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	<title>Tiefstack - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-19T15:17:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiefstack&amp;diff=623977&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mondtaler: In Bahnhof Hamburg-Tiefstack ausgelagert</title>
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		<updated>2024-07-22T17:27:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;In &lt;a href=&quot;/index.php?title=Bahnhof_Hamburg-Tiefstack&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Bahnhof Hamburg-Tiefstack (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Bahnhof Hamburg-Tiefstack&lt;/a&gt; ausgelagert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefstack&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (frühere Schreibweise: &amp;#039;&amp;#039;Tiefstaak&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Niederung]]sgebiet zwischen [[Norderelbe]] und [[Bille]] im Osten [[Hamburg]]s. Es erstreckt sich um die Mündung des von der Bille kommenden &amp;#039;&amp;#039;Tiefstackkanals&amp;#039;&amp;#039; in die &amp;#039;&amp;#039;Billwerder Bucht&amp;#039;&amp;#039;, einen Altarm der Norderelbe. Der Tiefstack liegt im Grenzbereich der Stadtteile [[Hamburg-Rothenburgsort|Rothenburgsort]] und [[Hamburg-Billbrook|Billbrook]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heizkraftwerk Tiefstack ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Heizkraftwerk Tiefstack}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist Tiefstack durch das ehemalige [[Kohlekraftwerk]] der [[Hamburgische Electricitäts-Werke|Hamburgischen Electricitäts-Werke]] (HEW), das am 17.&amp;amp;nbsp;Januar 1917 mit einer Nennleistung von 20.000&amp;amp;nbsp;kW in Betrieb genommen wurde und mit seinen vier markanten [[Schornstein#Schornsteine bei Kraftwerken und Industrieanwendungen|Schornsteinen]] ab 1923 für Jahrzehnte das Firmenzeichen der HEW bildete. Mit dem Bau des Kraftwerks wurde 1914 begonnen. Es verfügte bei seiner Fertigstellung im Jahr 1925 mit 24 Kesseln über eine Nennleistung von 85&amp;amp;nbsp;MW, die nach Erneuerung der Turbinen bis 1953 auf 130&amp;amp;nbsp;MW gesteigert werden konnte. Im Jahr 1933 erhielt die Anlage eine Ausrüstung als [[Heizkraftwerk]], das nach dem Prinzip der [[Kraft-Wärme-Kopplung]] [[Dampf]] in das Hamburger [[Fernwärme]]-Netz lieferte. 1950&amp;amp;nbsp;wurde die Anlage zu einem Hochdruck-Kraftwerk modernisiert. Die ursprünglich 100 Meter hohen Schornsteine des Kraftwerks wurden 1952 auf eine Höhe von 75 Metern verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1984 entstand auf einer mit Sand aus der Norderelbe aufgespülten Fläche neben dem Kraftwerk ein kombiniertes Heizkraftwerk mit [[Steinkohle]]-Feuerung, das 1993 den Betrieb aufnahm. Im gleichen Jahr wurde das alte Kraftwerk stillgelegt und bis Mitte der 1990er abgebrochen. Das neue Kraftwerk wurde nach der Übernahme der HEW durch [[Vattenfall Europe Wärme]] betrieben, seit 2019 ist es wieder in [[Hamburger Energiewerke#2005 bis heute|städtischer]] Hand.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hamburg.de/beteiligungsprozess-tiefstack/14959252/heizkraftwerk-tiefstack/ &amp;#039;&amp;#039;Das Heizkraftwerk Tiefstack&amp;#039;&amp;#039;], Stadt Hamburg, abgerufen am 23. November 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gelände des Kohlekraftwerkes wurde 2009 zusätzlich ein [[Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk]] mit 125&amp;amp;nbsp;MW in Betrieb genommen, das [[Erdgas]] verfeuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in den 1930er Jahren errichtete [[Gasometer Tiefstack]] wurde 1986 abgerissen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hamburg Heizkraftwerk Tiefstack.jpg|Heizkraftwerk Tiefstack und Billwerder Bucht &lt;br /&gt;
 Tiefstack district heating station 01.jpg|Tiefstackkanal und Heizkraftwerk mit Fernwärmeleitung &lt;br /&gt;
 Tiefstack 1986.jpg|HEW-Werk Tiefstack (1986) &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== KZ-Außenlager ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 8. Februar 1945 bis zum 7. April 1945 befand sich in Tiefstack ein [[Konzentrationslager]] für Frauen. Für die Unterbringung von etwa 500 tschechischen Jüdinnen aus dem Außenlager Hamburg-Neugraben war auf dem Firmengelände der Diago-Werke, in der Andreas-Meyer-Straße 11, ein Barackenlager errichtet worden. Die weiblichen Häftlinge wurden in den Diago-Werken und in der Zementfabrik Tiefstack zur Zwangsarbeit bei der Herstellung von Betonplatten für Behelfsunterkünfte eingesetzt. Darüber hinaus mussten sie für das Bauunternehmen Möller Trümmerschutt in den südlichen Stadtteilen Hamburgs und in Buxtehude räumen. Die Frauen hoben außerdem Panzergräben aus, die zur Verteidigung Hamburgs angelegt wurden, und räumten Schnee im Hamburger Innenstadtbereich. Bei einem Bombenangriff der Alliierten wurde das Außenlager Tiefstack am 20. März 1945 weitgehend zerstört. Wie viele Frauen dabei ums Leben kamen, ist nicht bekannt. Am 7. April 1945 brachte die [[Schutzstaffel|SS]] die Überlebenden in das [[KZ Bergen-Belsen]]. Leiter des Frauenaußenlagers Hamburg-Tiefstack war [[SS-Hauptscharführer]] [[Friedrich-Wilhelm Kliem]].&amp;lt;ref&amp;gt;KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Außenlagerliste, Hamburg-Tiefstack, https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/geschichte/kz-aussenlager/aussenlagerliste/?tx_camps_camps%5Bcamp%5D=44&amp;amp;cHash=6ad688bca611f64734a86f3b9f4172ea&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Am Tiefstack befinden sich die &amp;#039;&amp;#039;Zentrale Fahrzeugverwahrstelle für abgeschleppte Fahrzeuge&amp;#039;&amp;#039; ([[Umgangssprache|ugs.]] Autoknast) der [[Polizei Hamburg]] sowie der [[Verkehrsübungsplatz]] der &amp;#039;&amp;#039;Verkehrswacht Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem gibt es dort großflächige Parkplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnhof Hamburg-Tiefstack}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Tiefstack&amp;#039;&amp;#039; ist auch der Name der hier befindlichen Station der [[S-Bahn Hamburg|Hamburger S-Bahn]]. Sie wird von den Linie S2 bedient und verfügt über einen Mittelbahnsteig  mit zwei Zugängen. Der Bahnhof wurde bereits 1842 eröffnet, damals noch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ausschläger Weg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hh-tiefstack-Tf.jpg|Blick auf das Stellwerk „Tf“ und den Rangierbahnhof Tiefstack&lt;br /&gt;
 Nordbahn-Werkstatt_Tiefstack.jpg|Betriebswerkstatt der Nordbahn&lt;br /&gt;
 Hh-tiefstackkanal.jpg|Eisenbahnbrücke über den Tiefstackkanal &lt;br /&gt;
 S-Bahnhof Tiefstack 1.jpg|S-Bahn&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des S-Bahn-Haltepunkts befand sich ab 1907 ein Rangierbahnhof der [[Billwerder Industriebahn]], die heute von der [[AKN Eisenbahn|AKN]] betrieben wird. Dazwischen befand sich ein Bahnsteig für den Personenverkehr, der bis 1952 von den Zügen der [[Südstormarnsche Kreisbahn|Südstormarnschen Kreisbahn]] bedient wurde. Die Treppe zum Bahnsteig an der verlängerten Unterführung zum S-Bahnsteig ist heute noch erhalten und führt nun zur Betriebswerkstatt der Nordbahn.&lt;br /&gt;
=== Buslinien ===&lt;br /&gt;
Tiefstack wird durch Buslinien der [[Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein]] (VHH) innerhalb des [[Hamburger Verkehrsverbund]]es (HVV) bedient. Dazu gehören die [[Metrobus#Hamburg|Metrobus]]linie 3, die vom Kraftwerk Tiefstack über die S-Bahn-Station Tiefstack, Rothenburgsort, Hammerbrook, das Hamburger Zentrum mit der [[Mönckebergstraße]] und dem [[Rathausmarkt (Hamburg)|Rathausmarkt]] und der Neustadt, Altona-Nord, Bahrenfeld und [[Osdorfer Born]] bis zum [[Schenefeld (Kreis Pinneberg)|Schenefeld]]er Platz führt, die Buslinien 120, 122, 124 und 224, die vom [[Zentraler Omnibusbahnhof Hamburg|Hamburger ZOB]] am Hauptbahnhof über Borgfelde, Rothenburgsort, Tiefstack weiter über die [[Vier- und Marschlande]] bis Altengamme bzw. bis nach [[Hamburg-Bergedorf|Bergedorf]] führen und die Buslinie 119, die vom [[Bahnhof Hamburg Elbbrücken|U und S-Bahnhof Elbbrücken]] mit Anschluss der Halbring-Metrobuslinie 25 über Hamm-Süd, Rothenburgsort, Tiefstack, Billbrook bis zum [[U-Bahnhof Billstedt]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tiefstackkanal ===&lt;br /&gt;
Der Tiefstackkanal verbindet die Bille und den Billbrookkanal mit der Billwerder Bucht, einen Altarm der Norderelbe. An der Mündung in die Billwerder Bucht befindet sich die 1902 erbaute Tiefstack[[schleuse]]. &lt;br /&gt;
Der Tiefstackkanal dient, zusammen mit dem Billbrookkanal und der ab der Roten Brücke schiffbaren [[Bille]], den in Billbrook angesiedelten Industriebetrieben als Transportweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tiefstacker Brücke Hamburg-Billbrook.jpg|Straßenbrücke über den Tiefstackkanal&lt;br /&gt;
Hh-tiefstack-schild.jpg|Schild an der Tiefstackschleuse &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rainer Slotta]]: &amp;#039;&amp;#039;Kraftwerk Tiefstack&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1994, ISBN 3-7672-1232-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160324034746/http://www.suedstormarnsche-kreisbahn.de/39.html Historische Bilder vom Bahnhof Tiefstack / Südstormarnsche Kreisbahn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtviertel von Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Billbrook]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-Rothenburgsort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.527898|EW=10.063541|type=landmark|elevation=5|region=DE-HH}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mondtaler</name></author>
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