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	<title>Thule-Seminar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thule-Seminar&amp;diff=224350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-07-12T20:25:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thule-Seminar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Vereinigung des „[[intellektuell]]en [[Rechtsextremismus]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Uwe Backes]] |Titel=Gestalt und Bedeutung des intellektuellen Rechtsextremismus in Deutschland |Sammelwerk=[[Aus Politik und Zeitgeschichte]] |Band=46 |Datum=2001 |Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gründer und führender Theoretiker der Organisation ist der französische Publizist [[Pierre Krebs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Thule-Seminar&amp;#039;&amp;#039; („Forschungs- und Lehrgemeinschaft für die indoeuropäische Kultur e.&amp;amp;nbsp;V.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Thomas Grumke]], Bernd Wagner |Titel=Handbuch Rechtsradikalismus: Personen — Organisationen — Netzwerke vom Neonazismus bis in die Mitte der Gesellschaft |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013 |ISBN=978-3-322-97559-1 |Seiten=433 |Online=https://www.google.de/books/edition/Handbuch_Rechtsradikalismus/hyUkBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Forschungs-+und+Lehrgemeinschaft+f%C3%BCr+die+indoeurop%C3%A4ische+Kultur+e.+V.&amp;amp;pg=PA433&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2024-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) wurde im Juli 1980 in [[Kassel]] gegründet. Als Gründungsmitglieder werden neben Krebs unter anderem [[Wigbert Grabert]] und Ehefrau [[Marielouise Grabert]], [[Hans-Günther Grimm]] und [[Hans-Michael Fiedler]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vereinsregister Kassel Nr. 1571&amp;lt;/ref&amp;gt; Erster Vorsitzende wurde Pierre Krebs, der bis heute ihr Leiter ist. Im Namen nimmt es Bezug auf die völkische [[Thule-Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Kirfel, Walter Oswalt, Die Rückkehr der Führer, Europaverlag 1991, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich mit der ersten Buchveröffentlichung des Seminars, &amp;#039;&amp;#039;„Das unvergängliche Erbe. Alternativen zum Prinzip der Gleichheit“&amp;#039;&amp;#039;, die im [[Grabert Verlag|Grabert-Verlag]] erschien, konnte Wigbert Grabert 1981 Autoren wie [[Armin Mohler]], [[Alain de Benoist]], [[Guillaume Faye]] oder [[Hans Jürgen Eysenck]] (Vorwort) zusammenbringen. Der Einfluss des Vereins blieb jedoch gering und die Publikationen verkauften sich nur schleppend. Dies führte 1983 zur Trennung. Seitdem führte Krebs das Seminar alleine weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Sarkowicz, &amp;#039;&amp;#039;Publizistik in der Grauzone.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsextremismus in der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.), Fischer Verlag 1992, S. 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Logo des Vereins besteht aus einer [[Tiwaz]]-Rune, die von einer [[Sowilo]]-Rune gekreuzt wird. Es wird auch in Kombination mit dem Zeichen der [[Schwarze Sonne|„Schwarzen Sonne“]] oder vor einem stilisierten Adler verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele und Inhalte ==&lt;br /&gt;
Laut Ines Aftenberger umfasst der Verein ein ausgeprägtes [[Neopaganismus|Neuheidentum]] und propagiert eine „&amp;#039;&amp;#039;europäische Wiedergeburt als heidnisch-metaphysische Alternative&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ines Aftenberger, &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Rechte und der Neorassismus&amp;#039;&amp;#039;, Grazer Universitätsverlag 2007, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anknüpfung an das [[Heidentum|heidnische]] Erbe verdeutlicht das Erkennungszeichen, ein aus 12 [[Sigrune]]n bestehende Symbol der [[Schwarze Sonne|Schwarzen Sonne]]. Beeinflusst wurde das Thule-Seminar vor allem durch die [[Nouvelle Droite]], die ein indogermanisches Heidentum propagiert. Auf die weltanschauliche Ausrichtung der deutschen [[Neue Rechte|Neuen Rechten]] erlangte das Thule-Seminar keinen größeren Einfluss, weil viele Rechtsintellektuelle sich weiterhin am Modell des christlichen Abendlandes orientieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Junginger_2009_S.285&amp;quot;&amp;gt;Horst Junginger: &amp;#039;&amp;#039;Paganismus und Indo-Germanentum als Identifikationselemente der Neuen Rechten&amp;#039;&amp;#039;. In: Uwe Puschner u. G. Ulrich Großmann: &amp;#039;&amp;#039;Völkisch und national&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2009, S. 285&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vorstellung des Seminars seien die „Arten“ Europas vor dem „Genmaterial“ von Einwanderern zu schützen. Europa könne erst „wiedergeboren“ werden, sobald diese Forderung umgesetzt sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeszentrale für politische Bildung Berlin Brandenburg: {{Webarchiv |url=http://www.politische-bildung-brandenburg.de/node/6938 |wayback=20180202035306 |text=Ein Europa der Heiden|format= |()= |original= }}, abgerufen am 21. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Grundziel des Thule-Seminars ist die Zurückdrängung des [[Pluralismus (Politik)|Pluralismus]] und der „[[Offene Gesellschaft|offenen Gesellschaft]]“: &amp;#039;&amp;#039;„Der [[Egalitarismus]] in seinen verschiedenen Varianten: Christentum, Judentum, Marxismus und Liberalismus ist Hauptursache für die tiefe Dekadenz der modernen Welt.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Pierre Krebs, &amp;#039;&amp;#039;Das Deutschtum am Scheideweg: Identitätsschwund oder ethno-ontologische Neugeburt?&amp;#039;&amp;#039;, In: Elemente Nr. 6 1998, S. 17; Zitat wiedergegeben in Uwe Backes, &amp;#039;&amp;#039;Gestalt und Bedeutung des intellektuellen Rechtsextremismus in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aus Politik und Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 46 2001, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von [[Herbert Grabert]] herausgegebene Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Deutschland in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; war zunächst auch Mitteilungsorgan des Thule-Seminars.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Junginger_2009_S.285&amp;quot;/&amp;gt; Das Kommunikationsorgan stellen die unregelmäßig erscheinenden &amp;#039;&amp;#039;Thule-Briefe&amp;#039;&amp;#039; dar, sowie die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Elemente (Zeitschrift)|Elemente]]&amp;#039;&amp;#039;. Das &amp;#039;&amp;#039;Metapo&amp;#039;&amp;#039;-Magazin wurde 1999/2000 gegründet und sollte ein jüngeres Publikum ansprechen. Nach vier Ausgaben wurde es wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verfassungsschutz des Bundes und verschiedene Landesbehörden ordnen den Verein als rechtsextrem ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Verfassungsschutzbericht 2003, S. 88; Bericht 2006 S. 113; Verfassungsschutzbericht Hessen 2004, S. 80; Verfassungsschutzbericht Rheinland-Pfalz 2003, S. 40; Verfassungsschutzbericht Niedersachsen 2001, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein versteht sich als [[Elite]] zur Modernisierung des Rechtsextremismus und Herstellung einer [[Kulturelle Hegemonie|kulturellen Hegemonie]], also der Beeinflussung der Öffentlichkeit in Richtung ihrer Weltanschauung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Gefährten“ ihrer politischen Arbeit ehrt das Thule-Seminar: [[Jürgen Rieger]], [[Abelardo Linares y Muñoz]], [[Dietrich Schuler]] und [[Dominique Venner]].&amp;lt;ref&amp;gt;thule-seminar.org, {{Webarchiv |url=http://www.thule-seminar.org/nekrologie.htm |wayback=20170620194138 |text=Nekrologie |format= |()= |original= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jean Cremet, Felix Krebs, [[Andreas Speit]]: &amp;#039;&amp;#039;Jenseits des Nationalismus. Ideologische Grenzgänger der ‘Neuen Rechten’&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Reihe antifaschistischer Texte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 4). Unrast, Münster/Hamburg 1999, ISBN 3-928300-94-6.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Paul Heller]], [[Anton Maegerle]]: &amp;#039;&amp;#039;Thule. Vom völkischen Okkultismus bis zur Neuen Rechten&amp;#039;&amp;#039;. 2., erweiterte und aktualisierte Auflage, Schmetterling-Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-89657-090-0.&lt;br /&gt;
* Susanne Mantino: &amp;#039;&amp;#039;Die ‚Neue Rechte’ in der ‚Grauzone’ zwischen Rechtsextremismus und Konservatismus. Eine systematische Analyse des Phänomens &amp;quot;Neue Rechte&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften&amp;#039;&amp;#039;. Reihe 31, Politik, Bd. 199). Lang, Frankfurt am Main/Berlin/Bern 1992, ISBN 3-631-44780-9.&lt;br /&gt;
* [[Heribert Schiedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Thule-Seminar&amp;#039;&amp;#039;. In: Stiftung [[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Netz des Hasses. Rassistische, rechtsextreme und neonazistische Propaganda im Internet&amp;#039;&amp;#039;. Deuticke, Wien 1997, ISBN 3-216-30329-2, S. 193–196.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Webseiten des Vereins bzw. Thule-Seminars: [http://www.ahnenrad.org www.ahnenrad.org], [http://www.thule-seminar.org www.thule-seminar.org]&lt;br /&gt;
* [http://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/Thule-Seminar.htm &amp;#039;&amp;#039;Thule-Seminar e.&amp;amp;nbsp;V. - Arbeitskreis für die Erforschung und das Studium der europäischen Kultur.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin]], 1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2064003-1|LCCN=n81060325|VIAF=149592016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Rechtsextremismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neopaganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1980]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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