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	<title>Tiefseefisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:04:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiefseefisch&amp;diff=334708&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<updated>2025-06-11T10:59:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- kein Taxon --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Photostomias2.jpg|mini|Der Barten-Drachenfisch &amp;#039;&amp;#039;[[Photostomias guernei]]&amp;#039;&amp;#039; hat Leuchtorgane [[posterior]] (hinter) den Augen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefseefische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Fische]], die an das Leben in Meerestiefen unter ca. 500 Meter angepasst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Tiefsee]] ist gekennzeichnet durch eine Wassertemperatur von knapp 4&amp;amp;nbsp;°C, Abwesenheit von Pflanzenwuchs und nahezu vollständige Dunkelheit. Im Laufe der [[Evolution]] haben die Tiefseefische [[Evolutionäre Anpassung|Anpassungen]] an diese extreme Umwelt entwickelt. Bemerkenswert ist dabei, dass die besonderen Merkmale der Tiefseefische häufig unabhängig voneinander in nicht näher verwandten [[Gattung (Biologie)|Gattungen]] in sehr ähnlicher Weise entstanden ([[Konvergenz (Biologie)|Konvergenz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Tiefe, in der jemals ein Fisch beobachtet wurde, beträgt 8336&amp;amp;nbsp;m. In dieser Tiefe wurde im September 2022 im [[Boningraben]] (auch Izu-Ogasawara-Graben) südlich von Japan ein einzelner Fisch aus der Familie der [[Scheibenbäuche]] (Liparidae) beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.tagesschau.de/wissen/klima/fisch-tiefsee-gesichtet-101.html |titel=Fisch in Rekordtiefe gesichtet  |datum=2023-04-06 |sprache=de |abruf=2023-04-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Dies ist 148 Meter tiefer als die bisherige letzte Sichtung eines Exemplars dieser Gattung im [[Marianengraben]] im August 2017.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.newscientist.com/article/dn26719-weird-sea-ghost-breaks-record-for-deepest-living-fish.html |titel=Weird sea ghost breaks record for deepest living fish |hrsg=NewScientist |datum=2014-12-19 |sprache=en |abruf=2014-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit überschreitet das beobachtete Exemplar die bisher für Fische angenommene maximal erreichbare Überlebenstiefe von 8200&amp;amp;nbsp;m um 136 Meter (siehe [[#Stabilisierung von Proteinen gegen hohen hydrostatischen Druck|unten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedingungen in der Tiefsee und Anpassungen der dort lebenden Fische ==&lt;br /&gt;
=== Dunkelheit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lovely hatchetfish2.jpg|mini|Tiefsee-Beilfisch (&amp;#039;&amp;#039;[[Argyropelecus aculeatus]]&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tageslicht reicht nur bis zu 300&amp;amp;nbsp;m unter der Wasseroberfläche. Fische, die in Zonen mit Schwachlicht leben, haben oft große Augen, um die Lichtausbeute zu optimieren, beispielsweise [[Tiefsee-Beilfische]]. Allerdings leben einige Fische auch in völliger Dunkelheit; die Augen haben dann keine Funktion mehr und bildeten sich im Laufe der Evolution zurück. Viele Tiefseefische besitzen zudem [[Leuchtorgane]]: In ihnen wird durch eine chemische Reaktion Licht erzeugt ([[Biolumineszenz]]), oft mit Hilfe [[Symbiose|symbiotischer]] [[Bakterien]]. Leuchtorgane erfüllen bei verschiedenen Arten unterschiedliche Aufgaben, so etwa die Beleuchtung der Umgebung, Partnersuche oder das Anlocken von Beutetieren. Letztere Funktion ist bei den [[Tiefsee-Anglerfische]]n zur Perfektion gebracht: Diese besitzen einen Fortsatz mit einem Leuchtorgan am Ende, die sogenannte Angel, der direkt vor dem Kopf endet. Kleine Fische schwimmen so, vom Licht angezogen, direkt vor das Maul des Anglerfisches und werden verspeist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Linophryne arborifera (no common name).gif|mini|Extremer [[Geschlechtsdimorphismus]] beim [[Teufelsangler]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Linophryne arborifera]]&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der geringen Populationsdichte ist die Wahrscheinlichkeit, dass Männchen und Weibchen derselben Art zueinander finden, ausgesprochen gering. Dies führte bei einigen Arten, etwa [[Tiefsee-Anglerfische]]n, dazu, dass das [[Zwergmännchen]] fest mit dem Weibchen verwächst, über dessen Blutkreislauf ernährt wird und sich fortan auf die Produktion von Spermien beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stabilisierung von Proteinen gegen hohen hydrostatischen Druck ===&lt;br /&gt;
[[Trimethylaminoxid|Trimethylamin-&amp;#039;&amp;#039;N&amp;#039;&amp;#039;-oxid]] (TMAO) stabilisiert Proteine in Zellen von [[Fische]]n gegenüber dem mit der Tiefe zunehmenden [[Hydrostatischer Druck|hydrostatischen Druck]]. So nimmt die durchschnittliche Konzentration von TMAO bei [[Echte Knochenfische|Echten Knochenfischen]] von 40&amp;amp;nbsp;mmol/kg in 0&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;Tiefe auf 261&amp;amp;nbsp;mmol/kg in 4850&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;Tiefe zu. Dadurch steigt die interne [[Osmolalität]] in den Fischzellen mit zunehmender [[Habitat]]tiefe. Die bislang höchste TMAO-Konzentration wurde mit 386&amp;amp;nbsp;mmol/kg beim Scheibenbauchfisch &amp;#039;&amp;#039;[[Notoliparis kermadecensis]]&amp;#039;&amp;#039; in 7000&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;Tiefe im [[Kermadecgraben]] gemessen, was einer Osmolalität von 991&amp;amp;nbsp;mOsmol/kg entspricht. Dies bedeutet, dass diese Fische unterhalb einer Tiefe von etwa 8200&amp;amp;nbsp;m nicht leben können: Höhere TMAO-Konzentrationen würden die Proteine in der Zelle wie das für Muskelbewegungen verantwortliche [[Myosin]] in einem Ausmaß destabilisieren, dass sie nicht mehr ihre Funktion wahrnehmen könnten. Des Weiteren erreicht die Osmolalität von Meerwasser dort 1100&amp;amp;nbsp;mOsmol/kg und bei höheren TMAO-Konzentrationen in den Zellen würde Meerwasser in das Gewebe einströmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jonathan Amos |url=http://www.bbc.com/news/science-environment-26423203 |titel=Fishy molecule sets depth limit |hrsg=[[British Broadcasting Corporation|BBC]] |datum=2014-03-04 |sprache=en |abruf=2014-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. H. Yancey, M. E. Gerringer, J. C. Drazen, A. A. Rowden, A. Jamieson |Titel=Marine fish may be biochemically constrained from inhabiting the deepest ocean depths |Sammelwerk=[[Proceedings of the National Academy of Sciences]] |Band=111 |Nummer=12 |Datum=2014-03-25 |Seiten=4461–4465 |DOI=10.1073/pnas.1322003111}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxa von Tiefseefischen ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Taxon}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eurypharynx pelecanoides.jpg|mini|Der [[Pelikanaal]] (&amp;#039;&amp;#039;Eurypharynx pelecanoides&amp;#039;&amp;#039;) ist die einzige [[Art (Biologie)|Art]] in der [[Familie (Biologie)|Familie]] Eurypharyngidae.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chiasmodon niger.jpg|mini|Der Schwarze Schlinger &amp;#039;&amp;#039;[[Chiasmodon niger]]&amp;#039;&amp;#039; mit verschlungener Beute]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Barrakudinas]] (Paralepididae)&lt;br /&gt;
* [[Dornrückenaale]] (Notacanthiformes)&lt;br /&gt;
* [[Fangzahnfische]] (auch: Blattschupper; Anoplogastridae)&lt;br /&gt;
* [[Tiefseequappen]] (Ateleopodidae)&lt;br /&gt;
* [[Gespensterfische]] (Opisthoproctidae)&lt;br /&gt;
* [[Lanzenfische]] (Alepisauridae)&lt;br /&gt;
* [[Laternenfischverwandte]]&lt;br /&gt;
* [[Maulstachler]] (Stomiiformes)&lt;br /&gt;
** [[Stomiidae]]&lt;br /&gt;
** [[Tiefsee-Beilfische]] (Sternoptychidae)&lt;br /&gt;
* [[Pelikanaale]] (Saccopharyngiformes)&lt;br /&gt;
* [[Riemenfische]] (Regalecidae)&lt;br /&gt;
* [[Säbelzahnfische]] (Evermannellidae)&lt;br /&gt;
* [[Schwarze Schlinger]] (Chiasmodontidae)&lt;br /&gt;
* [[Schwarzköpfe]] (Alepocephalidae)&lt;br /&gt;
* [[Tiefsee-Anglerfische]] (Ogcocephalioidei)&lt;br /&gt;
* [[Tiefsee-Plattköpfe]] (Bembridae)&lt;br /&gt;
* [[Walkopfartige]] (Cetomimiformes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Deep-sea fish|Tiefseefische}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* Peter Tyson: [http://www.pbs.org/wgbh/nova/abyss/life/bestiary.html Deep-Sea Bestiary.] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://tiefsee.senckenberg.de/ Homepage der Tiefsee-Ausstellung] im Senckenberg Naturmuseum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiefseefisch| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebewesen – Ökologische Gruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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