIAF=57712930}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fleischer, Tilly}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathlet (Eintracht Frankfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speerwerfer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprinter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiasieger (Speerwurf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handballspieler (Eintracht Frankfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Handball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fleischer, Tilly&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fleischer, Othilie (Geburtsname); Heuser, Tilly (Ehename); Grote, Tilly (Ehename); Grote-Fleischer, Tilly (Ehename)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Leichtathletin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Juli 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lahr/Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank63</name></author>
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