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	<title>Tiefer Birnbaumstollen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hahnenkleer am 20. August 2025 um 09:03 Uhr</title>
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		<updated>2025-08-20T09:03:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:tiefer Birnbaumstollen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
|NAME                      = tiefer Birnbaumstollen&lt;br /&gt;
|REVIER                    = Birnbaum&lt;br /&gt;
|BILD                      = Birnbaum Stollen.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG1         = Mundloch und [[Dennert-Tanne]] im März 2020&lt;br /&gt;
|ABBAUTECHNIK              = &lt;br /&gt;
|GEMEINDE                  = [[Neudorf (Harz)|Neudorf]]&lt;br /&gt;
|NUTS3_1                   = Harz&lt;br /&gt;
|NUTS3_BEZEICHNUNG         = Landkreis&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_VON         = 1764&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_BIS         = 1903&lt;br /&gt;
|BESCHÄFTIGTE              =&lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE             = 90&lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE1               = 4400&lt;br /&gt;
|FÖRDERUNGGESAMT           =&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT  =&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF1                 =&lt;br /&gt;
|MINERALIEN                =&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD               = 51.615966 &amp;lt;!-- ungefäre Angabe --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD                = 11.088366&lt;br /&gt;
|REGION-ISO                = DE-ST&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tiefe Birnbaumstollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im [[Birnbaumtal]] südwestlich von [[Silberhütte (Harzgerode)|Silberhütte]], ist der längste und tiefste [[Stollen (Bergbau)#Wasserlösungsstollen|Wasserlösestollen]] des [[Unterharzer Teich- und Grabensystem]]s in der [[Montanregion Harz]]. Das Wasser wird über den [[Vorfluter]] &amp;#039;&amp;#039;Birnbaumgraben&amp;#039;&amp;#039; parallel zum [[Birnbaumbach]] in die [[Selke]] (die Mündung ist nahe der ehemaligen Zufahrt zur [[Rinkemühle]]) [[Lösen (Bergbau)|gelöst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im „Birnbaumer Revier“, auf dem [[Straßberg-Neudorfer-Gangzug]], wurden die bis dahin wichtigste [[Grube Elisabeth Albertine]] 1764 nach rund 20-jähriger Bergbautätigkeit eingestellt. Der [[Silberhütter Kunstgraben]] hatte zu diesem Zeitpunkt das Birnbaumer Revier noch nicht erreicht und die [[Wasserhaltung (Bergbau)|Wasserhaltung]] erwies sich als sehr schwierig. Der Schacht Albertine der Grube Elisabeth-Albertine war mit 272&amp;amp;nbsp;m [[Teufe]] verhältnismäßig tief. Zudem war auch das Gelände derart ungünstig, dass das [[Kunstrad (Wasserrad)|Kunstrad]] rund 1200 Meter entfernt aufgebaut werden musste. Danach konzentrierte man sich im anhaltischen Harz ([[Fürstentum Anhalt-Bernburg]] und [[Fürstentum Anhalt-Harzgerode]]) zunächst auf den [[Biwender Gangzug]]. Der bereits 1762 begonnene tiefe Birnbaumstollen erreichte zu diesem Zeitpunkt nur das [[Selke]]-Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Pfaffenberger Stollen, auf dem Straßberg-Neudorfer-Gangzug, [[Exploration (Geologie)|erkundet]]. Die [[Grube Meiseberg]] und die benachbarte, später mit Meiseberg durchschlägige [[Grube Pfaffenberg]] erwiesen sich in den folgenden Jahrzehnten als besonders ergiebig, jedoch durch die für den Unterharz großen Teufen problematisch in der Wasserhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann 1792/93 der planmäßige Ausbau der Wasserhaltung in Neudorf. Der Silberhütter Kunstgraben konnte durch den [[Neudorfer Graben (Schmale Wipper)|Neudorfer Graben]] zum [[Neudorfer Gemeindeteich]] verlängert werden und führte nun zusätzliches Wasser aus der [[Lude (Thyra)|Lude]] und der [[Neue Graben (Unterharz)|Neue Graben]] aus dem [[Kalbsaugen-Teich]] heran. Dadurch wurde der Betrieb von Aufschlagröschen möglich und ab 1810 kam die Grube Meiseberg zur Ausbeute. Nach wie vor erwies sich die Wasserlösung in allen Neudorfer Gruben als schwierig, in vielen Gruben als unmöglich. Daher wurde der tiefe Birnbaumstollen vorangetrieben, wodurch ab 1814 die Birnbaumer Gruben auf dem Straßberg-Neudorfer-Gangzug wieder aufgenommen werden konnten. 1815 wurden der Stolln mit dem Kunst- und Treibeschacht im vorderen Birnbaum und 1827 mit dem &amp;#039;&amp;#039;Kunstschacht Glücksstern&amp;#039;&amp;#039; [[Durchschlag (Bergbau)|durchschlägig]], wo er 78 Meter Teufe einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Grube Meiseberg kämpften derweil die [[Bergmann|Bergleute]] weiterhin mit dem Wasser. Der [[Pfaffenburger Stollen]] in Tal der [[Schmale Wipper|schmalen Wipper]] brachte nur 31 Meter Teufe auf der Grube Meiseberg ein und auch die Verlängerung erreicht nur 45 Meter Teufe. Auf der Grube Pfaffenberg stand das Erz bis 360 und im Meisenberg bis 220&amp;amp;nbsp;m an. Die Künste waren nicht in der Lage, die anfallenden Wassermengen zu bewältigen. Daher wurde der tiefe Birnbaumstollen erneut verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 war dieser bis zum Meisebergschacht durchschlägig, wo die maximale Teufe von 90 Meter erreicht wurde. Der Durchschlag mit dem Pfaffenbergschacht wurde erst 1882 erreicht. Da der Berg hier fast durchquert war, lag nur noch eine Teufe von 60 Meter an. Die Wasserlösung erfolgte nun zweistufig. Während die oberen Strecken über den Pfaffenburger Stollen gelöst wurden, wurde das Wasser der unteren Strecken über den tiefen Birnbaumstollen gelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Zustand ist nicht bekannt. Der tiefe Birnbaumstollen führt jedoch noch immer [[Grubenwasser|Wässer]] der abgesoffenen [[Grubenbau]]e ab. Das aufkommende Wasser wurde bis mindestens Ende der 1970er-Jahre für die Ortswasserversorgung genutzt. Der heutige Verbau des Stollenmundlochs ist ein Anfang der 1960er-Jahre errichteter Zweckbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Der tiefe Birnbaumstollen ist der tiefste und mit Abstand längste Wasserlösestollen des Unterharzes. Die weiteren Wasserlösungsstollen des Unterharzer Teich- und Grabensystems erreichen ansonsten nur maximal 2100 Meter Länge. Unter dem [[Meisenberg (Unterharz)|Meisenberg]] unterfährt der tiefe Birnbaumstollen auch die [[Wasserscheide]] von [[Selke]] und [[Wipper (Saale)|Wipper]]. Während der Pfaffenburger Stollen noch vor dem Silberhütter Kunstgraben endet und das Grundwasser des Wipper-Einzugsgebietes auch in die Wipper löst, löst der tiefe Birnbaumstollen das Wasser in die andere Richtung, ins deutlich tiefer gelegene Selketal. Dadurch ist die große Länge und hohe Teufe bedingt. Ohne diesen [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] wäre der [[Bergbau]] in Neudorf weit früher zum Erliegen gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Wilfried Ließmann |Titel=Historischer Bergbau im Harz |Auflage=3. |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=1997 |ISBN=978-3-540-31327-4}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3730108034}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.harzkaleidoskop.de/tugs/uhtugs.htm Das Unterharzer Teich- und Grabensystem]&lt;br /&gt;
* [http://www.strassberg-harz.de/ Bergbautannen – Neudorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Birnbaumstollen, tiefer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk (Harz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Unterharzer Teich- und Grabensystems]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserlösungsstollen in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Harzgerode]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Selke|QBirnbaumstollen, tiefer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1760er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hahnenkleer</name></author>
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