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	<title>Tiele-Winckler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Abkürzung korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-16T17:42:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Abkürzung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tiele-Winckler-Gr-Wappen.png|mini|Wappen der Grafen von Tiele-Winckler]]&lt;br /&gt;
Die Familie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Tiele-Winckler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ursprünglich [[Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin|mecklenburgisches]], später auch [[Oberschlesien|oberschlesisches]] [[Adel]]sgeschlecht, das im [[Mannesstamm]] auf die Familie [[Familie von Tiele|von Tiele]] zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie kam im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im [[Oberschlesisches Industriegebiet|Oberschlesischen Industriegebiet]] durch [[Bergbau in Deutschland|Bergbau]] zu großem Vermögen, baute Betriebe der Montanindustrie auf und erwarb Großgrundbesitz in Preußen und Mecklenburg. Sie erhielt einen erblichen Sitz im [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Klemens Skibicki]] |Titel=Industrie im oberschlesischen Fürstentum Pless im 18. und 19. Jahrhundert. Zur ökonomischen Logik des Übergangs vom feudalen Magnatenwirtschaftsbetrieb zum modernen Industrieunternehmen |Hrsg=Toni Pierenkemper |Sammelwerk=Regionale Industrialisierung, Bd. 2 |Band=6. Magnatengeschlechter |Nummer=6. 6. Tiele-Winckler |Auflage=Zugleich Dissertation Universität Köln 2001 |Verlag=Franz Steiner |Ort=Stuttgart |Datum=2002 |ISBN=978-3-515-08036-1 |Seiten=235–240 |Online=[https://books.google.de/books?id=a0a6ErPvxWAC&amp;amp;pg=PA235&amp;amp;lpg=PA235&amp;amp;dq=tiele-Winckler+Myslowitz&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Li-KUkbbUR&amp;amp;sig=o92V_rDi9X5h4C4ZjgBUExWuLvk&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi3hvG1kuDPAhVFshQKHbC8DdIQ6AEIQTAG#v=onepage&amp;amp;q=tiele-Winckler%20Myslowitz&amp;amp;f=false Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Stammvater]] ist der [[Kurland|kurländische]] bzw. russische Hofrat &amp;#039;&amp;#039;Christian Gottlieb von Tiele&amp;#039;&amp;#039; (* 1751, † 1811).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz von Winckler.jpg|mini|[[Franz von Winckler]] (1803–1851)]]&lt;br /&gt;
Die Grundlage des Reichtums legte [[Franz Winckler]] (* 1803, † 1851)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Stopik |Titel=Beuthen-Miechowitz/Mechtal |Verlag=Laumann-Verlag |Ort=Dülmen |Datum=2008 |ISBN=978-3-89960-310-1 |Seiten=21, 26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, seit 1840 &amp;#039;&amp;#039;von Winckler&amp;#039;&amp;#039;. Er begann im Jahr 1818 als [[Bergmann]] in einem oberschlesischen Erzbergwerk. Nach seiner Ausbildung an der 1803 gegründeten [[Bergschule Tarnowitz]] in Oberschlesien arbeitete er als [[leitender Angestellter]] in einem kleinen Bergwerksbetrieb auf dem Gut [[Miechowice|Miechowitz]]. 1832&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Stopik |Titel=Beuthen-Miechowitz/Mechtal |Verlag=Laumann-Verlag |Ort=Dülmen |Datum=2008 |ISBN=978-3-89960-310-1 |Seiten=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; heiratete er die kinderlose Witwe und Erbin seines Chefs, Maria Freifrau von Aresin (* 1789, † 1853)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Stopik |Titel=Beuthen-Miechowitz/Mechtal |Verlag=Laumann-Verlag |Ort=Dülmen |Datum=2008 |ISBN=978-3-89960-310-1 |Seiten=20, 27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, und weitete deren Unternehmen zu großem Umfang aus. Schließlich war er Herr über 14 [[Zink]]bergwerke und 69 Steinkohlefelder. Dazu kamen Zink- und Eisen[[Verhüttung|hütten]]. Wie [[Karl Godulla]] schaffte er den Aufstieg zu einem der großen oberschlesischen „Kohlemagnaten“, neben den Grafen [[Henckel von Donnersmarck]] und [[Ballestrem (Adelsgeschlecht)|Ballestrem]], während [[Hans Ulrich von Schaffgotsch (Industrieller)|Hans-Ulrich Graf von Schaffgotsch]] sich das Godulla-Vermögen erheiratete und Fürst [[Hugo zu Hohenlohe-Öhringen]] zu einem der weltweit größten Zinkproduzenten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 und 1839 erwarb das Ehepaar Winckler zusätzlich zu Miechowitz noch die [[Rittergut|Rittergüter]] [[Kattowitz]] und [[Mysłowice|Myslowitz]], die von der Standesherrschaft [[Fürstentum Pleß]] abgetrennt wurden. Im Zusammenhang damit gelang es der Familie, an beiden Orten auch das Monopol für den [[Steinkohle]]&amp;amp;shy;abbau zu gewinnen. Ergänzend erstritt sie in mehreren Prozessen für einige Orte hoheitliche Rechte wie das [[Bergregal]], die Bergpolizei und den [[Zehnt]]. Einige der Tiele-Wincklerschen Bergbaubetriebe hatten durch die [[Oberschlesische Eisenbahn]] schon seit 1846 eine moderne Verkehrsanbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miechowitz-Sammlung Duncker (5413523).jpg|[[Schloss Miechowitz]] in [[Miechowice|Miechowitz]], Oberschlesien&lt;br /&gt;
7Kat Boch.JPG|[[Schloss Moschen]], Oberschlesien&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1851 starb Franz von Winckler, 1853 seine Witwe Maria. Alleinerbin sämtlicher Güter und Unternehmen war [[Valeska von Winckler]] (* 1829, † 1880), Tochter aus Franz von Wincklers erster Ehe. 1854 heiratete sie den Leutnant [[Hubert Gustav von Tiele-Winckler|Hubert Gustav von Tiele]] (* 1823, † 1893), der fortan das Oberhaupt der Familie war und die Geschäfte führte. Nach der Namen- und Wappenvereinigung 1854 in Schwerin lautete der Familienname von Tiele-Winckler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Maximilian Gritzner]] |Titel=Standes-Erhebungen und Gnaden-Acte deutscher Landesfürsten während der letzten drei Jahrhunderte. Nach amtlichen Quellen |Band=2. Braunschweig bis Württemberg und Anhang mit General-Register |Nummer=Großherzogthum Mecklenburg-Schwerin. (Großherzog Friedrich Franz II.) 1854. 6.12. |Verlag=C. A. Starke |Ort=Görlitz |Datum=1881 |Seiten=593–922 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7802365 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptwohnsitz des Ehepaares von Tiele-Winckler war das Schloss mit 300 Zimmern in Miechowitz. Sie hatten neun Kinder: Franziska (*&amp;amp;nbsp;1855), Franz-Hubert (*&amp;amp;nbsp;1857), Walther (*&amp;amp;nbsp;1858), Günther (*&amp;amp;nbsp;1860), Helene (*&amp;amp;nbsp;1861), Hildegard (*&amp;amp;nbsp;1863), Hans-Werner (*&amp;amp;nbsp;1865; †&amp;amp;nbsp;1914), Eva (*&amp;amp;nbsp;1866) und Klara (*&amp;amp;nbsp;1868).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser 1900&amp;#039;&amp;#039;, 1. Jg., Justus Perthes, Gotha 1900, S. 802–803. ([https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-612542 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch ihr späteres soziales Engagement erreichte vor allem [[Eva von Tiele-Winckler]] überregional einen hohen Bekanntheitsgrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vertreter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Jahresbericht des Großherzoglichen Friderico-Francisceum zu Doberan. Ausgegeben zu Ostern 1915 von G-Prof. Dr. Lüth, Direktor |Band=IV. Verzeichnis der Schüler |Nummer=Untersekunda. 19 |Auflage=1915. Progr. 950 |Verlag=Druck Herm. Rehse &amp;amp; Co. |Ort=Doberan |Datum=1915 |Seiten=22 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/4175336 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Familie gingen auf verschiedene bekannte Adelsinternate, unter anderem auf das [[Friderico-Francisceum]] zu Doberan, auf das Fürstliche Stolberg-Gymnasium Wernigerode&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albrecht Jordan |Titel=Fürstlich Stolbergsches Gymnasium zu Wernigerode. Jahresbericht 1901/1902 |Band=2a. Verzeichnis der Schüler |Nummer=27. von Tiele-Winkler, Raban, Schorsow. |Auflage=1902. Progr.-Nr. 280 |Verlag=B. Angerstein |Ort=Wernigerode |Datum=1902 |Seiten=15 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/7484989 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie das [[Pädagogium Putbus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gustaf Sorof, Julius Loebe |Titel=Programm des Königlichen Pädagogiums zu Putbus 1874 |TitelErg=Mit welchem zu der am 30. Maerz 1874 im Hörsaale der Anstalt stattfindenden Schulfeierlichkeit im namen des Lehrer-Collegiums ergebenst einladet |Band=Verzeichniss der Schüler, welche am Schlusse des Schuljahres der Anstalt angehört haben |Nummer=III. Ober-Tertia. 8. Walter v. Tiele-Winkler - Miechowitz in Ob.-Schlesien |Verlag=Druck der Fürstlichen Buchdruckerei August Knaak |Ort=Putbus |Datum=1874 |Seiten=36 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/6864807 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hubert Gustav Viktor von Tiele-Winckler erwarb 1866 das Gut und [[Schloss Moschen]] im Schlesischen Tiefland. Ferner legte er das Familienvermögen in verschiedenen Gütern in Mecklenburg an, er erwarb 1871 das [[Schloss Fleesensee|Gut Lebbin]] (1912 neu erbaut, 1934 verkauft), 1876 Gut [[Vollrathsruhe]], 1877 Gut [[Rothenmoor]] und 1890 Gut [[Schorssow]] mit Gut [[Schorssow|Bülow]] (beide 1929 verkauft). Das Ehepaar von Tiele-Winckler ließ sich 1872/1873 an der Regentenstraße (heute: Hitzigallee) im Berliner Tiergartenviertel nach einem Entwurf der Berliner Architekten &amp;#039;&amp;#039;Gustav Ebe und Julius Benda&amp;#039;&amp;#039; das [[Palais Tiele-Winckler]] errichten (später als Spanische Gesandtschaft genutzt). Dort verbrachte die Familie viele Jahre lang zumeist die Wintermonate. Nach dem Tod der ersten Ehefrau Valeska 1880 war Hubert Gustav in zweiter Ehe ab 1883 mit Rose Gräfin von der Schulenburg (*&amp;amp;nbsp;1847; †&amp;amp;nbsp;1930) verheiratet. Hubert Gustav Viktor von Tiele-Winckler starb 1893. Der gemeinsame Sohn Raban wurde 1887 geboren, übernahm Lebbin und starb 1936 auf der Heimreise aus Afrika im Suezkanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erstgeborener Sohn [[Franz Hubert von Tiele-Winckler]] erbte u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Schloss Moschen]], das er nach einem Brand 1896 in den Folgejahren neu errichten ließ. Ihm wurden die oberschlesischen Betriebe übereignet, seinem Bruder Walter die mecklenburgischen. Franz Hubert erhielt am 25. Juni 1895 vom Deutschen Kaiser den [[Primogeniturtitel|primogenen]] Grafentitel, die übrigen Familienmitglieder wurden 1905 in den preußischen Freiherrenstand erhoben. Er stand in der Rangfolge der reichsten Einwohner Preußens im Jahr 1912 an achter Stelle. Im Adressbuch der Millionäre sind ohne nähere pekuniäre Angaben insgesamt sechs Tiele-Winkler aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Deutsches Millionär-Adressbuch |Hrsg=Albert Johannesson |Nummer=von Tiele-Winkler |Verlag=Selbstverlag des Ersten Berliner Reclame-Bureau, Centralstelle für die Verbreitung von Drucksachen, von Albert Johannesson (Inh. Paul Grund) |Ort=Berlin |Datum=1894 |Seiten=194 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/11211731 Digitalisat]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 wurde der Familienkonzern in die [[Kattowitzer AG für Bergbau und Eisenhüttenbetrieb]] umgewandelt. Nach der [[Teilung Oberschlesiens]] im März 1921 verkaufte Franz Hubert das Industrieunternehmen im Herbst 1921 an [[Friedrich Flick]], der im Jahr darauf auch in die Ballestrem’schen Betriebe einstieg. 1922 starb er. Sein Sohn und Erbe Klaus Peter Graf von Tiele-Winckler verkaufte 1925 auch das Gut Miechowitz (das Schloss ist heute Ruine) an Flicks [[Preußengrube]] AG. Er starb kinderlos im Jahr 1938. Erbe des Gutes Moschen wurde sein Neffe Günter von Tiele-Winckler, der im Februar 1945 vor der [[Rote Armee|Roten Armee]] floh. Moschen wurde nach der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950#Polen|Vertreibung]] der Deutschen aus Oberschlesien ebenso enteignet wie Vollrathsruhe und Rothenmoor durch die [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945]]. Lebbin war bereits 1934 von Raban Freiherr von Tiele-Winckler verkauft worden. In Vollrathsruhe hat die Familie nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] einen Forstbesitz zurückerworben, der durch die &amp;#039;&amp;#039;Graf v. Tiele-Winckler’sche Guts- und Forstverwaltung Vollrathsruhe GmbH&amp;#039;&amp;#039; verwaltet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schloss Blücher1.jpg|[[Schloss Lebbin|Gut Lebbin]], Mecklenburg&lt;br /&gt;
Schloss Vollrathsruhe.JPG|Gut [[Vollrathsruhe]], Mecklenburg&lt;br /&gt;
Schorssow palace.jpg|Gut [[Schorssow]], Mecklenburg&lt;br /&gt;
Schorssow Buelow manor.jpg|Gut [[Schorssow|Bülow]], Mecklenburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
* Das [[Stammwappen]] der Tiele zeigt in Gold eine von drei (2:1) roten [[Rose (Heraldik)|Rosen]] begleitete rechtsgekehrte stählerne Armschiene. Auf dem [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit rot-goldenen [[Helmdecke]]n drei (rot-gold-rot) [[Straußenfeder]]n.&lt;br /&gt;
* Das Wappen der Winckler zeigt in Rot ein mit der Spitze nach rechts oben gekehrtes goldenes Winkelmaß, einen goldenen Stern umschließend. Auf dem Helm mit rot-goldenen Decken ein geschlossener, mit aufwärts geschrägtem goldenen Schlägel und Bergmannseisen belegter roter [[Flug (Heraldik)|Flug]].&lt;br /&gt;
* Das Wappen von 1854 ist geviert. Felder 1 und 4 zeigen das Stammwappen der Thiele, 2 und 3 das Wappen der Winckler. Zwei Helme mit rot–silbernen Decken, rechts der Stammhelm der Winkler, links der der Tiele.&lt;br /&gt;
* Das gräfliche Wappen von 1895 ist wie 1854, es zeigt zusätzlich die [[Grafenkrone]] und zwei widersehende goldene Löwen als Schildhalter. Der Wahlspruch lautet: „FEST UND GETREU.“&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tiele-St-Wappen.png|Stammwappen derer von Tiele&lt;br /&gt;
Winckler-Wappen.png|Wappen derer von Winckler (1840)&lt;br /&gt;
Tiele-Winckler-Wappen Sm.png|Wappen derer von Tiele–Winkler (1854)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prominente Familienmitglieder ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Hubert von Tiele-Winckler]] (1857–1922) war Hauptaktionär der &amp;#039;&amp;#039;Kattowitzer AG für Bergbau und Eisenhüttenbetrieb&amp;#039;&amp;#039;. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit war er von 1887 bis 1892 Landrat des [[Landkreis Neustadt O.S.|Kreises Neustadt in Oberschlesien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=neustadt_os.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1895 wurde er in den erblichen Grafenstand erhoben.&lt;br /&gt;
* Die [[Diakonisse]] [[Eva von Tiele-Winckler]] (1866–1930) war eine der ersten Frauen in leitender Position in der [[Diakonie]]. Sie gründete eine evangelische Schwesternschaft und das überregional tätige Hilfswerk [[Friedenshort]]. Nach ihr sind heute Einrichtungen in [[Berlin]], bei [[Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutsches-seniorenportal.de/pflegeheim/mutter-eva-von-tiele-winckler-pflegeheim-am-burgberg-2-21465-wentorf-bei-hamburg Mutter Eva von Tiele-Winckler-Pflegeheim]&amp;lt;/ref&amp;gt;, in [[Herne]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heimverzeichnis.de/Alten-und-Pflegeheim-Eva-von-Tiele-Winckler-Haus-Herne-Altenheim/28/30004468?a=1&amp;amp;PHPSESSID=9ae657ee0a6dd86a9729c67bdcb5db14 Alten- und Pflegeheim Eva-von-Tiele-Winckler-Haus]&amp;lt;/ref&amp;gt; und in [[Öhringen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.service-bw.de/organisationseinheit/-/sbw-oe/TieleWincklerSchule+Privates+sonderpaedagogisches+Bildungs+und+Beratungszentrum+emotionusoziale+Entwicklung+hringen-6007212-organisationseinheit-0 Tiele-Winckler-Schule Privates sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum]&amp;lt;/ref&amp;gt; benannt.&lt;br /&gt;
* Eva Benita Freiin von Tiele-Winckler (1927–2013; bekannt als „Fürstin zu Schaumburg-Lippe“), heiratete 1955 [[Philipp Ernst zu Schaumburg-Lippe]], Chef des Hauses Schaumburg-Lippe, und war Mutter von [[Alexander zu Schaumburg-Lippe]], ebenfalls Chef des Hauses Schaumburg-Lippe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|261||Tiele-Winckler, Grafen von|Nikolaus Olaf Siemaszko|133343413}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gotha]]&amp;#039;&amp;#039;, Justus Perthes, Gotha (Auszug:)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Gräflichen Häuser 1896&amp;#039;&amp;#039;, Gotha 1895.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser&amp;#039;&amp;#039;, 1900, 1902, A (Uradel), Gotha 1900, 1901. ([http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8255907 Digitalisat])&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser B (Briefadel)&amp;#039;&amp;#039;, 1909, Justus Perthes, Gotha 1908.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser B (Briefadel)&amp;#039;&amp;#039;, 1939. Zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]], Justus Perthes, Gotha 1938.&lt;br /&gt;
* [[Marcelli Janecki]] (Red. zug.): &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch des Deutschen Adels]].&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Hrsg. Deutsche Adelsgenossenschaft, Vaterländische Verlagsanstalt. W. T. Bruer, Berlin 1899, S. 583–589. ([https://dlib.rsl.ru/viewer/01004431111#?page=599 Digitalisat])&lt;br /&gt;
*  Ernst Seyfert, Hans Wehner, W. Baarck: &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Güter-Adreßbuch Mecklenburg-Schwerin und - Strelitz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Güter-Adressbücher&amp;#039;&amp;#039;, Band IV, Letzte Ausgabe. 4. Auflage. Niekammer’s Güter-Adreßbüchern GmbH, Leipzig 1928, S. 199–214.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Glücksburg/Ostsee, Limburg an der Lahn. {{ISSN|0435-2408}}. (Auszug:)&lt;br /&gt;
** [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser 1953&amp;#039;&amp;#039;. B (Briefadel), Band I, Band 6 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Glücksburg/Ostsee 1953, S. 468–470.&lt;br /&gt;
** Hans Friedrich von Ehrenkrook, Friedrich Wilhelm Euler: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser 1954 B&amp;#039;&amp;#039;, Band I, Band 7 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Glücksburg/Ostsee 1954, S. 420–433.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Adelslexikon]]&amp;#039;&amp;#039; Band XIV, Band 131 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Limburg an der Lahn 2003, S. 449–451.&lt;br /&gt;
* Arkadiusz Kuzio-Podrucki, &amp;#039;&amp;#039;Die Tiele-Wincklers&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Eine Oberschlesische Kohle- und Stahlaristokratie.&amp;#039;&amp;#039; Tarnowskie Góry Kiel 2007, ISBN 978-83-924291-5-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tiele-Winckler family}}&lt;br /&gt;
* [http://www.quistorp.de/Quistorpia/Miana191TieleWinckler.pdf Lebenslauf von Marie-Anna Gräfin v. Tiele-Winckler, geb. v. Quistorp, mit weiteren Angaben zu Claus Graf v. Tiele-Winckler]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133343413|VIAF=55334311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mecklenburgisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlesisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Unternehmerfamilie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiele-Winckler| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tielewinckler}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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