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	<title>Tidenhub - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:43:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tidenhub&amp;diff=17634&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JEW: bilder versetzt</title>
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		<updated>2025-12-23T09:48:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bilder versetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gezeitenschema.png|465px|mini|Gezeitenbegriffe (TS, TF, SKN, Springtide, Nipptide, HWH, NWH,…)]]&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Tide-Ebbe-A.jpg|225|Tide-Flut-A.jpg|225|{{center|1=Niedrigwasser}}|{{center|1=Flut}}}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tidenhub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tidehub&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|ndd.]] [[Tide]], tied = Zeit) gibt das Ausmaß von [[gezeiten]]abhängigen Hebungen ([[Flut]]) und Senkungen ([[Ebbe]]) des Wasserstandes an. Tidenhub ist der Unterschied zwischen dem unteren ([[Niedrigwasser]], NW) und oberen Pegelstand ([[Hochwasser]], HW). Aus Tidenstieg (TS) und Tidenfall (TF) ergibt sich der Tidenhub als [[arithmetisches Mittel]]. Wichtig ist, dass man beim Tidenhub &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; von einer [[Amplitude]] spricht. Diese würde nur die Auslenkung vom Nullwert (also hier vom Mean Sea Level) messen und wäre damit nur der halbe Tidenhub. Bleibt man bei der Analogie zu einer Sinusschwingung, so entspricht der Tidenhub vielmehr dem Spitze-Tal-Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Referenzniveau für die Angabe der Pegelstände von HW und NW ist neben die jeweilige amtliche [[Bezugshöhe]] in den letzten Jahren das [[Seekartennull]] (SKN) getreten; hierdurch werden die Angaben von Tidenstieg oder Tidenfall jedoch nicht verändert, da es sich um Differenzen handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einflussfaktoren ==&lt;br /&gt;
=== Mond und Sonne ===&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Gezeiten#Erklärung der Gezeiten}}&lt;br /&gt;
Da die [[Gezeiten]] von der Stellung des Mondes und der Sonne zur Erde abhängen, ändert sich die Abfolge von Hoch- und Niedrigwasser, die Tidenkurve, in einer von den [[Mondphase]]n abhängigen [[Periodizität|Periode]]. Der Zeitabstand zweier aufeinander folgender Hochwasser beträgt etwa 12&amp;amp;nbsp;h 25&amp;amp;nbsp;min, so dass sich die Uhrzeiten von Hochwasser und Niedrigwasser von Tag zu Tag verschieben. Auch der Tidenhub ändert sich. Dabei nennt man das Maximum [[Springtide]], das  Minimum [[Nipptide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wind ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer den Gezeiten beeinflussen Windrichtung und [[Windgeschwindigkeit|Windstärke]] den realen mittleren Wasserstand und damit auch Hochwasserhöhe (HWH) und Niedrigwasserhöhe (NWH). Besonders bedrohlich ist, wenn eine [[Sturmflut]] mit einer Springtide zusammenfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küstenform und Meeresboden ===&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Gezeiten#Wirkung in Flüssen}}&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Gezeiten#Küstenphänomene}}&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Gezeiten#Ausgewählte Tidenhübe rund um die Nordsee}}&lt;br /&gt;
Beträchtlichen Einfluss auf die Gezeiten hat die [[Geomorphologie]] der Meere und ihrer Küsten. So beträgt der Tidenhub in der westlichen [[Ostsee]] nur zirka 30&amp;amp;nbsp;cm, an der deutschen [[Nordsee]]küste um 2 bis 3 Meter. In den [[Ästuar]]en der [[Tidefluss|tidebeeinflussten Flüsse]], z.&amp;amp;nbsp;B. [[Elbe]]  und [[Weser]], beträgt der Tidenhub aufgrund der Trichterwirkung bis über 4 Meter. Flutwelle wie Ebbetal wandern flussaufwärts, bis sie an der Tidengrenze auslaufen. Da die Tide der Unterelbe bis zur Tidengrenze etwa 6 Stunden braucht, ist z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Geesthacht]] Flut, wenn in [[Cuxhaven]] Ebbe ist, und umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höher als in den deutschen Küstengewässern ist der Tidenhub unter anderem bei [[Saint-Malo]] in Frankreich oder in der [[Severn]]-Mündung und im [[Bristolkanal]] zwischen [[Wales]] und [[England]], er kann dort 12 Meter (in [[Sudbrook (Monmouthshire)|Sudbrook]]) erreichen. Besonders hohe Tidenhübe gibt es auch an der Ostküste Nordamerikas: Der wahrscheinlich größte Tidenhub der Erde findet sich an der [[Bay of Fundy]] in Kanada, zwischen den [[Kanada|kanadischen]] Provinzen [[New Brunswick]] und [[Nova Scotia]]. Dort drängt sich die Tide des [[Atlantischer Ozean|Atlantischen Ozeans]] in eine [[Bucht]] und bewirkt einen Tidenhub von bis zu 15 Metern; einen ähnlich hohen Wert erreicht der Südwesten der [[Ungava Bay]] in der kanadischen Arktis. Der maximale Wert für den [[Pazifischer Ozean|Pazifischen Ozean]] wird im [[Penschinabusen]] des [[Ochotskisches Meer|Ochotskischen Meeres]] mit knapp 13 Metern erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mensch ===&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Gezeiten#Wirkung in Flüssen}}&lt;br /&gt;
Ausbaumaßnahmen in Tideflüssen können zu einer Erhöhung des Tidenhubes führen. Eindeichung und der Bau von Sperrwerken verstärkt die Trichterwirkung. Ausbaggerung und Flussbegradigung führen zur Beschleunigung der Strömungen. Der örtliche Gipfel des Tidenhubs verschiebt sich flussaufwärts. Da die Strömungsbeschleunigung außer der Pendelbewegung des Tidestroms auch die Gesamtbewegung des Flusswassers in Richtung Meer betrifft, ist in der Regel die Absenkung des Niedrigwassers ausgeprägter als die Anhebung des Hochwassers. Die Ausbaumaßnahmen der Unterelbe in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben zu einer Erhöhung des mittleren Tidenhubes beim Pegel St. Pauli von 1,80 Meter vor dem Jahr 1840 auf über 3,60 Meter (1995) geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Kausch: &amp;#039;&amp;#039;Fahrwasservertiefungen ohne Grenzen?&amp;#039;&amp;#039; In: José L. Lozán, Hartmut Kausch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Warnsignale aus Flüssen und Ästuaren. Wissenschaftliche Fakten.&amp;#039;&amp;#039; Parey, Berlin 1996, ISBN 3-8263-3085-4, S. 162–168. In: Kathleen Giersch: [https://www.kuestendaten.de/media/zdm/kuestendaten/publikationen/Datencontainer/Einzeldokumente/Literaturrecherche_Rhrichte-Materialien.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kommentierte Literaturrecherche zum Thema Röhricht.&amp;#039;&amp;#039;] Universität Bremen 2002, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Gezeitenmühle}}&lt;br /&gt;
Der Tidenhub kann in [[Gezeitenkraftwerk]]en zur Stromerzeugung genutzt werden. Dies geschieht beispielsweise seit über {{Alter|1967|12|31}}&amp;amp;nbsp;Jahren im [[Gezeitenkraftwerk Rance]] in der [[Bretagne]] in Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* Auch die [[Lithosphäre]] unterliegt einem Tidenhub, der im Bereich von einigen Dezimetern liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wissenstexte.de/physik/gezeiten.htm Gezeiten], Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Tidenhub&amp;#039;&amp;#039;, www.physik.wissenstexte.de (online)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Amphidromie]]&lt;br /&gt;
* [[Gezeitenwelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gezeitenrechnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JEW</name></author>
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