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	<title>Thomismus - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache, Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|Weite Passagen sind völlig unbelegt.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:St-thomas-aquinas.jpg|mini|Thomas von Aquin (postumes Gemälde von [[Carlo Crivelli (Maler)|Carlo Crivelli]], 1476)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine philosophisch-theologische Lehrrichtung bezeichnet, die sich im [[Spätmittelalter]] und in der [[Neuzeit]] an die Werke des [[Thomas von Aquin]] (1225–1274) anschloss. Ihre Anhänger werden &amp;#039;&amp;#039;Thomisten&amp;#039;&amp;#039; genannt. Im 19. und beginnenden 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erfuhr der Thomismus eine bedeutende Förderung, vor allem durch den [[Heiliger Stuhl|Heiligen Stuhl]]. Dieses unterstrichen auch die von [[Papst]] [[Leo XIII.]] (1878–1903) veröffentlichte [[Enzyklika]] [[Aeterni Patris (Leo XIII.)|Aeterni Patris]] (1879) sowie die Entwicklung der [[Neuscholastik]] und des [[Neuthomismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Kirchenlehrer]] Thomas von Aquin (1225–1274) war [[Dominikaner]], [[Philosoph]], [[Theologe]] und [[Scholastik]]er. Er war ein analytischer Denker und hinterließ Werke, die ihn zu einem der bedeutendsten [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Kirchenlehrer machten. Zu seinen bekanntesten Werken gehören das Lehrbuch der Theologie ([[Summa theologiae]]) und das Lehrbuch gegen die ungläubigen Völker ([[Summa contra gentiles]]), darüber hinaus verfasste er Kommentare zur [[Bibel]] und zu [[Aristoteles]]. Zu seinen Frühwerken zählt zum Beispiel die sehr bekannte Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;[[Über die Herrschaft der Fürsten|De Regime principum]]&amp;#039;&amp;#039;, „Über die Fürstenherrschaft“. Er verstand es, mit seinen Schriften der Theologie den Charakter einer Wissenschaft zu verleihen und darzulegen, dass sich Glaube und [[Vernunft#Europäisches Mittelalter|Vernunft]] nicht widersprechen. Papst [[Pius V.]] (1566–1572) erhob ihn 1567 zum &amp;#039;&amp;#039;Doctor ecclesiae&amp;#039;&amp;#039; und Papst Leo XIII. (1878–1902) erklärte 1879 die Lehre Aquins, den „Thomismus“, zur offiziellen Philosophie der [[Kirche (Organisation)|Kirche]]. Mit dieser Erklärung verpflichtete Leo XIII. die [[Katholisches Priesterseminar|katholischen Priesterseminare]], der Methode und den Prinzipien der Theorie des Thomismus zu folgen. Eine weitere philosophische Grundlage schuf Thomas von Aquin mit der Grundlagenforschung zum [[Naturrecht]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Wesel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Rechts. Von den Frühformen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 3. überarbeitete und erweiterte Auflage, Beck, München 2006, ISBN 3-406-47543-4, S. 321 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine [[Tugend]]lehre, in der er die [[Kardinaltugend]]en als Angeln zum Glauben bezeichnet, gilt in der [[Moraltheologie]] als ein Maßstab des menschlichen Miteinanders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitabschnitte des Thomismus ==&lt;br /&gt;
Thomas von Aquin war eine umstrittene Person, er trug durch die damalige [[Meinungsfreiheit]] zur Förderung des Thomismus bei. Die eigentliche Entwicklung des Thomismus erlebte unterschiedliche Zeitabschnitte. Der erste Zeitabschnitt bestand in der Abwehr der Kritik und durchzog das 13. und 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Ihm folgte die Zeit der Kommentierung und Verteidigung zwischen dem 15. und 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Der nächste Zeitabschnitt lag in der Epoche der [[Gegenreformation]] um das 16./17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und führte zur größten Verbreitung der thomistischen Lehre. Erst im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, nach dem Entstehen der [[Neuscholastik]], erfuhr der Thomismus – als [[Neuthomismus]] – einen weiteren Aufschwung, so auch im Jahre 1879 mit der Ernennung des Thomismus zur offiziellen Kirchenphilosophie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 13./14. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Gegen den Thomismus wandte sich der [[Schottland|schottische]] [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]] [[Johannes Duns Scotus]] (1266–1308). Er stellte den [[Wille]]n über den [[Intellekt]], weil er dem intellektuellen Interesse erst die Richtung weise. Damit stand Scotus dem [[Augustinus von Hippo|augustinischen]] Christentum näher als dem kühlen Thomismus&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Mittelalterliche Adelskultur – Philosophie und Geistesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichte Europas – Von der Antike bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Dr. Fritz Winzer, Neumann &amp;amp; Göbel Verlagsgesellschaft, Köln, Seiten 272, 295 und 340.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während die Dominikaner schon früh die thomistische Konzeption durchsetzten, entwarfen besonders Denker der Franziskaner wie [[Roger Bacon]] (1214–1294), der die [[Scholastik]] vollständig ablehnte, Alternativen. In Deutschland zählte [[Meister Eckhart]] (1260–1328) zu den Kritikern des Thomismus, er übersprang die gesamte Weltordnung des Thomas von Aquin und stützte sich auf das Gottes- und Seelenverhältnis. Mit [[Wilhelm von Ockham]] (1288–1349) trat ein weiterer englischer Franziskaner gegen die thomistische Konzeption an und führte mit seinen modernen Ideen zum [[Idealismus]] der [[Neuzeit]]. Ihm folgten [[Nicolaus von Autrecourt]] (gest. 1350) und [[Nikolaus von Oresme]] (1320–1382).&amp;lt;ref&amp;gt;Kulturgeschichte Europas – Von der Antike bis zur Gegenwart, Hrsg.: Dr. Fritz Winzer, Neumann &amp;amp; Göbel Verlagsgesellschaft, Köln, Seite 340/341.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den aufgeführten Franziskanern machte sich aber auch in der dominikanischen [[Ordensgemeinschaft]] Kritik breit. Sie wurde vom [[Frankreich|französischen]] Dominikaner [[Durandus von St. Pourçain]] (gest. 1334) angeführt, der einen antithomistischen Kommentar verfasste, mit dem er sich der Kritik des [[Wilhelm de la Mare]]s (gest. um 1290) anschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15./16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Neben anderen Verteidigern des Thomismus trat der Thomist [[Johannes Capreolus]] (gest. 1444) mit seinem Werk „Defensiones Theologiae D. Thomae de Aquino“ in den Vordergrund.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Forster (Theologe)|Karl Forster]], &amp;#039;&amp;#039;Die Verteidigung der Lehre des Heiligen Thomas von der Gottesschau durch Johannes Capreolus&amp;#039;&amp;#039;, (Von der theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München preisgekrönte Schrift), (= Münchener theologische Studien, 2., Systematische Abteilung, Band 9); (Zugleich Hochschulschrift, München, Theologische Fakultät, Diss. Vom 5. Juli 1952). München 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kommentare und Verteidigungsschriften zum Thomismus führten die Werke „Summa theologiae“ und „Summa contra gentiles“ zu universitären Lehr- und Lesebüchern. Als weitere Befürworter der Aquinaten entwickelten sich die [[italien]]ischen Dominikaner an deren Spitze [[Kardinal]] [[Thomas Cajetan]] (1469–1534) und der [[Ordensgeneral]] [[Franciscus de Sylvestri]] standen. Sie verfassten ebenfalls beachtenswerte Kommentare, die ihren Eingang in die sogenannte [[Editio Leonina]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die Editio Leonina ist eine kritische Ausgabe aller Werke des Thomas von Aquin, sie wurde von Papst Leo XIII. dem Dominikanerorden anvertraut. Sie gehört zu den wertvollsten handschriftlichen Überlieferungen, speziell gilt dieses für die scholastischen Texte. [http://pom.bbaw.de/exist/servlet/db/JDG/scripts/search.xql?full=aquinaten]&amp;lt;/ref&amp;gt; fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16./17. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In [[Spanien]] erlebte der Thomismus im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert einen Aufschwung, wobei die „[[Schule von Salamanca]]“, zu der Dominikaner und [[Karmeliten]] zählten, federführend war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wieacker&amp;quot; /&amp;gt; Ihr Ziel war dabei die Harmonisierung des Thomismus mit der neuen Ordnung der Zeit. Die Impulse der [[Gegenreformation]] und des [[Konzil von Trient|Trienter Konzils]] (1545 und 1563) führten schließlich dazu, dass Thomas von Aquin 1567 zum &amp;#039;&amp;#039;Doctor ecclesiae&amp;#039;&amp;#039; (Kirchenlehrer) erhoben wurde. Der Thomismus der spanischen Scholastik hatte auf die Entwicklung der praktischen Philosophie und des europäischen [[Völkerrecht]]s gewirkt, letzteres insbesondere vorangetrieben durch [[Hugo Grotius]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wieacker&amp;quot;&amp;gt;[[Franz Wieacker]]: &amp;#039;&amp;#039;Privatrechtsgeschichte der Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Göttingen 1967, {{DNB|458643742}} (1996, ISBN 3-525-18108-6). S. 265 und 289.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als bedeutende Befürworter und Kommentatoren galten in dieser Phase der Dominikaner [[Domingo Báñez]] (1528–1604), der im [[Gnadenstreit]] mit dem [[Jesuiten]] [[Luis de Molina]] (1535–1600) die thomistische Position führend vertrat, und der Dominikaner [[Bartolomé de Medina]] (* 1527, † 1580). Sie verfassten richtungweisende Kommentare zu Thomas von Aquino, während sich die Jesuiten gegenüber dem Thomismus weiterhin distanziert verhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17./18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Als bedeutendste Thomisten des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts sind vor allem Johannes a Sancto Thoma (1589–1644) mit seinen Schriften &amp;#039;&amp;#039;Cursus philosophicus und Cursus theologicus&amp;#039;&amp;#039; sowie Jean Baptiste Gonet (1616–1681) mit seinem &amp;#039;&amp;#039;Clypeus theologiae thomistae contra novos eius impugnatores&amp;#039;&amp;#039; zu nennen. Im 17. und 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erlangte die im deutschsprachigen Raum angesiedelte [[Benediktineruniversität Salzburg]] hinsichtlich der Verbreitung des Thomismus größere Bedeutung. Verantwortlich dafür waren insbesondere die Werke von [[Paul Mezger]] (&amp;#039;&amp;#039;Theologia thomisitico-scholastica Salisburgensis&amp;#039;&amp;#039;) und Ludwig Babenstuber (1660–1726; &amp;#039;&amp;#039;Philosophia thomistica Salisburgensis&amp;#039;&amp;#039;). „Sie dokumentieren […] einen Thomismus, der den programmatischen Anschluß an die Tradition der spanischen, italienischen und zeitgenössisch-französischen Dominikanerschule, an die streng thomistische spanische Scholastik und an die Thomasrezeption der Unbeschuhten Karmeliten sucht“&amp;lt;ref&amp;gt;Emmanuel Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Thomistische Metaphysik an der alten Benediktineruniversität Salzburg. Darstellung und Interpretation einer philosophischen Schule des 17. und 18. Jahrhunderts. Ein Forschungsbericht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Information Philosophie&amp;#039;&amp;#039; 4/1998, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in weiterer Folge als [[Salzburger Thomismus]] bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Nun begannen, in der Epoche des Neuthomismus, auch die [[Jesuiten]], sich der Lehre des Thomas von Aquin zuzuwenden. Der Neuthomismus wurde zum Kern der [[Neuscholastik]] und hatte seine ersten Ansätze in [[Frankreich]] und [[Belgien]]. Die Zuwendung zum Thomismus war in der Würdigung durch Papst Leo XIII. zu finden, der den Thomismus, wie bereits erwähnt, zur offiziellen Philosophie der Kirche eingesetzt hatte und der die Werke des Gründers in die Editio Leonina&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corpusthomisticum.org/repedleo.html CORPUS THOMISTICUM Editio Leonina ( Werke des Thomas von Aquin)]&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgenommen hatte. Mit dem Neuthomismus begann eine „Philosophie nach [[Immanuel Kant]]“, in der auch auf die frühen Werke des Aquinaten wie zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;[[De ente et essentia]]&amp;#039;&amp;#039; („Über das Seiende und das Wesen“) zurückgegriffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrinhalte des Thomismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Thomas-KI.jpg|mini|Die moderne Hinwendung zu Thomas von Aquin als „[[Terminator (Film)|Terminator]]“ (Vollender) der Theologie im [[Römisch-katholische Kirche in den Vereinigten Staaten|amerikanischen Katholizismus]] des 21. Jahrhunderts, illustriert von einem KI-Bildgenerator nach Ideen von [[Thomas Marschler]] und [[Anian Christoph Wimmer]]]]&lt;br /&gt;
Den Thomismus macht eine Verbindung von Theologie und Philosophie aus, die ursprünglich in der Scholastik beheimatet ist. Einzelne Religionsphilosophen fassen die thomistischen Interessen, Methoden und Thesen als &amp;#039;&amp;#039;[[Analytischer Thomismus|Analytischen Thomismus]]&amp;#039;&amp;#039; zusammen, zu ihnen gehören [[Alvin Plantinga]] (* 1932) und [[Josef Pieper]] (1904–1997).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thomistische Philosophie ===&lt;br /&gt;
Die Philosophie des Thomas von Aquin versuchte, an die Philosophie und die Lehre des Aristoteles anzuschließen und diese Elemente mit der Lehre der römisch-katholischen Lehre zu verknüpfen. In der &amp;#039;&amp;#039;Summa theologica&amp;#039;&amp;#039; legte er eine [[Synthese]] vor, mit der er eine Gesamtdeutung der Wirklichkeit zwischen [[Religion]] und Philosophie belegen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werke des Aristoteles wurden im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zu universitären Grundlagen, die von [[Albertus Magnus]] (um 1200–1280) und seinem Schüler Thomas von Aquin verbreitet wurden. Die thomistische Philosophie war einer der bekanntesten Vertreter einer [[Korrespondenztheorie|Korrespondenz-]] oder [[Wahrheit#Die Korrespondenztheorie der Wahrheit|Adäquationstheorie der Wahrheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. {{SEP|http://plato.stanford.edu/entries/truth-correspondence/|The Correspondence Theory of Truth|Marian David}} Gegenüber heutigen Korrespondenztheorien bestehen allerdings auch Unterschiede, auf welche z.&amp;amp;nbsp;B. hinweisen: John Milbank, Catherine Pickstock: &amp;#039;&amp;#039;Truth in Aquinas.&amp;#039;&amp;#039; Routledge 2001, z.&amp;amp;nbsp;B. S. 6ff. Eine systematische Herausarbeitung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der thomasischen Adäquationstheorie der Wahrheit und heutigen Korrespondenztheorien der Wahrheit entwickelt z.&amp;amp;nbsp;B. Tobias Davids: &amp;#039;&amp;#039;Wahrheit als Korrespondenz und Adäquation&amp;#039;&amp;#039;, Überlegungen zur Wahrheitskonzeption des Thomas von Aquin, in: &amp;#039;&amp;#039;Philosophisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 113/1 (2006), 63-77. Dort findet sich auch weitere Literatur zum Thema.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den &amp;#039;&amp;#039;Quaestiones disputatae de veritate&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.corpusthomisticum.org/qdv01.html Sancti Thomae de Aquino -Quaestiones disputatae de veritate]&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich die Formulierung zur Wahrheit als eine „Übereinstimmung der Sache mit dem Verstand“:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas DeVer1&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Thomas von Aquin: &amp;#039;&amp;#039;Quaestiones disputatae de veritate&amp;#039;&amp;#039; q.1.a.1.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der späteren Philosophie des Thomismus wird beim Seinsverständnis zwischen einem [[univok]]en und einem [[Analogie (Philosophie)|analogen]] Verständnis unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philosophisch-theologische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Das Hauptwerk des scholastischen Theologen [[Petrus Lombardus]] (um 1095/1100–1160) sind die vier Bücher „Sententiae“&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek: Petrus Lombardus: Sententiae. Lib. 1 – 4, Frankreich 13. Jh. 2. Hälfte [http://dfg-viewer.de/demo/viewer/?set%5Bimage%5D=1&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Farchive.thulb.uni-jena.de%2Fhisbest%2Fservlets%2FMCRMETSServlet%2FHisBest_derivate_00004307%3FXSL.Style%3Ddfg]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die dort verfassten [[Sentenz]]en sind eine Darstellung der [[Kirchenvater|Kirchenväter]] und Kirchenlehrer zur Gesamtheit der Theologie. Sie fanden Einzug in den Thomismus und wurden später, von Capreolus, zur Kommentierung dessen genutzt. Seit dem 13. Jahrhundert gehörte sein Werk zum Standard des theologischen Studiums und wurde neben Albertus Magnus auch von Thomas von Aquin kommentiert. Als Hauptwerk des Thomas von Aquin wird die „Summa theologiae“ aus der Zeit von 1265 bis 1273 bewertet. In ihr werden die philosophisch-theologische [[Gotteslehre]], die Moral- und Tugendlehre – auch als Kardinaltugenden&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Pieper]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Viergespann – Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Maß&amp;#039;&amp;#039;. München 1998, ISBN 3-466-40171-2&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannt – des Weiteren die [[Christologie]] und die [[Sakrament]]e behandelt. Dieses analytische, mit vielen philosophischen Elementen versehene, Werk ist für den Thomismus insoweit von Bedeutung, da in ihm die [[Offenbarung]] Gottes dargelegt werden soll und durch eine [[natürliche Theologie]] nach Konsequenzen gesucht wird. Philosophisch umspannt es die Bereiche der [[Metaphysik]], [[Anthropologie]] und [[Ethik|Moralphilosophie]]. Es geht bei der Summe der Theologie nicht nur um die Beantwortung von theologischen Fragen, sondern auch um die Darlegung philosophischer Voraussetzungen und Bedingungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Hermann Pesch]] in: Die deutsche Thomas-Ausgabe Bd. 13 Das Gesetz (I-II, 90-105; ISBN 3-222-10596-0), Einführung S. 533&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gottesbeweis ===&lt;br /&gt;
Im Thomismus liegt der [[Gottesbeweis]] in der Notwendigkeit zwischen [[Vernunft]] und [[Glaube (Religion)|Glaube]]. In ihnen wird die Auffassung vertreten, dass mit der Vernunft die Existenz Gottes einsichtig sei. Für die thomistische Lehre ist die Welt eine planvoll durchschaubare Einrichtung, durch welche die Dinge eine höhere Vollkommenheit erreichen. Der thomistische Gottesbeweis geht von einer Weltenlenkung aus (gubernatio rerum&amp;lt;ref&amp;gt;gubernatio: das Steuern eines Schiffes oder im übertragenen Sinne die Regierung, Lenkung, Leitung [http://www.zeno.org/Georges-1913/A/gubernatio]&amp;lt;/ref&amp;gt;), nach dem an allerhöchsten Stelle ein Wesen steht, welches in der Lage ist Ziele vorzugeben, „und das heißen wir Gott“ sagt Thomas von Aquin.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas von Aquino: &amp;#039;&amp;#039;Summe der Theologie&amp;#039;&amp;#039;, zusammengefasst, eingeleitet und erläutert von [[Joseph Bernhart]], Band I: &amp;#039;&amp;#039;Gott und Schöpfung&amp;#039;&amp;#039;, Alfred Kröner, Stuttgart 1938, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ontologie des Thomas von Aquin ===&lt;br /&gt;
Die Lehre vom Sein und seinen Prinzipien – als [[Ontologie#Problem- und Begriffsgeschichte|Ontologie]] bezeichnet – bei Thomas von Aquin lässt sich folgendermaßen darstellen: Ein Kernelement der thomistischen Ontologie ist die Lehre von der „analogia entis“&amp;lt;ref name=&amp;quot;DeVer&amp;quot;&amp;gt;Thomas von Aquin: &amp;#039;&amp;#039;De veritate&amp;#039;&amp;#039;. q.2 a.11. Zit. bei [[Josef de Vries]]: &amp;#039;&amp;#039;Analogie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Grundbegriffe der Scholastik&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl. Darmstadt 1993, ISBN 3-534-05985-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;, das bedeutet, dass der Begriff des Seins nicht eindeutig, sondern [[Analogie (Philosophie)|analog]] ist. Im Großen und Ganzen nehmen diese Überlegungen zum „Sein“ im Thomismus einen kleinen Platz ein, vielmehr ist sie eine [[Logik|logische]] Auffassung darüber, wie wir die unterschiedliche Bedeutung des Begriffs „Sein“ betrachten sollen. Eine weitere wichtige Unterscheidung ist die von [[Materie]] und [[Form (Philosophie)|Form]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thomismus und Inquisition ==&lt;br /&gt;
Der Dominikanerorden stellte seit der Einführung der [[Inquisition]] zu Beginn des 13. Jahrhunderts im päpstlichen Auftrag [[Inquisitor]]en zur Aufspürung und Verfolgung von [[Häretiker]]n. Neben Inquisitoren aus den Reihen anderer Orden, etwa der Franziskaner, wirkten hauptsächlich Dominikaner als Inquisitoren während des gesamten Mittelalters, vor allem in Frankreich und Italien und in geringerem Maße auch im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]]. Theoretische Grundlagen für die Inquisition lieferte unter anderem auch der Thomismus. Für Häretiker forderte Aquin in seiner &amp;#039;&amp;#039;Summa theologica&amp;#039;&amp;#039; die [[Exkommunikation]]&amp;lt;ref&amp;gt;Über die Exkommunikation, in: Thomas von Aquin, Summe der Theologie [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel526-8.htm-Exkommunikation] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel526-9.htm-Exkommunikation] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel555-4.htm-Exkommunikation]   [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel556-2.htm-Exkommunikation] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel559-7.htm-Exkommunikation] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel611-8.htm-Exkommunikation]   [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel615-1.htm-Exkommunikation] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel615-4.htm-Exkommunikation] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel616-2.htm-Exkommunikation] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel616-6.htm-Exkommunikation] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel788-8.htm-Exkommunikation] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel789-6.htm-Exkommunikation]&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Todesstrafe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Über die Todesstrafe, in: Thomas von Aquin, Summe der Theologie, [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel221-12.htm-Todesstrafe] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel226-2.htm-Todesstrafe] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel582-6.htm-Todesstrafe] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel601-2.htm-Todesstrafe] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel615-4.htm-Todesstrafe] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel624-3.htm-Todesstrafe] [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel702-9.htm-Todesstrafe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thomistische Bildungseinrichtungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Heute gibt es weltweit mehrere [[Bildungseinrichtung]]en und [[Institut (Organisation)|Institute]], in denen die [[Methode (Erkenntnistheorie)|Methoden]] und Lehren des Thomas von Aquin gelehrt und wissenschaftlich erarbeitet werden. Sie werden, wenn sie in kirchlicher Hand sind, überwiegend von Dominikanern geleitet.&lt;br /&gt;
* Die [[Päpstliche Universität Heiliger Thomas von Aquin]], auch Angelicum genannt, ist eine [[päpstliche Universität]] in [[Rom]]. Die [[Hochschule]] lehrt im thomasischen Sinne die Fächer Theologie, [[Kirchenrecht]], Philosophie und [[Sozialwissenschaften]], zu ihren bekanntesten Studenten zählte Karol Wojtyła, der spätere Papst [[Johannes Paul II.]] (1978–2005). Die Angelicum entstammt dem „[[Studium generale]]“ welches 1222 von den Dominikanern gegründet wurde und 1265 unter der Leitung von Thomas von Aquin stand.&lt;br /&gt;
* Die [[Päpstliche und Königliche Universität des heiligen Thomas von Aquin in Manila]] in [[Manila]] ist eine private katholische [[Universität]]. Sie wurde 1611 gegründet und zählt somit zu einer der ältesten Universitäten [[Asien]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=University of Santo Tomas |url=https://www.ust.edu.ph/university-history/ |titel=History |sprache=en-US |abruf=2025-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Päpstliche Akademie des hl. Thomas von Aquin]] hat ihren Sitz im [[Vatikanstadt|Vatikan]] und widmet sich der Lehre und Forschung des Thomismus. Sie veranstaltet internationale Thomistenkongresse&amp;lt;ref&amp;gt;[http://josef.dip3.at/news/5116 Rom: Thomistenkongress über den Christlichen Humanismus 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Die [[Universität des Nordens Heiliger Thomas von Aquin]] ist eine Katholische Universität in [[San Miguel de Tucumán]] ([[Argentinien]]). Die ersten Vorlesungen in thomasianischer Philosophie begannen bereits 1949 im [[Kloster]] von Santo Domingo, während die Universität erst im Jahre 1965 gegründet wurde.&lt;br /&gt;
* Das [[Thomas von Aquin-Institut für Philosophie, Theologie und Geschichte]] wurde im Jahre 1991 als ein [[Kolleg]] der Katholischen Kirche in [[Moskau]] gegründet. 2006 erhielt es das Hochschulprivileg und darf staatlich anerkannte Abschlüsse verleihen.&lt;br /&gt;
* Das [[Thomas-Institut]] in [[Köln]] ist ein Forschungsinstitut mit dem Hauptschwerpunkt in der philosophischen [[Mediävistik]]. Das Institut wurde 1948 gegründet und ist mit dem Philosophischen Seminar der [[Universität zu Köln]] verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Universität Köln |url=https://thomasinstitut.uni-koeln.de/ueber-das-institut/geschichte-des-thomas-instituts |titel=Geschichte des Thomas-Instituts |abruf=2025-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emmanuel Bauer: Thomistische Metaphysik an der alten Benediktineruniversität Salzburg. Darstellung und Interpretation einer philosophischen Schule des 17./18. Jahrhunderts. Innsbruck-Wien (Tyrolia) 1996, ISBN 3702220267.&lt;br /&gt;
* [[David Berger (Theologe)|David Berger]], Jörgen Vijgen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thomistenlexikon&amp;#039;&amp;#039;, Nova &amp;amp; Vetera, Bonn 2006, ISBN 978-3-936741-37-7.&lt;br /&gt;
* David Berger: &amp;#039;&amp;#039;Thomismus: Große Leitmotive der thomistischen Synthese und ihre Aktualität für die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Books on Demand, Köln 2001, ISBN 3831116202.&lt;br /&gt;
* Jan Bor, Errit Petersma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Geschichte der Philosophie.&amp;#039;&amp;#039; Scherz Verlag, Bern/München/Wien, 1. Auflage 1995, ISBN 3-502-15057-5.&lt;br /&gt;
* Romanus Cessario: &amp;#039;&amp;#039;A Short History of Thomism&amp;#039;&amp;#039;, The Catholic University of America Press, Washington, D.C. 2005. &amp;lt;small&amp;gt;Rezensionen von [http://muse.jhu.edu/login?uri=/journals/catholic_historical_review/v093/93.2holmes.html J. Holmes], [http://www.nd.edu/%7Eafreddos/papers/cessario-review.pdf A. Freddoso] (PDF; 82&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Etienne Gilson]]: &amp;#039;&amp;#039;Le Thomisme. Introduction à la philosophie de Saint Thomas d&amp;#039;Aquin&amp;#039;&amp;#039;, Coll. Etudes de philosophie médiévale, 1, Librairie J. Vrin, Paris 1948.&lt;br /&gt;
* Leonard A. Kennedy: &amp;#039;&amp;#039;A catalogue of Thomists, 1270 - 1900&amp;#039;&amp;#039;, Center for Thomistic Studies, Univ. of St. Thomas, Houston, Texas 1987, ISBN 0-268-00763-2.&lt;br /&gt;
* [[Ralph McInerny]]: &amp;#039;&amp;#039;Thomism in an age of renewal&amp;#039;&amp;#039;, University of Notre Dame Press, Notre Dame, London 1968.&lt;br /&gt;
* Craig Paterson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Analytical Thomism : traditions in dialogue&amp;#039;&amp;#039;, Aldershot : Ashgate 2006, ISBN 978-0-7546-3438-6.&lt;br /&gt;
* [[Fernand van Steenberghen]]: &amp;#039;&amp;#039;Le Thomisme&amp;#039;&amp;#039;, Que sais-je? Bd. 587, Presses Universitaires de France, Paris 1983, ISBN 2-13-037749-1.&lt;br /&gt;
* Joseph de Tonquédec: &amp;#039;&amp;#039;La critique de la connaissance. Les principes de la philosophie thomiste.&amp;#039;&amp;#039; Erstauflage bei Gabriel Beauchesne, Paris 1929 (spätere Auflagen bei Lethielleux, Paris 1961).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitschriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Revue thomiste]],&amp;#039;&amp;#039; revue doctrinale de théologie et de philosophie, herausgegeben von den Dominikanern in [[Toulouse]] [http://toulouse.dominicains.com/spip.php?article17].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Doctor Angelicus&amp;#039;&amp;#039;, internationales thomistisches Jahrbuch [http://stjosef.at/dokumente/doctor_angelicus.htm].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Thomist, a Theological and Philosophical Quarterly&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von den Dominikanerpatres der St. Josephsprovinz, [[Vereinigte Staaten|USA]] [http://www.thomist.org/index.html].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Divus Thomas&amp;#039;&amp;#039;. Diese italienische Zeitschrift ([[Bologna]]) war die erste der Welt, die sich ausschließlich dem hl. Thomas widmete [https://www.amazon.de/Divus-Thomas-vol-Tommaso-delluomo/dp/8870947831].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ciencia Tomista&amp;#039;&amp;#039;, spanische Ausgabe ([[Salamanca]]) einer thomistischen Schrift [http://cienciatomista.dominicos.org/].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel1.htm Bibliothek der Kirchenväter, Thomas von Aquin, Summe der Theologie] (lateinisch und deutsch)&lt;br /&gt;
* [https://www.pacelli-edition.de/Schlagwort/28057 &amp;#039;&amp;#039;Scholastische Philosophie und Theologie / Scholastik / Neuscholastik&amp;#039;&amp;#039;] in der [[Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis von 1917 bis 1929|Kritischen Online-Edition der Nuntiaturberichte Eugenio Pacellis (1917–1929)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophie des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Theologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophische Strömung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thomas von Aquin]]&lt;/div&gt;</summary>
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