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	<title>Thoracic-outlet-Syndrom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:10:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-07-01T21:27:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = G54.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Läsionen des Plexus brachialis, inkl. Thoracic-outlet-Syndrom&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thoracic-outlet-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;TOS&amp;#039;&amp;#039;), das auch als &amp;#039;&amp;#039;Engpasssyndrom der oberen Thoraxapertur&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schultergürtel-Kompressionssyndrom&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird, ist ein &amp;#039;&amp;#039;neurovaskuläres [[Kompressionssyndrom]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei dieser Erkrankung liegt eine zeitweise oder ständige Kompression eines Gefäßnervenbündels, bestehend aus [[Plexus brachialis]], der [[Arteria subclavia]] und der [[Vena subclavia]] vor. Dieses Gefäßnervenbündel verläuft vom Hals aus in Richtung oberer Extremität und muss dabei drei Engstellen überwinden:&lt;br /&gt;
* die vordere bzw. hintere [[Skalenuslücke]],&lt;br /&gt;
* den Kostoklavikularraum (Raum zwischen erster [[Rippe]] und [[Schlüsselbein]]) sowie&lt;br /&gt;
* den Korakopektoralraum (Raum zwischen [[Processus coracoideus]] und [[Musculus pectoralis minor]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Krankheitsbild ist in Abhängigkeit von der Ursache und der Lokalisation des Engpasses durch Durchblutungsstörungen sowie Gefühlsstörungen und Lähmungserscheinungen des Armes gekennzeichnet, die im Anfangsstadium meist lageabhängig auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray808.png|miniatur|Darstellung des rechten Plexus brachialis und den daraus hervorgehenden Nerven von vorne]]&lt;br /&gt;
Der Plexus brachialis ist ein Nervengeflecht, das von den vorderen (ventralen) Ästen der [[Spinalnerv]]en C5 bis C8 sowie TH1 gebildet wird. Aus dem Plexus brachialis gehen die Nerven hervor, welche die gesamte obere Extremität [[Motorik|motorisch]] und [[Sensibilität (Medizin)|sensibel]] versorgen. Der Plexus brachialis liegt in der Tiefe des [[Seitliches Halsdreieck|seitlichen Halsdreieck]]s und bildet sich nach Durchtritt durch die hintere Skalenuslücke, die vom [[Musculus scalenus anterior]], [[Musculus scalenus medius]] und der ersten [[Rippe]] gebildet wird. Neben den Nervenfasern tritt auch die Arteria subclavia durch die hintere Skalenuslücke. Sie versorgt die obere Extremität mit sauerstoffreichem Blut. Die Vena subclavia, die das sauerstoffarme Blut aus der oberen Extremität wieder abführt, verläuft dagegen durch die so genannte vordere Skalenuslücke, die sich zwischen Musculus scalenus anterior und [[Musculus sternocleidomastoideus]] befindet. Nach Durchtritt durch die Skalenuslücken vereinigen sich die Nervenfasern des Plexus brachialis sowie die Arteria und Vena subclavia zu einem gemeinsamen Gefäßnervenbündel, das Richtung obere Extremität zieht und dabei zwei weitere Engstellen passieren muss. Der Kostoklavikularspalt liegt zwischen erster Rippe (lat. Costa) und dem [[Schlüsselbein]] (lat. Clavicula), der Korakopektoralraum zwischen dem [[Processus coracoideus]] des [[Schulterblatt]]s und dem [[Musculus pectoralis minor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen und Ursachen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei vom Gefäßnervenstrang zu passierenden Engstellen sind die Prädispositionsstellen für das Auftreten eines Thoracic-outlet-Syndroms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompression im Bereich der Skalenuslücken wird auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Skalenussyndrom]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Es kann durch das Vorliegen einer [[Halsrippe]], welche beim Menschen nur sehr selten vorkommt, durch [[Exostose]]n oder eine Steilstellung der ersten Rippe sowie durch eine Vergrößerung ([[Hypertrophie]]) der Skalenus-Muskulatur auftreten. Eine Muskelhypertrophie betrifft vor allem den Musculus scalenus anterior und wird daher auch als &amp;#039;&amp;#039;Scalenus-anterior-Syndrom&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Ein Thoracic-outlet-Syndrom, das durch eine Halsrippe verursacht wird, bezeichnet man auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Halsrippensyndrom]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kompressionen im Bereich des Kostoklavikularraums führen zum so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Kostoklavikularsyndrom]]&amp;#039;&amp;#039;, das vor allem nach [[Klavikulafraktur]]en infolge einer überschießenden Kallusbildung entsteht oder durch funktionelle Kompression bei [[Abduktion (Physiologie)|Abduktion]], das heißt einer Abspreizung des Armes, verursacht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kompression des Gefäßnervenbündels im Korakopektoralraum wird als &amp;#039;&amp;#039;[[Hyperabduktionssyndrom]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Pectoralis-minor-Syndrom&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Es entsteht vor allem infolge einer Hypertrophie des Musculus pectoralis minor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sehr seltenen Fällen kann auch ein [[Pancoast-Tumor]] Auslöser für ein Thoracic-outlet-Syndrom sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es einige Sonderformen des Thoracic-outlet-Syndroms. Besteht die Kompression des Gefäßnervenbündels hauptsächlich in einer Einengung der Vena subclavia, so wird dies auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Thoracic-inlet-Syndrom]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Es resultieren venöse Abflussstörungen. Eine venöse Abflussstörung erhöht das Risiko von [[Thrombose]]n, das heißt der Bildung von Blutgerinnseln. Eine [[Vena-subclavia-Thrombose|Thrombose in der Vena subclavia]] führt zum so genannten [[Paget-von-Schroetter-Syndrom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Verdachtsdiagnose kann meistens bereits aufgrund der Schilderung von typischen Beschwerden im Rahmen der Befragung des Patienten ([[Anamnese]]) gestellt werden. Die Symptomatik des Krankheitsbilds kann bei Betroffenen häufig mit Hilfe von so genannten Provokationstests ausgelöst oder verstärkt werden. Hierzu gehören die [[Faustschlussprobe]], der [[Adson-Test]] und der „Elevated arm stress Test“. Zur Diagnostik gehören ferner Röntgenaufnahmen des Thorax und der [[Halswirbelsäule]]. Damit können knöcherne Strukturen wie eine Halsrippe und eine Exostose der ersten Rippe als mögliche Ursachen nachgewiesen beziehungsweise ausgeschlossen werden. Durch Bestimmung der [[Nervenleitgeschwindigkeit]] mittels [[Elektroneurographie]] können Schädigungen der den Arm versorgenden Nerven nachgewiesen werden. Mittel der Wahl zur Sicherung der Diagnose ist die Darstellung und Messung der Gefäßdurchblutung in verschiedenen Lagen des Armes und des Kopfes mittels [[Duplexsonographie]]. Diese Untersuchung wird auch als [[dynamische Armangiographie]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Therapie des Thoracic-outlet-Syndroms können [[Konservative Therapie|konservativ]]e von [[Operation (Medizin)|operativen]] Maßnahmen unterschieden werden. Der konservative Therapiezweig wird bei leichterer Krankheitsausprägung eingeschlagen und besteht vor allem aus [[Physiotherapie|physiotherapeutischen]] Maßnahmen. Dazu gehören manuelle Griffe, aktive Übungen zur Kräftigung der [[Schultergürtel]]muskulatur, Massagen und die [[Wärmetherapie|Anwendung von Wärme]] zur Lockerung der Muskulatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Operative Maßnahmen sind bei ausgeprägter Symptomatik indiziert und sind auf die Beseitigung der Engstelle ausgerichtet, beispielsweise die Entfernung einer vorhandenen Halsrippe oder der ersten Rippe beim Skalenussyndrom. Der Operation schließen sich ebenfalls physiotherapeutische Maßnahmen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{AWMF|http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/004-005.htm|Thoracic Outlet Syndrom|S2|Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie|August 2008}}&lt;br /&gt;
* Henne-Bruns, Dürig, Kremer: &amp;#039;&amp;#039;Duale Reihe Chirurgie.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, 3. Auflage, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-13-125293-7.&lt;br /&gt;
* Heinz-Walter Delank, Walter Gehlen. &amp;#039;&amp;#039;Neurologie&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart 2004, ISBN 3-13-129780-8.&lt;br /&gt;
* G. Köknel Talu: &amp;#039;&amp;#039;Thoracic outlet syndrome.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Agri.&amp;#039;&amp;#039; Band 17, Nummer 2, April 2005, S.&amp;amp;nbsp;5–9, {{ISSN|1300-0012}}. PMID 15977087. (Review).&lt;br /&gt;
* H. C. Urschel, M. A. Razzuk: &amp;#039;&amp;#039;Neurovascular compression in the thoracic outlet: changing management over 50 years.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Annals of Surgery]].&amp;#039;&amp;#039; Band 228, Nummer 4, Oktober 1998, S.&amp;amp;nbsp;609–617, {{ISSN|0003-4932}}. PMID 9790350. {{PMC|1191545}}. (Review).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nervenkompressionssyndrom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Angiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RandomPerson73</name></author>
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