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	<title>Tiefenrausch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:44:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiefenrausch&amp;diff=207022&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-08T07:02:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Eine Beschreibung der Ska-Punk-Band &amp;#039;&amp;#039;Tiefenrausch&amp;#039;&amp;#039; findet sich unter [[Tiefenrausch (Band)]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = T70.8&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Sonstige Schäden durch Luft- und Wasserdruck&lt;br /&gt;
| 02-CODE = T70.9&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Schaden durch Luft- und Wasserdruck, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefenrausch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stickstoff]]-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Inertgas|Inertgasnarkose]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein [[Rausch|rauschartiger]] Zustand, der durch Überdruck beim [[Tauchen]] ab ca. 30&amp;amp;nbsp;m Tiefe auftreten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zu hoher [[Partialdruck|Stickstoffpartialdruck]] kann aufgrund der starken [[Lipide|Lipidlöslichkeit]] von Stickstoff Störungen des [[Zentralnervensystem]]s auslösen. Beim Tiefenrausch gehen diese mit schweren [[Kognition|kognitiven]] Einschränkungen und einer lebensbedrohlichen [[Euphorie]] einher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wird durch sofortiges Aufsteigen in geringere Tiefe therapiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.onmeda.de/ratgeber/gesund_reisen/tauchen/tiefenrausch-therapie-4510-3.html Tiefenrausch: Therapie.]&amp;#039;&amp;#039; Onmeda, abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;August 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei kann, unabhängig vom Tiefenrausch, durch zu schnelles Auftauchen die [[Dekompressionskrankheit]] eintreten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.planet-wissen.de/sport_freizeit/wassersport/tauchen/gefahren_tauchen.jsp Risiken beim Tauchen.]&amp;#039;&amp;#039; Planet Wissen, 9.&amp;amp;nbsp;August 2013, abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Obwohl mit [[Druckluft]] bereits Tiefen von über 100&amp;amp;nbsp;Meter (bei Rekordversuchen sogar 133 Meter) erreicht wurden, sind im Allgemeinen erste Symptome bereits ab einem [[Partialdruck|Stickstoffpartialdruck]] von 3,2&amp;amp;nbsp;bar zu erwarten, was einer Tauchtiefe von ungefähr 30&amp;amp;nbsp;Metern&amp;lt;!-- sic! s. Disk! --&amp;gt; entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Kromp]], Oliver Mielke: &amp;#039;&amp;#039;Tauchen: Handbuch modernes Tauchen. Teil 2: Advanced Open Water Diver (AOWD)&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Kosmos, Berlin 2014, ISBN 978-3-440-14392-6, S. 71 (epub).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Auftreten eines Tiefenrausches (genannt auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überdruckkrankheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;H. Schubothe: &amp;#039;&amp;#039;Durch Änderungen des atmosphärischen Drucks und durch Sauerstoffmangel bedingte Schädigungen und Erkrankungen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludwig Heilmeyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Inneren Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 1184–1191, hier: S. 1185 (&amp;#039;&amp;#039;Die Überdruckkrankheit&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;) hängt jedoch von der individuellen körperlichen Verfassung und dem aktuellen Zustand (Anstrengung, Stress, Gesundheit, Medikamenten- und Drogeneinfluss etc.) ab,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gtuem.org/981/tauchmedizin/tiefenrausch.html &amp;#039;&amp;#039;Tiefenrausch: Auftreten&amp;#039;&amp;#039;.] Website der [[Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin]], abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; weswegen grundsätzlich bereits ab einer Tiefe von 30&amp;amp;nbsp;Metern erste [[Symptom]]e auftreten können.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tauchen am Limit: Berufstaucher&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Quarks &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;, WDR, 12.&amp;amp;nbsp;September 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tauchzeiten.de/index.php/tauchkrankheiten/tiefenrausch.html |wayback=20130306122242 |text=&amp;#039;&amp;#039;Tiefenrausch&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2019-05-18 14:13:22 InternetArchiveBot }} Tauchzeiten.de, abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Typische Erscheinungen einer Stickstoffnarkose sind ein eingeschränktes Urteilsvermögen und logisches Denken, auch was Gefahrensituationen angeht, sowie [[Euphorie]] oder Angst (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Klaustrophobie]]), verändertes akustisches Empfinden, metallischer Geschmack, akustische Sinnestäuschungen und nach dem Tauchgang eine anhaltende Müdigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.onmeda.de/ratgeber/gesund_reisen/tauchen/tiefenrausch-symptome-4510-2.html Tiefenrausch: Symptome.]&amp;#039;&amp;#039; Onmeda, abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte der 1990er Jahre versuchte man im [[Sporttauchen|Sporttauchbereich]] den Anteil des [[Stickstoff]]s, der als wesentlicher Auslöser des Tiefenrauschs gilt, durch Erhöhung des Sauerstoffanteils im Atemgemisch zu verringern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2012/tieftauchen-102.html Archäologie im Tiefenrausch.]&amp;#039;&amp;#039; Das Erste, 20.&amp;amp;nbsp;Mai 2012, abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es zeigte sich allerdings keine wesentliche Verbesserung gegenüber Pressluft, zumal eine drastische Erhöhung des Sauerstoffanteils ungewünscht ist, da auch [[Sauerstoff]] bei entsprechendem Partialdruck toxisch wirkt ([[Paul-Bert-Effekt]]). Im Allgemeinen ist zur Ermittlung der narkotisierenden Wirkung eines Atemgases das Gascocktail-Prinzip anzuwenden; es wirken alle Gase im Atemgasgemisch, mehr oder minder. Dass etwa [[Nitrox]] als &amp;#039;&amp;#039;Safe Air&amp;#039;&amp;#039; vermarktet wird, ist im Hinblick auf die geringere [[Sättigungskonzentration|Stickstoffsättigung]] und damit kürzeren [[Dekompression]]szeiten zu verstehen und sollte nicht in Zusammenhang mit der Tiefenrauschproblematik gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bessere Ergebnisse erzielt man durch das Ersetzen des Stickstoffs durch Gase mit geringerem narkotischen Potenzial, wie [[Helium]] ([[Heliox]]), Helium-[[Wasserstoff]]-Gemisch ([[Hydreliox]]) oder auch reinem Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch ([[Hydrox]]). Im [[Technisches Tauchen|technischen Tauchen]] wird für Tiefen ab etwa 40&amp;amp;nbsp;Meter [[Trimix]] (Helium/Stickstoff/Sauerstoff) eingesetzt,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.eifel-taucher.de/tipps-und-tricks/tauchen-mit-mischgas/ Tauchen mit Mischgas.]&amp;#039;&amp;#039; Tauchschule Eifel-Taucher, abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; beim kommerziellen Tauchen oft Heliox (Helium/Sauerstoff). Dabei wird eine niedrigere Narkotizität durch eine längere Dekompressionszeit erkauft, die dann durch Dekompression mit Reinsauerstoff, im kommerziellen Bereich in einer Druckkammer, kompensiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundeslehr- und Forschungsstätte]] der [[DLRG]] betreibt in [[Berlin]] eine [[Tauchturm|Tieftauchsimulationsanlage]], in der [[Sporttauchen|Sporttaucher]] unter sicheren Bedingungen Tiefenrauscherfahrungen sammeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkmechanismus ==&lt;br /&gt;
Die erhöhte Löslichkeit von Stickstoff durch den höheren Partialdruck (Henry’sches Gesetz), führt zu einer noch stärkeren Anreicherung des lipophilen Stoffes in der Zellmembran. Durch die Gasmoleküle wird die Bewegung in der Lipidschicht gesteigert (Fluidisierung), was die Ionenkanäle und Rezeptoren in der Membran konformativ beeinflusst. Deren Öffnungs- und Schließverhalten verändert sich drastisch, was die Ionenleitfähigkeit ändert und die Signalweiterleitung stört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4313410-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tauchmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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