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	<title>Tieringen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tieringen&amp;diff=583987&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Widipedia: /* Kunst */ Interpunktion</title>
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		<updated>2025-12-19T20:38:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kunst: &lt;/span&gt; Interpunktion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Tieringen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Meßstetten&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Tieringen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Tieringen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/12/1.91/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/52/29.35/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 802&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1020&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 72469&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07436&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
| Bild                   = Tieringen, Baden-Württemberg (2018).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Gesamtansicht Tieringen, im Hintergrund rechts der 1002 m hohe [[Plettenberg (Berg)|Plettenberg]] (2018)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tieringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Meßstetten]] mit 1031 Einwohnern (Stand 2020) im [[Zollernalbkreis]] und ist ein anerkannter Erholungsort am [[Großer Heuberg|Großen Heuberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Tieringen liegt auf der [[Hohe Schwabenalb|Hohen Schwabenalb]] nahe dem [[Albtrauf]] in einem [[Hochtal]], umgeben von knapp 1000 m hohen Bergen des [[Großer Heuberg|Großen Heubergs]], direkt auf der [[Europäische Hauptwasserscheide|Europäischen Hauptwasserscheide]]. Auf der Gemarkung entspringen als Gebirgsbäche die [[Obere Bära]] (Nebenfluss der [[Donau]]) und die [[Schlichem]] (Nebenfluss des [[Neckar]]). Der höchste Berg auf Tieringer Gemarkung ist das [[Lochen (Schwäbische Alb)|Hörnle]] (956&amp;amp;nbsp;m ü. NN) am Albtrauf. Der nahe [[Lochenpass]] (890 m. ü. NN) überwindet den Albtrauf und stellt so die wichtigste Verbindung des hochgelegenen Tieringer Hinterlandes zum [[Vorland der westlichen Schwäbischen Alb|Albvorland]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Tieringen geht bis in das 4. Jahrhundert auf eine alte alemannische Siedlung zurück. Urkundlich wird das Dorf erstmals im Jahr 1275 erwähnt; damals gehörte es den [[Hohenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Hohenberg]]. Um 1300 besaß Graf Friedrich von Zollern Land und Leibeigene in Tieringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=6-1475131 Bestand Ho156 T1 Nr3] auf Landesarchiv-BW.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Mai 1345 und 1347 erfolgte ein Verkauf mit [[Hossingen]], Tieringen und Meßstetten an Heinrich [[Tierberg (Adelsgeschlecht)|von Tierberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jähnichen Hans |Hrsg=Statistisches Landesamt Baden-Württemberg |Titel=Der Landkreis Balingen 1960 |TitelErg=Amtliche Kreisbeschreibung |Datum= |Seiten=231}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-32237 Bestand A602 Nr6592] auf Landesarchiv-BW.de&amp;lt;/ref&amp;gt; 1348 übereignete Graf Heinrich von Hohenberg Heinrich dem Schmied von Unterdigisheim den Bannwarten Hof in Tieringen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-32413 landesarchiv-bw.de] auf Landesarchiv-BW.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits in [[Julius Kindler von Knobloch|Knoblochs]] &amp;#039;&amp;#039;Oberbadischem Geschlechterbuch&amp;#039;&amp;#039; wird der Ort [[Haiterbach]] dem Beinamen der Meßstetter Seitenlinie der Herren von Tierberg zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglitData/image/kindlervonknobloch1898bd1/1/222.jpg Oberbadisches Geschlechterbuch], S. 222. Digitalisat, UB Uni Heidelberg&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Burg Meßstetten|Ritter Heinrich von Tierberg genannt Haiterbach]] hatte sehr wahrscheinlich seinen Besitz in Haiterbach verkauft und dafür seine neue Herrschaft erworben, deren Mittelpunkt Meßstetten war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Krauß |Hrsg=Orgelfonds-Pfarrer Peter Gall |Titel=Orts und Kirchengeschichte von Meßstetten |TitelErg=75 jähriges Bestehen der Kirche |Ort=Meßstetten |Datum= |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglitData/image/kindlervonknobloch1898bd1/1/223.jpg Oberbadisches Geschlechterbuch], S. 223. Digitalisat, UB Uni Heidelberg&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich wurde über den Ritter [[Tierberg (Adelsgeschlecht)|von Tierberg]] 1418 an den [[Haus Württemberg|Grafen von Württemberg]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1525 kam im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernaufstand]] die soziale und politische Unzufriedenheit in Meßstetten zum Ausbruch. Oberdigisheim und Tieringen wurden Zentren des Aufstands.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Krauß |Hrsg=Orgelfonds-Pfarrer Peter Gall |Titel=Orts und Kirchengeschichte von Meßstetten |TitelErg=75 jähriges Bestehen der Kirche |Ort=Meßstetten |Datum=1989 |Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleich zu Anfang des Jahres plünderten die Aufständischen die [[Schalksburg (Württemberg)|Schalksburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GH&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gottlob Hummel |Hrsg=Genossenschaftsdruckerei |Titel=Die Geschichte der Stadt Ebingen |Datum=1923 |Seiten=59}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Abzeichen der Bauern um Balingen war eine schwarz-rote Fahne mit weißem Kreuz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jähnichen Hans |Hrsg=Statistisches Landesamt Baden-Württemberg |Titel=Der Landkreis Balingen |TitelErg=Amtliche Kreisbeschreibung |Datum=1960 |Seiten=265}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bauernkrieg wurde laut mündlicher Überlieferung die [[Burg Hossingen]] beschädigt, der Pfarrer von Oberdigisheim zählte zu den Anführern. Pfarrer Johannes Wendel stand mit den Aufständischen im engen Bunde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-515721 Bestand A44 U101] auf Landesarchiv-BW.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Februar 1525 erreichten die Soldaten des [[Georg von Waldburg-Zeil (1488–1531)|Bauernjörg]] über Tieringen den [[Lochenpass]]. Unterhalb der Lochen kam es zu Kämpfen.&amp;#039;&amp;#039; (siehe auch abgegangene [[Burg Tieringen]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tieringen gehörte zu Zeiten des Herzogtums und des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]] zum [[Oberamt Balingen]], nach der Gebietsreform 1938 zum gleichnamigen [[Landkreis Balingen|Landkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine kargen und steinigen Böden zwangen im 19. Jahrhundert zahlreiche Einwohner, den damals landwirtschaftlich strukturierten Marktflecken zu verlassen. Dies war auch der Grund, weshalb nach anderen Erwerbsquellen gesucht werden musste, die sich damals in Form von Webereien und Spinnereien darboten, zu denen sich wenig später auch die Mechanik gesellte. Heute bietet der Ort über 900 Arbeitsplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der 1973 durchgeführten [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform]] kam Tieringen mit dem gesamten Landkreis Balingen zum neuen Zollernalbkreis. Am 1. Januar 1974 wurde Tieringen nach Meßstetten eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=540}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 wurde das alte Rathaus abgebrochen und ein neuer Zweckbau mit Feuerwehrhaus erstellt. Das [[Feuerwehrhaus]] wurde 1998 vergrößert und renoviert. In der Umgebung gibt es mehrere Wanderparkplätze und -wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tieringen Barfußpfad 01.jpg|mini|Barfußpfad Tieringen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brunnen Wasserscheide, Tieringen (Schwäbische Alb).jpg|mini|Brunnen &amp;#039;&amp;#039;Wasserscheide&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Tieringen ist ein anerkannter Erholungsort mit Familienferiendorf (Hallenbad und Sauna), Skilift, Langlaufloipen, Nordic Walking, Tennisplatz, [[Barfußpfad]] und Wanderwegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer verkehrt an Sonn- und Feiertagen der Schlichem-Rad-Wander-Bus 17/38 von Balingen über die [[Lochen (Schwäbische Alb)|Lochen]] und Tieringen nach Schömberg und [[Dietingen|Rotenzimmern]] und zurück. Der Bus bietet damit in Balingen und Schömberg Anschluss an die Angebote des Rad-Wander-Shuttles der Zollern-Alb-Bahn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.bwegt.de/ihr-nahverkehr/fahrrad/radwanderbusse/rad-wander-shuttle-zollernalb/ |wayback=20200627123835 |text=www.bwegt.de |archiv-bot=2023-01-22 15:10:34 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf der [[Europäische Wasserscheide|Europäischen Wasserscheide Rhein-Donau]], nach Süden zur [[Donau]] hin entwässert die [[Bära]], zum [[Neckar]] hin die [[Schlichem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wander- und Radwege ===&lt;br /&gt;
Tieringen besitzt ein ausgedehntes [[Wanderweg]]enetz, das vom [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albverein]] angelegt wurde. Der [[Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg]] sowie Rundwanderwege und Radwege sind ausgeschildert. Der [[Schlichemwanderweg]] startet in Tieringen als Flusswanderweg; die [[Via Beuronensis]] führt als Pilgerweg durch den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1896 wurden siebentägige Wanderungen in Kombination mit Bahnfahrten beworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lutz, Saager, Widenmann |Hrsg=Schwäbischer Albverein Stuttgart |Titel=Albvereinsblätter 7tägige Wanderung |Datum= |Seiten=362–363}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Julius Wais beschreibt in Albführer im Jahre 1901 eine Wanderung vom Bahnhof Laufen zum Gräbelesberg über das Lochenhörnle zum Lochenstein und weiter zum Balinger Bahnhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julius Wais |Hrsg=Union Deutsche Verlagsgesellschaft Stuttgart |Titel=Albführer |Datum= |Seiten=360}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heutzutage können weniger geübte Wanderer den Weg im Sommer mit dem Rad-Wander-Shuttle in Etappen einteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-premiere-am-1-mai.e0606f47-0fde-4e32-8f72-01c7c02d26b8.html Premiere].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzwälder Bote]].&amp;#039;&amp;#039; 28. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen überregional bekannten Trail, der die [[Lochenpass|Lochen]] von Tieringen nach Weilstetten für Mountainbiker von 7,5 auf 1,9 Kilometer verkürzt erstellte und pflegt die Mountainbike-Sektion des Skiclubs Weilstetten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-lochen-deutlich-weniger-wild-fahrer.9f831fcf-14ed-44fe-ab88-5a48db9a5acf.html Trail]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Oberes Schlichemtal|Großer Heuberg#Sport und Tourismus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mattes &amp;amp; Ammann, Tieringen (2019).jpg|mini|Mattes &amp;amp; Ammann in Tieringen (2019)]]&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Unternehmen sind [[Interstuhl Büromöbel|Interstuhl Büromöbel GmbH &amp;amp; Co. KG]] (Sitzmöbel), Mattes &amp;amp; Ammann GmbH &amp;amp; CO. KG (Technische Textilien), Cura CNC-Präzisionsteile GmbH und die Robert Koch GmbH (Präzisionswerkzeuge).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Familienferiendorf Tieringen, das gemeinnützige Familienerholung bietet, und dem Tagungshaus Bittenhalde der Evangelischen Landeskirche besitzt Tieringen auch überregional bekannte touristische Einrichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wasserversorgung wird durch den Zweckverband Wasserversorgung Hohenberggruppe gewährleistet, die ihren Sitz in Meßstetten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
=== Scheintrauung vom 28. Januar 1711 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofgut Oberhausen (ehem. Schloss), Hausen am Tann.jpg|mini|Hofgut &amp;#039;&amp;#039;Oberhausen&amp;#039;&amp;#039; (ehem. Schloss)]]&lt;br /&gt;
Nach einer Scheinehe der [[Wilhelmine von Grävenitz]] im Schloss Oberhausen bei Tieringen 1711 durch den Tieringer Pfarrer werden wichtige Urkunden von Tieringen vernichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheinehe&amp;quot;&amp;gt;Ernst Wintergerst: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.messstetten-eine-trauung-auf-herzoglichen-befehl.ee04f413-58d7-4dd3-9b4a-e7301f46ad57.html Scheinehe 1711.]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geliebte des Landesvaters wollte auch ihren Einfluss in der Evangelischen Kirche geltend machen. Dies misslang ihr bei dem tief religiösen Superintendenten jedoch. Auf ihre Bitte, man möge sie namentlich ins Gebet in der Evangelischen Kirche in Württemberg aufnehmen, antwortet Pfarrer Osiander in der Stuttgarter Stiftskirche, das sei schon der Fall bei jedem Gottesdienst in der siebten Bitte des Vaterunsers (mit den Worten: ‚Erlöse uns von dem Übel‘). Seine Lohnzahlung (damals auch über landwirtschaftliche Eigenbetriebe) wurde sofort eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Es gibt in Tieringen die evangelische Kirche [[Unserer lieben Frau (Tieringen)|&amp;#039;&amp;#039;Unserer lieben Frau&amp;#039;&amp;#039;]] und das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Käpelle]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Helene Wagner]], eine Schülerin des Landschaftsmalers [[Christian Landenberger]], verbrachte viele Sommer in Tieringen und malte Menschen und Landschaften in der freien Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
* Sportanlagen &amp;#039;&amp;#039;Goldrain&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sportverein Tieringen erstellte zwei Rasenplätze und ein Sportheim.&lt;br /&gt;
* Alpinskilift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Skiclub betreibt eine Liftanlage in Tieringen-Oberstocken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-skilift-oberstocken-ist-betriebsbereit.e4719b3e-219f-41c5-bec0-e0d84ef49c61.html Oberstocken]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Loipen und Schneeschuhwege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter werden in Tieringen Loipen und Schneeschuhwege angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.messstetten-tieringer-loipenteam-im-einsatz.91aa8664-02da-4d9e-8e01-652121b7feb3.html Loipenteam]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mountainbiketrail&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steilabfahrt neben dem Lochenpass Startpunkt Abzweig Jugendherberge. Statt wie bei Radwegen üblich direkt neben asphaltierten Kehren von der Passhöhe hinabzufahren, wird die Strecke als Steilabfahrt kreuzungsfrei neben den [[Haarnadelkurve|Kehren]]  geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.balingen-lochen-deutlich-weniger-wild-fahrer.9f831fcf-14ed-44fe-ab88-5a48db9a5acf.html Trail]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.mybikemap.de/map/trail/lochentrail-balingen/ |wayback=20210422171414 |text=Trail_mybike |archiv-bot=2024-05-29 15:40:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Ein Eisenbahnprojekt zu Beginn des [[20. Jahrhundert]]s sah den Bau einer Bahnstrecke vom industriell prosperierenden [[Ebingen]] über Meßstetten nach Nusplingen vor, wo an die ebenfalls noch zu bauende [[Heubergbahn]] von Spaichingen angeschlossen werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Vereinbarung zwischen den Gemeinden Ebingen, Meßstetten, Unterdigisheim, Oberdigisheim, Tieringen und Hossingen einerseits und dem Regierungsbaumeister M. Wallersteiner, Nürnberg anderseits |Sammelwerk=Stadtarchiv Albstadt, Bestand HR-E |Band=787.11/01-04 |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1909 wurden dazu detaillierte Pläne ausgearbeitet, nach denen auch Tieringen einen eigenen Bahnhof erhalten sollte. Das Projekt wurde jedoch nicht verwirklicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, Verkehrsabteilung |Titel=Korrespondenz der Königlichen Generaldirektion der Staatseisenbahnen an das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, Verkehrsabteilung – Nr. 39235/12 1 Bd. |Sammelwerk=Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Archivarieneinheit E 57 |Band=E 57 Bü 21 |Datum=1913}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Rut Hanselmann]] (1928–2024), Malerin&lt;br /&gt;
* [[Matthias Koch (Heimatdichter)|Matthias Koch]] (1860–1936), Heimatdichter&lt;br /&gt;
* [[Theodor Friedrich Wilhelm Märklin]] (1817–1866), Flaschner und Unternehmer, Gründer der Spielwarenfirma [[Märklin]].&lt;br /&gt;
* [[Pablo Wendel]] (* 1980), Künstler&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Ansichten&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Tieringen Kirche 1.JPG|[[Unserer lieben Frau (Tieringen)|Evangelische Kirche]] (an der Wasserscheide)&lt;br /&gt;
 Tieringen Kirche 2.JPG|Ortsmitte (von Westen)&lt;br /&gt;
 Rathaus und Bücherzelle in Meßstetten-Tieringen.jpg|Rathaus und Bücherzelle&lt;br /&gt;
 Feriendorf Tieringen, Oberdorf.jpg|Familienferiendorf (Oberdorf)&lt;br /&gt;
 Tieringen Feriendorf Unterdorf 2013-08-15.jpg|Familienferiendorf (Unterdorf)&lt;br /&gt;
 Tieringen Feriendorf und Haus Bittenhalde.jpg|Blick zum Feriendorf und zum Haus Bittenhalde&lt;br /&gt;
 Tieringen im Winter 2014.jpg|[[Unserer lieben Frau (Tieringen)|Kirche &amp;#039;&amp;#039;Unserer lieben Frau&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
 Old Schoolhouse, Tieringen (2019).jpg|Altes Schulhaus (2019)&lt;br /&gt;
 Tieringen Kirche Unserer lieben Frau 2013-08-26.jpg|Ortsmitte mit evangelischer Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Balingen |Titel=Thieringen |Seite=495–505 |Wikisource=Kapitel B 25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.messstetten.de/ Website der Stadt Meßstetten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Meßstetten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Meßstetten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Zollernalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Zollernalbkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1275]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Schlichem]]&lt;/div&gt;</summary>
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