<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tiefbunker_Steintorwall</id>
	<title>Tiefbunker Steintorwall - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Tiefbunker_Steintorwall"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiefbunker_Steintorwall&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-28T01:11:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiefbunker_Steintorwall&amp;diff=2555443&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Geschichte */ + wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiefbunker_Steintorwall&amp;diff=2555443&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-08T18:31:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eingang Tiefbunker Steintorwall.JPG|miniatur|Ehemaliger Eingang zum Tiefbunker neben dem Hauptbahnhof (2012), im Hintergrund links der Abgasschacht aus Beton, beide 2017 abgerissen bzw. überbaut.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefbunker Steintorwall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich neben dem [[Hamburg Hauptbahnhof|Hamburger Hauptbahnhof]] unter der Straße [[Steintorwall (Hamburg)|Steintorwall]] und wurde von 1941 bis 1944 während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nach dem Erlass des [[Führer-Sofortprogramm|„Führer-Sofortprogramms“]] erbaut. Der Bunker ist eine dreistöckige, unterirdische [[Schutzraum|Zivilschutzanlage]], die aufgrund der Nähe zum Hauptbahnhof hauptsächlich durchreisenden Bahngästen Schutz vor möglichen Luftangriffen bieten sollte. Bauträger für die Bunkeranlage war die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bunker|Tiefbunker]] besteht aus zwei unabhängigen, aber miteinander verbundenen Teilanlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unter-hamburg&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jörn Lindner |url=https://www.unter-hamburg.de/bunker/steintorwall/ |titel=Die öffentliche Luftschutzanlage Steintorwall – Ein vergessener unterirdischer Ort in Hamburgs Innenstadt |werk=unter-hamburg.de |abruf=2024-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verfügt über eine Gesamtfläche von 2700&amp;amp;nbsp;m²; die Betonwände sind 3,75&amp;amp;nbsp;m dick. Nach Fertigstellung des Baus konnte der Bunker 2460 Menschen aufnehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hamburger unterwelten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hamburgerunterwelten.de/Bunker-Hamburg-Hauptbahnhof.html |titel=Bunker Hamburg Hauptbahnhof - Tiefbunker Steintorwall - Hamburger Unterwelten e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2024-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte 1945 auf Veranlassung der [[Alliierter Kontrollrat|Alliierten Kontrollbehörden]] eine Entfestigung der Bunkeranlagen. Der Tiefbunker konnte allerdings weder abgebaut noch gesprengt werden, da die Gefahr zu groß war, dass der Hauptbahnhof hätte beschädigt werden können. Außerdem wurden viele Bunker nach dem Krieg als Wohn- und Lagerraum genutzt; der Tiefbunker Steintorwall diente zeitweilig als Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] wurde im November 1962 das &amp;#039;&amp;#039;Schutzbaugesetz&amp;#039;&amp;#039; erlassen, das die Wiederherstellung und den Ausbau bestehender [[Luftschutzbunker|Luftschutzanlagen]] forderte, um die Bevölkerung vor möglichen Atomangriffen zu schützen. 1965 begannen daher die Baumaßnahmen, um den Bunker als Schutzraum für die Bevölkerung nutzen zu können. Es wurden moderne Drucktüren, Lüftungs-, Filter-, Notstrom- und andere Versorgungsanlagen eingebaut, die auch einen Aufenthalt für mehrere Tage im Bunker ermöglicht hätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unter-hamburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lüftungsanlage]]n sollten kontaminierte Außenluft ansaugen und durch verschiedene Filtersysteme aufbereiten, um den Menschen im Bunker als Atemluft zur Verfügung zu stehen. Durch Sandfilter wurden größere Partikel wie Ruß herausgefiltert. Durch [[Aktivkohlefilter]], sogenannte „ABC-Filter“, erfolgte die Feinfilterung von kontaminierten Kleinpartikeln. Die Lüftungsanlage wurde von Stromgeneratoren betrieben, die gleichzeitig den Bunker mit Elektrizität versorgen sollten. Die technischen Anlagen befinden sich im dritten Untergeschoss des Bunkers und sind betriebsbereit. Die Betriebsanleitungen befinden sich bei den jeweiligen Maschinen, um auch eine Bedienung durch ungeschultes Personal zu gewährleisten. Die Wasserversorgung wurde durch die Bohrung eines eigenen Tiefbrunnens gewährleistet, der sich in einer Tiefe von 160&amp;amp;nbsp;m unter dem Bunker befand. Er stellt sowohl die Trinkwasserversorgung als auch die Versorgung der Dieselmotoren mit Kühlwasser sicher, die die Stromgeneratoren betreiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unter-hamburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Jahres 1969 wurde der Umbau abgeschlossen und bot aufgrund der erweiterten Aufenthaltsdauer nun 2702 Menschen Schutz. Eine Überbelegung war nach dem Umbau nicht mehr möglich, da die eingebauten Lüftungsanlagen auf die Zahl der Schutzplätze ausgelegt waren. Daher wurden sogenannte „Dosieranlagen“ an den Eingängen zum Bunker angebracht, die bei Erreichen der maximalen Personenzahl von den innen liegenden Leitständen geschlossen werden konnten, um eine Überbelegung zu verhindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unter-hamburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Schneekatastrophe 1978/1979]] wurde der Bunker temporär als Notunterkunft für Reisende genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ardmediathek.de/video/unsere-geschichte/eingeschneit-und-festgefroren/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjI4NzEwMV9nYW56ZVNlbmR1bmc |titel=Unsere Geschichte: Eingeschneit und festgefroren {{!}} ARD Mediathek |datum=2023-02-25 |abruf=2024-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bunkeranlage wird heute vom Verein „[[Bunker in Hamburg|Hamburger Unterwelten]]“ unterhalten und gewartet. Der Zugang ist nur noch über Nebeneingänge möglich, da die Haupteingänge bei Umbaumaßnahmen der Deutschen Bahn am Hauptbahnhof überbaut wurden. Oberhalb des Bunkers befand sich eine massive Betonsäule, über die die Abgase des Dieselmotors an die Oberfläche abgegeben wurden. Außerdem befand sich auf der Spitze eine UKW-Antenne zur Kommunikation mit der Außenwelt. Die Säule wurde 2017 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/regionales/hamburg/article163759469/Dieser-Tiefbunker-steckt-voller-Ueberraschungen.html |titel=Hamburger Hauptbahnhof: Einblicke in den Tiefbunker Steintorwall - WELT |datum=2017-04-17 |sprache=de |abruf=2024-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Alexis Christiansen: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgs dunkle Welten. Der geheimnisvolle Untergrund der Hansestadt.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links Berlin 2015, ISBN 978-3-86153-837-0, S. 143–160.&lt;br /&gt;
* [[Michael Foedrowitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Bunkerwelten. Luftschutzanlagen in Norddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links, Berlin 1998, ISBN 3-86153-155-0.&lt;br /&gt;
* Helga Schmal, Tobias Selke: &amp;#039;&amp;#039;Bunker – Luftschutz und Luftschutzbau in Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von Henning Angerer. Christians, Hamburg 2001, ISBN 3-7672-1385-0, (&amp;#039;&amp;#039;Kulturbehörde, Denkmalschutzamt. Themen-Reihe&amp;#039;&amp;#039; 7).&lt;br /&gt;
* Ronald Rossig: &amp;#039;&amp;#039;Hamburgs Bunker. Dunkle Welten der Hansestadt.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links Verlag 2014, S. 52 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.unter-hamburg.de/bunker/steintorwall/ Die öffentliche Luftschutzanlage Steintorwall – Ein vergessener unterirdischer Ort in Hamburgs Innenstadt] – &amp;#039;&amp;#039;unter-hamburg.de&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [https://www.hamburgerunterwelten.de/Bunker-Hamburg-Hauptbahnhof.html Der Bunker am Hauptbahnhof Hamburg – Tiefbunker Steintorwall] – &amp;#039;&amp;#039;hamburgerunterwelten.de&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53/33/09|EW=10/00/21|type=landmark|region=DE-HH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunker in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziviler Schutzbunker|Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg-St. Georg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiefbunker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Bezirk Hamburg-Mitte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
	</entry>
</feed>