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	<title>Three Mine Policy - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T21:09:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Three_Mine_Policy&amp;diff=2289224&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-06-30T13:38:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die australische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Three Mine Policy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Drei-Uranbergwerke-Politik&amp;#039;&amp;#039;) wurde von der [[Australian Labor Party]] (ALP) von 1984 bis zum März 1996 verfolgt, um den [[Uranabbau in Australien]] auf drei Bergwerke zu beschränken.&amp;lt;ref name=sci /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mike&amp;quot; &amp;gt;[http://www.theaustralian.com.au/news/opinion/mike-steketee-fierce-alp-brawl-on-uranium-policy/story-e6frg6zo-1111113412008 australian.com.au]: Mike Steketee: &amp;#039;&amp;#039;Fierce ALP brawl on uranium policy&amp;#039;&amp;#039; vom 26. April 2006, abgerufen am 1. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach gab es unterschiedliche politische Standpunkte der zentralen ALP-Regierungen Australiens und in den australischen Bundesländern. Zeitweise wurden nach Abkehr der &amp;#039;&amp;#039;Tree Mine Policy&amp;#039;&amp;#039; vier Bergwerke betrieben. 2013 wurden wegen fallender Rohstoffpreise die [[Honeymoon-Uran-Mine]] und das Hauptbergwerk von [[Beverley (Uranmine)|Beverley]] mit &amp;#039;&amp;#039;North Beverley&amp;#039;&amp;#039; geschlossen. Beverley betreibt weiterhin die [[Four-Mile-Uran-Mine]]. Somit stehen drei Uran-Bergwerke im Abbau.&amp;lt;ref name=wor /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Australien war im Jahr 2010 weltweit der drittgrößte Exporteur von [[Uran]]. Auf dem australischen Kontinent befinden sich 31 % der bekannten Uranvorkommen der Erde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://world-nuclear.org/info/inf48.html |wayback=20191102061842 |text=world-nuclear.org |archiv-bot=2023-01-22 03:26:17 InternetArchiveBot }}, World Nuclear Association: &amp;#039;&amp;#039;Australia&amp;#039;s Uranium and Nuclear Power Prospects&amp;#039;&amp;#039;, Februar 2011 (englisch), abgerufen am 1. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
1977 favorisierte die ALP auf ihrer Nationalkonferenz ein infinitives [[Moratorium (Politik)|Moratorium]] zum Uranabbau- und -export. Daraufhin entschloss sich die [[Antiatomkraftbewegung in Australien]] die ALP bei der kommenden Nationalwahl zu unterstützen. Eine weitere ALP-Konferenz entschied sich für eine &amp;#039;&amp;#039;One Mine Policy&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Ein-Uranbergwerkpolitik&amp;#039;&amp;#039;). Zu dieser Zeit gab es die Uranbergwerke [[Ranger-Uran-Mine]] und [[Nabarlek]] im [[Northern Territory]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1980er Jahre ===&lt;br /&gt;
Als die ALP die nationale Wahl unter Führung von [[Bob Hawke]] 1983 gewann, votierte eine weitere ALP-Konferenz 1984 für die &amp;#039;&amp;#039;Three Mile Policy&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sci&amp;quot;&amp;gt;[http://www.science.org.au/nova/002/002key.htm science.org.au]: Australian Academy of Science: &amp;#039;&amp;#039;Prospect or suspect – uranium mining in Australia&amp;#039;&amp;#039;, September 2002 (englisch), abgerufen am 1. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Verity Burgmann: Power, profit, and protest: Australian social movements and globalisation. Allen &amp;amp; Unwin 2003, ISBN 978-1-74114-016-3 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Entscheidung erlaubte einen Uranabbau im Bergwerk [[Olympic Dam]]. Dies bedeutete auch den Fortbestand existierender Bergbauverträge, allerdings war eine Eröffnung neuer Uranminen ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Chris Evans: &amp;#039;&amp;#039;Labor &amp;amp; uranium: an evolution.&amp;#039;&amp;#039; Labor E-herald. 23. März 2007 (englisch), abgerufen am 1. Mai 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Erschöpfung des Uranlagers des [[Nabarlek-Uran-Mine|Nabarlek-Uranbergbaus]] nahm der [[Beverley (Uranmine)|Beverley-Uranbergbau]] als dritte Uranmine deren Stelle ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1990er Jahre ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Three Mile Policy&amp;#039;&amp;#039; wurde 1996 beendet, da [[John Howard (Politiker)|John Howard]] die Wahl gewann und eine konservative Regierungskoalition von [[Liberal Party of Australia|Liberal Party]] und [[National Party of Australia|National Party]] an die Macht kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aph&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.aph.gov.au/library/pubs/RP/1997-98/98rp12.htm |wayback=20110117112902 |text=aph.gov.au |archiv-bot=2024-05-29 08:16:53 InternetArchiveBot }}: Paul Kay: Beyond the Three Mines - In Situ Uranium Leaching Proposals in South Australia, Science, Technology, Environment and Resources Group vom 12. Mai 1998 (englisch), abgerufen am 2. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Honeymoon isl field.jpg|mini|Versuchsfeld für Lösungsbergbau, [[Honeymoon-Uran-Mine]] in [[South Australia]]]]&lt;br /&gt;
In einer Untersuchung im Auftrag der konservativen Regierung wird ein Uranbergbau grundsätzlich genehmigt, sofern [[Geologie|geologische]] und andere Voraussetzungen es erlauben, Uran durch den Einsatz des Lösungsbergbaus abzubauen. Dabei wird auf erfolgreiche Tests dieses Verfahrens in den australischen Uranlagerstätten von Beverley und Honeymoon in [[South Australia]] verwiesen. Vorgetragen wird auch, dass dieses Verfahren seit 1996 in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]], [[Usbekistan]] und [[Kasachstan]] erfolgreich praktiziert wird und dass im Gegensatz dazu konventionelle Bergbaumethoden wesentlich größere Auswirkungen auf die Umwelt haben. In der Erklärung wird gefordert, dass im Lösungsbergbau das Wasser und Grundwasser nicht für den menschlichen Konsum versalzen oder radioaktiv kontaminiert werden darf. Ferner sei entsprechend dem [[Kyoto-Protokoll]] bei der Nutzung von Uran zur Erzeugung von Energie kein Austritt von [[Treibhausgas]]en zu verzeichnen.&amp;lt;ref name=aph /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem des Lösungsbergbaus ist, dass selbst bei derzeit erfolgreichem Bergbau nicht die gesamte Säure und das gelöste Uran aus dem geologischen Körper entfernt werden kann. Deswegen können bei geologischen Veränderungen, die die Tonlagerschichten zerstören, radioaktive und sauer kontaminierte Wässer austreten oder ins Grundwasser eindringen. Insbesondere problematisch ist dies dann, wenn der Uranabbau im Bereich des [[Großes Artesisches Becken|Großen Artesischen Beckens]] stattfindet, dem größten Süß- bzw. Trinkwasservorkommen der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Opposition befindliche ALP wechselte in den 1990er Jahren ihre Politik in die &amp;#039;&amp;#039;No New Mines Policy&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Keine-Neuen-Uranbergwerke&amp;#039;&amp;#039;), was den Erhalt des Uranabbaus der drei betriebenen Uranbergbauwerke bedeutete.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.theage.com.au/news/national/beazleys-mines-gamble/2006/07/24/1153593271714.html?page=fullpage theage.com.au]: Beazley&amp;#039;s mines gamble, &amp;#039;&amp;#039;The Age&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Juli 2006 (englisch), abgerufen am 1. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2000er Jahre ===&lt;br /&gt;
Als 2001 das vierte Uranbergwerk, die &amp;#039;&amp;#039;Beverley-Uran-Mine&amp;#039;&amp;#039; eröffnet wurde und der Abbau in der [[Honeymoon-Uran-Mine]] genehmigt wurde, kam es kurzfristig zu einer „Five Mine Policy“ (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Fünf-Uranbergwerkepolitik&amp;#039;&amp;#039;), bis der Naralbek den Abbau einstellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mike&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 begann die ALP unter [[Kim Beazley]] eine Diskussion über die Abkehr von der &amp;#039;&amp;#039;Three Mine Policy&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abc.net.au/news/newsitems/200603/s1603682.htm Beazley flags &amp;#039;three mine&amp;#039; policy debate] &amp;#039;&amp;#039;[[Australian Broadcasting Corporation]]&amp;#039;&amp;#039;, vom 20. März 2006 (englisch), abgerufen am 1. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007 beendete die neue ALP-Regierung unter [[Kevin Rudd]] diese Politik, was ihm auch heftige internationale Kritik einbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.perthnow.com.au/news/top-stories/labor-abandons-three-mine-policy/story-e6frg12l-1111113430704 |wayback=20110427115108 |text=perthnow.com.au |archiv-bot=2019-05-18 12:23:00 InternetArchiveBot }}: Labor abandons &amp;#039;&amp;#039;three mine policy&amp;#039;&amp;#039; vom 27. April 2007 (englisch), abgerufen am 1. Mai  2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 hob die Regierung von [[Western Australia]] Uranabbau-Verbot auf, nachdem die &amp;#039;&amp;#039;Liberal Party&amp;#039;&amp;#039; die Wahl gewonnen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://news.ninemsn.com.au/national/840958/qlds-uranium-ban-costly-macfarlane |wayback=20110706111201 |text=news.ninemsn.com.au |archiv-bot=2019-05-18 12:23:00 InternetArchiveBot }} &amp;#039;&amp;#039;WA closer to having first uranium mine&amp;#039;&amp;#039; vom 23. Juli 2009 (englisch), abgerufen am 1. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009 erlaubte die australische Regierung die Eröffnung einer weiteren australischen Uranmine im Juli 2009, die [[Four-Mile-Uran-Mine]] in South Australia. Allerdings geben die lokalen [[Aborigines]] die Landrechte zum Abbau nicht frei und ein Uranabbau wurde verhindert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.theaustralian.news.com.au/story/0,25197,25796947-5013871,00.html |wayback=20090719104436 |text=theaustralian.news.com.au |archiv-bot=2019-05-18 12:23:00 InternetArchiveBot }}, [[The Australian]], Peter Van Onselen: &amp;#039;&amp;#039;The good oil: Peter Garrett knows his job&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Juli 2009 (englisch), abgerufen am 2. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2010er Jahre ===&lt;br /&gt;
In South Australia genehmigt die regierende ALP den Uranabbau&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.abc.net.au/news/stories/2009/07/15/2626609.htm? abc.net.au] Mine objections &amp;#039;short-sighted&amp;#039; vom 15. Juli 2009, abgerufen am 2. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;, im [[Northern Territory]] ist die derzeitige (2011) australische Zentralregierung für den Uranabbau zuständig und in Western Australia die konservative Regierungskoalition.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.watoday.com.au/wa-news/barnett-lifts-wa-uranium-ban-20081117-68vl.html watoday.au]: &amp;#039;&amp;#039;Barnett lifts WA uranium ban&amp;#039;&amp;#039; vom 17. November 2008, abgerufen am 2. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Queensland]] wird das Verbot des Uranabbaus weiterhin aufrechterhalten, obwohl die Gewerkschaften für einen Uranabbau mit dem Argument einer Schaffung von Arbeitsplätzen plädierten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://news.smh.com.au/breaking-news-national/union-calls-for-qld-to-lift-uranium-ban-20110216-1aw4g.html Union calls for Qld to lift uranium ban] &amp;#039;&amp;#039;[[The Sydney Morning Herald]]&amp;#039;&amp;#039; vom 16. Februar 2011 (englisch), abgerufen am 1. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Tasmanien]] ist die Regierung gegen den Uranabbau.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hg.org/articles/article_1774.html hg.org]: Australias States React Strongly to Switkowski Report vom 10. Dezember 2006 (englisch), abgerufen am 2. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 wird in Western Australia in der [[Lake Maitland-Uranlagerstätte]], 2013 in der [[Kintyre (Uranlagerstätte)|Kintyre-Uranlagerstätte]] und 2014 in der [[Centipede-Lake-Way-Uranlagerstätte]] im Lösungsbergbau Uran durch staatliche Genehmigung abgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 wurde der Abbaubetrieb der [[Honeymoon-Uran-Mine]] und Teile der [[Beverley (Uranmine)|Beverley-Uran-Mine]] aufgrund sinkender Rohstoffpreise eingestellt. Damit bauen in Australien derzeit (2014) drei Bergwerke Uran ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wor&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.world-nuclear.org/info/Country-Profiles/Countries-A-F/Appendices/Australia-s-Uranium-Mines/ |wayback=20141109104121 |text=Australia&amp;#039;s Uranium Mines |archiv-bot=2023-01-22 03:26:17 InternetArchiveBot }} (englisch), abgerufen am 9. November 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* McKay, A.D. Meiitis, Y., &amp;#039;&amp;#039;[http://www.ga.gov.au/image_cache/GA9508.pdf Australia&amp;#039;s uranium resources, geology and development of deposits] (PDF-Datei; 5,67&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039;, AGSO-Geoscience Australia 2001, ISBN 0-642-46716-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Australien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uranbergwerk in Australien| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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