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	<title>Thorkild Hansen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Sklaverei)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Sklaverei) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Sklaverei)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thorkild Hansen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Januar]] [[1927]] in [[Kopenhagen]]; † [[4. Februar]] [[1989]] in der [[Karibik]]) war ein [[Dänemark|dänischer]] [[Schriftsteller]]. Für eine [[Trilogie]] [[Dokumentarroman|dokumentarischer Romane]] über den [[Sklavenhandel#Dänemark|dänischen Sklavenhandel]] erhielt er 1971 den [[Literaturpreis des Nordischen Rates]]. Aufsehen erregte er mit einem 1978 erschienenen dreibändigen Werk &amp;#039;&amp;#039;Processen mod Hamsun&amp;#039;&amp;#039; über die Nachkriegsprozesse gegen den [[Norwegen|norwegischen]] Schriftsteller [[Knut Hamsun]].&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsch unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Der Hamsun-Prozess.&amp;#039;&amp;#039; Aus d. Dän. von U. Leippe u. M. Wesemann. Knaus, Hamburg 1979.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch begann Hansen 1945 ein Studium der allgemeinen [[Literaturwissenschaft]] an der [[Universität Kopenhagen]]. Mit Unterstützung seines Lehrers Ejnar Thomsen veröffentlichte er 1947 einen [[Essay]] über die Naturauffassung des dänischen Schriftstellers [[Jacob Paludan]]. Mit einem Stipendium ging Hansen im selben Jahr nach [[Paris]], wo er als freier Mitarbeiter für die [[Boulevardzeitung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ekstra Bladet]]&amp;#039;&amp;#039; tätig war. Nach seiner Rückkehr 1952 arbeitete er für die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Information&amp;#039;&amp;#039; als Literatur- und Filmkritiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sammlung von Essays, die Hansen in Paris verfasst hatte, erschien 1953. Einen bereits in Paris begonnenen Reisebericht veröffentlichte er 1959, gefolgt von zwei Reisetagebüchern, in denen er seine Eindrücke auf zwei archäologischen Expeditionen nach [[Kuwait]] und in den [[Sudan]] verarbeitete. Sein Durchbruch gelang ihm 1962 mit dem dokumentarischen Roman &amp;#039;&amp;#039;Det lykkelige Arabien&amp;#039;&amp;#039; (deutscher Titel: &amp;#039;&amp;#039;Reise nach Arabien&amp;#039;&amp;#039;, 1965) über die dänische [[Arabische Halbinsel|Arabien]]-[[Expedition]] [[Carsten Niebuhr]]s im 18. Jahrhundert, für den er 1963 mit dem [[Søren-Gyldendal-Preis]] ausgezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Freund, dem Schriftsteller [[Peter Seeberg]], reiste Hansen 1964 zur [[Hudson Bay]], um die Stelle ausfindig zu machen, an welcher der dänisch-norwegische Entdecker [[Jens Munk]] im Winter 1620 ankerte. Über Munks Expedition veröffentlichte Hansen 1965 den Dokumentarroman &amp;#039;&amp;#039;Jens Munk&amp;#039;&amp;#039; und gemeinsam mit Seeberg im selben Jahr auch einen kurzen Reisebericht. Der Roman erschien 1974 erstmals in [[Deutsche Sprache|deutscher]] [[Übersetzung (Sprache)|Übersetzung]] beim [[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Hinstorff Verlag]] [[Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend beschäftigte sich Hansen mit dem dänischen  Sklavenhandel. Dänische Schiffe hatten Rum und Waffen an der afrikanischen [[Goldküste (Westafrika)|Goldküste]] gegen Menschen eingetauscht, die sie dann als Sklaven an die dänischen [[Zuckerrohr]]-[[Plantage]]n auf den karibischen Inseln verkauften. Hansen besuchte 1965 [[Ghana]] und 1967 die ehemals dänischen Inseln [[Saint Thomas]], [[Saint Croix (Amerikanische Jungferninseln)|Saint Croix]] und [[Saint John (Amerikanische Jungferninseln)|Saint John]]. Er verarbeitete seinen Stoff in einem dreibändigen Roman mit den Titeln &amp;#039;&amp;#039;Slavernes kyst&amp;#039;&amp;#039; (1967), &amp;#039;&amp;#039;Slavernes skibe&amp;#039;&amp;#039; (1968) und &amp;#039;&amp;#039;Slavernes øer&amp;#039;&amp;#039; (1970). Die Teile beschäftigten sich mit dem Einkauf und der Überfahrt der Sklaven sowie dem Leben in Sklaverei. Für sei Werk wurde ihm 1971 der Literaturpreis des Nordischen Rates verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 reiste Hansen für das [[Dänisches Rotes Kreuz|Dänische Rote Kreuz]] unter anderem nach [[Vietnam]], [[Bangladesch]], in die [[West-Sahara]] und nach [[Rhodesien]]. 1973 war er in [[Ostgrönland]]. Großes Aufsehen erregte Hansens dreibändiger Dokumentarroman &amp;#039;&amp;#039;Processen mod Hamsun&amp;#039;&amp;#039;, der 1978 zeitgleich in [[Schweden]], [[Norwegen]] und Dänemark erschien. Darin beschäftigte er sich mit dem Verhalten des norwegischen Schriftstellers Knut Hamsun [[Zeit des Nationalsozialismus|während des Nationalsozialismus]], mit den Prozessen gegen Hamsun nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wegen dessen [[Kollaboration]] mit der [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutschen]] [[Besatzungsmacht]] sowie mit Hamsuns letztem Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Auf überwachsenen Pfaden]]&amp;#039;&amp;#039;. Hansens Versuch, um Verständnis für Hamsun zu werben, führte zu einer kontroversen Debatte. Der Inhalt wurde 1996 nach einem Drehbuch von [[Per Olov Enquist]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hamsun&amp;#039;&amp;#039; mit [[Max von Sydow]] in der [[Hauptrolle|Titelrolle]] verfilmt, wobei das Werk in Dänemark, aber auch in anderen Ländern bei Lesern und Literaturkritikern unterschiedlich bewertet, zum Teil auch kritisiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Butt: {{Munzinger|18000000194|Thorkild Hansen – Essay||KLfG – Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39867253.html Der Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;Das ist vielleicht die Nemesis&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 46/1979).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Autor wurde Hansen trotz seines Publikumserfolgs von Literaturkritik und Literaturwissenschaft weitgehend ignoriert. Geprägt wurde er vom französischen [[Existentialismus]], insbesondere von [[Albert Camus]]’ Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Der Mythos des Sisyphos]]&amp;#039;&amp;#039;. Als Ideal verstand er die Darlegung von Fakten ohne Deutung und Erklärung. Sein Objektivitätsbegriff wurde von verschiedenen Literaturkritikern als naiv kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Uta von Bassi: &amp;#039;&amp;#039;Hansen, Hamsun und die Wahrheit. Eine Studie zur dänischen Dokumentarliteratur am Beispiel Thorkild Hansens »Hamsun-Prozeß«&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, Frankfurt/M. 1984, S. 80–89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hansen starb 1989 auf einer längeren Seereise in der [[Karibik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
Weitere von Thorkild Hansen verfasste Bücher waren:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Resten er Stilhed&amp;#039;&amp;#039; (1953)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pausesignaler&amp;#039;&amp;#039; (1959)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Syv seglsten&amp;#039;&amp;#039; (1960)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;En kvinde ved en flod&amp;#039;&amp;#039; (1961)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De søde piger&amp;#039;&amp;#039; (1974)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurs mod solnedgangen&amp;#039;&amp;#039; (1982)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Søforhør&amp;#039;&amp;#039; (1982)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Et atelier i Paris I-II&amp;#039;&amp;#039; ([[posthum]] 1990).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uta von Bassi: &amp;#039;&amp;#039;Hansen, Hamsun und die Wahrheit. Eine Studie zur dänischen Dokumentarliteratur am Beispiel Thorkild Hansens »Hamsun-Prozeß«&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, Frankfurt/M. 1984.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118701436}}&lt;br /&gt;
* [http://www.denstoredanske.dk/Kunst_og_kultur/Litteratur/Dansk_litteratur/Efter_1940/Thorkild_Hansen Biografie (Den Store Danske)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118701436|LCCN=n/80/28081|NDL=00442403|VIAF=109499328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hansen, Thorkild}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Dänisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knut Hamsun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sklaverei)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hansen, Thorkild&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Januar 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kopenhagen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karibik]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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