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	<title>Tiersprache - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:30:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiersprache&amp;diff=71941&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eugénie Pellissier (Matthes &amp; Seitz Berlin): Beginn einer „Literatur”-Abteilung</title>
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		<updated>2026-04-05T17:58:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beginn einer „Literatur”-Abteilung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiersprache&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden zusammenfassend die unterschiedlichsten komplexen [[Kommunikation (Biologie)|Kommunikationsformen]] aller Tier[[Art (Biologie)|arten]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kommunikation kann durch [[Akustik|akustische]], [[Pheromon|chemische]] oder [[Visuelle Wahrnehmung|visuelle]] Signale erfolgen, bei einigen Tierarten – wie beim [[Zitteraal]] – aber auch durch elektrische Signale ([[Bioelektromagnetismus|Bioelektrizität]]). Auch eine Kommunikation über Gebärden (zum Beispiel bei [[Affen]]) und [[Ritualisierung (Biologie)|ritualisierte]] Formen wie etwa die [[Tanzsprache]] der [[Honigbienen]] sind bekannt. Im weiteren Sinne werden gelegentlich auch stark situationsbezogene [[Verhalten (Biologie)|Verhaltensweisen]] wie das [[Balz]]verhalten als &amp;#039;&amp;#039;Tiersprache&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die elementaren Bestandteile ihres Kommunikationsverhaltens sind allen Tierarten angeboren und vermutlich in vielen Tiergruppen unabhängig voneinander entstanden, können jedoch häufig durch Lernen modifiziert und erweitert werden. Als besonders kommunikationsfreudig und zugleich auf diesem Gebiet äußerst lernfähig sind die [[Delfine]], [[Primaten]] und die [[Papageien]] allgemein bekannt, aber auch alle in der Natur in Gruppen lebenden Haustiere wie [[Haushund|Hunde]] und [[Kaninchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Primaten ==&lt;br /&gt;
Ungeklärt ist jedoch, welche Zusammenhänge zwischen den Kommunikationssystemen der heute lebenden Primaten und der Sprechfähigkeit des Menschen bestehen, da sich bei den Primaten möglicherweise mehrere Kommunikationssysteme unabhängig voneinander herausgebildet haben, die sich in ihren Systemansätzen grundlegend unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutend sind hier vor allem die nach Art der Gefahr diversifizierten Warnrufe der [[Brüllaffen]] (die somit über ein primitives [[mentales Lexikon]] verfügen). Dem Menschen besonders nahestehend scheint das Sprachvermögen der [[Schimpansen]] zu sein, wie die Studien von [[Roger Fouts]] zu deren sprachlichem Lernvermögen ergeben haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin hrafnar.jpg|thumb|[[Hugin und Munin]] auf [[Odin]]s Schultern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in [[Fabel]]n und [[Märchen]], gelegentlich aber auch in anderen literarischen Texten, sprechen die Tiere die Sprache des Menschen (oder auch Menschen die der Tiere: siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Doktor Dolittle und seine Tiere|Dr. Dolittle]]&amp;#039;&amp;#039;) und verhalten sich dann meist auch wie Menschen. Diese sehr alte Übertragung menschlicher Eigenheiten auf Tiere hat lange Zeit selbst den [[Naturforscher]]n den Blick dafür verstellt, dass viele Tierarten über hochkomplexe Kommunikationssysteme verfügen, die man zu Recht als eigenständige Formen einer Sprache bezeichnen kann. Daher hielt sich bis ins 20. Jahrhundert hinein die Ansicht, die Fähigkeit zur Sprache sei eine ausschließlich menschliche Eigenschaft. Erst die durch [[Karl von Frisch]] entschlüsselten [[Semantik|semantischen]] Besonderheiten der [[Tanzsprache]] von Honigbienen führten zu einem Umdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eva Meijer]]: &amp;#039;&amp;#039;Dierentalen&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprachen der Tiere&amp;#039;&amp;#039;. Übers. aus dem Niederländischen: Christian Welzbacher. Matthes &amp;amp; Seitz Berlin (Naturkunden Bd. 044), Berlin 2018, ISBN 978-3-95757-536-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Beschwichtigungssignal (Hund)|Beschwichtigungssignale bei Hunden]]&lt;br /&gt;
* [[Bioakustik]]&lt;br /&gt;
* [[Kommunikation der Katze]]&lt;br /&gt;
* [[Stimmfühlung]]&lt;br /&gt;
* [[Vogelgesang]], [[Walgesang]]&lt;br /&gt;
* [[Zoosemiotik]]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;[[Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei dem Menschen und den Tieren]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Tiersprache}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://edition.cnn.com/2006/TECH/science/04/26/bird.grammar.ap/index.html | wayback=20080313185252 | text=&amp;#039;&amp;#039;Study: Songbirds can learn basic grammar.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4140571-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunikation (Biologie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ar:لغة الاتصال بين الحيوانات]]&lt;br /&gt;
[[fr:Langage animal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eugénie Pellissier (Matthes &amp; Seitz Berlin)</name></author>
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