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	<title>Tiefenbronn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiefenbronn&amp;diff=1544218&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;X3X4X5: /* Einzelnachweise */ Gliederung angepasst</title>
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		<updated>2026-02-02T13:59:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; Gliederung angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = DEU Tiefenbronn COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/49/27/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 08/48/01/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Tiefenbronn im Enzkreis.png&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis = Enzkreis&lt;br /&gt;
|Höhe = 428&lt;br /&gt;
|PLZ = 75233&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07234&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08236062&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE TWN&lt;br /&gt;
|Straße = Gemmingenstraße 1&lt;br /&gt;
|Website = [http://www.tiefenbronn.de/ www.tiefenbronn.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Frank Spottek&lt;br /&gt;
|Partei = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landschaftsaufnahmen bei Tiefenbronn 13.jpg|mini|Tiefenbronn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefenbronn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] und ein Dorf im [[Enzkreis]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Tiefenbronn mit den Ortsteilen Tiefenbronn, Mühlhausen und Lehningen liegt am Rande des [[Nordschwarzwald]]es am Übergang der [[Naturraum|Naturräume]] [[Schwarzwald-Randplatten]] und [[Obere Gäue]].{{GeoQuelle|DE-BW|LUBW-NR}} Die Siedlungsbereiche liegen auf Hochflächen des [[Oberer Buntsandstein|Oberen Buntsandsteins]] oberhalb des eingeschnittenen Tals der [[Würm (Nagold)|Würm]], nur der Ortsteil Mühlhausen reicht bis in den Talgrund. Die Würm verlässt die Gemarkung im Nordwesten an deren tiefstem Punkt auf ca. {{Höhe|325|DE-NHN|link=1}}, während sich der höchste Punkt Tiefenbronns im Süden auf {{Höhe|526|DE-NHN|link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/7107/Tiefenbronn |titel=Tiefenbronn |werk=[[LEO-BW]] |abruf=2022-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an der [[Muschelkalk]]-Anhöhe [[Büchelberg (Enzkreis)|Büchelberg]] befindet. Tiefenbronn ist Mitglied im [[Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord]] und liegt an dessen östlichem Rand. Das Stadtzentrum [[Pforzheim]]s befindet sich in Luftlinie zehn Kilometer nordwestlich von Tiefenbronn, 25 bis 30 Kilometer östlich liegt das Zentrum der Landeshauptstadt [[Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die folgenden Städte und Gemeinden grenzen im Uhrzeigersinn an Tiefenbronn: Im Nordosten und Osten [[Wimsheim]], [[Friolzheim]] und [[Heimsheim]] (alle Enzkreis), im Süden [[Weil der Stadt]] ([[Landkreis Böblingen]]), im Westen besteht eine lange Grenze zu [[Neuhausen (Enzkreis)|Neuhausen]] (Enzkreis), eine kürzere im Nordwesten zur Großstadt [[Pforzheim]].{{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Tiefenbronn gehören die ehemaligen Gemeinden Lehningen und Mühlhausen. Zu den ehemaligen Gemeinden Lehningen und Mühlhausen gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zur Gemeinde Tiefenbronn in den Grenzen von 1971 gehören das Dorf Tiefenbronn und die Häuser Wasserwerk.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 580–582.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Lehninger Gemarkung liegt die [[Wüstung]] Höwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Tiefenbronn wurde erstmals 1105 im [[Codex Hirsaugiensis]] erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im [[Herzogtum Franken]]. Später war es im Besitz der [[Herren vom Stain]]. [[Jakob von Stein]] verkaufte den Ort 1407 an den [[Reichsfreiherr]]n [[Diether V. von Gemmingen]], der die Linie &amp;#039;&amp;#039;[[Gemmingen-Steinegg|Gemmingen-Hagenschieß]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Freiherren von Gemmingen]] begründete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation wurde von den Gebieten unter Gemming’scher Herrschaft nicht angenommen, so dass die heutigen Gemeinden [[Neuhausen (Enzkreis)|Neuhausen]] und Tiefenbronn eine katholische Enklave im protestantischen Pforzheimer Umland bildeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Esther Schmalacker: &amp;#039;&amp;#039;Wissenswertes von Pforzheim und aus den Städten und Gemeinden des Enzkreises.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pforzheim und der Enzkreis.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart/Aalen 1976, S.&amp;amp;nbsp;241–276, hier 273.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere auf diesen Umstand lassen sich die ungebrochenen Fastnachtstraditionen in Neuhausen und Tiefenbronn zurückführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schmalacker, S.&amp;amp;nbsp;262.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst [[Aloys Henhöfer]] gründete durch seinen Übertritt gemeinsam mit Gleichgesinnten im Jahr 1823 eine evangelische Gemeinde in Mühlhausen, deren erster Pfarrer er wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1806 gehörte der Ort zum [[Großherzogtum Baden]], das 1839 auch den Besitz der Gemminger aufkaufte. Ab dem 25. Juni 1939 waren Tiefenbronn, Lehningen und Mühlhausen Bestandteile des [[Landkreis Pforzheim|Landkreises Pforzheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Tiefenbronn 1856.jpg|Tiefenbronn auf einer Lithographie aus dem Jahr 1856&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:tiefenbronn axb02.jpg|mini|Tiefenbronn 1977]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1945 wurden die Ortschaften Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] und gehörten somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
Die heutige Gemeinde wurde am 1. Januar 1972 durch die Vereinigung der Gemeinden Tiefenbronn, Lehningen und Mühlhausen neu gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=478}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1973 erfolgte die [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform in Baden-Württemberg]], bei der die neue Gemeinde zum Enzkreis kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren geriet Tiefenbronn mehrfach in bundesweite Schlagzeilen: Zum einen wurden bei wiederholten Einschlägen von Eisbrocken aus Flugzeugtoiletten etliche Dachfenster und Gebäude beschädigt. Auch ein Entführungsfall brachte 1997 die Presse nach Tiefenbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen der früheren Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;60&amp;quot; heights=&amp;quot;75&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wappen Muehlhausen (Tiefenbronn).png|Mühlhausen an der Würm&lt;br /&gt;
 Wappen Lehningen.png|Lehningen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsteile ==&lt;br /&gt;
Mühlhausen wurde wie Tiefenbronn erstmals 1105 im Codex des Klosters Hirsau erwähnt. Mit Tiefenbronn zusammen kam es über die Reichsfreiherrn von Gemmingen an das Großherzogtum Baden und schließlich an Baden-Württemberg. Zum 1. Januar 1972 wurde es gemeinsam mit dem Ortsteil Lehningen nach Tiefenbronn eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehningen ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Tiefenbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Tiefenbronn besteht aus den 14 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem amtlichen Endergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08236062/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2378&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-8621_id_14004 |titel=Ergebnis |abruf=2024-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wahlbeteiligung lag bei 69,16 % (2019: 67,3 %). &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CCDDEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Partei || Stimmen || Sitze || Ergebnis 2019&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || align=right | 44,47 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 36,06 %, 5 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Liste Mensch und Umwelt Tiefenbronn (LMU) || align=right | 32,71 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5 || align=right | 34,95 %, 5 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler Tiefenbronn]]|| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 22,82 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 13,87 %, 2 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]|| align=&amp;quot;right&amp;quot; | 0 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 0 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 12,01 %, 2 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Tierschutzpartei]] || align=right | 0 % || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 0 || align=right | 3,11 %, 0 Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#DDEEFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Am 11. März 2012 wurde der parteilose Frank Spottek mit 78,63 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang zum neuen Bürgermeister gewählt. Vorgänger im Amt war Friedrich Sämann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pz-news.de/region_artikel,-Buergermeisterwahl-in-Tiefenbronn-Spottek-siegt-haushoch-_arid,330618.html pz-news.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 2020 wurde Spottek ohne Gegenkandidat mit 97,6 % der Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=René Ronge |url=https://bnn.de/pforzheim/enzkreis/buergermeister-frank-spottek-wertet-wahlbeteiligung-als-erfolg |titel=Bürgermeister Frank Spottek wertet Wahlbeteiligung als Erfolg |werk=bnn.de |datum=2020-03-08 |abruf=2024-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinde ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 2022 schloss Tiefenbronn eine [[Gemeindepartnerschaft]] mit dem französischen Ort [[Frasne]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://infopress24.de/frasne-und-tiefenbronn-unterzeichnen-freundschaftsvertrag/ |titel=Frasne und Tiefenbronn unterzeichnen Freundschaftsvertrag: Festakt im Rahmen der Feierlichkeiten 50-Jahre Gemeinde Tiefenbronn |werk=infopress24 |datum=2022-08-27 |abruf=2022-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Mit der Lucas-Moser-Schule verfügt Tiefenbronn über eine [[Grundschule]]. Die &amp;#039;&amp;#039;Verbandsschule im Biet&amp;#039;&amp;#039; in Steinegg, eine [[Gemeinschaftsschule]], wird gemeinsam von den Gemeinden Tiefenbronn und Neuhausen getragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Schmidl: &amp;#039;&amp;#039;Schule und Erziehung gestern und heute.&amp;#039;&amp;#039; In: Gemeinde Neuhausen: &amp;#039;&amp;#039;Auf Spurensuche.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Horb am Neckar 2003, S.&amp;amp;nbsp;250–258, hier 255.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ralf Steinert |url=https://www.pz-news.de/region_artikel,-Die-Lernideen-der-Schule-im-Biet-_arid,1076693.html |titel=Die Lernideen der Schule im Biet |werk=[[Pforzheimer Zeitung|PZ-news.de]] |datum=2016-02-05 |abruf=2022-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz-Josef Gall Str. in Tiefenbronn - panoramio.jpg|mini|Franz-Josef-Gall-Straße]]&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Tiefenbronn ist die kulturhistorische Berühmtheit seine 600 Jahre alte [[St. Maria Magdalena (Tiefenbronn)|Kirche St. Maria Magdalena]], die mehrere Sehenswürdigkeiten bietet. Neben einer gotischen Silbermonstranz von Jörg Seldere beherbergt sie die Hauptwerke von gleich zwei Meistern: den Hochaltar von [[Hans Schüchlin]] aus dem Jahr 1469 und den [[Magdalenenaltar (Tiefenbronn)|Magdalenenaltar]] von [[Lukas Moser]] aus dem Jahr 1432.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Mühlhausen sind die katholische [[St. Alexander (Mühlhausen an der Würm)|Kirche St. Alexander]] aus dem Jahre 1495 mit ihren Grabplatten von 1607 und 1732 sowie das alte Wasserschloss Steinegg mit Wehrmauer von 1551/1553 sehenswert. Das Schloss kam 1823 durch das Wirken von Aloys Henhöfer in den Besitz der evangelischen Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Lehningen ist die kleine katholische Kirche St. Ottilien in der Ortsmitte sehenswert. Sie wurde etwa 1500 erbaut.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gebäude und Straßenansichten in Mühlhausen 24.jpg|Wasserschloss Mühlhausen, Innenhof&lt;br /&gt;
 Gebäude und Straßenansichten in Mühlhausen 07.jpg|Wasserschloss Mühlhausen von der Straße aus&lt;br /&gt;
 Gebäude und Straßenansichten in Mühlhausen 11.jpg|[[Kreuzkirche (Mühlhausen an der Würm)|Kreuzkirche in Mühlhausen]]&lt;br /&gt;
 Gebäude und Straßenansichten in Mühlhausen 57.jpg|[[St. Alexander (Mühlhausen an der Würm)|St. Alexander in Mühlhausen]]&lt;br /&gt;
 St. Magdalena Kirche Tiefenbronn 72.jpg|St. Magdalena Tiefenbronn&lt;br /&gt;
 Gebäude und Straßenansichten in Tiefenbronn 48.jpg|Friedenskirche Tiefenbronn&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahrzehnten pflegt Tiefenbronn die [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Karnevalstradition]], die zu den wichtigsten Brauchtümern im Ortsgeschehen zählt. Im Jahr 1954 wurde der Tiefenbronner Carnevalverein (TCV) gegründet, der alljährlich Veranstaltungen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. Prunksitzungen, Maskenbälle, den Tiefenbronner Fasnetsumzug oder das Schneemannverbrennen organisiert. Die Tiefenbronner [[Schwäbisch-alemannische Fastnacht|Fasnet]] ist die älteste ihrer Art im Enzkreis, dem Raum Pforzheim und darüber hinaus. Neben dem TCV gibt es neun Masken- und Zunftgruppen, die sich aktiv an der Fasnet beteiligen. Die Symbolfigur der Tiefenbronner Fasnet ist der &amp;#039;&amp;#039;Schmellenhopfer&amp;#039;&amp;#039; (Schimpfname der Tiefenbronner). Den Narren steht alljährlich ein neuer Schmellenprinz vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Tiefenbronn ist über Landes- und Kreisstraßen an die umgebenden Orte und die Anschlussstelle Heimsheim (Nr. 46) der [[Bundesautobahn 8]] [[Karlsruhe]]–[[Pforzheim]]–[[Stuttgart]]–[[München]] angebunden. Regionale Buslinien verbinden Tiefenbronn mit Pforzheim, Weil der Stadt und [[Leonberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vpe.de/fahrplan/linienfahrplaene/linienfahrplaene-regionalverkehr/ |titel=Regionalverkehr |hrsg=Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis mbH (VPE) |abruf=2022-08-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Otto von Gemmingen]] (1545–1598), Fürstbischof von [[Bistum Augsburg|Augsburg]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Konrad von Gemmingen]] (1561–1612), Fürstbischof zu Eichstätt&lt;br /&gt;
* [[Franz Joseph Gall]] (1758–1828), Arzt, Begründer der [[Phrenologie]]&lt;br /&gt;
* [[Julius Gehrum]] (1889–1947), Polizist, SS-Obersturmführer, Chef der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) in Kehl sowie ab 1940 in Straßburg und verurteilter Kriegsverbrecher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Meister des Tiefenbronner Hochaltars]], Bildender Künstler des 15. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
* [[Aloys Henhöfer]] (1789–1862), Theologe, wirkte im heutigen Ortsteil Mühlhausen&lt;br /&gt;
* [[Matthias Ebner]] (* 1984), Politiker ([[Partei Mensch Umwelt Tierschutz|Tierschutzpartei]]), wohnt vor Ort&lt;br /&gt;
* [[Bernd Gögel]] (* 1955), Politiker ([[Alternative für Deutschland|AfD]]), Landtagsabgeordneter, wohnt im Ortsteil Mühlhausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Nach Tiefenbronn wurde 1959 der &amp;#039;&amp;#039;Tiefenbronner Weg&amp;#039;&amp;#039; in der [[Schwarzwaldsiedlung]] des Berliner [[Bezirk Reinickendorf|Bezirks Reinickendorf]] benannt; fünf weitere örtliche Straßen tragen ebenfalls Ortsnamen aus dem Großraum Pforzheim. Die Gründe für die Auswahl sind unklar.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Ketterl: &amp;#039;&amp;#039;Heimatliche Gefühle in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: Pforzheimer Zeitung vom 17.&amp;amp;nbsp;August 2000, S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Judith Knöbel-Methner: &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Tiefenbronn. Streiflichter einer Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2005, ISBN 978-3-89735-427-2.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.tiefenbronn.de/ Website der Gemeinde Tiefenbronn]&lt;br /&gt;
* [http://www.lehningen.de/ Website des Ortsteils Lehningen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Enzkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4106327-2|VIAF=235945397}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Enzkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiefenbronn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1105]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;X3X4X5</name></author>
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