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	<title>Tiefsee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:40:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiefsee&amp;diff=58923&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hastrica: /* Pelagial */</title>
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		<updated>2026-04-30T09:31:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Pelagial&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch: [[Tiefsee (Saulgrub)]] bzw. [[Tiefensee]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Blacksmoker in Atlantic Ocean.jpg|mini|[[Schwarzer Raucher]] an einem [[Mittelozeanischer Rücken|Mittelozeanischen Rücken]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geheimnisvolle Tiefsee.webm|mini|Video: Tiefsee (Quelle: TerraX)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man für gewöhnlich die weitgehend bis völlig [[Aphotische Zone|lichtlosen Bereiche]] des [[Meer]]es, die unterhalb einer Tiefe von mindestens 200&amp;amp;nbsp;m liegen. Nach dieser Definition erstreckt sich die Tiefsee über rund 88 % der Fläche der Ozeane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basis der [[Nahrungskette]] in Tiefsee-Biotopen bilden [[Chemolithotrophie|chemolithotroph]] aktive [[Bakterien]] und [[Archaeen]], die in der Umgebung von [[hydrothermal]]en Quellen, auch &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzer Raucher|Schwarze Raucher]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, die Oxidation von [[Schwefelwasserstoff]] als Energiequelle nutzen, um [[organische Verbindungen]] aus anorganischen Stoffen, unter anderem [[Kohlenstoffdioxid]] als Kohlenstoffquelle, aufzubauen. [[Grüne Schwefelbakterien]] nutzen anoxygene [[Photosynthese]] mit Schwefelwasserstoff oder Schwefel als [[Reduktionsmittel]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beatty 2015&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
J.&amp;amp;nbsp;T. Beatty &amp;#039;&amp;#039;et&amp;amp;nbsp;al&amp;#039;&amp;#039;. (2005): &amp;#039;&amp;#039;An obligately photosynthetic bacterial anaerobe from a deep-sea hydrothermal vent&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Proc Natl Acad Sci USA]]&amp;#039;&amp;#039; 102(26); 9306–9310; PMID 15967984; [http://www.pnas.org/content/102/26/9306.full.pdf+html PDF] (Volltextzugriff, engl.).&amp;lt;/ref&amp;gt; hierbei wird infrarote Wärmestrahlung in [[Chlorosom]]en zur Energiequelle für Photosynthese.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor=DPA&lt;br /&gt;
| url=https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/bakterien-photosynthese-in-der-tiefsee-3296324.html&lt;br /&gt;
| titel=Bakterien: Photosynthese in der Tiefsee&lt;br /&gt;
| werk=&lt;br /&gt;
| datum=2005-06-21&lt;br /&gt;
| archiv-url=&lt;br /&gt;
| archiv-datum=&lt;br /&gt;
| zugriff=2019-05-20&lt;br /&gt;
| offline= &lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für die ([[rezent]]e) [[Endosymbiontentheorie]] sind Tiefsee-[[Bartwürmer]] (Siboglinidae), die kein [[Verdauungssystem]] besitzen, sondern ihre Nährstoffe von Bakterien erhalten, mit denen sie in [[Endosymbiose]] leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von den belebten hydrothermalen Quellen gibt es in der Tiefsee, soweit wir bis heute wissen, keine weitere biologische [[Primärproduktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiefseegräben Karte.png|mini|Karte der weltweiten Tiefseerinnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Temperatur]] ist gleichbleibend niedrig (−1&amp;amp;nbsp;°C bis 4&amp;amp;nbsp;°C). In 10.000&amp;amp;nbsp;m Tiefe herrscht ein Druck von etwa 1.000&amp;amp;nbsp;[[Bar (Einheit)|bar]]. Starke [[Meeresströmung]]en sind selten, und jahreszeitliche Fluktuationen beschränken sich auf die Menge des [[Detritus (Biologie)|Detritus]], der aus den durchlichteten Zonen hierher absinkt und die wichtigste Nahrungsgrundlage der Tiefsee darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in einer Meerestiefe von 1.000&amp;amp;nbsp;m und mehr liegenden Bereiche der Tiefsee bedecken eine Fläche von etwa 318 Millionen km², was etwa 62 % der gesamten Erdoberfläche darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tiefsee oder an deren Rändern befinden sich [[tektonisch]] bemerkenswerte Zonen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Mittelozeanischer Rücken]] – Gebirgssystem des Weltmeers, zuerst im [[Atlantischer Ozean|Atlantik]] entdeckt&lt;br /&gt;
* [[Tiefseebecken]] – in allen Teilen des Weltmeers vorhandene großflächige und tiefe Becken&lt;br /&gt;
* [[Tiefseerinne]]n – vor allem im [[Pazifischer Ozean|Pazifik]] befindliche so genannte Gräben. Das (nach einer umstrittenen Messung von 1957) 11.034&amp;amp;nbsp;m tiefe [[Witjastief 1]] und das (nach Messungen von 2010) 10.984 ± 25&amp;amp;nbsp;m tiefe [[Challengertief]] (beide im [[Marianengraben]], Pazifik) gelten als tiefste bekannte Stellen der Weltmeere.&lt;br /&gt;
Die Rücken und Rinnen wurden erst in den letzten Jahrzehnten durch [[geophysik]]alische Methoden untersucht und erwiesen sich als „Nahtstellen der [[Plattentektonik]]“. Sie machen sich unter anderem im [[Erdschwerefeld]] und in der Verteilung der [[Erdbeben]] bemerkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gegenstück der Tiefsee ist die „Flachsee“, insbesondere die den Kontinenten vorgelagerten [[Schelf]]gebiete.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deepsea.svg|mini|90px|Die Gliederung des Pelagials]]&lt;br /&gt;
Das Weltmeer ist in zwei große Bereiche unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pelagial ===&lt;br /&gt;
Das [[Pelagial]] ({{elS}} &amp;#039;&amp;#039;pelagos&amp;#039;&amp;#039; ‚Meer‘) ist der Lebensraum des freien Wassers. Das Pelagial ist bei [[See]]n und dem [[Meer]] der uferferne Freiwasserbereich oberhalb der Bodenzone ([[Benthal]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Meer gliedert sich das Pelagial, der [[Geomorphologie|morphologischen]] Einteilung des Gewässerbodens gemäß, in fünf Zonen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Epipelagial&amp;#039;&amp;#039; sind die obersten 200&amp;amp;nbsp;Meter der [[Wassersäule (Hydrologie)|Wassersäule]] des freien Wassers (Pelagial) im Meer. Diese durchlichtete ((eu)photische) Tiefenzone ist durch eine positive Bioproduktivität ([[trophogene Zone]], d.&amp;amp;nbsp;h. positive Stoff- und Energiebilanz, stärkster Aufbau von [[Biomasse]]) und den höchsten [[Artenreichtum]] innerhalb des [[Ökosystem]]s gekennzeichnet. Im Epipelagial gibt es ausreichend Licht für höhere [[Pflanzen]] und photoautotrophe Kleinstlebewesen, um [[Photosynthese]] zu betreiben. Neben [[Plankton]] lebt hier auch das aktiv schwimmende [[Nekton]], also [[Fische]], [[Krebstiere|Krebse]] und [[Kopffüßer]]. Nach unten wird das Epipelagial durch das [[Mesopelagial]] begrenzt.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Mesopelagial&amp;#039;&amp;#039; ist der Bereich zwischen ca. 200&amp;amp;nbsp;Metern bis etwa 1.000&amp;amp;nbsp;Metern Meerestiefe; ab hier beginnt die eigentliche Tiefsee. In diese Tiefe dringt noch ein geringer Anteil blauen Lichts vor. Der Druck beträgt in 1.000&amp;amp;nbsp;Metern Tiefe etwa 100&amp;amp;nbsp;bar (entspricht 100&amp;amp;nbsp;Kilogramm pro Quadratzentimeter). Pflanzenbewuchs ist wegen des Lichtmangels nicht vorhanden, [[Plankton]] in nur geringer Menge. Auch die Temperatur sinkt in der Tiefenzone von 500&amp;amp;nbsp;m bis 1500&amp;amp;nbsp;m plötzlich von 5&amp;amp;nbsp;°C auf knapp über 0&amp;amp;nbsp;°C.&amp;lt;ref&amp;gt;Autorenkollektiv: &amp;#039;&amp;#039;Tierparadiese unserer Erde.&amp;#039;&amp;#039; Wissenmedia Verlag. Gütersloh/München 2008, ISBN 978-3-577-07705-7, [https://books.google.de/books?id=2OpScL8bYzEC&amp;amp;pg=PA39&amp;amp;dq=Mesopelagial+temperatur S.&amp;amp;nbsp;40.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mesopelagial leben beispielsweise die [[Tiefsee-Beilfische]].&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Bathypelagial&amp;#039;&amp;#039; reicht von 1.000 bis 4.000 Metern Tiefe. Der Druck beträgt in 4.000&amp;amp;nbsp;Metern Tiefe etwa 400&amp;amp;nbsp;bar. Es ist kein Sonnenlicht mehr vorhanden, nur Fische und Bakterien erzeugen Licht in Form von [[Biolumineszenz]]. Unter den in dieser Tiefe lebenden [[Tiefseefisch]]en finden sich auch die [[Tiefsee-Anglerfisch]]e.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Abyssopelagial&amp;#039;&amp;#039; (4.000–6.000&amp;amp;nbsp;m) ist die Tiefenzone von 4.000 bis 6.000&amp;amp;nbsp;Metern Tiefe. Hier ist die Temperatur nahe am Gefrierpunkt. Im Abyssopelagial lebt z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Tiefseekrebs]].&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Hadopelagial&amp;#039;&amp;#039; (6.000–11.000&amp;amp;nbsp;m) ist die tiefste Zone im Meer und reicht von 6.000 bis zu 11.000&amp;amp;nbsp;Metern Tiefe, dem tiefsten Punkt im Ozean. Die Temperatur liegt wie im Abyssopelagial nahe am Gefrierpunkt. Dennoch gibt es hier Lebewesen, z.&amp;amp;nbsp;B. den [[Borstenwurm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ansicht einiger [[Meeresbiologie|Meeresbiologen]] lassen sich Abyssopelagial, Bathypelagial und pelagisches [[Hadal]] (auch Hadopelagial, Hadalpelagial, hadopelagische Zone) aufgrund ihrer ähnlichen [[Hydrologie|hydrologischen]] und [[Biologie|biologischen]] Eigenschaften nicht abgrenzen, darum werden sie zu einer Zone der Tiefsee zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pelagial lässt sich ähnlich wie das [[Benthal]] (analog [[Litoral]] und [[Profundal]]) in zwei produktionsbiologische Zonen einteilen.&lt;br /&gt;
# In eine [[trophogene Zone]] (&amp;#039;&amp;#039;Nährschicht&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h., es wird mehr [[Sauerstoff]] und [[Biomasse]] erzeugt als verbraucht)&lt;br /&gt;
# In eine [[tropholytische Zone]] (&amp;#039;&amp;#039;Zehrschicht&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h., es wird weniger Sauerstoff und Biomasse erzeugt als verbraucht).&lt;br /&gt;
Die Grenze zwischen den beiden Zonen wird als [[Kompensationsebene]] bezeichnet (die durch [[Photosynthese]] aufgebaute Biomasse wird durch [[Atmung|Respirationsprozesse]] wieder abgebaut, die biogene Nettoproduktion ist ungefähr gleich null). Die für die Photosynthese verfügbare Restlichtmenge ist so gering, dass von den Pflanzen ([[Primärproduzent|Produzenten]]) nur wenig Biomasse aufgebaut werden kann. Diese wird, ebenso wie der erzeugte [[Sauerstoff]] durch Respiration von ihnen gleich wieder vollständig verbraucht. In den größeren (also tropholytischen) Wassertiefen muss darum aller für die Organismen zum Leben notwendige Sauerstoff und alle Nährstoffe durch Stofftransport aus der trophogenen Schicht kommen oder die Bewohner steigen auf (vertikale Wanderung) und holen sich aktiv die benötigten Stoffe. Die tatsächliche Lage der trophogenen Schicht und damit auch der Kompensationsebene ist von der aktuellen Photosyntheseleistung abhängig, die wiederum von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. So wird die Lichtdurchlässigkeit des Wassers von den lokalen Gegebenheiten (Wassertrübung, [[Plankton]]dichte) bestimmt, die Photosyntheseleistung schwankt in höheren Breiten direkt mit dem Verlauf der Jahreszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benthal ===&lt;br /&gt;
Das [[Benthal]] ({{elS}}) ist der Bereich des Meeresbodens; auch dieser ist in horizontale Zonen unterteilt:&lt;br /&gt;
* das [[Bathyal]] (gr. &amp;#039;&amp;#039;bathys&amp;#039;&amp;#039; ‚Tiefe‘) ist der Bereich des Kontinentalabhangs, wo der Meeresboden sich vom flachen Bereich des Kontinentalschelfs bis zur [[Tiefseeebene]] absenkt und reicht von 200&amp;amp;nbsp;m bis 2.000/3.000&amp;amp;nbsp;m Tiefe.&lt;br /&gt;
* die [[Abyssal|abyssische Region]] ({{grcS|ἄβυσσος|la=abyssus}} ‚Abgrund‘) ist der Bereich der Tiefseebecken mit 2.000/3.000&amp;amp;nbsp;m bis 6.000&amp;amp;nbsp;m Tiefe.&lt;br /&gt;
* die [[Hadal]]zone (gr. &amp;#039;&amp;#039;hades&amp;#039;&amp;#039; ‚Unterwelt‘), welche die Tiefseegräben umfasst, die von 6.000&amp;amp;nbsp;m bis in etwa 10.000&amp;amp;nbsp;m Tiefe reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Tiefsee bestehen 90 Prozent der bodennahen Biomasse aus [[Seegurken]].&amp;lt;ref&amp;gt;Westheide, Rieger: &amp;#039;&amp;#039;Spezielle Zoologie.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-437-20515-3, S. 827.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Meeresboden gibt es einige Ökosysteme, die anorganische Stoffe für ihre Energiegewinnung ([[Chemolithotrophie|Chemosynthese]], &amp;#039;&amp;#039;Chemolithotrophie&amp;#039;&amp;#039;) verwenden. Ausgangspunkt sind [[Autotrophie#Chemoautotrophie|chemoautotrophe]] [[Bakterien]], die in [[Symbiose]] mit [[Bartwürmer]]n und [[Muscheln]] leben, von denen sich wiederum andere Tiere ernähren können. Diese Ökosysteme entstehen dort, wo Wasser aus dem Boden tritt, welches beispielsweise mit [[Methan]] und [[Schwefelwasserstoff]] angereichert ist. Diese Orte finden sich sowohl im Bereich der [[Mittelozeanischer Rücken|Mittelozeanischen Rücken]] als auch der [[Subduktionszone]]n und [[Kontinentalhang|Kontinentalhänge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet der Rücken finden sich &amp;#039;&amp;#039;heiße Quellen&amp;#039;&amp;#039;, wo bis zu 400&amp;amp;nbsp;°C heißes Wasser austritt, und &amp;#039;&amp;#039;warme Quellen&amp;#039;&amp;#039;, wo das heiße Wasser bereits tiefer im Boden abzukühlen beginnt und nach dem Austritt aus dem Boden nur noch wenig wärmer als das umgebende kalte Meerwasser ist. Die warmen [[Thermalquelle]]n können ebenfalls durch einen [[exotherm]]en chemischen Prozess entstehen, der [[Serpentinisierung]], bei dem [[Peridotit]] unter Aufnahme von großen Mengen [[Meerwasser]] zu [[Serpentinit]] umgewandelt wird, wobei zusätzlich [[Methan]] (CH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;), [[Schwefelwasserstoff]] (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S) und Wasserstoffgas (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) erzeugt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Gretchen Früh-Green: [http://oceanexplorer.noaa.gov/explorations/05lostcity/background/serp/serpentinization.html The Lost City 2005 Expedition] auf NOAA Ocean Explorer, abgerufen am 29. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Mechanismus ist nicht an die mittelozeanischen Rücken gebunden, so dass man derartige Thermalquellen beispielsweise in der [[Spreizungszone]] eines [[Backarc-Becken]]s&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sciencedaily.com/releases/2004/09/040928111731.htm New Hydrothermal Vents Discovered As „South Pacific Odyssey“ Research Begins] auf sciencedaily.com vom 29. September 2004, abgerufen am 29. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; beobachten kann. Erstmals wurde eine derartige Quelle im Jahr 2000 entdeckt ([[Lost City (Hydrothermalfeld)|Lost City]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sciencedaily.com/releases/2001/07/010712080308.htm Hydrogen And Methane Sustain Unusual Life At Sea Floor’s ‘Lost City’] auf sciencedaily.com vom 13. Juli 2001, abgerufen am 29. Juni 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erhitzte Wasser erzeugt sogenannte [[Black Smoker|Schwarze und Weiße Raucher]], im Mittel 20&amp;amp;nbsp;m bis 25&amp;amp;nbsp;m hohe Schlote, die aus ausgefällten Mineralien bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Subduktionszonen und Kontinentalhängen finden sich &amp;#039;&amp;#039;kalte Quellen&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Methanquelle]] oder [[Cold Seep]]), wobei das aus dem Boden austretende Wasser nicht erwärmt ist. Das sich an einer &amp;#039;&amp;#039;kalten Quelle&amp;#039;&amp;#039; findende Ökosystem beruht zwar ebenfalls auf der Symbiose mit chemoautotrophen Bakterien, doch da diese sowohl in mehreren tausend Meter Tiefe als auch am Rande der Tiefsee an den Kontinentalhängen in einigen hundert Metern Tiefe vorkommen, kann das vorzufindende Artenspektrum umfangreicher sein. Das Gebiet der &amp;#039;&amp;#039;kalten Quellen&amp;#039;&amp;#039; zeichnet sich dadurch aus, dass sich [[Calciumcarbonat]] in Krusten abscheidet und dass [[Methanhydrat]]e gefunden werden können.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Greinert, W. Weinrebe, P. Gimpel, J. Brockhoff: &amp;#039;&amp;#039;Detailed Bathymetric Mapping and Site Scan Surveys in the Investigation of Cold Fluid Vent Sites and Associated Gas Hydrate Occurrencies.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Hydrographic Journal.&amp;#039;&amp;#039; 106, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefseeforschung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist relativ jung, da die in der Tiefsee herrschenden extremen Bedingungen enorme technische Anforderungen an den Menschen stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1521: [[Ferdinand Magellan]] lässt ein 700&amp;amp;nbsp;m langes Seil von seinem Schiff hinab ins Meer, um die Ozeane auszuloten. Da es den Boden nicht erreicht, schlussfolgert er, dass das Meer unendlich tief sei.&lt;br /&gt;
* 1818: Erstmals wird in der Tiefsee Leben nachgewiesen. Der englische Forscher [[John Ross (Polarforscher)|Sir John Ross]] lässt mittels einer Art Greifvorrichtung Wurm- und Quallenarten aus 2000&amp;amp;nbsp;m Tiefe an Bord holen.&lt;br /&gt;
* 1844: Obwohl John Ross Lebewesen nachgewiesen hat, widerspricht [[Edward Forbes]] ihm, da er feststellt, dass die Anzahl der Lebewesen mit der Tiefe abnimmt. Deshalb könne es ab 600&amp;amp;nbsp;m Tiefe kein Leben geben (Abyssus-Theorie).&amp;lt;ref&amp;gt;Alan Jamieson: &amp;#039;&amp;#039;The hadal zone – life in the deepest oceans.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge Univ. Press, Cambridge 2015, ISBN 978-1-107-01674-3, S. 1, [https://books.google.at/books?id=U6VEBgAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Alan+Jamieson:+The+hadal+zone&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjy9dC58bPOAhWEshQKHeXMC74Q6AEIHTAA#v=onepage&amp;amp;q=Alan%20Jamieson%3A%20The%20hadal%20zone&amp;amp;f=false @google books.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1850: [[Michael Sars]] findet vor den [[Lofoten]] in einer Tiefe von 800&amp;amp;nbsp;m eine reiche Tierwelt vor und widerlegt damit die Abyssus-Theorie.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Darmstaedter (Hrsg.): [http://www.digitalis.uni-koeln.de/Darmstaedter/darmstaedter_index.html &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik&amp;#039;&amp;#039;.] Springer, Berlin 1908, S. 521.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1860 wird im Mittelmeer ein nur drei Jahre zuvor gelegtes Telegrafiekabel wieder eingeholt. An Stellen, die um 2000&amp;amp;nbsp;m tief lagen, haben sich bereits mehrere Tierarten angesiedelt. Das gilt als endgültige Beweisführung gegen die Abyssus-Theorie.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl v. Frisch: &amp;#039;&amp;#039;Biologie.&amp;#039;&amp;#039; 1967/1972, S. 291.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1872–1876: Mit der [[Challenger-Expedition]] unter Leitung des Meeresbiologen [[Charles Wyville Thomson]] wird die Tiefsee erstmals systematisch erforscht. Die Expedition bringt viele neue Ergebnisse.&lt;br /&gt;
* 1890–1898: Während der österreichisch-ungarischen [[Österreichisch-Ungarische Tiefsee-Expeditionen 1890–1898|Pola-Expeditionen]] unter der wissenschaftlichen Leitung [[Franz Steindachner]]s wird die Tiefsee im östlichen Mittelmeer, in der Adria und im Roten Meer erforscht.&lt;br /&gt;
* 1898–1899: Die deutsche [[Valdivia-Expedition]] unter Leitung des Zoologen [[Carl Chun]] liefert unter anderem reichhaltiges Tiermaterial aus Tiefen von mehr als 4000&amp;amp;nbsp;m vor der Küste der [[Antarktis]].&lt;br /&gt;
* 1930: Erstmals erreichen Menschen die „Tiefsee“. [[William Beebe]] und [[Otis Barton]] tauchen mit einer Stahlkugel mit Bullauge, der [[Bathysphäre]], 435&amp;amp;nbsp;m in die Tiefe und sind dort von [[Qualle]]n und [[Garnele]]n umgeben.&lt;br /&gt;
* 1934: Mit der Bathysphäre werden 923&amp;amp;nbsp;m Tiefe erreicht.&lt;br /&gt;
* 1948: Otis Barton erreicht erstmals eine Tiefe von 1370&amp;amp;nbsp;m und bricht den Rekord von 1934.&lt;br /&gt;
* 1960: [[Jacques Piccard]] und [[Don Walsh]] gelingt es, mit der [[Trieste]] bis zum [[Challengertief]] im Marianengraben, einem der tiefsten Punkte des Meeres, zu tauchen. Selbst in 10.740&amp;amp;nbsp;m Tiefe entdecken sie noch [[Tiefseefisch]]e und andere Lebewesen in für unser Auge recht kuriosen Ausformungen (z.&amp;amp;nbsp;B. mit sehr großen Mäulern und Leuchtorganen, in Anpassung an die spezielle Lebenswelt dieser Meerestiefen).&amp;lt;ref&amp;gt;Karl v. Frisch: &amp;#039;&amp;#039;Biologie.&amp;#039;&amp;#039; 1967/1972, S. 294 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: Die ausschließlich mit [[James Cameron]] bemannte [[Deepsea Challenger]] taucht bis auf den Grund des Challengertiefs vor. Es ist damit, nach der ersten Exploration im Jahr 1960, die zweite bemannte und erstmalige 1-Personen-Erkundung der See in dieser Tiefe.&lt;br /&gt;
* 2019: Zwischen dem 28. April 2019 und dem 7. Mai 2019 wurden mit dem Tauchboot &amp;#039;&amp;#039;[[Limiting Factor]]&amp;#039;&amp;#039; vier Tauchgänge im Challengertief und ein Tauchgang im [[Sirenatief]] absolviert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fivedeeps.com/wp-content/uploads/2019/05/FDE-Challenger-Release-FINAL-5132019.pdf Pressemitteilung der Five Deeps Expedition zu den Tauchgängen im Marianengraben] (PDF; 209&amp;amp;nbsp;kB; englisch), abgerufen am 14. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;5DeepsBlogPacific&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://fivedeeps.com/home/expedition/pacific/live/ | wayback=20190522094022|text=Eintrag vom 7. Mai 2019 im Pacific Ocean Expedition Blog der &amp;#039;&amp;#039;Five Deeps Expedition&amp;#039;&amp;#039;}}, abgerufen am 22. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung der Tiefsee ==&lt;br /&gt;
Ozeane können grob in die oberflächennahen Schichten und die Tiefsee unterteilt werden. Während erstere wegen der unmittelbaren Koppelung an die schnell variierenden atmosphärischen Bedingungen mit Schwankungen der Strömungen, der Temperaturen sowie des Salzgehaltes innerhalb von Wochen und Monaten reagieren, werden Änderungen in der Tiefsee durch Schwankungen der Oberflächenbedingungen in begrenzten Gebieten der [[Polargebiet|polaren]] und [[Subpolare Zone|subpolaren]] Breiten hervorgerufen und spielen sich wegen der enormen beteiligten Wassermassen in Zeiträumen von vielen Jahrzehnten bis Jahrhunderten ab. Besonders für Fragestellungen den [[Globale Erwärmung|globalen Klimawandel]] betreffend spielt die Tiefsee speziell im Hinblick auf die [[anthropogen]]e Klimabeeinflussung eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der polaren bzw. subpolaren Gebiete beruht auf der dichtebedingten [[Anomalie des Wassers]] (größte Dichte bei ca. 4&amp;amp;nbsp;°C) bzw. dessen Modifikation durch den Salzgehalt der Meere. Der Salzgehalt der Meere beträgt durchschnittlich ca. 34,7&amp;amp;nbsp;‰, wodurch die Eigenschaften des Wassers erheblich verändert werden. Die Temperatur des Dichtemaximums verschiebt sich bei einem durchschnittlichen Salzgehalt von 34,7&amp;amp;nbsp;‰ auf −3,8&amp;amp;nbsp;°C und gerät damit unter den Gefrierpunkt von −1,9&amp;amp;nbsp;°C.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Latif: &amp;#039;&amp;#039;Klimawandel und Klimadynamik&amp;#039;&amp;#039;. Ulmer Verlag, 2009, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch kommt es im Meer bei Abkühlung bis zum Einsetzen der Eisbildung zu einer [[Konvektion]]sbewegung: abgekühltes (und damit dichteres) Wasser sinkt ab, wärmeres (und weniger dichtes) steigt aus tieferen Schichten auf. Dabei gibt das wärmere Wasser seinen Wärmeinhalt an die [[Erdatmosphäre|Atmosphäre]] ab und sinkt bei erneutem Abkühlen erneut in die Tiefe ab. Dabei nimmt das Wasser atmosphärische Gase auf (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kohlendioxid]]) und sorgt somit für einen Transport dieser in die Tiefsee. Aus diesem Grund sind die Konvektionsgebiete auch jene Meeresgebiete, in denen die höchsten Anteile anthropogenen Kohlendioxids gefunden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen vertikalen Konvektionsbewegungen spielen selbst in der Tiefsee horizontale [[Meeresströmung]]en eine bedeutende Rolle (siehe dazu auch: [[globales Förderband]]). Abhängig von den aktuellen Oberflächenbedingungen entstehen kalte Wassermassen unterschiedlicher Charakteristika, die sich entlang ihrer Ausbreitungsrouten in der Tiefsee verfolgen lassen. Diese kalten Wassermassen sind unterscheidbar anhand ihrer Temperatur-, Salzgehalt- und Dichtewerte, dem Sauerstoffgehalt oder dem Gehalt an anthropogenen Spurengasen aus ihrem Entstehungsgebiet. Die tiefsten Wassermassen sind überwiegend antarktischen Ursprungs, sie werden auch als „[[Antarktisches Bodenwasser]]“, bzw. im Englischen als „Antarctic Bottom Water“ (AABW), bezeichnet. Eine etwas geringere Dichte weisen die Wassermassen arktischen Ursprungs auf. Diese werden als „[[Nordatlantisches Tiefenwasser]]“, bzw. im Englischen als „North Atlantic Deep Water“ (NADW), bezeichnet, welche als mächtige Zwischenschicht über dem Bodenwasser liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Probleme bei der Erforschung ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Tiefsee den größten Teil unseres Planeten einnimmt, ist über sie weniger bekannt als über die Oberfläche des Mondes. Dies ist bedingt durch ihre relative Unerreichbarkeit: Wenige Länder besitzen [[Lander (Meeresforschung)|Lander]], tiefseetaugliche Unterseeboote oder ausreichend große Schiffe, um Proben aus der Tiefsee heraufzuholen. So erfordert eine Probenahme in 8000&amp;amp;nbsp;m Tiefe bereits 11&amp;amp;nbsp;km lange Kabel. Zudem dauert es 24 Stunden, ein Gerät in diese Tiefe herabzulassen und wieder heraufzuholen. Die Geräte und Schiffe sind sehr kostenintensiv, ein großes [[Forschungsschiff]] kostet mehrere zehntausend Euro pro Tag. Tiere, deren Verhalten untersucht werden soll, müssen überdies in ihrem Lebensraum beobachtet oder in speziellen Druckbehältern heraufgeholt werden, da sie die enormen Druckänderungen nicht lebend überstehen würden. Aufgrund der Nahrungsknappheit sind Tiefseetiere außerdem gewöhnlich nicht sehr zahlreich, so dass viele Proben notwendig sind, um eine Art überhaupt nachzuweisen. Umstritten sind privat finanzierte Tauchgänge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/wissen/2023-06/titan-tauchboot-abenteurer-risiko/komplettansicht |titel=Ohne Übermut stünde die Menschheit still |abruf=2023-07-05 |autor=Dagny Lüdemann |hrsg=Zeit Online |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2021 tauchte [[Hamish Harding]] mit dem Raumfahrer, Ex-Navy-Taucher und U-Boot-Piloten [[Victor Vescovo]] in einem anderen Tauchboot zur tiefsten Stelle des Meeres hinab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/wissen/2022-10/tiefsee-forschung-u-boot-marianengraben |titel=&amp;quot;Je tiefer wir sanken, desto sicherer fühlte ich mich&amp;quot; |abruf=2023-07-05 |autor=Maria Mast und Dr.Claudia Vallentin|hrsg=Zeit Online |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem selbst konstruierten U-Boot namens [[Titan (U-Boot)|Titan]] der Firma [[OceanGate]] brachen u.&amp;amp;nbsp;a. [[Paul-Henri Nargeolet]], Hamish Harding und [[Stockton Rush]] am 18. Juni 2023 vor Neufundland auf, um in 3.800 Metern Meerestiefe das Wrack der [[Titanic (Schiff)|Titanic]] zu erkunden. Das Tauchboot implodierte; alle Passagiere kamen ums Leben. Nach einem Gerichtsurteil aus dem Jahr 2025 waren dafür Wartungsmängel der verantwortlichen Betreiberfirma, deren Geschäftsführer selber bei dem Unfall verstarb, verantwortlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Tiefsee in Kunst und Literatur ==&lt;br /&gt;
Die Faszination des Unbekannten zeigt sich auch in Literatur, Film und Musik:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1870 erschien erstmals der Roman &amp;#039;&amp;#039;[[20.000 Meilen unter dem Meer (Roman)|20.000 Meilen unter dem Meer]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jules Verne]]. Mehrmals, zuletzt in den 1990er Jahren, wurde Vernes Buch verfilmt. Die [[20.000 Meilen unter dem Meer (1954)|Verfilmung von 1954]] erhielt im darauf folgenden Jahr einen [[Oscar]] für die [[Oscar/Beste visuelle Effekte|besten visuellen Effekte]].&lt;br /&gt;
* Der Film &amp;#039;&amp;#039;[[Abyss – Abgrund des Todes]]&amp;#039;&amp;#039; von 1989 spielt in der Tiefsee. Er erhielt für seine visuellen Effekte 1990 ebenfalls einen Oscar und war für drei weitere nominiert.&lt;br /&gt;
* [[Frank Schätzing]] behandelt in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schwarm]]&amp;#039;&amp;#039; die unerforschten Tiefen der Meere. Er beschreibt darin sogenannte [[Der Schwarm#Die Yrr|Yrr]] – fiktive Tiefseegeschöpfe von unbekannter Intelligenz, der menschlichen weit überlegen.&lt;br /&gt;
* Die deutsch-schweizerische [[Progressive Metal|Progressive-Metal]]-Band [[The Ocean]] veröffentlichte 2013 das Konzeptalbum &amp;#039;&amp;#039;[[Pelagial (Album)|Pelagial]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem sie eine Reise von der Meeresoberfläche bis zum Grund der Tiefsee vertont. Die einzelnen Songs gliedern sich nach den fünf Zonen des [[Pelagial]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wärmeinhalt der Ozeane]]&lt;br /&gt;
* [[Tiefseefischerei]]&lt;br /&gt;
* [[Epibenthosschlitten]]&lt;br /&gt;
* [[CTD-Rosette]]&lt;br /&gt;
* [[Internationale Meeresbodenbehörde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leo Ochsenbauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Tiefsee – Reise zu einem unerforschten Planeten&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-440-13261-6.&lt;br /&gt;
* [[Gotthilf Hempel]]: &amp;#039;&amp;#039;Faszination Meeresforschung – ein ökologisches Lesebuch.&amp;#039;&amp;#039; AWI, Hauschild, Bremen 2006, ISBN 3-89757-310-5.&lt;br /&gt;
* Robert Kunzig: &amp;#039;&amp;#039;Der unsichtbare Kontinent – die Entdeckung der Meerestiefe.&amp;#039;&amp;#039; Marebuch, Hamburg 2002, ISBN 3-936384-71-1.&lt;br /&gt;
* [[Robert Ballard (Unterwasserarchäologe)|Robert D. Ballard]]: &amp;#039;&amp;#039;Tiefsee – die großen Expeditionen in der Welt der ewigen Finsternis.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München 1998, ISBN 3-7766-2046-3.&lt;br /&gt;
* Peter Herring: &amp;#039;&amp;#039;The biology of the deep ocean.&amp;#039;&amp;#039; Oxford Univ. Press, Oxford 2007, ISBN 978-0-19-854955-0.&lt;br /&gt;
* Peter A. Tyler: &amp;#039;&amp;#039;Ecosystems of the deep oceans.&amp;#039;&amp;#039; Elsevier, Amsterdam 2003, ISBN 0-444-82619-X.&lt;br /&gt;
* K. Horikoshi: &amp;#039;&amp;#039;Extremophiles in deep-sea environments.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Tokio 1999, ISBN 4-431-70263-6.&lt;br /&gt;
* Manfred Leier: &amp;#039;&amp;#039;Weltatlas der Ozeane – mit den Tiefenkarten der Weltmeere.&amp;#039;&amp;#039; Frederking und Thaler, München 2001, ISBN 3-89405-441-7.&lt;br /&gt;
* Darlene Trew Crist, Gail Scowcroft, James M. Harding Jr: &amp;#039;&amp;#039;World Ocean Census: A Global Survey of Marine Life.&amp;#039;&amp;#039; Firefly Books, 2009. (siehe auch: [[Census of Marine Life]])&lt;br /&gt;
* [[Sarah Zierul]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Tiefsee. Wettlauf um die Rohstoffe der Erde.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 2010, ISBN 978-3-455-50169-8.&lt;br /&gt;
* [[Christian Schwägerl]]: &amp;#039;&amp;#039;Menschenzeit – zerstören oder gestalten? Die entscheidende Epoche unseres Planeten&amp;#039;&amp;#039;. Riemann Verlag 2010, ISBN 978-3-570-50118-4.&lt;br /&gt;
* Kathrin Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Jacques Cousteau. Expedition Tiefsee.&amp;#039;&amp;#039; Frederking &amp;amp; Thaler, 2011, ISBN 978-3-89405-928-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Deep sea|Tiefsee}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Abyssus}}&lt;br /&gt;
* [[Alfred-Wegener-Institut]]: [https://www.awi.de/forschung/biowissenschaften/tiefsee-oekologie-und-technologie/technologie/autonomes-unterwasserfahrzeug-paul.html awi.de: &amp;#039;&amp;#039;Autonome Unterwasserfahrzeuge&amp;#039;&amp;#039;] (Zentrum der deutschen [[Polarforschung|Polar-]] und [[Meeresforschung]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Deepwave]]&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.deepwave.org/deep-sea-mining-leave-my-down-below-alone/ deepwave.org: &amp;#039;&amp;#039;Deep sea mining!? Leave my down below alone!&amp;#039;&amp;#039;] (&amp;quot;[[Tiefseebergbau]]!? Lasst mich da unten in Ruhe!&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* [[Antje Boetius]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Mikrobiom]]e extremer Tiefsee-Lebensräume&amp;#039;&amp;#039;. [[Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie]], Forschungsbericht 2015, {{doi|10.17617/1.T}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Monterey Bay Aquarium Research Institute]]&amp;#039;&amp;#039;: [https://www.mbari.org/ mbari.org]&lt;br /&gt;
* [[planet-wissen.de]]: [https://www.planet-wissen.de/natur_technik/meer/tiefsee/audio.jsp &amp;#039;&amp;#039;Tiefsee&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [[Zeit.de]]: [https://www.zeit.de/thema/tiefsee &amp;#039;&amp;#039;Tiefsee&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Wissenschaftsjahr]]&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.wissenschaftsjahr.de/2016-17/ wissenschaftsjahr.de: &amp;#039;&amp;#039;WISSENSCHAFTSJAHR 2016*17 – MEERE UND OZEANE&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4185436-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meeresgeologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökosystem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiefsee| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hastrica</name></author>
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