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	<title>Thurn-und-Taxis-Post - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:31:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thurn-und-Taxis-Post&amp;diff=1358520&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-09-17T09:12:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Thurn und Taxis coa.jpg|mini|[[Wappenmehrung|Gemehrtes]] Wappen der Fürsten Thurn und Taxis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thurn-und-Taxis-Post&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war als Privatunternehmen Nachfolger der von den [[Thurn und Taxis]] organisierten [[Kaiserliche Reichspost|Kaiserlichen Reichspost]]. Die Thurn-und-Taxis-Post mit der Zentrale in [[Frankfurt am Main]] bestand von 1806 bis 1867 und wurde von Mitgliedern des Hauses Thurn und Taxis betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ende der Kaiserlichen Reichspost ==&lt;br /&gt;
Im Verlauf des 16. Jahrhunderts wurde die Taxis-Dynastie mit der Beförderung der kaiserlichen Kurierpost im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]], in den [[Burgundische Niederlande|Burgundischen Niederlanden]], später [[Spanische Niederlande|Spanischen Niederlanden]], Spanien und Burgund betraut. 1595 wurde [[Leonhard I. von Taxis|Leonhard&amp;amp;nbsp;I. von Taxis]] [[Generalpostmeister]] des Reichs. Seit dem Jahr 1615 wurde das Amt unter [[Lamoral von Taxis]] erblich. Im Jahre 1650 durfte sich das Haus Taxis mit kaiserlicher Genehmigung in Thurn und Taxis umbenennen. In der Folge konnte sich die Kaiserliche Reichspost im Konkurrenzkampf gegen die Landespostanstalten behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die [[Revolutionskriege]] und die [[Napoléon Bonaparte|Napoleonischen]] Eroberungen verlor die Kaiserliche Reichspost unter dem Generalpostmeister [[Carl Anselm von Thurn und Taxis]] einen Großteil ihrer Interessengebiete. Nach dem Tod Carl Anselms von Thurn und Taxis am 13. November 1805 trat sein Sohn [[Karl Alexander von Thurn und Taxis]] die Nachfolge an.&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl Alexander von Thurn und Taxis.jpg|mini|Karl Alexander von Thurn und Taxis]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Pressburger Frieden]] im Dezember 1805 wurde der Betrieb der Kaiserlichen Reichspost in Württemberg aufgehoben und in staatlicher Regie weitergeführt. Dagegen erhielt Karl Alexander von Thurn und Taxis am 24. Februar 1806 die Bayrische Post als Thronlehen. Am 2. Mai 1806 wurde ein Lehnsvertrag zwischen Baden und Karl Alexander von Thurn und Taxis über das Betreiben der Post geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung des [[Rheinbund]]es am 12. Juli 1806 bedeutete faktisch das Ende des Heiligen Römischen Reiches und damit auch das Ende der Kaiserlichen Reichspost mitsamt dem Postgeneralat der Thurn und Taxis. Am 6. August 1806 legte [[Franz II. (HRR)|Franz&amp;amp;nbsp;II.]] die deutsche Kaiserkrone nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von den Thurn und Taxis organisierte und geleitete &amp;#039;&amp;#039;Kaiserliche Reichspost&amp;#039;&amp;#039; existierte zwar nicht mehr, aber [[Therese Mathilde von Mecklenburg-Strelitz|Therese Mathilde von Thurn und Taxis]] versuchte in Verhandlungen mit den Landesfürsten des Rheinbunds und [[Napoléon Bonaparte|Napoleon]] die Thurn-und-Taxis-Post als Privatunternehmen zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Thurn-und-Taxis-Post ==&lt;br /&gt;
Am 1. August 1808 übernahm Bayern den Postbetrieb in Staatsregie. Baden folgte am 2. August 1811. Da [[Regensburg]] an Bayern fiel, wurde die Postdirektion der Thurn und Taxis im Jahre 1810 nach Frankfurt am Main verlagert.&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage und ersten Verbannung Napoleons wurden beim [[Wiener Kongress]] in Artikel 17 der [[Deutsche Bundesakte|Deutschen Bundesakte]] vom 8. Juni 1815 die Einnahmen der ehemaligen Postanstalten des Hauses Thurn und Taxis in mehreren Staaten des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]] als rechtmäßige Ansprüche bestätigt. Staaten, die ein eigenes Postwesen aufgebaut hatten oder dies beabsichtigten, wurden zu einer angemessenen Entschädigung verpflichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Dallmeier, Martha Schad: &amp;#039;&amp;#039;Das fürstliche Haus Thurn und Taxis, 300 Jahre Geschichte in Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 1996, ISBN 3-7917-1492-9, S. 79; Wortlaut bei Max Piendl: &amp;#039;&amp;#039;Das fürstliche Haus Thurn und Taxis.&amp;#039;&amp;#039; Regensburg 1980, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Bundesakte gehörten das [[Großherzogtum Hessen]], [[Herzogtum Nassau|Nassau]], [[Sachsen-Weimar]], [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meiningen]], [[Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)|Coburg-Gotha]], die Fürstentümer [[Fürstenhaus Reuß|Reuß]] und [[Schwarzburg-Rudolstadt]], die [[Freie Stadt Frankfurt|Freien Städte Frankfurt]], Hamburg, Bremen und Lübeck, die Fürstentümer [[Hohenzollern]], [[Lippe (Land)|Lippe-Detmold]] und [[Schaumburg-Lippe]] zur jetzt privat betriebenen Thurn-und-Taxis-Post. Der Sitz der Zentrale in Frankfurt wurde am 20. Mai 1816 bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Mai 1816 schloss Karl Alexander von Thurn und Taxis einen Vertrag mit dem Kurfürsten [[Wilhelm I. (Hessen-Kassel)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;I. von Hessen]], der seine landesherrlichen Posten als Erbmannthronlehen an die Fürsten von Thurn und Taxis gab (siehe auch den Vertrag der Thurn-und-Taxis-Post vom 23. Januar 1814 mit der [[Kurfürstentum Hessen|kurfürstlich-hessischen]] Post über gegenseitigen Brieftransport).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Juli 1819 übertrug Württemberg das Eigentum und die Verwaltung seiner Staatspost an den Fürsten von Thurn und Taxis, da das Land die fällige Entschädigung nicht zahlen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsch-Österreichischer Postverein ==&lt;br /&gt;
1847 trat in Dresden eine deutsche Postkonferenz zusammen, deren Arbeiten zum Abschluss des [[Deutsch-Österreichischer Postverein|deutsch-österreichischen Postvereinsvertrags]] führte, welcher am 1. Juli 1850 in Kraft trat. Am 6. April 1850 trat die Thurn-und-Taxis-Post dem Deutsch-Österreichischen Postverein bei und löste damit eine negative Reaktion der preußischen Regierung aus. Vor allem [[Otto von Bismarck|Bismarck]] als Vertreter beim Deutschen Bund in Frankfurt äußerte sich abfällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. März 1851 trennte sich Württemberg von der Thurn-und-Taxis-Post und führte die Post als Staatsbetrieb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1852 führte die Thurn-und-Taxis-Post [[Briefmarke]]n in zwei Varianten ein: [[Kreuzer (Münze)|Kreuzer]] und [[Groschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ende der Thurn-und-Taxis-Post ==&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg im [[Deutscher Krieg|preußisch-österreichischen Krieg]] 1866 besetzte Preußen die [[Freie Stadt Frankfurt]] und zwang die Thurn-und-Taxis-Zentrale zu einem Abtretungsvertrag: Gegen eine Abfindung musste man die Posteinrichtung dem preußischen Staat überlassen. Der Vertrag wurde am 28. Januar 1867 ratifiziert, und die Übergabe erfolgte am 1. Juli 1867. Letzter Generalpostdirektor der Thurn-und-Taxis-Post in Frankfurt war [[Eduard von Schele zu Schelenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Briefmarken der Thurn-und-Taxis-Post ==&lt;br /&gt;
Die Postwertzeichen gab es zwischen 1852 und 1866. Die Gültigkeit endete am 30. Juni 1867. Es handelte sich um Ziffernzeichnungen im schwarzen [[Buchdruck]] auf farbigem Papier von C. Naumann aus Frankfurt am Main. Die Marken wurden für den Nördlichen Bezirk in [[Silbergroschen]] (1 [[Taler|Thaler]] = 30 Silbergroschen) und im Südlichen Bezirk in [[Kreuzer (Münze)|Kreuzer]] (1 [[Gulden]] = 60 Kreuzer) herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Nördlicher Bezirk&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis stamp 1852 0.25s.jpg|1/4 Silbergroschen von 1852&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1865 35.jpg|1/4 Silbergroschen von 1865&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1866 45.jpg|1/4 Silbergroschen von 1866&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1866 46.jpg|1/3 Silbergroschen von 1866&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1866 47.jpg|1/2 Silbergroschen von 1866&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1866 48.jpg|1 Silbergroschen von 1866&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1865 39.jpg|2 Silbergroschen von 1865&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1866 49.jpg|2 Silbergroschen von 1866&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1863 31.jpg|3 Silbergroschen von 1863&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1866 50.jpg|3 Silbergroschen von 1866&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Südlicher Bezirk&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1866 51.jpg|1 Kreuzer&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1866 52.jpg|3 Kreuzer&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1865 43IB.jpg|6 Kreuzer von 1865&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1866 53.jpg|6 Kreuzer von 1866&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1862 34II.jpg|9 Kreuzer&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1866 54I.jpg|9 Kreuzer von 1866 (54I)&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1866 54II.jpg|9 Kreuzer von 1866 (54II)&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1859 24.jpg|15 Kreuzer&lt;br /&gt;
Thurn und Taxis 1859 25.jpg|30 Kreuzer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Behringer: &amp;#039;&amp;#039;Thurn und Taxis.&amp;#039;&amp;#039; München 1990, ISBN 3-492-03336-9.&lt;br /&gt;
* Martin Dallmeier: &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte des europäischen Postwesens.&amp;#039;&amp;#039; Kallmünz 1977.&lt;br /&gt;
* Martin Dallmeier, Martha Schad: &amp;#039;&amp;#039;Das fürstliche Haus Thurn und Taxis, 300 Jahre Geschichte in Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 1996, ISBN 3-7917-1492-9.&lt;br /&gt;
* Ludwig Kalmus: &amp;#039;&amp;#039;Weltgeschichte der Post.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1937.&lt;br /&gt;
* [[Max Piendl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das fürstliche Haus Thurn und Taxis.&amp;#039;&amp;#039; Regensburg 1980.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Stephan]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Preußischen Post.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1859. (Reprint Heidelberg 1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Thurn and Taxis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Thurn und Taxis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Deutsche Postgeschichte}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2075002-X|VIAF=123833753}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thurn und Taxis|!Post]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dienstleistungsunternehmen (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1806]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1867]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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