<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tierwissenschaften</id>
	<title>Tierwissenschaften - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tierwissenschaften"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tierwissenschaften&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T16:55:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tierwissenschaften&amp;diff=2383182&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tierwissenschaften&amp;diff=2383182&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-03T04:09:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Volailles des Landes.jpg|mini|[[Legehenne]]n in [[Freilandhaltung]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lachszucht in Norwegen.jpg|miniatur|Eine [[Lachse|Lachszucht]] in [[Norwegen]]]]&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tierwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Animal Science&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[interdisziplinär]]e [[Wissenschaft]] zusammengefasst, die [[Empirie|empirisch]] arbeitet und oft als [[Studienrichtung|Studien-]] oder [[Forschung]]srichtung der [[Agrarwissenschaften]] oder [[Landwirtschaft]] behandelt wird. Die Tierwissenschaften befassen sich mit Grundlagen, Zusammenhängen und allen Fragen rund um die [[Primärproduktion]] [[Tierisches Produkt|tierischer Rohstoffe]] auf einer zu diesem Zweck bewirtschafteten Fläche, insbesondere durch [[Landwirtschaft|landwirtschaftliche]], aber auch durch [[Aquakultur|aquatische]] [[Nutztier]]e, die unter Obhut des [[Mensch]]en stehen. Dadurch ist diese Wissenschaft auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutztierwissenschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TW&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lwf.uni-bonn.de/studium-lehre/msc-tier Landwirtschaftliche Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn - Master of Science in Tierwissenschaften]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vordergrund stehen dabei die [[Ökologische Landwirtschaft|ökologische]] und [[Ressource|ressourcenschonende]] Erzeugung von qualitativ hochwertigen [[Nahrungsmittel]]n tierischen Ursprungs auf nationaler und internationaler Ebene im Einklang des [[Tierschutz]]es, [[Tierwohl]] und der [[Lebensmittelsicherheit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TW&amp;quot; /&amp;gt; Dabei werden alle Aspekte der [[Wertschöpfung]] behandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TW&amp;quot; /&amp;gt; Aufgrund der traditionellen Fächer wie [[Biologie]], [[Chemie]] und [[Physik]], die bei der Entstehung maßgeblich mitgewirkt haben, sind Tierwissenschaften ein Teil der [[Naturwissenschaft]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Einbeziehung vieler Teilbereiche aus anderen Wissenschaftsgebieten wie der Biologie, insbesondere der [[Mikrobiologie]] und [[Genetik]], gibt es auch die Integration von für die Tierwissenschaften besonders relevanten [[Wissensgebiet]]e wie die der [[Zoonosen]] und des [[Tierseuche]]nschutzes aus der [[Veterinärmedizin]], aber auch Gebiete aus dem Präventiven [[Gesundheitsmanagement]], [[Kühlkettenmanagement]], [[Qualitätsmanagement]]- und [[Qualitätssicherung|-sicherung]] sowie der [[Hygiene]], [[Biotechnologie|Bio-]] und [[Gentechnologie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TW&amp;quot; /&amp;gt; Dabei überschneidet sich die Lehre der Tierwissenschaften oft mit Gebieten oder Bereichen aus der [[Lebensmittelchemie]], [[Lebensmitteltechnologie|-technologie]] und [[Ökotrophologie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TW&amp;quot; /&amp;gt; Je nach Schwerpunkt werden auch die [[Erneuerbare Energie|Erneuerbaren Energien]], hier besonders die [[Bioenergie]],  in die Lehre einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es eigenständige Fachgebiete der Tierwissenschaften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TW&amp;quot; /&amp;gt; Dazu gehören besonders die [[Tierzucht]], [[Tierernährung|-ernährung]] und [[Tierhaltung|-haltung]], die [[Biochemie]] und [[Physiologie]] der Nutztierleistung, die [[Nutztierethologie]] sowie die Behandlung von Tierkrankheiten die auf [[Technopathogenologie|Technopathogene]] beruhen. Zudem spielen [[Regressionsanalyse]]n sowie Bereiche aus der [[Landtechnik|Land-]] und [[Umwelttechnik]] eine Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung der Fachgebiete ==&lt;br /&gt;
Die Tierwissenschaft lässt sich durch die Vielzahl von [[Nutztier]]en und Fragestellungen nach verschiedenen Kriterien in Teilbereiche untergliedern. Zum einen kann die Fachrichtung nach den jeweils betrachteten Tiergruppen, wie die des [[Geflügel]]s in der Geflügelwissenschaft, eingeteilt werden. Andererseits kann sie auch anhand der bearbeiteten [[Mikroskopisch und makroskopisch|mikro- und makroskopischen]] Untersuchungsebenen, wie die der [[Biochemie]] und [[Physiologie]] der Nutztierleistung oder die der allgemeinen [[Tierhaltung]] eingeordnet werden. Die verschiedenen Systeme überschneiden sich jedoch, da beispielsweise die [[Tierzucht]] viele Nutztiergruppen betrachtet und dabei sowohl die Genetik der Tiere, die Umsetzung eines Zuchtprogramms als auch die Produktqualität erforscht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tierwissenschaften in den Agrarwissenschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Braith Auf dem Weg zur Alm.jpg|mini|[[Tierhaltung]] im [[Alpenraum]] um 1860]]&lt;br /&gt;
Zur Sicherstellung der [[Ökologische Landwirtschaft|ökologische]]n und [[Ressource|ressourcenschonende]] Produktion von qualitativ hochwertigen [[Nahrungsmittel]]n durch [[Nutztier]]e werden alle Aspekte der [[Wertkette]] beleuchtet: von der [[Züchtung]] und [[Tiergesundheitsgesetz (Deutschland)|Tiergesundheit]] über die [[Ernährung]] von Nutztieren bis zur Qualität und Sicherheit der erzeugten Nahrungsmittel tierischer Herkunft. Die Gesundheit von [[Mensch]] und [[Tier]] steht im Fokus der Tierhygiene, die sich mit der Gesunderhaltung von Nutztierbeständen und der Vermeidung der Übertragung von Tierkrankheiten durch [[Zoonosen]] auf den Menschen befasst. Bei der [[Physiologie]] stehen z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Laktation]] und das Wachstum im Fokus. Die [[Tierernährung]] beschäftigt sich mit den Eigenschaften der [[Futtermittel]] und den physiologischen Regeln und Spielräumen ihrer Umsetzung im [[Stoffwechsel]] der Nutztiere bei der Transformation in Lebensmittel tierischer Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt der Tiergenetik in der Züchtungsforschung liegt auf der Aufklärung der [[Molekularbiologie|molekularen]] Grundlagen von genetischen Variationen und der gezielten Anwendung [[Biotechnologie|biotechnologischer]], [[Molekularbiologie|molekularbiologischer]] und [[Statistik|statistischer]] Verfahren in der Tierzucht. Die [[Nutztier]]-[[Biotechnologie]] beschäftigt sich mit modernen Reproduktionsmethoden, tierischen [[Stammzellen]] und innovativen Technologien zur gezielten Genommodifikation. Anwendungsschwerpunkte sind die [[biomedizin]]ische Forschung und [[regenerative Medizin]]. In der [[Neurophysiologie]] schließlich werden grundlegende Gehirnmechanismen zur Verhaltenssteuerung an verschiedenen Organismen untersucht und neuronale [[Algorithmus|Algorithmen]] erarbeitet, die auch für technische Anwendungen geeignet sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sicherheit und Funktionalität von tierischen Produkten ==&lt;br /&gt;
Aufgrund des aktuellen und interdisziplinären Forschungsbezugs beleuchten Tierwissenschaftler alle Aspekte der [[Wertkette]] und der [[Lieferkette]] [[Tierische Produkte|tierischer Produkt]] bzw. von den Grundlagen über die Produktion, [[Transport]], [[Verarbeitung]], [[Qualitätssicherung]] und [[Vermarktung]] von tierischen Produkten, primär von Lebensmitteln, für den Handel bis zum [[Nahrung|Essen]] auf dem Tisch des [[Endverbraucher (Lebensmittel)|Endverbraucher]]s und dessen Gesundheit. Diese ganzheitliche Betrachtung, die auch die gesellschaftlichen, ökonomischen und umweltrelevanten Aspekte sowie den Verbraucher- und Ressourcenschutz einbezieht, spiegelt die Flexibilität der Tierwissenschaft wider. Dabei werden Handlungen in einem zunehmend komplexen Umfeld aus gesetzlichen Bestimmungen und spezifischen Standards angepasst und umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium der Tierwissenschaften ==&lt;br /&gt;
Das [[Studium]] der Tierwissenschaften gehört zu den vielschichtigsten [[Studiengang|Studiengängen]] überhaupt. Auch wenn es in den Tierwissenschaften in erster Linie um die [[Ökologische Landwirtschaft|ökologische]] und [[Ressource|ressourcenschonende]] Erzeugung von qualitativ hochwertigen [[Nahrungsmittel]]n tierischen Ursprungs auf nationaler und internationaler Ebene im Einklang mit dem [[Tierschutz]], dem Tierwohl und der [[Lebensmittelsicherheit]] geht, kann auch eine [[Tierhaltung]] für Freizeitzwecke oder die [[Kleintier]]zucht ein Aspekt des Studiums sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Bachelor-/Master-Studiengang ===&lt;br /&gt;
Das [[Bachelor]]-Studium besteht grundsätzlich aus einem viersemestrigen [[Grundstudium]] plus einem zweisemestrigen [[Hauptstudium]]. Nach diesen sechs [[Semester]]n muss eine [[wissenschaftliche Arbeit]] angefertigt werden, wofür etwa drei bis vier Monate zur Verfügung stehen sollen. An einen erfolgreichen Bachelor-Abschluss und dem Erlangen des akademischen Grades [[Bachelor of Science]] kann ein viersemestriges [[Master]]-Studium angeschlossen werden, wobei die Zulassung zu diesem zweiten Studienabschnitt an vielen [[Hochschule]]n vom Niveau des Abschneidens im Bachelor abhängig gemacht wird. Nach diesen vier Semestern muss wie im Bachelor eine wissenschaftliche Arbeit angefertigt werden, wofür ebenfalls etwa drei bis vier Monate zur Verfügung stehen sollen. An einen erfolgreichen Master-Abschluss erlangt man den akademischen Grad [[Master of Science]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bachelor-Studium der Tierwissenschaften ist in [[Deutschland]] aktuell nur in Kombination mit dem Studiengang [[Agrarwissenschaft]], [[Landwirtschaft]] oder [[Gartenbau (Studiengang)|Gartenbau]] möglich. Ernährung, Züchtung und Tierhaltung sind die Grundlagen eines tierwissenschaftlichen Studiums. Dabei stellen besonders Tiergesundheit bzw. [[Tiergesundheitsgesetz]]e und Wohlbefinden der Tiere wichtige Studieninhalte dar. Ebenso geht es in den Lehrplänen um das präventive [[Gesundheitsmanagement]]. Die Spezialisierungen können von [[Milchvieh]]haltung bis [[Pferde]]wirtschaft, von [[Aquakultur]] bis Kleintierzucht reichen. Je nach Hochschule können Studierende ganz unterschiedliche Schwerpunkte und [[Modul (Hochschule)|Module]] wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Bachelor-Studiengang ===&lt;br /&gt;
Studierende der Agrarwissenschaften können an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] im Bachelor-Studium ab dem fünften [[Semester]] einen Schwerpunkt Tierwissenschaften wählen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BN&amp;quot; &amp;gt;uni-bonn.de: [https://www.uni-bonn.de/studium/vor-dem-studium/faecher/agrarwissenschaften-bachelor/studienaufbau Studienaufbau]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor bilden Biologie, Anatomie, Physiologie und Ernährung der Tieren bzw. Nutztieren, sowie ihre ökonomische Bedeutung zusammen mit anderen Fächern aus den Natur-, Bio- und Agrarwissenschaften sowie der Ökonomie, wichtige Lehrinhalte, besonders agrar-, ernährungs-, hauswirtschafts- und lebensmittelwissenschaftliche [[Modul (Hochschule)|Pflicht-]] und Wahlmodule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BN1&amp;quot; &amp;gt;lwf.uni-bonn.de: {{Webarchiv|url=https://www.lwf.uni-bonn.de/studium-lehre/bsc-agrar/module-bsc-agrar |wayback=20151226124935 |text=Modulhandbuch - B.Sc. Agrarwissenschaften - Prüfungsordnungsversion 2012  |archiv-bot=2019-05-18 14:38:40 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem finden detaillierte Einführungen in die Nutztierwissenschaften statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BN1&amp;quot; /&amp;gt; Der Schwerpunkt behandelt die Themen Angewandte Tierzucht, [[Precision Livestock Farming]], Leistungs- und Ernährungsphysiologie, Ethologie und Umweltwirkung sowie aktuelle Entwicklungen in den Nutztierwissenschaften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BN1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch an der [[Universität Hohenheim]] in [[Stuttgart]] ist in den Agrarwissenschaften eine Vertiefung in den Tierwissenschaften ab dem fünften Semester möglich. Dort gehören zuvor Zoologie, Anatomie und Physiologie der Nutztiere sowie Grundlagen der Tierwissenschaften zum Lehrangebot, ebenso wie Inhalte aus der Tierhaltung, -ernährung und -gesundheit, sowie naturwissenschaftliche, mathematische, statistische und agrarwissenschaftliche Grundlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S&amp;quot; &amp;gt;uni-hohenheim.de: [https://www.uni-hohenheim.de/aw-bsc#jfmulticontent_c93603-2 Agrarwissenschaften B.Sc. - Studieninhalte]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vertiefung beinhaltet die Pflichtmodule Spezielle Anatomie und Physiologie, Umwelt und Tierhygiene, Tierernährung, Elemente der Tierzüchtung und Biologische Grundlagen der Tierhaltung, sowie die Wahlmodule Nutztiersystemmanagement für Rind, Schwein oder Kleintiere, Angewandte Futtermittelkunde, Mikrobiologische Qualitätssicherung und Hygienekontrolle sowie Tierschutz in Versuchs- und Nutztierhaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;uni-hohenheim.de: [https://www.uni-hohenheim.de/fileadmin/uni_hohenheim/Studiengaenge/Agrar/Bachelor/aw-bsc/SP_bsc_aw.pdf Agrarwissenschaften - Bachelor of Science - Studienplan]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich ist die Situation an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GI&amp;quot; &amp;gt;uni-giessen.de: [https://www.uni-giessen.de/studium/studienangebot/bachelor/agrar Agrarwissenschaften - Studiengang: Bachelor of Science (B.Sc.): Agrarwissenschaften - Studienaufbau]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort werden während des Bachelor-Studiums Gebiete wie Tierzucht, -ernährung und haltung sowie Nutztierökologie gemeinsam mit anderen agrar-, natur- und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen gelehrt. Ab dem vierten Semester ist eine steuerbare Schwerpunktsetzung möglich, indem auch die Module Ernährungspraxis von Nutztieren und die Umweltwirkungen der Tierhaltung zur Auswahl stehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Universität Rostock]] bilden die Biologie der Nutztiere, Inhalte aus der Tierhaltung, -genetik, -züchtung und -hygiene, Module wie Precision Farming, Verhaltenskunde sowie Spezielle Tierernährung und -gesundheit den Lehrinhalt des Studiums.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HRO&amp;quot; &amp;gt;auf.uni-rostock.de: [http://www.auf.uni-rostock.de/studiengaenge/bachelor-agrarwissenschaften/#c761422 Bachelor &amp;quot;Agrarwissenschaften&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese werden zusammen mit Fachdisziplinen wie Biologie, Chemie und Mathematik in das Lehrangebot des Studienganges Agrarwissenschaften einbezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HRO&amp;quot; /&amp;gt; Ab dem fünften Semester ist die Aneignung von vertieftem Wissen in den Bereichen Tier oder Aquakultur durchführbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HRO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezielle Tierwissenschaften werden auch als Pflichtmodule im Hauptstudium des Studiengangs Agrarwissenschaften und Gartenbauwissenschaften mit agrarwissenschaftlicher Orientierung am [[Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt der Technischen Universität München]] angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M&amp;quot; &amp;gt;agrar.wzw.tum.de: [http://www.agrar.wzw.tum.de/fileadmin/user_upload/Studienfakultaet/Studium/Bachelor/Studienaufbau_B.Sc._AG.pdf Technische Universität München - Studienaufbau Bachelorstudiengang Agrarwissenschaften und Gartenbauwissenschaften]&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben sind dort Biotethnologie der Tiere, Futterbausysteme und Futtermittelkunde, Grundlagen der Fischbiologie sowie Haustiergenetik und Tierzüchtung als Wahlmodule vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutztierhaltung sowie Tierzüchtung sind zum Beispiel auch Inhalte des Bachelor-Studiums Agrarwissenschaften an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]]. Ein eigenständiges Bachelor-Studium Tierwissenschaften gibt es derzeit nur jenseits der Landesgrenzen, etwa an der niederländischen [[Universität Wageningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Studium im Fachgebiet der Pferdewirtschaft bietet dagegen die [[Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen]] in der [[Verband Region Stuttgart|Region Stuttgart]]. Dieser qualifiziert für leitende, beratende und organisatorische Aufgaben in der Pferdewirtschaft und im [[Pferdesport]]. Hier spielen unter anderem Ernährungs-, Haltungs- und Zuchtthemen eine Rolle, aber auch die Ausbildung von [[Reiten|Reitlehrern]], die Organisation von [[Sport]]veranstaltungen sowie [[Management]]- und [[Tourismus|touristische]] Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Master-Studiengang ===&lt;br /&gt;
Während die Bachelor-Studiengänge eher allgemeine naturwissenschaftliche sowie agrarwissenschaftliche Grundlagen vermitteln und in den höheren Semestern eine Spezialisierung in Richtung Tierwissenschaft ermöglichen, sind im [[Master]]-Bereich einige Studiengänge im Angebot, die gezielt die Tier- oder Nutztierwissenschaften behandeln. Das Master-Studium befasst sich schwerpunktmäßig mit der Erzeugung qualitativ wertvoller Lebensmittel auf nationaler und internationaler Ebene, aber auch mit [[Unternehmensführung]] und [[Management]] sowie sozio-ökonomischen Aspekten der Tierwissenschaften. So bietet bisher nur die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] innovativ einen spezialisierten Master-Studiengang der Tierwissenschaften an. Die [[Justus-Liebig-Universität Gießen]] und die [[Universität Rostock]] ermöglichen dagegen einen eigenständigen Studiengang Nutztierwissenschaften. Im Master-Studium der Agrarwissenschaften an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] ist ein mit Schwerpunkt [[Milcherzeugung]] integriert. Der Master-Studiengang [[Pferdewissenschaft]]en an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] bereitet unter Beteiligung der [[Tierärztliche Hochschule Hannover|Tierärztlichen Hochschule Hannover]] auf leitende Funktionen im [[Pferde]]sektor vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Humboldt-Universität zu Berlin]] bietet dagegen einen spezialisierten Studiengang zum Thema [[Fische]] und [[Aquakultur]]. Dort geht es speziell um Inhalte wie [[Reproduktion]], [[Fischkrankheit]]en, [[Fischerei|Fanggeräte]], das [[Management]] von [[Warmwasser]]becken oder die wissenschaftliche [[Datenanalyse]]. Allgemein sind in [[Norddeutschland]] die Wissenschaft der [[Fischerei]] und Aquakultur an mehreren Hochschulen im Programm, zum Beispiel an der Uni Rostock innerhalb des Master-Studiengangs Aquakultur. In [[Hamburg]] gibt es das Master-Studium Marine Ökosystem- und Fischereiwissenschaften. An der Uni Kiel wurde 2007 im Institut für Tierzucht und Tierhaltung eine Abteilung für Marine Aquakultur eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Master-Studiengänge gehen über vier [[Semester]]. Für die Zulassung wird normalerweise ein abgeschlossenes Bachelor-Studium in Agrarwissenschaft oder -wirtschaft, Landwirtschaft, [[Agrarbiologie]] oder verwandten Bereichen benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeitsfelder ==&lt;br /&gt;
Tierwissenschaftler arbeiten auf vielen verschiedenen Gebieten, in der [[Industrie]], bei der [[Regierung]] oder bei [[Beratungsstelle]]n in kommerziellen und diversen anderen Ämtern. Sie sind in der Forschung und Lehre ([[Universität]]en, [[Fachhochschule]]n, außeruniversitären Forschungseinrichtungen) sowie in landwirtschaftlicher Betrieben tätig, üben Verantwortliche Tätigkeit in Forschung, Prüf- und Entwicklungslabors der [[Agrar]]- und [[Lebensmittelindustrie]] aus, haben leitende Tätigkeit im Bereich Produktion, Produktentwicklung – [[Produktschutz|schutz]] sowie Technik von Unternehmen, sowie Verantwortliche Tätigkeit in Technologieunternehmen und der Industrie der [[Erneuerbare Energie|Erneuerbaren Energien]]. Tierwissenschaftler sind auch dafür prädestiniert Führungsaufgaben in Forschung, Entwicklung, Management und [[Marketing]] (Qualitäts- oder Marketingmanager oder [[Management]]-[[Trainee]]) zu übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den potentiellen Arbeitgebern zählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Züchtungs- und [[Stall]]bauunternehmen&lt;br /&gt;
* [[Futtermittel]]industrie&lt;br /&gt;
* [[Lebensmittel]]industrie&lt;br /&gt;
* [[Fleischwirtschaft]]&lt;br /&gt;
* Chemisch-pharmazeutische Industrie&lt;br /&gt;
* [[Dienstleistungsunternehmen]] in den Bereichen der [[Landwirtschaft]], des Verbraucher- und des [[Umweltschutz]]es&lt;br /&gt;
* [[Öffentliche Verwaltung]]&lt;br /&gt;
* Öffentliche und private Forschungseinrichtungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieurwissenschaftliches Fachgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Viehwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierhaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interdisziplinäre Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>