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	<title>Tigerauge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:03:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tigerauge&amp;diff=114009&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mabit1: Doppelten Wikipedia-Link enfernt.</title>
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		<updated>2023-10-01T21:17:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Doppelten Wikipedia-Link enfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Quartz - Tigers-Eye - raw stone from Southafrica.jpg|mini|Tigerauge, Rohstein aus Südafrika]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bębnówka tygrysie oko.jpg|mini|Geschliffene Tigeraugen in Form von [[Trommelstein]]en]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tigeraugenkette.jpg|mini|hochkant|Tigeraugen-Halskette]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tigerauge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine mikrokristalline, goldbraun bis goldgelb gestreifte [[Varietät (Mineral)|Varietät]] des [[Mineral]]s [[Quarz]]. Die durchscheinenden bis undurchsichtigen [[Mineral-Aggregat|Aggregate]] haben meist eine deutlich sichtbare faserige Struktur und zeigen auf den Oberflächen einen fett- bis seidenähnlichen [[Glanz#Minerale|Glanz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tigerauge wird fast ausschließlich als [[Schmuckstein]] verwendet, der im [[Schliff (Schmuckstein)#Glattschliff|Glattschliff]] verarbeitet einen wogenden Schimmer, [[Chatoyance]] oder „Katzenaugeneffekt“ genannt, zeigt. Gelegentlich wird Tigerauge auch als [[Plektrum]] genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bonedo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Fundorte ==&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Name=Tigerauge/Falkenauge im Mikroskop&lt;br /&gt;
|Größe=300&lt;br /&gt;
|align=right&lt;br /&gt;
|captionalign=left&lt;br /&gt;
|Datei:Tigerauge LPL Medium.jpg|Dünnschliff durch Falkenauge im Übergang zu Tigerauge im linear-polarisierten Licht: Blaue Fasern sind Krokydolith, braune zu Eisenhydroxiden umgewandelt. &lt;br /&gt;
|Datei:Tigerauge XPL Medium.jpg|Unter gekreuzten Polarisationsfiltern sind xenomorphe Quarzkristalle erkennbar, welche die Fasern einschließen.&lt;br /&gt;
|Datei:Tigerauge LPL gross.jpg|Detailaufnahme der Fasern bei stärkerer Vergrößerung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Tigerauge geht aus [[Falkenauge]] hervor, einer durch Einlagerung von parallelfaserigem [[Krokydolith]]- oder ähnlich ausgebildeten [[Hornblende]]n bläulichen Quarzvarietät ([[Pseudomorphose]] von Krokydolith nach Quarz). Durch [[Oxidation]] des im Krokydolith enthaltenen zweiwertigen Eisens (Fe&amp;lt;sup&amp;gt;2+&amp;lt;/sup&amp;gt;) zu dreiwertigem [[Eisen]] (Fe&amp;lt;sup&amp;gt;3+&amp;lt;/sup&amp;gt;) entsteht Tigerauge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Okrusch, S. Matthes |Titel=Mineralogie |Auflage=9 |Verlag=Springer Spektrum |Ort=Berlin |Datum=2014 |ISBN=978-3-642-34659-0 |Seiten=185}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die parallele Ausrichtung der Kristallfasern sorgt auch für den bekannten Lichteffekt der Chatoyance. Aufgrund der besonderen Bildungsbedingungen finden sich zudem oft Falkenauge und Tigerauge nebeneinander bzw. miteinander verwachsen am selben Fundort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kluftfüllung in Quarz-Gestein, wobei die Fasern des Tigerauges senkrecht zur Kluftbegrenzung stehen, finden sich Tigeraugen vorwiegend in [[Südafrika]] und [[Western Australia|Westaustralien]], daneben auch in [[China]], [[Indien]], [[Kanada]], [[Myanmar]], [[Namibia]], [[Ukraine]] und den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] (USA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte bekannte Exemplar eines Tigerauges (150&amp;amp;nbsp;kg schwer, 2&amp;amp;nbsp;m lang) befindet sich seit 2008 im Besitz des [[Mineralogisches Museum der Universität Bonn|Mineralogischen Museums der Universität Bonn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;steinmann-uni&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Namibia und China wurde zudem ein [[brekzie]]nartiges Gemenge aus Falkenauge und Tigerauge entdeckt, das unter der Handelsbezeichnung [[Pietersit]] bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Schmuckstein ==&lt;br /&gt;
Tigerauge wird meist in Form von [[Cabochon]]s in verschiedener Ausführung angeboten, aber auch kugelförmig für [[Halskette]]n oder frei geschnitten für kunstgewerbliche Gegenstände. Besonders hoch gewölbte Cabochons zeigen einen wandernden Lichtstreif, der als [[Chatoyance]] bezeichnet wird und an die Schlitzpupille einer Katze erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Manipulationen und Imitationen ==&lt;br /&gt;
Durch [[Schmuckstein#Brennen|Brennen]] erhält Tigerauge eine kräftige kupferrote Farbe, die durch anschließendes Abschrecken in [[Ethanol|Spiritus]] bis ins [[Violett]]e hineinspielen kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;beyars.com&amp;quot; /&amp;gt; Rotes Tigerauge ist in der Natur nicht zu finden und daher immer gebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In starker Säure gekocht verliert Tigerauge seine Farbe und wird grau. In dieser Form wird er gelegentlich als [[Fälschung|Imitation]] von [[Chrysoberyll]]-Katzenaugen oder [[Katzenaugen-Quarz]] angeboten. Auch [[honigfarben]]e Tigeraugen dienen manchmal als Imitate des Chrysoberyll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund farblicher Ähnlichkeit besteht unter anderem Verwechslungsgefahr mit [[Tigereisen]] und dem so genannten „Tiger-[[Jaspis]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Minerale]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Walter Schumann | Titel= Edelsteine und Schmucksteine. Alle Arten und Varietäten. 1900 Einzelstücke | Auflage= 16. überarbeitete | Verlag= BLV Verlag | Ort= München | Datum= 2014 | Seiten= 140, 240 (Pietersit) | ISBN= 978-3-8354-1171-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor= Bernhard Bruder | Titel= Geschönte Steine. Das Erkennen von Imitationen und Manipulationen bei Edelsteinen und Mineralien | Verlag= Neue Erde | Ort= Saarbrücken | Datum= 2005 | Seiten= 102 | ISBN= 3-89060-079-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= Jaroslav Bauer, Vladimír Bouška | Titel= Edelsteinführer | Verlag= Verlag Werner Dausien | Ort= Hanau/Main | Datum= 1993 | Seiten= 126 | ISBN= 3-7684-2206-2 | Originaltitel= | Originaljahr= 1993 | Originalort= Prag | Originalsprache= cs | Übersetzer= Felix Seebauer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tiger&amp;#039;s eye|Tigerauge}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [[Mineralienatlas: Tigerauge]] (Wiki)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | autor= | url= https://www.mindat.org/min-3960.html | titel= Tiger&amp;#039;s Eye | werk= mindat.org | hrsg= Hudson Institute of Mineralogy | datum= | zugriff= 2018-04-21 | sprache= en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;beyars.com&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Internetquelle | url= http://www.beyars.com/edelstein-knigge/lexikon_514.html | titel= Edelstein-Knigge von Prof. Leopold Rössler | titelerg= Tigerauge | werk= beyars.com | hrsg= BeyArs GmbH | datum= | zugriff= 2018-04-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bonedo&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle | autor= Thomas Schuber | url= https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/videokolumne-kupfer-silber-holz-tigerauge-und-holz-praxis-test.html | titel= Videokolumne: Kupfer, Silber, Holz, Tigerauge und Holz (-Plektren) Praxis-Test | werk= bonedo.de | datum= 2013-12-05 | abruf= 2021-11-03}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;steinmann-uni&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Webarchiv | url= http://www.steinmann.uni-bonn.de/museen/mineralogisches-museum/aktuelles/wertvolles-prachtstueck | wayback= 20161112013935 | text= Wertvolles Prachtstück. Der größte Edelstein Deutschlands liegt im Mineralogischen Museum der Universität Bonn}} &lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmuckstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Varietät (Mineral)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mabit1</name></author>
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