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	<title>Till Burger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Till_Burger&amp;diff=2190612&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: unerwünscht, siehe Wikipedia:Verlinken</title>
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		<updated>2025-07-25T20:46:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unerwünscht, siehe &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Verlinken&quot; title=&quot;Wikipedia:Verlinken&quot;&gt;Wikipedia:Verlinken&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|1=Das Geburtsdatum ist nicht belegt. --[[Benutzer:Koschi73|Koschi73]] ([[Benutzer Diskussion:Koschi73|Diskussion]]) 09:51, 12. Jun. 2020 (CEST)}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Till Burger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. März]] [[1913]] in [[München]]; † [[28. März]] [[1971]] ebenda) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Strafverteidiger (Deutschland)|Strafverteidiger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Till Burger studierte [[Rechtswissenschaft|Jura]] an der [[Universität Oxford]] und war als Strafverteidiger in München tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sp71&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=43732495|Titel=Gestorben – Till Burger|Jahr=1971|Nr=15|Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 erstattete Burger für zwei Münchner Bürger eine [[Strafanzeige]] gegen die [[Bundeswehr]] wegen Absingens eines [[Marschmusik|Marschliedes]] in einem [[Wohngebiet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=43063769|Titel=Marschgesang|Jahr=1956|Nr=34|Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Burger war Vorsitzender des Gefangenenhilfsvereins &amp;#039;&amp;#039;Die Zuflucht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwabinger Krawalle ===&lt;br /&gt;
Am 22. Juni 1962 erschien [[Hans-Jochen Vogel]] auf der [[Leopoldstraße (München)|Leopoldstraße]], Höhe [[Martiusstraße]], wo Burger von ihm forderte: „Geben Sie die Gefangenen frei; Polizei von Schwabing weg und Schwabing der Jugend. Dann haben Sie in Kürze Ruhe.“ Nach den [[Schwabinger Krawalle]]n beherbergte die &amp;#039;&amp;#039;Die Zuflucht&amp;#039;&amp;#039; die [[Münchner Interessengemeinschaft zur Wahrung der Bürgerrechte]], bis diese die [[Rechtsfähigkeit]] erlangt hatte. Am 20. Juli 1962 zeigte Burger im Auftrag der [[Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Deutschland)|Gesellschaft bürgerlichen Rechts]] &amp;#039;&amp;#039;Münchner Interessengemeinschaft zur Wahrung der Bürgerrechte&amp;#039;&amp;#039; sowie fünf weiterer durch den Polizeieinsatz geschädigter natürlicher Personen bei der Staatsanwaltschaft die Übergriffe der Polizei an. Im Schriftsatz führte er Klage und forderte die Entscheidungen der Polizeiführung auf ihre Rechtmäßigkeit zu untersuchen.&amp;lt;!-- „Ich bitte zu überprüfen, ob der gesamte Polizeieinsatz am Sonntag, den 24.6.1962, nicht als Landfriedensbruch unter § 125 StGB fällt und diejenigen, welche den Einsatz geplant und befohlen haben, nicht als Rädelsführer gemäß § 125/11 StGB, sowie wegen gemeinschaftlich begangener Körperverletzung im Amt gemäß §§ 223, 223a, 340, 357 StGB zu bestrafen sind.“&lt;br /&gt;
 BITTE QUELLE angeben--&amp;gt; Auf einer Pressekonferenz behauptete Burger „Mißhandlungen durch Polizeibeamte“, wenn solche Übergriffe in Deutschland geschehen könnten, sei [[Adolf Eichmann]] zu Unrecht verurteilt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Aribert Reimann|Titel=Dieter Kunzelmann: Avantgardist, Protestler, Radikaler|Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht|ISBN=3-525-37010-5|Seiten=92|Datum=2009}}[https://books.google.de/books?id=MGKnrkMmY5cC&amp;amp;pg=PA92&amp;amp;dq=%E2%80%9ETill+Burger%E2%80%9C&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=ofeBTa-LOYv3sgbR8cyqAw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=%E2%80%9ETill%20Burger%E2%80%9C&amp;amp;f=false books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Personalvertretung|Personalratsvorsitzende]] der [[Polizeipräsidium München|Münchner Polizei]] Johann Wiesenberger bezeichnete Burger als „falschen Propheten“, der mithalf, „die Demokratie zu Tode zu trampeln“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46162723|Titel=G’schwind durch|Jahr=1964|Nr=4|Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sp71&amp;quot; /&amp;gt; Der Vorstand der &amp;#039;&amp;#039;Interessengemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; äußerte Bedenken dagegen, dass Burger die Interessengemeinschaft „nur als verlängerten Arm“ seiner Kanzlei betrachten würde. Die Unstimmigkeiten führten am 8. Mai 1964 zum Ausschluss und am 6. Juni 1964 zum Austritt von Burger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burger wurde am Nachmittag des 28. März 1971 tot in seiner Wohnung in [[Bogenhausen (Stadtbezirk)|Bogenhausen]] aufgefunden. Eine [[Obduktion]] wies ihn als Opfer von [[Kohlenstoffmonoxid]] und Tablettenvergiftung aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sp71&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktivitäten ===&lt;br /&gt;
* Für [[Elmar Pieroth]] entwickelte Burger einen Beteiligungs-Plan für die Arbeitnehmer am Unternehmensprofit. Als offenbar wurde, dass Pieroth ein Steuersparmodell erwartete, wurde der Entwurf nicht weiter verfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Capital&amp;#039;&amp;#039;, Band 10, Ausgaben 1–6, 1971, S. 21/22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Peter-Ferdinand Koch behauptet in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Fund: Die Skandale des STERN. Gerd Heidemann und die Hitler-Tagebücher&amp;#039;&amp;#039;, Burger hätte sich mit der [[Untermensch]]en-Ideologie der Nationalsozialisten beschäftigt und hätte Bücher und Fotos zu diesem Thema gesammelt, dass aber, als [[Christine Kaufmann]] bei ihm zu Besuch war, diese lieber etwas über [[Ludwig van Beethoven]] und [[Fjodor Michailowitsch Dostojewski]] erfahren hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter-Ferdinand Koch: &amp;#039;&amp;#039;Der Fund. Die Skandale des „Stern“. Gerd Heidemann und die Hitler-Tagebücher&amp;#039;&amp;#039;. Facta Oblita, Hamburg 1990, ISBN 3-926-82724-6, S. 130, der sich dabei auf ein Heidemann-Interview mit Eva Kaufmann am 25. Juli 1965 auf [[Mallorca]] bezieht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In seinem letzten großen Fall als Vermittler in der Entführung des siebenjährigen Michael Luhmers&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Archiv für Kriminologie&amp;#039;&amp;#039;, Bände 149–150. Verlag F.C.W. Vogel, 1972, [https://books.google.de/books?id=ajkoAQAAIAAJ&amp;amp;q=%E2%80%9ETill+Burger%E2%80%9C&amp;amp;dq=%E2%80%9ETill+Burger%E2%80%9C&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=ofeBTa-LOYv3sgbR8cyqAw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result S. 79]&amp;lt;/ref&amp;gt; geriet er ins Zwielicht. Bei der Lösegeldübergabe überzeugte er den Entführer, einen Teil des Geldes an den Verein &amp;#039;&amp;#039;Die Zuflucht&amp;#039;&amp;#039; zu übergeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sp71&amp;quot; /&amp;gt; Es gelang ihm, den Jungen gesund in Sicherheit zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=43334921|Titel=Wie konnte ich ahnen, daß der Name echt war?|Jahr=1971|Nr=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burger, Till}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Münchner Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Burger, Till&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Strafverteidiger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. März 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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