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	<title>Tiffen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiffen&amp;diff=515996&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niki.L: /* Ehemalige Burg */ lf</title>
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		<updated>2025-04-14T09:08:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehemalige Burg: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeindeteil in Österreich&lt;br /&gt;
|Name                    = Tiffen&lt;br /&gt;
|Kennzeichnung           = [[Dorf]]&lt;br /&gt;
|Bundesland              = Kärnten&lt;br /&gt;
|NUTS                    = AT211&lt;br /&gt;
|Bezirk                  = Feldkirchen&lt;br /&gt;
|Kfz                     = FE&lt;br /&gt;
|Gemeinde                = [[Steindorf am Ossiacher See]]&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl        = 21009&lt;br /&gt;
|Gerichtsbezirk          = Feldkirchen&lt;br /&gt;
|Katastralgemeinde       = Tiffen&lt;br /&gt;
|Katastralgemeindenummer = 72340&lt;br /&gt;
|Ortschaft               = Tiffen&lt;br /&gt;
|Ortschaftskennziffer    = 01124&lt;br /&gt;
|Zählsprengel            = Tiffen&lt;br /&gt;
|ZS-Kennziffer           = 002&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 46/42/20/N&lt;br /&gt;
|Längengrad              = 14/03/30/E&lt;br /&gt;
|Höhe                    = 560 |Höhe-ANM = interpol. STAT&lt;br /&gt;
|Fläche                  = 4.75&lt;br /&gt;
|Dim                     =  |Dim-ANM= SW-O&lt;br /&gt;
|Einwohner               = &lt;br /&gt;
|Stand                   = &lt;br /&gt;
|Gebäude                 = 68&lt;br /&gt;
|Adr-Stand               = 2001&lt;br /&gt;
|PLZ                     = &lt;br /&gt;
|PLZ-Ort                 = &lt;br /&gt;
|Vorwahl                 = &lt;br /&gt;
|Bild1                   = Tiffen.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1       = Blick auf Tiffen&lt;br /&gt;
|Anmerkungen             = &lt;br /&gt;
|Quellen                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Katastralgemeinde von [[Steindorf am Ossiacher See]] im politischen Bezirk [[Feldkirchen in Kärnten|Feldkirchen]] in [[Kärnten]] ([[Österreich]]) und zählt {{EWZ|AT Ortschaft|01124}}&amp;amp;nbsp;Einwohner.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiffen Süd Flugaufnahme 141226a.jpg|mini|Luftbild, Südseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gschlosser, Übersicht.jpg|mini|Tiffen, Übersicht. &amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Kirche, &amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;Gschlosser mit Speichergebäude&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;2a&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die älteste Siedlung des Gemeindebereiches von Steindorf ist das kleine Dorf Tiffen zwischen Feldkirchen und Steindorf an der einstigen norischen Eisenstraße; es schmiegt sich malerisch um einen steilen Felsabsturz, der von der alten [[Wehrkirche]] gekrönt ist. Der Name, im Jahre 1050 „Tyven“ geschrieben, ist keltischen oder vorillyrischen Ursprungs. In römischer Zeit war der Ort [[Poststation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle der heutigen [[Pfarrkirche]] stand in vorgeschichtlicher Zeit eine keltische [[Kultstätte]], vom 2. bis zum 4. Jahrhundert ein [[Jupiter (Mythologie)|Jupitertempel]], und die [[Römisches Reich|Römer]] betrieben nach den [[Kelten]] in nächster Nähe einen [[Steinbruch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Burg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiffen Kirche Pfarrhof 04.jpg|mini|Kirche und Pfarrhof in Tiffen]]&lt;br /&gt;
878 wird Tiffen erstmals als „der Ort beim roten Felsen“ ({{laS|rubra petra}}) erwähnt. Der bayrische Graf [[Ozzi von Tiffen]] ist der Gründer des [[Stift Ossiach|Stifts Ossiach]]. Der Ort und die spätere Herrschaft Tiffen gelangten über die [[Eppensteiner|Grafen von Eppenstein]] an die Grafen von Treffen. 1163 übergaben [[Wolfrad von Treffen]], seine Frau Hemma und Patriarch [[Ulrich II. von Treffen]] ihren Besitz in Treffen und dem benachbarten Tiffen an das [[Patriarchat von Aquileja]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl August Muffat]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Treffen in Kärnthen als ein Zweig des alemannischen Dynastengeschlechtes der Grafen von Veringen-Alshausen&amp;#039;&amp;#039;. München 1855, S. 550.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1163 wird auch die Burg Tiffen erwähnt. Für zwei Jahrhunderte blieb Tiffen im Besitz des Patriarchats von Aquileja. Während des ganzen [[Mittelalter]]s war es ein Objekt der [[Verpfändung]] und Tauschhändel, aber auch des Kampfes zwischen Kärntner Herzögen, den Bistümern [[Erzbistum Bamberg|Bamberg]] und [[Diözese Gurk|Gurk]] und seinen Besitzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert, als ein neuer Fernhandelsweg von Murau über [[Weitensfeld (Gemeinde Weitensfeld im Gurktal)|Weitensfeld]] – [[Zammelsberg]] – Feldkirchen nach Italien aufkam, musste in Tiffen für alle diese Waren der Straßenzoll entrichtet werden; nur die Feldkirchner Bürger wurden ab 1453 von der Zahlung dieser „Maut“ befreit. Zu dieser Zeit saß in Tiffen ein kaiserlicher [[Landpfleger]], der im 16. Jahrhundert zeitweilig die Gerichtsbarkeit ausübte. Eine Zeitlang gelangte die Herrschaft an die [[Khevenhüller]] und die [[Lodron|Grafen Lodron]] von [[Himmelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vielen Kämpfe –&amp;amp;nbsp;auch mit äußeren Feinden&amp;amp;nbsp;– verfiel die [[Burg]] sehr rasch, von ihr selbst hat sich nichts erhalten, wohl aber der einstige Wirtschaftshof der Burg nördlich unterhalb der Kirche auf einem Plateau über dem Dorf im Tal, heute noch [[Gschlosser Hube|„Gschlosser“]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche Tiffen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Pfarrkirche Tiffen}}&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische Kirche ist romanisch und entstand im 9. oder 10. Jahrhundert. Im 15. Jahrhundert wurde sie zu einem zweischiffigen [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] gotisiert und 1758 durch einen barocken Chorzubau erweitert. Aus dieser Zeit stammt auch der [[Hochaltar]] und die [[Kanzel]]. An der Außenseite sind römische Steine eingemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrhof ===&lt;br /&gt;
Gegenüber der Kirche liegt der jetzige Pfarrhof, der früher Schulhaus war. Darin wurde 1878 der berühmte Kärntner Meister des [[Holzschnitt]]es und Freskenmaler [[Switbert Lobisser]] (als Leo Lobisser) geboren; von ihm stammt das Fresko an der Außenwand der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliger Pfarrhof ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Steindorf am Ossiacher See Tiffen Pfarrkirche Chorwand Kriegergedächtnisfresko 10092006 7105.jpg|mini|Switbert Lobissers Fresko auf der Kirchenaußenwand in Tiffen]]&lt;br /&gt;
Der alte burgartige Pfarrhof liegt an der Nordseite des Steilhanges. Kirche und Pfarrhof erhielten im 15. Jahrhundert eine Befestigung, von der heute noch beachtliche Reste mit einem [[Rundturm]] bestehen. Die vielen [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] in den umliegenden Wäldern gehen auf einen Bergwerksbetrieb im Mittelalter zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steindorf Tiffen Pfarrkirche röm. Grabbaufries Windhunde mit Hasen 10092006 4916.jpg|mini|Römerstein an der Kirchenaußenwand in Tiffen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filialkirche St. Margarethen ===&lt;br /&gt;
Im Ort steht die kleine römisch-katholische [[Filialkirche St. Margarethen (Tiffen)|Kirche St. Margarethen]] mit romanischem Ursprung. Sie ist eine [[Filialkirche]] der Pfarre Tiffen. An der Südfassade zeigen Freskenreste die [[Margareta von Antiochia|hl. Margarethe]] mit Drachen und die [[Katharina von Alexandrien|hl. Katharina]] mit Rad als [[Ikonografisches Heiligenattribut|Attribut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Galgenbichl ===&lt;br /&gt;
Der Hügel südlich der Straße Feldkirchen - Tiffen heißt Galgenbichl, er trägt die Spuren einer sehr alten Befestigung und war seit dem frühen Mittelalter Richtstätte. Hiervon berichtete die Sage, dass einmal gebratene Tauben, die dem Landpfleger von Tiffen als Gericht vorgesetzt wurden, wieder lebendig wurden und beim offenen Fenster hinausflogen, zum Beweis für die Unschuld eines jungen Menschen, der vom Pfleger zum Tode verurteilt war und auf dem Galgenbichl hätte hingerichtet werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Haltestelle Tiffen liegt am Teilstück St. Veit/Glan–Villach der früheren [[Rudolfsbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;DEHIO Kärnten – Topographisches Denkmälerinventar&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S.&amp;amp;nbsp;952–956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Kunst-Topographie. I. Band: Herzogthum Karnten&amp;#039;&amp;#039;. In Commission bei Kubasta &amp;amp; Voigt, aus der K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1889, S.&amp;amp;nbsp;338–339.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dorfgemeinschaft.at/ Dorfgemeinschaft Tiffen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7736947-6|VIAF=240608053}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Feldkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steindorf am Ossiacher See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Feldkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1050]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niki.L</name></author>
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