<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Thun_und_Hohenstein</id>
	<title>Thun und Hohenstein - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Thun_und_Hohenstein"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thun_und_Hohenstein&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T08:45:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thun_und_Hohenstein&amp;diff=750986&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;VitVit: neuere Bilder</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thun_und_Hohenstein&amp;diff=750986&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-27T14:59:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;neuere Bilder&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Thun-St-Wappen.png|mini|Stammwappen derer von Thun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thun und Hohenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name eines österreichischen [[Uradel]]sgeschlechts aus dem [[Hochstift Trient|Fürstbistum Trient]], das seit dem 12. Jahrhundert nachweisbar ist. Der Stammsitz der bischöflichen [[Ministeriale]]n lag auf dem [[Nonsberg]]. Die Familie bewachte und beherrschte bald von etlichen Burgen aus fast das gesamte [[Nonstal]]&amp;lt;ref&amp;gt;Weitere bedeutende Familien im Nonstal des Mittelalters waren die Grafen von Pflaum ([[Flavon (Italien)|Flavon]]) und die Herren (späteren Freiherren und Grafen) von [[Spaur (Adelsgeschlecht)|Spaur]] auf [[Castel Sporo]] in [[Sporminore]] und [[Castel Valer]] in [[Tassullo]]; Letztere sind dort ebenfalls bis heute ansässig.&amp;lt;/ref&amp;gt;, mehrere frühe Höhenburgen liegen in der Nähe des namensgebenden Ortes [[Ton (Trentino)|Ton]] (&amp;#039;&amp;#039;Thun in Tirol&amp;#039;&amp;#039;). Einzelne Zweige sind bis heute im [[Trentino]] ansässig, dessen einst hochstiftliche Gebiete ab 1803 zur [[Grafschaft Tirol]] im [[Kaisertum Österreich]] kamen. Schon seit Anfang des 15. Jahrhunderts waren auch Besitzungen in der benachbarten Grafschaft, also im heutigen [[Südtirol]] an die Familie gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1600 gingen Zweige nach [[Böhmen]] und [[Mähren]], wo sie ausgedehnten Grundbesitz erwarben. Vertreter der Familie lebten auch in Wien und anderen Regionen der [[Habsburgermonarchie]], zu deren bedeutendsten [[Österreichischer Adel|Adelsgeschlechtern]] sie aufstiegen. 1604 wurde die Familie in den [[Freiherr]]enstand erhoben, 1629 durch Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] in den [[Graf|Reichsgrafenstand]]. Mit der zuvor reichsunmittelbaren [[Grafschaft Hohenstein]], heute: [[Hohenstein (Thüringen)]], wurde [[Christoph Simon von Thun]] während des Dreißigjährigen Krieges 1628 belehnt, allerdings nur kurzzeitig bis 1648, und fügte deren Namen dem seinen hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1911 erfolgte in [[Cisleithanien]] (dem westlichen Teil [[Österreich-Ungarn]]s) durch Kaiser [[Franz Joseph I.]] die Erhebung in den [[Fürst]]enstand mit dem Prädikat „[[Durchlaucht]]“. Die Familie gehört damit dem [[Hochadel]] an. Das Adelsgeschlecht stellte viele [[Bischof|Bischöfe]], [[Erzbischof|Erzbischöfe]] und einen [[Kardinal]] sowie 1898/1899 den [[k.k. Ministerpräsident]]en in Altösterreich. Von 1861 bis 1918 hatten die Grafen von Thun und Hohenstein einen erblichen Sitz im [[Herrenhaus (Österreich)|Herrenhaus]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Namensentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Herren von Thun waren am Anfang ihrer Existenz den diversen sprachlichen Einflüssen in der [[Alpen]]region ausgesetzt. In den durchwegs lateinischen Urkunden des 11. bis 13. Jahrhunderts wurden sie auch Thunne, Tunnum, Tonnum, Tonno, Tono und Tunno genannt. Am Nonsberg verlief die Sprachgrenze, nur die Dörfer am nördlichen Rand des Tales waren deutschsprachig, die übrigen überwiegend [[Ladinische Sprache|ladinisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Simon von Thun 1407 in den [[Elephantenbund]] eintrat, etablierte sich der Name Thun endgültig und fand fortan Verwendung. Mit Beginn der Herrschaft über die Grafschaft Hohenstein ab dem Jahr 1628 wurde diese Teil des Familiennamens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Thun und Hohenstein&amp;#039;&amp;#039; sind die verschiedenen Linien im [[Adelsarchiv]] registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genealogie mit folgenden Hauptlinien,&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [http://gw.geneanet.org/cvpolier?lang=en&amp;amp;m=S&amp;amp;n=Thun+und+Hohenstein&amp;amp;p von Thun und Hohenstein] und [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Thun_und_Hohenstein von Thun und Hohenstein].&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Linie Castel Thun(n)&lt;br /&gt;
* Linie Castel Caldes († 1633)&lt;br /&gt;
* Linie Castel Brughier&lt;br /&gt;
** Böhmische Linie&lt;br /&gt;
*** Linie Klösterle&lt;br /&gt;
*** Linie Tetschen&lt;br /&gt;
*** Linie Choltice&lt;br /&gt;
*** Linie Ronsperg-Benatek&lt;br /&gt;
** Linie Castel Brughier – auch Tirolische oder Südtirolische Linie&lt;br /&gt;
*** Linie Castel Croviana († 1743)&lt;br /&gt;
*** Zweite Linie Castel Caldes († 1741)&lt;br /&gt;
*** Letzte Linie Castel Caldes († 1850)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Besitztümer im Hochstift Trient und in Tirol ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Castel thun 2006.jpg|mini|[[Castel Thun]] bei [[Ton (Trentino)|Ton]] (&amp;#039;&amp;#039;Thun in Tirol&amp;#039;&amp;#039;) im Nonstal, Provinz Trient]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des [[Geschlecht (Genealogie)|Geschlechts]] Thun und Hohenstein, das bis ins 12. Jahrhundert urkundlich belegt ist und in Legenden sogar mit dem [[Vigilius von Trient|Heiligen Vigilius]], dem Schutzpatron von [[Trient]] (4. Jahrhundert), in Verbindung gebracht wird, liegen auf dem [[Nonsberg]] in Welschtirol (heute Trentino). Dort gibt es heute noch die mehrere Dörfer umfassende Gemeinde [[Ton (Trentino)|Ton]] (&amp;#039;&amp;#039;Thun in Tirol&amp;#039;&amp;#039;), wo auch die gleichnamige Pfarre ihren Sitz hatte, die es &amp;#039;&amp;#039;[[ab immemorabili]]&amp;#039;&amp;#039; gab. Der erste Familiensitz befand sich wahrscheinlich auf dem [[Castelletto di Vigo|Dosso del Castelletto]], wo heute das Kirchlein S. Margherita steht; Albert von Tonne wurde 1199 mit der Anhöhe &amp;#039;&amp;#039;[[Castel Visione|Visione]]&amp;#039;&amp;#039; bei der Engstelle Rocchetta am Eingang des Nonsberges belehnt. Nach der Mitte des 13. Jahrhunderts wurde die Familie mit dem heutigen [[Castel Thun]] in der Gemeinde Ton belehnt, das bis ins 15. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Castrum Novesini&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Belvesini&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wird das Geschlecht mit &amp;#039;&amp;#039;Bertholdus de Tonne&amp;#039;&amp;#039; 1145 als Zeuge bei der Stiftung des Augustiner-Chorherrenstifts [[San Michele all’Adige|St. Michael]] durch die [[Grafen von Eppan]]. Der Aufstieg der Thuns begann mit dem Aussterben der Eppaner 1273, wodurch sie ihren Lehnsbesitz ausdehnen konnten. Der Erwerb von Ländereien beschleunigte sich im 14. Jahrhundert, in einer Zeit großer Spannungen zwischen dem [[Hochstift Trient|Fürstbistum Trient]] und der [[Grafschaft Tirol]]. Auch dank ihrer weitsichtigen Heiratspolitik kam die Familie Thun in den Besitz zahlreicher und bedeutender Rechte und Besitztümer. Zu den bedeutendsten gehörten Castel Thun und Castel Bragher sowie das Castel di Castelfondo. Castel Thun ging 1982 aus der Familie und ist jetzt Museum mit originalem Inventar, die beiden letzteren befinden sich bis heute im Eigentum der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum historischen Besitz im Trentino und in Südtirol zählen u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
* [[Castel Visione]], frühester Sitz (ab 1199) des Geschlechts am Eingang in das Nonstal, beim Weiler Masi di Vigo, einer Fraktion der Gemeinde Ton. Nur wenige Mauerspuren.&lt;br /&gt;
* [[Castel San Pietro (Trentino)|Castel San Pietro]] bei Vigo di Ton im Nonstal, Ende des 13. Jahrhunderts erbaut, 1321 erstmals urkundlich erwähnt, seit Ende des 17. Jahrhunderts verfallen.&lt;br /&gt;
* [[Castel Thun]] bei [[Ton (Trentino)|Ton]] (&amp;#039;&amp;#039;Thun in Tirol&amp;#039;&amp;#039;) im Nonstal, etwa Mitte 13. Jh. von den Thun erbaut; 1926 erwarb es der böhmische Zweig. Bis 1982 im Besitz der Familie, heute Museum.&lt;br /&gt;
* [[Castel Bragher]] bei [[Coredo]] im Nonstal, mit Ländereien 1321 erworben durch Simon von Thun von der Familie [[Coreth zu Coredo und Starkenberg/Rumo|Coreth]] vom benachbarten Castel Coredo. Bis heute im Besitz der Familie.&lt;br /&gt;
* Castel San Pietro, Burg in [[Borgo Valsugana]] im mittleren [[Valsugana]], im Besitz der Familie von 1338 bis 20. Jh. (?), heute Ruine&lt;br /&gt;
* die Güter der [[Altaguardia|Altaguarda]] im Nonstal (1387), darunter das [[Castello di Altaguardia]] (1391–1895), Ruine&lt;br /&gt;
* [[Burg Stein am Ritten]], Südtirol, von 1429 bis 1551&lt;br /&gt;
* [[Schloss Königsberg (Faedo)]] im [[Etschtal]] (ab 1407 als Burghauptleute, 1474–1559 im Pfandbesitz, 1627–1648 als Pflegschaft)&lt;br /&gt;
* [[Schloss Summersberg]] in Gufidaun/Südtirol, von 1458 bis 1551 im Besitz&lt;br /&gt;
* [[Castell Caldes]] in [[Caldes (Trentino)]] im [[Val di Sole]] (1464–1870), als Erben der Familie Caldes&lt;br /&gt;
* [[Castello di Castelfondo]] in [[Castelfondo]] im oberen Nonstal, unweit der Grenze zum [[Deutschnonsberg]] (seit 1471 im Besitz der Thun, das verlassene Schloss wurde im 18. Jahrhundert vom böhmischen Zweig an den Zweig auf Castell Brughier verkauft, der es bis heute besitzt)&lt;br /&gt;
* die [[Rocca di Samoclevo]], Caldes. Im 15./16. Jahrhundert im Besitz der Familie, heute Ruine.&lt;br /&gt;
* eine Hälfte von [[Castel Cagnò]]&lt;br /&gt;
* [[Castel Mocenigo]]&lt;br /&gt;
* [[Castel Rumo]]&lt;br /&gt;
* [[Castel San Ippolito]]&lt;br /&gt;
* [[Burgruine Fragenstein|Burg Fragenstein]] (Zirl/Tirol), von 1525 bis 1537 im Besitz&lt;br /&gt;
* [[Castel Rocchetta]], Burg und Zollstation an der Rocchetta-Engstelle am Eingang in das Nonstal, ab 1534, im 19. Jh. abgetragen&lt;br /&gt;
* [[Palazzo Thun]], [[Trient]], erbaut von Sigmund von Thun († 1559), Stadtsitz der Linie Castel Thun bis 2. Hälfte 19. Jh., seither Rathaus&lt;br /&gt;
* [[Ansitz Campan]], in [[Kaltern]]/Südtirol, von 1598 bis 1641 im Besitz der Familie&lt;br /&gt;
* [[Castel Telvana]], Burg nördlich von Borgo Valsugana, im 17. Jahrhundert im Besitz der Familie&lt;br /&gt;
* [[Croviana]]: [[Castello dei Pezzen]] (die Pezzèn, eine Familie aus dem Vatellina, übertrugen es 1650 an die Thun, die es bis 1870 hielten, danach kam es an die &amp;#039;&amp;#039;Taddei de [[Salis (Adelsgeschlecht)|Salis]]&amp;#039;&amp;#039; aus Tirano)&lt;br /&gt;
* [[Burg Reinegg (Südtirol)]], von 1609 bis 1635 im Besitz&lt;br /&gt;
* [[Schloss Maretsch]], Bozen/Südtirol, von 1658 bis 1851 im Besitz&lt;br /&gt;
* [[Schloss Welsperg]] im Pustertal (Südtirol), seit etwa 1900 bis heute im Besitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sowie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerichtsbarkeit über [[Castelfondo]] ([[Pfandlehen]] seit 1471)&lt;br /&gt;
* bischöfliche Gerichtsbarkeiten [[Masi di Vigo]], [[Tuenetto]], Rabbi&lt;br /&gt;
* [[Kirchenpatronat]] über [[San Romedio]] (seit 1513), Tavon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Castello d&amp;#039;Altaguardia 01.jpg|[[Castello di Altaguardia]]&lt;br /&gt;
 Castel Caldes 05.jpg|Castello di [[Caldes (Trentino)|Caldes]]&lt;br /&gt;
 Castello di Croviana, 1911.jpg|[[Croviana]], Castello dei Pezzèn&lt;br /&gt;
 Trento-Palazzo Thun-front.jpg|Palazzo Thun, Trient&lt;br /&gt;
 Bolzano Mareč 1.jpg|[[Schloss Maretsch]], Bozen, Südtirol&lt;br /&gt;
 Welsberg Burg 01.jpg|[[Schloss Welsperg]] im Pustertal, Südtirol&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert konnten die Thun ihre Macht und ihre Besitztümer weiter steigern. Parallel dazu wuchs auch ihr [[Prestige]]. Im Jahr 1469 wurde ihnen das erbliche Hofamt des [[Mundschenk]]s des Fürstbistums Trient verliehen und 1558 dasselbe Amt im [[Hochstift Brixen|Fürstbistum Brixen]]. 1604 erhielten sie von Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]] den Freiherrentitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts gelang es der Familie, ihr Vermögen ungeteilt zu bewahren, obwohl sich bereits mehrere Linien abgezeichnet hatten; danach nahm Sigmund (1537–1597) in seiner Eigenschaft als Senior der Familie die Aufteilung der Güter in drei Teile vor. Nach einer langen und problematischen Transaktion, die durch die formelle Urkunde vom 9. April 1596 besiegelt wurde, bestätigte sich die Unterteilung in die drei Linien [[Castel Thun|Castell Thun]], [[Castell Brughier]] und [[Castell Caldes]] (1633 erloschen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linie Castell Brughier wurde nach dem Tode Sigmunds unter dessen drei Söhnen erneut aufgeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Cyprian (1569–1631) erhielt die Gerichtsbarkeit über [[Castelfondo]];&lt;br /&gt;
* Georg Sigismund (1573–1651) bekam Castell Brughier;&lt;br /&gt;
* [[Christoph Simon von Thun|Christoph Simon]] (1582–1635) erbte eine Anzahl von Liegenschaften, aber keine Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Letztere machte dennoch große Sprünge, dank des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]: vom Nonsberg nach Böhmen, vom Herrn über Berghöfe zum Besitzer riesiger Schlösser und Ländereien, vom Ritter zum Reichsgrafen. Im Türkenkrieg erwarb er sich das Vertrauen Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinands II.]] (1578–1637), wurde später Ausbilder und enger Vertrauter von dessen Sohn, dem ungarischen König und späteren Kaiser [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]], und konnte sich vor allem an den Verwertungen der konfiszierten Güter der protestantischen böhmischen [[Exulanten]] nach der Niederschlagung des [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Böhmischen Ständeaufstandes]] beteiligen, was ihn zu einem der größten Grundherren im [[Eger (Elbe)|Egertal]] machte. 1629 griff er sogar nach Thüringen und erwarb dort die große [[Grafschaft Hohenstein]], die bis vor kurzem reichsunmittelbar gewesen war. Da er als Ordensritter dem Zölibat unterlag, hinterließ er alles seinem Bruder Johann Cyprian, der Castelfondo verließ, und seinen Neffen, die aber im weiteren Verlauf des Krieges, 1642, die Grafschaft Hohenstein wieder räumen mussten. Die böhmischen Besitzungen indes blieben der Familie bis 1945 erhalten und wurden durch Erbschaften und Zukäufe vermehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm gemeinsam wurden am 24. August 1629 in den &amp;#039;&amp;#039;Reichsgrafenstand mit Hoch- und Wohlgeboren&amp;#039;&amp;#039; erhoben die Brüder:&lt;br /&gt;
* Wolfgang Dietrich,&lt;br /&gt;
* Rudolf, [[k.k.]] Kämmerer u. [[Ritter des Deutschen Ordens]],&lt;br /&gt;
* Christoph Richard, [[Domherr]] zu [[Erzbistum Trient|Trient]],&lt;br /&gt;
* Johann Jacob&lt;br /&gt;
* Maximilian.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Guidobald Graf von Thun, by Johann Heinrich Schönfeld.jpg|mini|hochkant|Kardinal [[Guidobald von Thun und Hohenstein]] (1616–1668), Fürsterzbischof von Salzburg]]&lt;br /&gt;
Erstmals 1654 wurde ein Thun &amp;#039;&amp;#039;Reichsfürst&amp;#039;&amp;#039;: [[Guidobald von Thun und Hohenstein]] (1616–1668) aus [[Castelfondo]] als Fürsterzbischof von Salzburg; 1662 wurde er von Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold&amp;amp;nbsp;I.]] zum Prinzipalkommissar auf dem [[Immerwährender Reichstag|Immerwährenden Reichstag]] in Regensburg ernannt, und 1667 wurde er [[Kardinal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie übte entscheidenden Einfluss auf die Geschichte Welschtirols aus. In ihrem Stammland, dem [[Hochstift Trient]], stellte sie bald darauf ebenfalls vier regierende Fürstbischöfe (aus der Linie Castell Thun):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sigmund Alphons von Thun|Sigmund Alphons Graf von Thun und Hohenstein]] 1668–1677&lt;br /&gt;
* [[Dominikus Anton von Thun|Dominikus Anton Graf von Thun und Hohenstein]] 1730–1758&lt;br /&gt;
* [[Peter Michael Vigil von Thun und Hohenstein|Peter Michael Vigil Graf von Thun und Hohenstein]] 1776–1800&lt;br /&gt;
* [[Emanuel Maria Graf von Thun und Hohenstein]] 1800–1818&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. und 18. Jahrhundert konsolidierten die Tiroler Linien der Familie Thun die Macht und den Reichtum ihres Hauses. Die zahlreiche Nachkommenschaft der Linie Castell Brughier gründete weitere Zweige: die sog. zweite und letzte Linie von Castell Caldes, die Linie [[Croviana]] und die Linie [[Castelfondo]]. Unter den vielen Persönlichkeiten, die im politischen, militärischen und kirchlichen Bereich hochrangige Positionen erreichten, sei nur Emanuel Maria Graf von Thun und Hohenstein aus der Linie Castell Brughier genannt, der in der schwierigen Zeit 1800–1818 in Trient das zuletzt nur mehr kirchliche Amt des Bischofs bekleidete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; {{Anker|Böhmen und Mähren}}Böhmen und Mähren&lt;br /&gt;
Johann Cyprian ging nach [[Böhmen]], wo er die böhmische Linie der Familie Thun gründete. Diese spaltete sich wiederum in die drei Majorate [[Klášterec nad Ohří|Klösterle/Klášterec nad Ohří]] (erworben 1621), [[Choltice|Choltitz/Choltice]] (erworben um 1621, mit [[Pětipsy]] seit 1629) und [[Děčín|Tetschen/Děčín]] (erworben Mitte des 17. Jahrhunderts), mit dem bereits 1629 erworbenen [[Jílové u Děčína]] (Eulau), sowie den Zweig [[Benátky nad Jizerou|Benatek]]-[[Ronsperg|Ronsberg]] (ab 1. Hälfte 19. Jh., zuletzt [[Kinsky]]) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die böhmische Linie stellte vier [[Bistum Passau|Bischöfe von Passau]], die zugleich als Fürstbischöfe das reichsunmittelbare [[Hochstift Passau]] regierten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wenzeslaus von Thun und Hohenstein]] (1629–1673), Fürstbischof von Passau und Gurk&lt;br /&gt;
* [[Joseph Maria von Thun und Hohenstein|Joseph Maria Graf von Thun und Hohenstein]] (1713–1763)&lt;br /&gt;
* [[Thomas Johann von Thun und Hohenstein|Thomas Johann Nepomuk Graf von Thun und Hohenstein]] (1737–1796)&lt;br /&gt;
* [[Leopold Leonhard von Thun und Hohenstein]] (1748–1826)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Adelsaufhebungsgesetz]] im April 1919 verloren alle österreichischen Familien ihre Adelstitel und Adelsattribute, sodass seither für alle [[Österreichische Staatsbürgerschaft|österreichischen Staatsbürger]] dieser Familie ihr amtlicher Name mit &amp;#039;&amp;#039;Thun-Hohenstein&amp;#039;&amp;#039; festgelegt ist. Die Tridentiner und [[Südtirol]]er Zweige behielten ihren Adelstitel im [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreich Italien]] offiziell bis 1946, die deutschen führen ihn als Namensbestandteil (Graf bzw. Gräfin von Thun und Hohenstein) bis heute fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besitzungen in Böhmen und Mähren (ab 1918 in der [[Tschechoslowakei]]) gingen durch die Enteignungen im Zuge der [[Beneš-Dekrete]] 1946 verloren, die Familienangehörigen wurden entschädigungslos [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Klášterec_nad_Ohří_zámek_říjen_2018_(2).jpg|[[Schloss Klášterec nad Ohří]] (Klösterle an der Eger)&lt;br /&gt;
 Zámek_Choltice_8.jpg|Schloss [[Choltice]]&lt;br /&gt;
 Zámek_Děčín_(02).jpg|[[Schloss Děčín]] (Tetschen) an der Elbe&lt;br /&gt;
 Jílové_(DC),_zámek_(1).jpg|Schloss [[Jílové u Děčína]] (Eulau)&lt;br /&gt;
 Zámek Benátky nad Jizerou - panoramio.jpg|Schloss [[Benátky nad Jizerou]] (Benatek)&lt;br /&gt;
 Poběžovice zámek(3).jpg|Schloss [[Ronsperg|Ronsberg]]&lt;br /&gt;
 Thunovský_palác,_Sněmovní_05.JPG|[[Palais Thun]], Prag (Sněmovní, Malá Strana, Abgeordnetenhaus)&lt;br /&gt;
 Praha_Thunovský_palác_1.jpg|Thun-Palais, Prag (Thunovská, brit. Botschaft)&lt;br /&gt;
 Nerudova Kolovratský palác 2.jpg|Palais Thun-Hohenstein-Kolowrat, Prag (Malá Strana, ital. Botschaft)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das [[Stammwappen]] zeigt in Blau einen goldenen Schrägrechtsbalken. Auf dem [[Helm (Heraldik)|Helm]] mit blau-goldenen [[Helmdecke|Decken]] zwei blaue Büffelhörner, belegt mit einem goldenen Schrägrechts- bzw. Schräglinksbalken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gelegentlich zu sehende rot- weiß/silber-rot gestreifte [[Herzschild]] stammt von den 1464 durch die Thun beerbten Herren von Caldes aus [[Caldes (Trentino)]] und wurde von der entsprechenden Linie geführt und auch ins Grafenwappen übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Thun-Hohenstein-St-Frhr-Gf-Wappen Sm.png|Stamm-, Frei&amp;amp;shy;herren- und Grafen&amp;amp;shy;wappen derer von Thun und Hohenstein&lt;br /&gt;
 Siebmacher093 Thun.jpg|Wappen aus [[Johann Siebmacher]]s Wappenbuch, 1605&lt;br /&gt;
 v.Th.JPG|Wappen der gräflichen Linie auf einem Grabstein, [[Katholischer Friedhof an der Hermanstraße]]&lt;br /&gt;
 Schloss Grades Wappen.JPG|Wappen des Fürstbischofs Jakob I. Maximilian von Thun-Hohenstein als Decken&amp;amp;shy;gemälde im [[Schloss Grades]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Namensträger ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Christoph Simon von Thun.jpg|mini|[[Christoph Simon von Thun]] (1582–1635) aus Castel Brughier; Obersthofmeister und Vertrauter von [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]], Erwerber der böhmischen Güter (Klösterle, Tetschen u.&amp;amp;nbsp;a.) und der Grafschaft Hohenstein, 1604 Freiherr, 1629 Reichsgraf.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Christoph Simon von Thun]] (1582–1635) Prior des Malteserordens und Obersthofmeister&lt;br /&gt;
* [[Guidobald von Thun und Hohenstein]] (1616–1668), [[Kardinal]], Fürsterzbischof von Salzburg und Bischof von Regensburg&lt;br /&gt;
* [[Sigmund Alphons von Thun|Sigmund Alphons Graf von Thun und Hohenstein]] (1621–1677), Fürstbischof von Brixen und Trient&lt;br /&gt;
* [[Wenzeslaus von Thun und Hohenstein]] (1629–1673), Fürstbischof von Passau und Gurk&lt;br /&gt;
* [[Maximilian von Thun-Hohenstein]] (1638–1701), kaiserlicher Geheimer Rat und Ahnherr der böhmischen Linie der Familie Thun-Hohenstein&lt;br /&gt;
* [[Franz Sigismund von Thun und Hohenstein]] (1639–1702), Johanniterritter und Generalkapitän der Ordensflotte&lt;br /&gt;
* [[Johann Ernst von Thun und Hohenstein]] (1643–1709), Fürsterzbischof von Salzburg und Bischof von Seckau&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Joseph von Thun und Hohenstein|Rudolph Joseph Graf von Thun und Hohenstein]] (1652–1702), Fürstbischof von Seckau&lt;br /&gt;
* [[Eleonore Barbara von Thun und Hohenstein]] (1661–1723), Fürstin von Liechtenstein&lt;br /&gt;
* [[Dominikus Anton von Thun|Dominicus Anton Graf von Thun und Hohenstein]] (1686–1758), [[Fürstbischof]] von Trient&lt;br /&gt;
* [[Jakob Maximilian von Thun und Hohenstein]] (1681–1741), Fürstbischof von Gurk&lt;br /&gt;
* [[Johann Joseph Anton von Thun und Hohenstein|Johann Joseph Anton Graf von Thun und Hohenstein]] (1711–1788), [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] schrieb für ihn seine [[36. Sinfonie (Mozart)|36. Sinfonie]]&lt;br /&gt;
* [[Joseph Maria von Thun und Hohenstein|Joseph Maria Graf von Thun und Hohenstein]] (1713–1763), Fürstbischof von Passau&lt;br /&gt;
* [[Peter Michael Vigil von Thun und Hohenstein|Peter Michael Vigil Graf von Thun und Hohenstein]] (1724–1800), Fürstbischof von Trient&lt;br /&gt;
* [[Thomas Johann von Thun und Hohenstein|Thomas Johann Nepomuk Graf von Thun und Hohenstein]] (1737–1796), Fürstbischof von Passau&lt;br /&gt;
* [[Leopold Leonhard von Thun und Hohenstein]] (1748–1826), Fürstbischof von Passau&lt;br /&gt;
{{:Maria von Thun und Hohenstein}}&lt;br /&gt;
* [[Emanuel Maria von Thun und Hohenstein]] (1763–1818), Bischof von Trient&lt;br /&gt;
* [[Karl von Thun und Hohenstein]] (1803–1876), österreichischer Feldmarschall-Leutnant&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Thun und Hohenstein]] (1810–1881), österreichischer Diplomat, Präsidialgesandter am deutschen Bundestag&lt;br /&gt;
* [[Leo von Thun und Hohenstein]] (1811–1888), österreichischer Minister und Bildungsreformer&lt;br /&gt;
* [[Sigmund von Thun und Hohenstein]] (1827–1897), [[Liste der Landespräsidenten und Landeshauptleute von Salzburg|Landespräsident von Salzburg]], Statthalter des Kaisers in Mähren&lt;br /&gt;
* [[Galeas von Thun und Hohenstein|Galeas (Galeazzo) Maria Graf von Thun und Hohenstein]] (1850–1931), [[Großmeister des Malteserordens]]&lt;br /&gt;
{{:Oswald von Thun und Hohenstein}}&lt;br /&gt;
* [[Jaroslaw von Thun und Hohenstein]] (* 23. Mai 1864 in Tetschen; † 5. März 1929 in Tetschen), Fürst&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Thun-Hohenstein]] (1887–1935) [http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_T/Thun-Hohenstein_Maximilian_1887_1935.xml], österreichischer Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Paul Thun-Hohenstein]] (1884–1963), österreichischer Diplomat und Autor&lt;br /&gt;
* [[Erwein von Thun und Hohenstein|Erwein Sigmund Graf von Thun und Hohenstein]] (1896–1946), Offizier, zuletzt [[Major]] im militärischen Geheimdienst der [[Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
* [[Roderich Graf von Thun und Hohenstein]] (1908–1983), deutscher Jurist und politischer Aktivist&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Thun (Diplomat)|Ferdinand Thun]] (1921–2022), [[Diplomat]] im Dienst der [[DDR]]&lt;br /&gt;
{{:Franz von Thun und Hohenstein}}&lt;br /&gt;
* [[Eleonore Thun-Hohenstein]] (1924–2013), österreichische Schriftstellerin und Journalistin&lt;br /&gt;
* [[Nyota Thun]] (1925–2021), Literaturwissenschaftlerin&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Thun]] (* 1942), [[Schauspieler]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Graf von Thun und Hohenstein]] (1946–2007), deutscher Wirtschaftsprüfer&lt;br /&gt;
* [[Franziska Thun-Hohenstein]] (* 1951), Slawistin&lt;br /&gt;
* [[Matteo Thun]] (* 1952), italienischer Architekt&lt;br /&gt;
* [[Romedio Graf von Thun-Hohenstein]] (* 1952), Militärhistoriker und Forstwirt&lt;br /&gt;
* [[Róża Thun]] (* 1954), Publizistin und Mitglied des Europäischen Parlaments&lt;br /&gt;
* [[Christoph Thun-Hohenstein]] (* 1960), österreichischer [[Jurist]], [[Diplomat]], [[Kunstmanager]] und [[Publizist]]&lt;br /&gt;
* [[Felicitas Thun-Hohenstein]] (* 1964), österreichische Kunsthistorikerin und Kuratorin&lt;br /&gt;
* [[Max von Thun]] (* 1977), Schauspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[August Anton Legis-Glückselig]]: &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten des Grafenhauses Thun–Hohenstein. Festgabe zu dem achtzigsten Geburtstage Seiner Exzellenz des Hochgebohrnen Herrn Herrn Franz Grafen von Thun–Hohenstein&amp;#039;&amp;#039;, Druck Ignaz A., 1866. ([https://www.google.de/books/edition/Denkw%C3%BCrdigkeiten_des_Grafenhauses_Thun/dj79tmagkV0C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Thun+Hohenstein&amp;amp;pg=PA61&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Karl Ausserer (Politiker)|Carl Ausserer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Adel des Nonsberges. Sein Verhältnis zu den Bischöfen und zu den Landesfürsten, seine Schlösser, Burgen und Edelsitze, seine Organisation, Freiheiten und Rechte. Die „Nobili rurali“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der k.k. heraldischen Gesellschaft „Adler“.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge – Neunter Band, Selbstverlag, Wien 1899, S. 43–61 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medio/Pagina/12294/1 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Edmund Langer: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der Geschichte der Familie Thun.&amp;#039;&amp;#039; (Sonderabdruck aus dem Jahrbuch „Adler“ 1904). Karl Gerolds Sohn, Wien 1904 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medio/Pagina/19896/1 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Edmund Langer: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie Thun im XIV. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der k.k. heraldischen Gesellschaft „Adler“.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge – Fünfzehnter Band, Selbstverlag, Wien 1905, S. 63–196 ([https://archive.org/details/neuesjahrbuch17adlgoog/page/n81/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]]&amp;#039;&amp;#039; Band XIV, Band 131 der Gesamtreihe GHdA, [[Starke Verlag|C. A. Starke Verlag]], Limburg an der Lahn 2003, S. 429–432. {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|220||Thun, Freiherren von|Hans-Peter Hye|121312240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.thunweb.com/ thunweb.com] Online-Projekt der Universität Innsbruck zur Geschichte der Thun-Hohensteins&lt;br /&gt;
* [http://images.monasterium.net/pics/AT-DOZA/Ahnentafeln/DOZA-Ahnenproben_Ri-0401-Nr.1854a_r.jpg Ahnentafel des Vinzenz Maria Oswald Wilhelm Graf von Thun–Hohenstein] bei {{Monasterium |pfad=AT-DOZA/Ahnenproben/images?_lang=deu&amp;amp;block=1 |titel=Ahnentafeln (1365–1937)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122473310|VIAF=45183983}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thun und Hohenstein| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hohenstein (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiroler Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adelsgeschlecht (Trentino)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Adelsgeschlecht (Hochadel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;VitVit</name></author>
	</entry>
</feed>