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	<title>Thurzo - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;WajWohu: /* Geschichte */ siehe Diskussion:Zipser Sachsen#Zentner</title>
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		<updated>2025-10-26T16:56:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Diskussion:Zipser_Sachsen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Diskussion:Zipser Sachsen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion:Zipser Sachsen#Zentner&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Thurzó|Siehe auch:&lt;br /&gt;
* [[Vera Solymosi-Thurzó]].&lt;br /&gt;
* [[Thurso (Begriffsklärung)|Thurso]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Turzo - coat of arms.png|mini|200px|Familienwappen der Thurzos]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thurzo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Turzo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{huS|Thurzó}}; {{skS|Thurzo/Turzo}}, auch deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Thurzo von Bethlenfalva&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Thurzo von Bethelsdorf&amp;#039;&amp;#039;, slow. &amp;#039;&amp;#039;Turzo z [[Betlanovce|Betlanoviec]]&amp;#039;&amp;#039;) waren ein Geschlecht kleinadliger Herkunft aus der [[Zips]], die im 15. und 16. Jahrhundert in Geschäftsbeziehung mit den [[Fugger]]n zu einer der wohlhabendsten mitteleuropäischen Kaufmannsfamilien von Bergbauunternehmern aufstieg und daraufhin in den [[Hochadel]] Schlesiens, Polens und besonders zu [[Magnat]]en im [[Königreich Ungarn]] aufstieg. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts starb die Familie in männlicher Linie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Betlanovce 3 SR1.jpg|mini|[[Schloss Bethelsdorf|Stammsitz]] der Thurzo in Betlanovce (Bethelsdorf)/Zips]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spišská župa.svg|mini|links|Gebiet des Stuhls der zehn Lanzenträger (grau) innerhalb der Zips mit dem Dorf Betlanovce im Südwesten; unterstrichen die Hauptstadt Leutschau (Levoča) und in Brauntönen das 1415–1772 an Polen verpfändete Gebiet (mittelbraun: der vorwiegend deutschsprachige [[Bund der 13 Zipser Städte]], dunkelbraun: weitere autonome Städte, hellbraun: die Herrschaft von Altlublau und Pudlein)]]&lt;br /&gt;
Der Name taucht erstmals, allerdings sehr verändert, in einer bayerischen Urkunde aus der Mitte des [[12. Jahrhundert]]s auf, Zusammenhänge zu den Thurzo aus der [[Zips]] sind aber umstritten und nicht geklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg I. Thurzo († 1460) nannte sich seit 1430 Herr von Bethelsdorf. Die Familie gehörte zum „[[Stuhl der zehn Lanzenträger]]“ ({{laS|sedes decem lanceatorum}}), eine seit dem 13. Jahrhundert nachweisbare interne Selbstverwaltung einiger slowakischer Dörfer der Zips, die dafür zehn Ritter, später [[Ulanen]] für die ungarische Armee auszustatten hatten. Die Thurzo gehörten zu den ältesten Geschlechtern des niederen „Landadels der Lanzenträger“ (lat. &amp;#039;&amp;#039;nobilitas lanceati&amp;#039;&amp;#039;) der Zips, die diese Ritter stellten. Bayerische Ursprünge des Geschlechts sind bei der früheren Aufgabe in einem slowakischen Stuhl autonomer Selbstverwaltung sehr unwahrscheinlich. Ihr Hauptsitz war um 1430 in der Handelsstadt [[Leutschau]] ({{skS|Levoča}}, {{huS|Lőcse}}, {{plS|Lewocza}}), der Hauptstadt der Zips und Mitglied des Städtebundes der [[Pentapolitana]], außerhalb des Gebiets des Stuhls der zehn Lanzenträger. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort siedelte [[Johann I. Thurzo]] (poln. Jan Thurzo, slowak. Ján Turzo, ung. Thurzó János) 1464 ins polnische [[Krakau]] um, wo er 1465 das Bürgerrecht erwarb, bald das Amt eines Ratsherrn bekleidete und später Bürgermeister wurde. Die Handelsstädte der Zips unterhielten enge Kontakte nach Polen und 1412–1772 war ein Teil von ihnen an Polen verpfändet, allerdings nicht die Hauptstadt Leutschau und auch nicht der Stuhl der zehn Lanzenträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lewocza - Kamienica Turzonow.JPG|mini|[[Thurzo-Haus (Levoča)|Stadtpalais]] der Thurzo in Levoča (Leutschau)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Banská Bystrica - Thurzov dom.JPG|mini|[[Thurzo-Haus (Banská Bystrica)|Stadtpalais]] der Thurzo in Banská Bystrica (Neusohl)]]&lt;br /&gt;
Johann und einige seiner Söhne begründeten einen weitreichenden Rohstoffhandel über ganz Europa, vor allem mit [[Kupfer]], [[Silber]] und [[Blei]]. Dafür engagierten sie sich sehr umfangreich im Bergbau, hauptsächlich nach [[Schwarzkupfererz]] (mit Silberanteilen) in der heutigen [[Slowakei]] (Ober- und Niederungarn, die größten Minen in Neusohl seit 1475) und nach [[Galenit|Blei-Silbererz]] in [[Siebenbürgen]], [[Böhmen]], [[Schlesien]] und [[Kleinpolen]]. Finanz- und Handelspartner der Thurzo wurden neben wohlhabenden Krakauer Ratsherren vor allem die Augsburger [[Fugger]], die sich auch auf diesem Gebiet kaufmännisch engagierten und durch Heiraten mit den Thurzos in verwandtschaftliche Beziehungen traten. 1494 wurde die Gesellschaft „Ungarischer (Kupfer-)Handel“ mit Jakob Fugger gegründet, die auch „Fugger-Thurzo-Gesellschaft“ genannt wurde, die bis 1526 den Kupfer- und Silberbergbau der Länder im überregionalen [[Saigerhandel]] zusammenschloss und monopolisierte. Dazu wurden große Mengen [[Werkblei]] aus Kleinpolen, Böhmen, Schlesien und Siebenbürgen an die [[Seigerhütte]]n der Gesellschaft geliefert, wo sie im relativ neu entwickelten siebenstufigen Verfahren der [[Seigerung]] mit [[Schwarzkupfer]] (Kupfer-Silbererz) aus [[Oberungarn]] eingeschmolzen und schließlich in Kupfer, Silber und Blei getrennt wurden. Die drei Seigerhütten der Fugger-Thurzo-Gesellschaft standen im oberungarischen/slowakischen [[Banská Bystrica|Neusohl]] und [[Moštenica]] und in [[Mogiła (Kraków)|Mogiła]] bei Krakau.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Bartels u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des deutschen Bergbaus.&amp;#039;&amp;#039;, Münster 2012, Band 1, S. 254–255, 269, 317, 321, 496–497. &amp;lt;!--Im Gegensatz zum Titel beschäftigt sich dieses umfangreiche Werk mit der Geschichte des gesamten europäischen Bergbaus mit Schwerpunkt auf Mitteleuropa.--&amp;gt;; Ian Blanchard: &amp;#039;&amp;#039;International Lead Production and Trade in the „Age of the Saigerprozess“ 1460–1560.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1994, S. 15–74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es entstand ein Wirtschaftsimperium, das bis in den Westen Europas reichte. Während die Silber- und Golderträge auf dem europäischen Währungsmarkt gehandelt wurden, wurde die Kupferausbeute (in den 1520er Jahren jährlich 37.000 Zentner zu jeweils 50 kg, also 1850 Tonnen) meist über die [[Oder]], Ost- und Nordsee zum zentralen europäischen Kupfermarkt in [[Antwerpen]] verschifft, auf dem sie an portugiesische, niederländische und englische Überseehändler verkauft wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Bartels u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des deutschen Bergbaus.&amp;#039;&amp;#039;, Münster 2012, Band 1, S. 496–497.; Ian Blanchard: &amp;#039;&amp;#039;International Lead Production and Trade in the „Age of the Saigerprozess“ 1460–1560.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1994, S. 15–74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Zeitalter der Entdeckungen|überseeischen Entdeckungen]] hatten in Westafrika und Indien neue Märkte für das dort sehr seltene Kupfer erschlossen, in Indien war es als dominierendes Münzmetall beliebter, als die dort häufigeren Edelmetalle. Kupfer wurde von den Überseehändlern in westafrikanisches und indisches Gold getauscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Bartels u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des deutschen Bergbaus.&amp;#039;&amp;#039;, Münster 2012, Band 1, S. 421–423, 450–453; Ian Blanchard: &amp;#039;&amp;#039;International Lead Production and Trade in the „Age of the Saigerprozess“ 1460–1560.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1994, S. 15–74.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thurzo zählten zu den reichsten Kaufleuten Europas. Sie dominierten zeitweise das Wirtschaftsleben in Städten wie [[Baia Mare|Frauenbach]] ({{roS|Baia Mare}}; ung. &amp;#039;&amp;#039;Nagybánya&amp;#039;&amp;#039;), [[Neusohl]] (slow. &amp;#039;&amp;#039;Banská Bystrica&amp;#039;&amp;#039;; ung. &amp;#039;&amp;#039;Besztercebánya&amp;#039;&amp;#039;) und [[Kutná Hora|Kuttenberg]] ({{csS|Kutná Hora}}), aber auch in der [[Niederschlesien|niederschlesischen]] Region des [[Reichensteiner Gebirge]]s. Johanns Söhne Alexius Thurzo (Alexej Thurzo; Aleksy Thurzo; ung. Thurzó Elek) und Georg II. Thurzo (slow. Juraj Thurzo, ung. Thurzó György) dehnten das Imperium bis nach Kleinpolen ([[Olkusz]] und [[Mogiła (Kraków)|Mogiła]]) aus, erwarben zeitweise das oberschlesische [[Fürstentum Pleß]] und kurzzeitig das niederschlesische [[Herzogtum Wohlau]] und entwickelten enge Kontakte zum polnischen Königshof. Die für den geistlichen Stand bestimmten Söhne Johannes und Stanislaus wurden Bischöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie trat außerdem als Förderin von Kunst und Kultur in Erscheinung, u. a. durch den engen Kontakt zum [[Renaissance-Humanismus]] und als Auftraggeber der [[Renaissance]] in Ostmitteleuropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steigende Investitionskosten beim Vordringen des Bergbaus in größere Tiefen für Planung, Verwaltung und besonders für Pumptechnik gegen häufigere Grundwassereinbrüche, sinkende Ausbeute, die Konkurrenz [[Mansfelder Land|Mansfelder]] Kupfers und [[Potosí|amerikanischen]] Silbers, die deutlich steigende Steuerlast zur Finanzierung des [[Erster Österreichischer Türkenkrieg|Türkenkrieges]] der [[Habsburger]] gegen die osmanische Besetzung Ungarns nach der [[Schlacht bei Mohács (1526)|Schlacht von Mohács]] und Bergarbeiteraufstände in Oberungarn gegen Lohnrückgänge verschlechterten die Geschäfte nach 1525 rapide. Die Thurzo stiegen schon 1527 aus der Fugger-Thurzo-Gesellschaft aus und zogen sich auf ihre Landgüter in der ungarischen und polnischen Zips und in Oberschlesien zurück. Die Fugger führten die Gesellschaft noch bis 1546 weiter, bis ihnen die Habsburger als Könige von Ungarn die Konzession für die zuletzt schlecht geführte Gesellschaft entzogen und sie in die königlich ungarische Bergbaudirektion eingliederten.&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Bartels u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des deutschen Bergbaus.&amp;#039;&amp;#039;, Münster 2012, Band 1, S. 496–497.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Thurzó György síremlék.jpg|mini|Grabstein von Georg III. Thurzo in der Kapelle der Arwaburg]]&lt;br /&gt;
Auch durch ihren Reichtum stiegen die Thurzos in Ungarn in den [[Magnat]]enstand (den ungarischen Hochadel) auf. [[Georg Thurzo|Georg III. Thurzo]] war [[Palatin (Ungarn)|Palatin von Ungarn]] und wurde in dieser Funktion als Ermittler gegen [[Elisabeth Báthory]] auch außerhalb Ungarns bekannt. Sie wurden zeitweilig Besitzer der prominenten [[Arwaburg]], auf der Georg III. Thurzo bestattet ist, der ehemals königlichen [[Zipser Burg]], der [[Burg Trenčín]], der [[Burg Lietava]], errichteten das [[Schloss Bytča]] auf der Burg in [[Bytča]] und bauten [[Schloss Bojnice]] im Renaissance-Stil um usw. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts starben die Hauptlinien der Familie Thurzo aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Geteilt; Oben in Rot ein goldener, wachsender Löwe; Unten in Gold drei (2, 1) rote Rosenblüten; Helm: ein gekrönter Turnierhelm; Helmzier: ein goldener, wachsender Löwe. Helmdecken: gold, rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft mit den Henckel von Donnersmarck ==&lt;br /&gt;
Das Wappen hat eine große Ähnlichkeit mit dem Wappen des Hochadel-Geschlechtes [[Henckel von Donnersmarck]], das einzige weitere der etwa 50 Geschlechter der &amp;#039;&amp;#039;nobilitas lanceati&amp;#039;&amp;#039; im „Stuhl der zehn Lanzenträger“ in der Zips, dem etwas später als den Thurzo über weitgespannte bürgerlich-unternehmerische Aktivitäten (Fernhandel, Geldhandel und Bergbauunternehmen) ebenfalls der Aufstieg in den (hier österreichisch-böhmisch-schlesischen) Hochadel gelang und sich nach den [[Schlesische Kriege|schlesischen Kriegen]] in eine protestantische pro-preußische und eine katholische pro-österreichische Linie teilte. Die Wappengleichheit hat ihre Ursache in der gemeinsamen Herkunft der Geschlechter. Im 14. Jahrhundert heiratete ein jüngerer Sohn, Peter Thurzo von Bethlenfalva die Erbtochter des Lanzenträger-Geschlechtes Henckel und übernahm mit dem Erbe auch ihren Namen, nannte sich später, 1378 lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Petrus Henckel de Quintoforo&amp;#039;&amp;#039;, was dem deutschen Peter Henckel von Donnersmarck entspricht (nach dem Herkunftsort [[Spišský Štvrtok]], deutsch: Donnersmark(t), ungarisch: Csötörtökhely, lateinisch: Quintoforum), auf den alle späteren Henckel von Donnersmarck zurückgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.literature.at/viewer.alo?objid=11811&amp;amp;page=302&amp;amp;scale=3.33&amp;amp;viewmode=fullscreen Biographisches Lexikon des Kaisertums Österreich, Achter Teil (1862): Genealogie der Grafen Henckel von Donnersmarck.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;nobilitas lanceati&amp;#039;&amp;#039; hatte das in Ungarn ungewöhnliche Recht einer Weitervererbung des Geschlechternamens ohne männliche Nachkommen an den Ehemann der Witwe oder Erbtochter.&amp;lt;ref&amp;gt;Ivan Chalupecký: [http://www.pinkwart.pl/slowacja/stolica.htm &amp;#039;&amp;#039;Stolica X Spiskich Kopijników w dziejach Spisza&amp;#039;&amp;#039;] (polnisch=„Der Stuhl der zehn Lanzenträger in der Geschichte der Zips“), polnische Übersetzung und Bearbeitung von Maciej Pinkwart, am Ende des 5. Absatzes.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutende Angehörige der Familie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;– Alle Namen werden auf Deutsch auch „Turzo“ geschrieben. –&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johann I. Thurzo]] (1437–1508), Bergbautechniker, Bergwerksbesitzer, [[Saigerhandel|Saigerhändler]], Kaufmann, Krakauer Bürgermeister und Kunstmäzen, begründete den ökonomischen und gesellschaftlichen Aufstieg der Familie&lt;br /&gt;
Johanns Kinder:&lt;br /&gt;
* [[Johannes V. Thurzo|Johann(es)/Hans V. Thurzo]] (1466–1520), Professor und Rektor der [[Krakauer Akademie]], Fürstbischof von [[Erzbistum Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
* [[Georg I. Thurzo]] (Juraj Thurzo, Thurzó György) (1467–1521), verh. mit Anna Fugger, Tochter des Ulrich Fugger. Oberster [[Münzmeister]] von Ungarn; führte die Geschäfte in Ungarn weiter.&lt;br /&gt;
** [[Bernhard I. Thurzo]] († 1551), verheiratet mit Katharina von Neydeck, begründet die [[Schloss Grafenegg|Grafenegger]] Linie der Familie.&lt;br /&gt;
* [[Stanislaus Thurzo]] (Stanislav Thurzo) (1470–1540), Bischof von Olmütz&lt;br /&gt;
* [[Datei:Fugger Ehrenbuch 074.jpg|mini|Raymund Fugger und Katharina Thurzo im Ehrenbuch der Fugger]]Katharina (1488–1535), verheiratet mit [[Raymund Fugger]]&lt;br /&gt;
* [[Alexius Thurzo]] (Alexej Thurzo, Aleksy Thurzó, Thurzó Elek) (um 1490–1543), Graf, Hofrichter am ungarischen Hof, Humanist; führte die Geschäfte in Krakau weiter.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Thurzo|Johann(es)/Hans Thurzo]] (* 1492), Graf der [[Zipser Burg|Zips]], Kammerpräfekt und Graf auf der [[Kremnica|Kremnitz]], Freiherr von [[Fürstentum Pleß|Pleß]], Pfandherr von [[Herzogtum Wohlau|Wohlau]] mit Raudten und Steinau&lt;br /&gt;
Johanns Neffe:&lt;br /&gt;
* [[Sigismund Thurzo]] († 1512), katholischer Bischof und Humanist. Studierte in Padua. 1503 Bischof von [[Liste der Bischöfe von Nitra|Neutra]], ab 1506 Bischof von [[Liste der Bischöfe von Siebenbürgen|Transsilvanien und Großwardein]]. Sein Name steht in Verbindung mit dem Neubau des bischöflichen Palastes in [[Oradea|Großwardein]] im Renaissance-Stil.&lt;br /&gt;
Johanns Urgroßneffe:&lt;br /&gt;
* [[Franziskus I. Thurzo]] (ca. 1515(?)–1574), bis 1557 Bischof von [[Liste der Bischöfe von Nitra|Neutra]], legte das Amt nieder, konvertierte zur evangelisch-lutherischen Konfession, wurde Landmagnat und in zweiter Ehe ab 1562 Vater von fünf Kindern, darunter die Söhne Franz II. und Georg III.&lt;br /&gt;
** [[Georg Thurzo|Georg III. Thurzo]] (1567–1616), Graf und [[Palatin (Ungarn)|Palatin von Ungarn]].&lt;br /&gt;
*** Emmerich (Imre) Thurzo (1598–1621), letzter männlicher Thurzo, 1616–21 (ehrenhalber) Rektor der [[Universität Wittenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karen Lambrecht: &amp;#039;&amp;#039;Aufstiegschancen und Handlungsräume in ostmitteleuropäischen Zentren um 1500. Das Beispiel der Unternehmerfamilie Thurzó&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Ostmitteleuropaforschung&amp;#039;&amp;#039;. Band 47, 1998, S. 317–346; PDF siehe DOI: https://doi.org/10.25627/19984736651.&lt;br /&gt;
* Oskar Paulinyi: &amp;#039;&amp;#039;Johann V. Thurzo, Bischof von Breslau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;. Band 4, S. 1–5, Breslau 1931.&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|482|483|Johannes V. Turzo|Josef Joachim Menzel|119853558}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|House of Thurzó|Thurzo}}&lt;br /&gt;
* [http://genealogy.euweb.cz/hung/thurzo.html#EI Ahnentafel der Thurzó]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11952970X|VIAF=18033877}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thurzo| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rohstoffhandelsunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Edelmetallhandel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte von Krakau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slowakisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlesisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Zips)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WajWohu</name></author>
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