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	<title>Tigerforelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T02:57:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tigerforelle&amp;diff=1187704&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirer: +Artikelbild</title>
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		<updated>2025-10-26T21:41:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Artikelbild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- kein Taxon --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:TigerTrout3.jpg|mini|3 Tigerfische]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tigerforelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Salmo trutta fario&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;×&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Salvelinus fontinalis&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Tigerfisch&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kreuzung aus [[Bachforelle]] und [[Bachsaibling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Ihren Namen verdankt die Tigerforelle ihrer ausgeprägten, oft goldgelben Fleckenzeichnung, die entfernt an ein [[Tigerfell]] erinnert. Durch den rötlichen Bauch, den sie vom Saibling geerbt hat, wird die auffällige Färbung noch unterstrichen. Die Grundfarbe ist grau-grün mit einer hellen Maserung. Ansonsten hat sie einen langgestreckten, torpedoförmigen, seitlich leicht zusammengedrückten Körper und wie alle Salmoniden zusätzlich zu Rücken-, Brust-, Bauch- und Schwanzflosse auch eine Fettflosse. &lt;br /&gt;
Tigerforellen können bis zu 80 Zentimeter groß werden, ein Gewicht von sieben Kilogramm und ein Alter von 10 Jahren erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Bachsaiblinge haben 84 [[Chromosom]]en und Bachforellen 80. Daher führt eine [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzung]] der beiden Arten in der freien Natur nur selten zu überlebensfähigen Jungen. Allerdings wurde in [[Wisconsin]] beobachtet, dass Tigerforellen auch natürlicherweise in den kleinen Flüssen des Staates vorkommen, obwohl der US-Bundesstaat Ende der 1970er Jahre sein Besatzprogramm eingestellt hatte. Durch die Verbesserung der Wasserqualität in den letzten 20 Jahren ist die Bachsaiblingpopulation sprunghaft gewachsen, wodurch fehlgeleitete [[Milchner]] dieser Art häufiger auf [[Weibchen|Rogner]] von Bachforellen trafen, was möglicherweise zu häufigeren Hybriden führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tigerforelle kann in kalten und sauerstoffreichen Gewässern, sowohl fließenden als auch stehenden (wie z. B. Gebirgsseen), leben. Sie wurde in Gewässern Europas und Nordamerikas ausgesetzt. In [[Bayern]] darf sie nach § 22 Abs. 4 AVBayFiG nur in [[Offenes Gewässer|geschlossenen Gewässern]] (Teichen) gehalten werden, aus denen sie nicht entkommen kann. Nach § 11 Abs. 8 AVBayFiG darf sie, wenn sie in freien Gewässern gefangen wird, nicht zurückgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Tigerforelle braucht kaum Unterstände und eignet sich deshalb sowie aufgrund ihres äußerst breiten Nahrungsspektrums auch zur Besiedlung von begradigten und rasch fließenden Bächen sowie vor allem zum [[Besatz (Tiere)|Besatz]] der Quellregionen der Gebirgsbäche. Das Ausbringen von nicht heimischen Fischen ist allerdings in Teilen Deutschlands, zumindest in Bayern verboten (Verordnung zur Ausführung des Fischereigesetzes für Bayern, AVFiG § 19 Abs. 5 Satz 1). Diese Fische dürfen nur in ablassbaren und abgesperrten Fischteichen, sogenannten geschlossenen Gewässern, zum Zwecke der [[Aquakultur|Fischzucht]] und -produktion gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Tigerforellen sind [[Unfruchtbarkeit|unfruchtbar]]. Es kann zu keiner Weitervermehrung der [[Hybrid]]e kommen, sondern nur aus neuen Kreuzungen der Ursprungsarten entstehen. Trotzdem lässt sich durch äußere Geschlechtsmerkmale ein [[Geschlechtsdimorphismus]] in weibliche und männliche Fische feststellen. Die weiblichen Tigerforellen bilden jedoch keine [[Gonaden]] aus. Die männlichen hingegen entwickeln Hoden sowie sekundäre Geschlechtsmerkmale, wie den [[Laichhaken]], Buckel, dunkle und dickere Haut. Während der Laichzeit ist das Muskelfleisch der männlichen Tiere heller gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tigerforellen werden meist in Fischzuchten gezogen, wobei Bachforelleneier durch Bachsaiblingsmilch befruchtet werden (nur wenn die Bachforelle auf der weiblichen Seite verwendet wird, sind befriedigende Schlupf- und Überlebensraten zu erwarten), danach werden die befruchteten Eier einem Hitzeschock unterzogen, was eine höhere Überlebensrate sichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://paf-fischerverein.de/wp-content/uploads/2015/02/05-Saiblinge-Tigerfisch.pdf Saiblinge und Saiblingskreuzungen in der Forellenteichwirtschaft PDF]&lt;br /&gt;
* [http://nas.er.usgs.gov/queries/FactSheet.aspx?speciesID=933 Datenblatt mit Verbreitung in den USA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischhybride]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisefisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirer</name></author>
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