<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tiefenschwindel</id>
	<title>Tiefenschwindel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tiefenschwindel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiefenschwindel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T20:55:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiefenschwindel&amp;diff=1367101&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Qaswa: /* Fußnoten */ + 2 Kateg.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiefenschwindel&amp;diff=1367101&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2020-06-29T12:06:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fußnoten: &lt;/span&gt; + 2 Kateg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefenschwindel. Die endlose und die beendbare Psychoanalyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Sachbuch]] des Wissenschaftsjournalisten [[Dieter E. Zimmer]]. Es erschien erstmals 1986 im [[Rowohlt Verlag]], gefolgt 1990 von einer überarbeiteten und erweiterten Taschenbuch-Ausgabe. Insgesamt erreichte das Buch eine Auflage von 34.000 Exemplaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Das Buch ist eine Kritik der [[Psychoanalyse]], deren Kernaussagen empirisch unhaltbar seien und nicht dem modernen Kenntnisstand entsprächen. Die [[Sigmund Freud|Freud]]’schen Theorien seien nicht objektivierbar und unterlägen [[Suggestion]]seffekten. Die Psychoanalyse versuche, sich gegen Kritik zu immunisieren. Ein Grund für ihren Erfolg liege in der Verwendung eines imponierenden [[Jargon]]s, dem es nicht auf Korrelationen und Signifikanzen ankomme, sondern der seinen Adepten Erleuchtungserlebnisse verheiße. Sie biete einen Denkstil, „in dem sich unbekümmert um Tatsachen theoretisieren läßt“ (S. 30). Zimmers Fazit ist, dass die Psychoanalyse kein realistisches Modell der menschlichen [[Psyche]] bereitstelle und auch keine vernünftige Aussicht bestehe, dass sich erhebliche Teile von ihr noch retten lassen könnten (S. 366). Bereits 1982 hatte er in der Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; die Psychoanalyse als „[[Aberglaube]]n des Jahrhunderts“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter E. Zimmer: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/1982/45/der-aberglaube-des-jahrhunderts/komplettansicht Der Aberglaube des Jahrhunderts].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 45, 5. November 1982&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Das Buch wurde unter anderem kritisiert, weil es Primärquellen sinnentstellt zitiere und unsachlich argumentiere.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Gedämpfte Zimmer-Lautstärke. Zum Buch „Tiefenschwindel“ des ZEIT-Reporters Dieter E. Zimmer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Psychosozial.&amp;#039;&amp;#039; 14/3, 1991, S. 110–117&amp;lt;/ref&amp;gt; Bemängelt wurde auch eine „anstandsdamenhafte Entrüstung“ Zimmers über die „Pimmel-Philosophie“ der Psychoanalytiker.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernd Nitzschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Liebe – Verzicht und Versöhnung. Das Ethos der Entsagung im Werk des Goethepreisträgers Sigmund Freud.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans-Georg Pott (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Liebe und Gesellschaft. Das Geschlecht der Musen.&amp;#039;&amp;#039; Fink, München 1997, S. 139–153 ([http://www.werkblatt.at/nitzschke/text/goethepreis.htm leicht überarbeitete Version])&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde das Buch als Beispiel für „Freud-Bashing“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Claudia Guderian]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitreisen/496486/ Freud-Bashing – Psychoanalyse in der Kritik].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandradio Kultur]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Mai 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab jedoch auch positive Stimmen, die Zimmer bescheinigten, die psychoanalytische Literatur genau gelesen und wichtige Erkenntnisse aus Nachbarwissenschaften wie [[Ethnologie]], [[Psychobiologie]] und [[Sozialpsychologie]] in die Diskussion eingebracht zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Bräutigam]]: &amp;#039;&amp;#039;Die mich loben…, die mich tadeln… D. E. Zimmer, H. Platta und die Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Psyche (Psychoanalytische Zeitschrift)|Psyche]].&amp;#039;&amp;#039; 44/8, 1990, S. 757–764&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Kritiker Zimmers räumten ein, dass sich Psychoanalytiker verstärkt um die empirische Absicherung ihrer Theorien bemühen sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Holdger Platta: &amp;#039;&amp;#039;Steckenpferdreiter gegen die Psychoanalyse. Abschließende Bemerkungen zu einer Glosse von Walter Bräutigam.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Psyche (Psychoanalytische Zeitschrift)|Psyche]].&amp;#039;&amp;#039; 46/9, 1992, S. 879–883&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Psychologe [[Hans Jürgen Eysenck]] bezeichnete es als ein wichtiges und sehr empfehlenswertes Buch, das einen Wendepunkt im Verhältnis der deutschen Intellektuellen zur Psychoanalyse darstellen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Rezension in &amp;#039;&amp;#039;Behaviour Research and Therapy.&amp;#039;&amp;#039; 25/5, 1987, S. 441&amp;lt;/ref&amp;gt; Horst Wolfgang Boger hielt es in einer 1988 erschienenen Rezension für ein empfehlenswertes und beeindruckendes Buch, das auch wissenschaftlichen Ansprüchen vollauf genüge, und eine der besten Arbeiten, die über die Psychoanalyse verfasst worden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;[[Philosophischer Literaturanzeiger]].&amp;#039;&amp;#039; 41/2, 1988, S. 166–170&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Marcel Reich-Ranicki]] bemerkte über das Buch, es habe ihn nicht ganz überzeugt, doch er habe es mit Gewinn und Genuss gelesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcel Reich-Ranicki: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/2004/50/Seien_Sie_umarmt_Dieter/komplettansicht Seien Sie umarmt, Dieter].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 50/2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchausgaben ==&lt;br /&gt;
* Dieter E. Zimmer: &amp;#039;&amp;#039;Tiefenschwindel. Die endlose und die beendbare Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1986, ISBN 3-498-07653-1.&lt;br /&gt;
** überarbeitete Ausgabe: Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1990, ISBN 3-499-18775-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.d-e-zimmer.de/PDF/trugschluesse1986.pdf Textauszug] (PDF; 205 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarisches Werk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychoanalyse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Qaswa</name></author>
	</entry>
</feed>