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	<title>Tiefencastel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Plutowiki: Kategorie:Ort im Albulatal</title>
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		<updated>2025-10-21T02:48:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Ort im Albulatal&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Tiefencastel&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Tiefencastel wappen.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Tiefencastel Dorf.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Tiefencastel&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Albula&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Albula/Alvra&lt;br /&gt;
| BFS = 3505&lt;br /&gt;
| PLZ = 7450&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.665&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.572&lt;br /&gt;
| HÖHE = 859&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 14.91&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 247&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2014&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.albula-alvra.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Tiefencastel 2009.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2015]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefencastel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Audio|De-Tiefencastel.ogg}} ([[bündnerdeutsch]] [{{IPA|tyfɐˈk(h)aʃtɐ}}], {{rmS|&amp;#039;&amp;#039;Casti&amp;#039;&amp;#039;|Audio=Roh-surmiran-Casti.ogg|IPA=kɐʃtˈi}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;hy/ks&amp;quot;&amp;gt;Gunhild Hoyer/Andres Kristol: &amp;#039;&amp;#039;Tiefencastel GR (Albula)&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire toponymique des communes suisses – [[Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen]] – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG).&amp;#039;&amp;#039; Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p.&amp;amp;nbsp;874.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Ort in der Gemeinde [[Albula/Alvra]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 31. Dezember 2014 bildete Tiefencastel eine eigenständige [[politische Gemeinde]] und war Hauptort des damaligen [[Kreis Alvaschein|Kreises Alvaschein]] sowie des [[Bezirk Albula|Bezirks Albula]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar&amp;amp;nbsp;2015 fusionierte sie mit den Gemeinden [[Alvaneu]], [[Alvaschein]], [[Brienz/Brinzauls]], [[Mon GR|Mon]], [[Stierva]] und [[Surava]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiefencastel Bahnhof.jpg|mini|links|Bahnhof Tiefencastel]]&lt;br /&gt;
Tiefencastel liegt im [[Albulatal]] am Fusse der Alpenpässe [[Albulapass|Albula]] und [[Julierpass|Julier]] in einem Talkessel auf einer Höhe von {{Höhe|851|CH}} (Albulabrücke). Der tiefste Punkt des ehemaligen Gemeindegebiets liegt beim Einfluss des Niselas-Stausees auf {{Höhe|825|CH-m}}, die höchste Erhebung 200 Meter nordwestlich des [[Piz Mitgel]] auf knapp {{Höhe|3100|CH-m}}. In Tiefencastel mündet der Fluss [[Julia (Fluss)|Julia]] in die [[Albula (Fluss)|Albula]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss der kantonalen Arealstatistik aus dem Jahre 1997 setzte sich das ehemalige Gemeindegebiet zusammen aus: 302 Hektaren (20 %) landwirtschaftliche Nutzfläche, 736 Hektaren (50 %) Wald, 46 Hektaren (3 %) Siedlungsgebiet und 401 Hektaren (27 %) unproduktive Fläche. Die landwirtschaftliche Nutzfläche lässt sich aufteilen in 116 Hektaren Wies- und Ackerland und 186 Hektaren alpwirtschaftliche Nutzfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt an der Albulalinie der [[Rhätische Bahn|Rhätischen Bahn]]. Der Bahnhof Tiefencastel ist auch Zubringer für das [[Oberhalbstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbardörfer von Tiefencastel sind [[Lantsch/Lenz]], [[Brienz/Brinzauls]], [[Surava]], [[Cunter]], [[Salouf]], [[Mon GR|Mon]], [[Stierva]] und [[Alvaschein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Tiefencastel, Mont Julier, Tiefenkastel-LBS H1-010123.tif|mini|links|Historisches Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1947)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Church Tiefencastel, aerial video.webm|thumbtime=0:18|mini|Flugaufnahme von der Pfarrkirche St. Stefan Tiefencastel]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 831 wurde Tiefencastel erstmals erwähnt als &amp;#039;&amp;#039;villa in Castello Impitinis&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz des königlichen Verwalters. Der Name dürfte auf eine Fügung aus [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;īmus&amp;#039;&amp;#039; ‹unterst, niedrigst, tiefst›‘ und einem in mehreren Bündner [[Flurname]]n erscheinenden vorrömischen Wort &amp;#039;&amp;#039;*pitino&amp;#039;&amp;#039; ‹Burg, Wehranlage› zurückgehen, verdeutlicht durch lat. &amp;#039;&amp;#039;castellum&amp;#039;&amp;#039; ‹Burg, Festung›, das den Namen später ersetzte und so zur romanischen Namensform &amp;#039;&amp;#039;Castí&amp;#039;&amp;#039; führte. Um 1300 ist die Bezeichnung als &amp;#039;&amp;#039;Īmum Castellum*&amp;#039;&amp;#039; belegt (1297 &amp;#039;&amp;#039;Petro de Imo Castello;&amp;#039;&amp;#039; 1311 &amp;#039;&amp;#039;tres de Ymocastello&amp;#039;&amp;#039; … in &amp;#039;&amp;#039;Ymo Castello&amp;#039;&amp;#039;), wonach wohl der deutsche Name gebildet wurde (1357 &amp;#039;&amp;#039;Tieffenchastl;&amp;#039;&amp;#039; angelehnt an «Kasten», 1389 &amp;#039;&amp;#039;zů dem Tieffenchasten,&amp;#039;&amp;#039; 1499 &amp;#039;&amp;#039;Túffenkasten,&amp;#039;&amp;#039; das in der deutschen Mundartform fortlebt).&amp;lt;ref name=&amp;quot;hy/ks&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hügel &amp;#039;&amp;#039;Plattas&amp;#039;&amp;#039; lag eine [[bronzezeit]]liche Siedlung und auf dem Kirchenhügel das [[Römisches Militärlager|römische Kastell]]. Archäologische Funde bestätigen die vorchristliche Besiedlung. Im Frühmittelalter war Tiefencastel eine befestigte Siedlung. Im Mittelalter besass der Ort eine Zollbrücke. Ab 960 war Tiefencastel [[Bistum Chur|bischöfliches]] Herrschaftsgebiet und ging somit als [[Lehnswesen|Lehen]] an die [[Freiherren von Vaz|Vazer]] und andere lokale [[Vasall]]en über. Nach Mitte des 16. Jahrhunderts war das Gericht Tiefencastel mit den [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaften]] Alvaschein und Mon Teil des [[Hochgericht (Graubünden)|Hochgerichts]] Oberhalbstein im [[Gotteshausbund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim heutigen Bildstock an der Julierstrasse oberhalb des Dorfes stand die im 6./7. Jahrhundert erbaute Kapelle St. Ambrosius (rätoromanisch: Sontg Ambriesch). Diese diente über Jahrhunderte als [[Pfarrkirche]] von Tiefencastel, teilweise auch von Alvaschein. 1343 wurde die heutige Kirche St.&amp;amp;nbsp;Stefan erstmals als &amp;#039;&amp;#039;super colle sancti Stephani&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Sie hat St. Ambrosius als offizielle Pfarrkirche verdrängt. Ab 1635 übernahmen italienische [[Kapuziner]] die Seelsorge von Tiefencastel. Das Hospiz wurde Ausgangspunkt für die [[Gegenreformation]] in Mittelbünden. 1650–1663 wurde die Kirche St. Stefan durch die Kapuziner neu erbaut und mit bedeutenden Schnitzereien und Malereien ausgestattet. Die Kirche ist in dieser Form bis heute erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Mai 1890 zerstörte ein Grossbrand weite Teile des Dorfes. 24 Häuser, 34 Stallgebäude und Teile der Kirche und des Kirchturms wurden in Mitleidenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkehrstechnisch hatte Tiefencastel schon immer eine grosse Bedeutung, denn der Ort liegt an der Transitachse über den Septimer- und Julierpass. Die Septimerpassstrasse nach [[Chiavenna]] war über Jahrhunderte die wichtigste Verkehrsachse zur Durchquerung der Alpen. Nach dem Ausbau der Passwege wurde 1835 in Tiefencastel eine Pferdepoststation eingerichtet. Ab 1898 wurde das Netz der Rhätischen Bahn erschlossen. 1903 wurde die Linie Chur-St. Moritz eröffnet. Der Bahnhof Tiefencastel brachte dem Ort erneuten Aufschwung. Eine Dorfumfahrung brachte ab 1999 Erleichterung für das unter starkem Durchgangsverkehr leidende Dorf.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Tiefencastel wappen.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 70&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Silber (weiss) unter einem blauen [[Sparren (Heraldik)|Sparren]] eine zweitürmige rote Burg mit Zinnen und Tor&lt;br /&gt;
 |Zusatz = Das Wappen verdeutlicht mit dem in den unteren Bereich des [[Wappenschild|Schildes]] gesetzten Burgsymbol den Namen der ehemaligen Gemeinde. Es verweist auf die mittelalterliche [[Burg]], die sich einst auf dem heutigen Kirchhügel &amp;#039;&amp;#039;Suloms&amp;#039;&amp;#039; befand. Darüber zeigt das Wappen symbolisch den Zusammenfluss von Albula (rechts) und Julia (links) in Form eines blauen Sparrens. Die Farben gehen auf das Wappen der [[Freiherren von Vaz|Herren von Vaz]] zurück.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;9&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1880|| 1900|| 1950|| 1980|| 1990|| 2000&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1413|Tiefencastel|Autor=Gion Peder Thöni|Datum=2016-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 2014&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 135|| 209|| 257|| 327|| 277|| 239|| 230|| 247&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich sprach die gesamte Bevölkerung den rätoromanischen Dialekt [[Surmeirische Sprache|Surmiran]]. Noch 1880 waren es 89 % und 1910 80 %. Seit der Zwischenkriegszeit sank der Anteil bis auf 53 % im Jahr 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; style=&amp;quot;background:#BFEFFF&amp;quot;| Sprachen in Tiefencastel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1980&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 138 || align=right | 49,82 % || align=right | 113 || align=right | 47,28 % || align=right | 134 || align=right | 58,26 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Rätoromanische Sprachen|Rätoromanisch]] || align=right | 124 || align=right | 44,77 % || align=right | 102 || align=right | 42,68 % || align=right | 87 || align=right | 37,83 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Italienische Sprache|Italienisch]] || align=right | 9 || align=right | 3,25 % || align=right | 9 || align=right | 3,77 % || align=right | 3 || align=right | 1,30 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 277 || align=right | 100 % || align=right | 239 || align=right | 100 % || align=right | 230 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80 % der Bevölkerung bekennt sich zum römisch-katholischen und 13 % zum evangelisch-reformierten Glauben (Volkszählung 2000). 86 % der Bevölkerung sind Schweizer Bürger (Dezember 2005).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Von Alters her ist Tiefencastel, bedingt durch seine geografische Lage, ein beliebter Etappenort für die Passfahrer. In der Verzweigung der beiden Pässe hat sich eine renommierte Gastronomie entwickelt.&lt;br /&gt;
Tiefencastel wird zunehmend auch als Ferienort für Familien und Sporttreibende genutzt. Im nahen [[Alvaneu Bad]] befinden sich ein Thermalbad und ein alpiner [[Golfplatz]] (18 Loch). Die Skiorte [[Lenzerheide/Lai|Lenzerheide]], [[Savognin]] und [[Davos]] sind von Tiefencastel aus leicht erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Albula/Alvra}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mistail aussen.jpg|mini|hochkant|Kirche Mistail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Albulabauwerke.JPG|mini|Karte des Abschnitts Bergün-Preda der [[Albulabahn|Albulalinie]]]]&lt;br /&gt;
* Von Weltrang gilt die [[Karolinger|karolingische]] [[St. Peter Mistail|Kirche St.&amp;amp;nbsp;Peter Mistail]] (erbaut ca. 806) 1,5 Kilometer nordwestlich von Tiefencastel.&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche Sankt Stephan&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/katholische_kirche_st_stephan.31717 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Katholische Kirche Sankt Stephan (Foto) |wayback=20230925042405}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Römische Funde im Crap Ses&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ethorama.library.ethz.ch/de/orte/g3MTli7CqFXgfm2OaenI Crap Ses] auf ETHorama&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Eine weitere Attraktion ist die [[Albulabahn|Albulalinie]] der Rhätischen Bahn, die auf einem Bahnwanderweg auch zu Fuss auf ihrem interessantesten Teil besichtigt werden kann. Diese Bahnlinie ist mit ihren unzähligen Brücken, Kehr- und Kreistunnels europaweit eine der grössten ingenieurtechnischen Meisterleistungen. Im Juli 2008 entschied das [[UNESCO]]-Welterbekomitee, die Albula- und Berninabahnlinie in die Liste des [[UNESCO-Welterbe|Weltkulturerbes]] aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefencastel bietet auch zahlreiche weitere Wandermöglichkeiten (z.&amp;amp;nbsp;B. ins [[Val Tuors]] oder ins [[Oberhalbstein]]). Oberhalb von [[Salouf]], unweit von Tiefencastel, liegt die Wallfahrtskirche [[Ziteil]]. Mit einer Höhe von {{Höhe|2429|CH}} ist es der höchstgelegene Wallfahrtsort der Ostalpen (vgl. [[Rocciamelone]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Dem ursprünglich landwirtschaftlich geprägten Ort brachten ab 1850 erste Hotelbauten, die vorwiegend Passanten beherbergten, zusätzlichen Verdienst. Bis 1950 war Tiefencastel wichtigster Viehmarktort der Region. Das Dorf besitzt heute in erster Linie Kleingewerbe- und Dienstleistungsbetriebe. Im Jahr 1949 nahm das [[Elektrizitätswerk der Stadt Zürich]] (EWZ) das Kraftwerk Tiefencastel-West (Stufe [[Burvagn]]-Tiefencastel) und 1971 das Kraftwerk Tiefencastel-Ost (Stufe [[Marmorera]]-[[Tinizong]]-Tiefencastel) in Betrieb. Im Jahr 1990 eröffneten die [[Albula-Landwasser Kraftwerke]] (ALK) die Zentrale Filisur-Tiefencastel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 223 Beschäftigten waren Ende 2005 5 % in der Land- und Forstwirtschaft tätig. 35 % arbeiten im industriellen und produzierenden Gewerbe und 60 % in Dienstleistungsbetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons  Graubünden II. Die Talschaften Herrschaft, Prättigau, Davos, Schanfigg, Churwalden, Albulatal.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 9). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1937. {{DNB|811066703}}.&lt;br /&gt;
* {{HLS|1413|Tiefencastel|Autor=Gion Peder Thöni|Datum=2016-12-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Schwesterprojekte |commonscat=Tiefencastel |voy=Tiefencastel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.albula-alvra.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Albula/Alvra] (deutsch, rätoromanisch)&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2271|Tiefencastel (Albula/Alvra)|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/schweiz/tiefencastel/object.php Burgstelle Tiefencastel (Castellum Impitinis)] auf burgenwelt.org&lt;br /&gt;
* {{ethorama|CM3zxisRuu0GrsZtLZuW}}&lt;br /&gt;
* [https://www.schweizmobil.ch/de/kanuland/services/orte/ort-0320.html Tiefencastel] auf schweizmobil.ch&lt;br /&gt;
* [https://www.graubuenden.ch/de/ausflugsziele/infostelle-tiefencastel Tiefencastel] auf graubuenden.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Albula}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4106328-4|VIAF=236392252}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Albulatal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Albula/Alvra)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 831]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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