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	<title>Tibor Diamantstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:07:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tibor_Diamantstein&amp;diff=2292390&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rjh: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2024-09-24T12:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Diamantstein Grab.jpg|mini|244x244px|Grab auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee]], Feld Z 1]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tibor Diamantstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. September]] [[1925]] in [[Târgu Mureș|Neumarkt am Mieresch]], [[Siebenbürgen]]; † [[5. Dezember]] [[1995]] in [[Berlin]]) war ein deutsch-ungarisch-jüdisch-rumänischer [[Immunologe]] und [[KZ Auschwitz|Auschwitz]]-Überlebender. Er war der erste Lehrstuhlinhaber für [[Immunologie]] in Berlin. Die [[Theaterregisseur]]in und [[Schriftsteller]]in [[Eva Diamantstein]]in ist seine Tochter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/feldafing-lager-displaced-persons-holocaust-1.4892740 |titel=Aufbruch ins Leben|autor=Katja Sebald |werk= Süddeutsche Zeitung|datum= 2020-04-30|abruf= 2023-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diamantstein wurde als drittes Kind einer wohlhabenden Familie geboren und besuchte das Bolyai-Gymnasium seiner Heimatstadt. 1944 wurde er zusammen mit seinen Eltern und zwei Schwestern in das KZ Auschwitz deportiert. Seine Eltern und eine Schwester kamen in Auschwitz ums Leben, er und seine Schwester Eva überlebten und kehrten nach Neumarkt zurück. Er entschloss sich, [[Rumänien]] zu verlassen, zunächst wollte er nach [[Australien]] auswandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blieb jedoch in München, wo er ehemalige Leidensgenossen aus dem KZ Auschwitz wiedertraf und wegen einer [[Lungentuberkulose]] mehrere Monate in einem Sanatorium verbringen musste. In München lernte er auch seine spätere Frau, die Pfarrerstochter &amp;#039;&amp;#039;Ruth Elsell&amp;#039;&amp;#039;, kennen. Er begann in München ein Studium der Biochemie, seine Frau studierte Jura. Sie hatten drei eigene Kinder, nahmen jedoch auch noch ein viertes Kind eines ehemaligen SS-Angehörigen in die Familie auf. 1959 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] Diamantstein an der [[Technische Universität München|TU München]], wo er auch im Anschluss als Forschungsassistent weiter arbeitete. Er forschte über Probleme des Kalziumsstoffwechsels. 1964 [[Habilitation|habilitierte]] sich Diamantstein in Veterinärbiochemie an der [[FU Berlin]], 1965 erfolgte die Umhabilitation in Physiologischer Chemie an der Medizinischen Fakultät der FU Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde er zum Direktor der biochemischen und immunologischen Laboratorien des Hals-Nasen-Ohrenklinikums im Berliner Westendkrankenhaus ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 zählte er zu den ersten Wissenschaftlern, die das neu erbaute Klinikum Steglitz der FU bezogen. Nun begann eine „fruchtbare und erfolgreiche Zeit, in der Tibor Diamantstein zur Entstehung und Entwicklung der modernen Immunologie beigetragen hat“.&amp;lt;ref&amp;gt;Eveline Blitstein-Willinger: {{Toter Link |url=http://www.grosse-verlag.de/index.php?article_id=85&amp;amp;clang=0 |text=&amp;#039;&amp;#039;Tibor-Diamantstein-Gedenksymposium der Berliner Medizinische Gesellschaft am 6. Dezember 2006 im Langenbeck-Virchow-Haus – Tibor Diamantstein, Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;}} auf www.grosse-verlag.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1959 und 1970 sind allein 317 Publikationen aus seiner Arbeitsgruppe hervorgegangen. Ab 1969 begann er mit Forschungen zur Immunologie: Er erforschte die Stimulierung der humoralen Immunantwort durch Polyanionen und die Möglichkeiten, die immunologische Toleranz durch die Gabe von Polyanionen zu brechen. Weiterhin wies er die Existenz verschiedener B-Zell-Subpopulationen nach. 1987 wurde das Institut für Immunologie am damaligen Klinikum Steglitz der FU Berlin gegründet, Diamantstein wurde sein erster Direktor und zum C4-Professor berufen. Das Klinikum Steglitz gehört heute administrativ zur Berliner Charité.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 fand ein Gedenksymposium für Diamantstein statt, ein Gebäude der Charité am Hindenburgdamm ist nach Diamantstein benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rcis.charite.de/ueber_uns/standorte/rcis_labore/ |titel=Universitätsmedizin Berlin: RCIS-Labore |werk=charite.de |zugriff=2017-05-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131109171208/http://rcis.charite.de/ueber_uns/standorte/rcis_labore |archiv-datum=2013-11-09 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Royal Society of Medicine]]&lt;br /&gt;
* [[New York Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
* Robert-Koch-Lehrstuhl der [[Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Dr.-Friedrich-Sasse-Preis]] und Dr.-Friedrich-Sasse-Medaille in Gold (1990)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105897930}}&lt;br /&gt;
* [http://www.berliner-aerzte.net/pdf/bae0612_010.pdf &amp;#039;&amp;#039;Immunologie – Preise für Ungarisches Forschungspaar&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 370&amp;amp;nbsp;kB). In: Berliner Ärzte, 12/2006, S. 10.&lt;br /&gt;
* [http://userpage.fu-berlin.de/~fupresse/FUN/1996/1-96/l2.htm &amp;#039;&amp;#039;Artikel über das Symposium&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105897930|VIAF=12779271}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Diamantstein, Tibor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biochemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immunologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Diamantstein, Tibor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Biochemiker und Immunologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Târgu Mureș|Neumarkt am Mieresch]], [[Siebenbürgen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Dezember 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rjh</name></author>
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