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	<title>Tiefanlenkung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T02:56:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tiefanlenkung&amp;diff=996965&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Icodense: Änderungen von ~2026-16020-0 (Diskussion) auf die letzte Version von Beat Sievers zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-01-08T16:12:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-16020-0&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-16020-0&quot;&gt;~2026-16020-0&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-16020-0&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-16020-0 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Beat_Sievers&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Beat Sievers (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Beat Sievers&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Tiefanlenkung.png|mini|250px|Unterschied zwischen hoch und tief liegendem Drehzapfen]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefanlenkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiefzuganlenkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dient bei [[Drehgestell]]en von [[Schienenfahrzeug]]en dazu, ungleichen [[Radsatz]]-Belastungen entgegenzuwirken. Die  Übertragung der Antriebskräfte  ([[Lok]]s und [[Triebfahrzeug]]e) und der Bremskräfte (allgemein bei Schienenfahrzeugen) zwischen dem [[Fahrzeugkasten]] und dem Drehgestell erfolgt möglichst tief, im Idealfall in Höhe der [[Schienenoberkante]]), um das [[Drehmoment]] für das Kippen eines Drehgestells um eine [[Nickachse|Querachse]] klein zu halten oder auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Zug- + Druckstange ICE1.jpg|mini|250px|Anlenkung des Drehgestellrahmens mit einer Zug-/Druckstange (von rechts kommend) bei einem [[DB-Baureihe 401|ICE-1-Triebkopf]]]]&lt;br /&gt;
Zur Übertragung der Zug-, Brems- und Führungskräfte vom Drehgestell zum Brückenrahmen werden bei Lokomotiven häufig am Lokrahmen befestigte [[Drehzapfen]] mit entsprechender Lagerung eingesetzt. Da die Gegenkraft zwangsläufig tangential am Radreifen auf Höhe der Schienenoberkante auftritt, ergibt sich bei hochliegendem Drehzapfen ein großer Hebelarm, wodurch vor allem beim Anfahren ein starkes [[Drehmoment|Moment]] auftritt, welches die vorderen Radsätze entlastet. Hierdurch kann bei hohen Lasten die Zugkraft nicht mehr ausreichend auf die Schiene übertragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiefzugzuganlenkungen sind ein Bestandteil moderner [[Drehgestelllokomotive]]n. Ohne diese Einrichtungen könnten die heute üblichen hohen Leistungen nicht auf die Schienen gebracht werden. Diese Vorrichtungen verhalfen letztlich den Drehgestelllokomotiven zum Durchbruch gegenüber den [[Rahmenlokomotive]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Lämmli: [https://www.lokifahrer.ch/Lukmanier/Rollmaterial/Lokomotive/Laufwerk/Drehgestell.htm#Tiefzugvorrichtung &amp;#039;&amp;#039;Das Drehgestell.&amp;#039;&amp;#039;] Auf &amp;#039;&amp;#039;Lokifahrer.ch,&amp;#039;&amp;#039; 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung von Drehtürmen ==&lt;br /&gt;
Um diese Entlastung der beiden vorauslaufenden Achsen der Drehgestelle beim Anfahren zu verringern, werden bei der Tiefanlenkung die Drehzapfenlager möglichst tief (20–50&amp;amp;nbsp;cm über Schienenoberkante) im Drehgestell angeordnet, wie etwa beim [[EuroSprinter#ES 64 U2|Taurus]]. Dieser Drehzapfen wird dabei aufgrund seiner Größe &amp;#039;&amp;#039;Drehturm&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung von Zug-/Druckstangen oder Tiefzugstangen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tiefzustange.png|mini|250px|Die Verlängerungen der Tiefzugstangen schneiden sich im Idealfall in der Drehgestellmitte mit der Schienenoberkante.]]&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist die Übertragung der Zugkraft vom Drehgestellrahmen auf den Lokkasten mithilfe von Zug-/Druckstangen, wie es etwa bei der [[DB-Baureihe 101|Baureihe 101]] realisiert ist. Hierbei erfolgt die Kraftübertragung nicht über den Drehzapfen, sondern über eine möglichst tief an den Drehgestellrahmen angebrachte Stange, die mit dem [[Wagenkasten|Lokkasten]] verbunden ist. Bei den [[SBB Re 4/4 II|Re 4/4 II]] und [[SBB Re 6/6|Re 6/6]] werden Tiefzugstangen verwendet. Der Verzicht auf die Übertragung von Druckkräften erlaubt eine leichtere Bauweise.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.historic-erstfeld.ch/clubdesk/fileservlet?type=file&amp;amp;id=1000262&amp;amp;s=djEtvm9Efwl4_KBA41bWQ5El5gzjQzZgYaH9vgmukBggCT0= T wie Tiefzuganlenkung.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;«Info us Erstfäld» – Oktober 2015&amp;#039;&amp;#039; vom [[SBB Historic]] Team Erstfeld (hochdeutsch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei diesen Maschinen sind die schräg angeordneten Tiefzugstangen so eingebaut, dass ihr Schnittpunkt mit der Drehgestellmitte ungefähr auf der Schienenoberkante liegt. Auf Drehzapfen wird verzichtet, der Lokomotivkasten ist nur über die elastischen Federn auf den Drehgestellen abgestützt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.re620.ch/09_downloads/re620.pdf &amp;#039;&amp;#039;Mechanischer Teil der Hochleistungslokomotive Typ Re 6/6 der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik|SLM]] Technische Mitteilungen,&amp;#039;&amp;#039; Juli 1974. Auf der Webseite des Vereins Freunde der Re 6/6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiefzugstangen finden auch bei Meterspurlokomotiven wie etwa bei der [[RhB Ge 4/4 II|Ge 4/4 II]] der Rhätischen Bahn Anwendung&amp;lt;ref name=&amp;quot;ge44&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor= Hans-Bernhard Schönborn, Hans Furgler, Walter Frech| Titel= Gebirgslok Ge 4/4 II| Verlag= GeraMond Verlag | Datum= 2002}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gmf44&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor= Michael Nold | Titel= Die Infrastruktur-Diesellokomotiven Gmf 4/4 II der Rhätischen Bahn | Sammelwerk=[[Schweizer Eisenbahn-Revue]] | Nummer= 06 | Datum= 2018-06 | Seiten= 308–313}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bedingt durch den geringen Bauraum wurde die Zug-/Druckstange bei der [[RhB Gmf 4/4 II|Gmf 4/4 II]] der Rhätischen Bahn in abgewinkelter Form konstruiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gmf44&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor= Michael Nold | Titel= Die Infrastruktur-Diesellokomotiven Gmf 4/4 II der Rhätischen Bahn | Sammelwerk=[[Schweizer Eisenbahn-Revue]] | Nummer= 06 | Datum= 2018-06 | Seiten= 308–313}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenfahrzeugtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Icodense</name></author>
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