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	<title>Thomas von Randow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T02:09:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_von_Randow&amp;diff=662350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Slashpub: /* Leben */ wikilink</title>
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		<updated>2025-11-12T21:21:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas Viktor Heinrich Nertus Wilhelm Giselher Karl Gero von Randow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Dezember]] [[1921]] in [[Breslau]], [[Schlesien]]; † [[29. Juli]] [[2009]] in [[Hamburg]]), Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Zweistein&amp;#039;&amp;#039;, war ein deutscher Mathematiker, Wissenschaftsredakteur und Buchautor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der zweite Sohn des Oberfeldarztes a.&amp;amp;nbsp;D. Gero von Randow und dessen Frau Anne-Marie Bötticher, einer Cousine des Dichters [[Joachim Ringelnatz]], der als Hans Bötticher geboren wurde. Mit dem Kriegs-Abitur verließ er am 31. Juli 1941 das &amp;#039;&amp;#039;Luisenstädtische [[Realgymnasium]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Das &amp;#039;&amp;#039;[[Luisenstadt|Luisenstädtische]] Realgymnasiums&amp;#039;&amp;#039; befand sich damals in der [[Berlin-Kreuzberg|Kreuzberger]] Sebastianstraße 26 und ist nicht zu verwechseln mit dem ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich-Schliemann-Gymnasium Berlin|Luisenstädtischen Gymnasium]]&amp;#039;&amp;#039;, zu der Zeit in der Gleimstraße 49 ([[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berlin. Danach zog die [[Wehrmacht]] Randow ein und machte ihn zum [[Fallschirmjäger (Wehrmacht)|Fallschirmjäger]]. Er wurde jedoch nie im Kampf als solcher eingesetzt. Da seine Truppe aber gut schießen konnte, wurden sie als [[Scharfschütze]]n an die Ostfront kommandiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langen, krankheitsbedingten Lazarettaufenthalten wurde Randow 1944 kriegsuntauglich geschrieben und begann das Studium der Mathematik in Berlin,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/leben/leben_hat_uns/simon_26 |titel=Die Mathematik ist mein Zuhause |datum=2005-10-12 |zugriff=2019-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das er unmittelbar nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] in Hamburg fortsetzte. Nebenher arbeitete er in allerlei Jobs für den Unterhalt seiner Familie, zuletzt als Assistent an der [[Universität Hamburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 erhielt Randow einen Ruf als „Visiting Fellow“ (Gastprofessor) an das [[Massachusetts Institute of Technology]] (MIT), wo er sich auch mit „Information Theory“ ([[Informationstheorie]]) beschäftigte. 1957 zurückgekehrt, konnte er seine Position als Assistent nicht wiederbekommen und jobbte für mehrere Jahre, darunter auch als Diskussionsleiter im Hamburger Amerika-Haus. Im Jahre 1961 schließlich holte ihn [[Marion Gräfin Dönhoff]] zur Wochenzeitung [[Die Zeit]], wo er das [[Wissenschaftsjournalismus|Wissenschaftsressort]] begründete. Dort blieb er bis 1989. In der &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Thomas von Randow auch vier Jahrzehnte lang unter seinem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Zweistein&amp;#039;&amp;#039; wöchentlich seine [[Logelei von Zweistein|Logeleien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte zusammen mit [[Alexander von Cube]] zu den bekannten Moderatoren der WDR-Fernsehsendung [[Kopf um Kopf]] (1977–1991).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 heiratete Randow &amp;#039;&amp;#039;Marianne Schultze-Ritter&amp;#039;&amp;#039; (* 1919). Sie ist die Tochter des damals bekannten Staatsopernkapellmeisters und späteren Professors an der Musikhochschule [[Hans Schultze-Ritter]]. Mit ihr hatte er zwei Töchter. Nach der Scheidung von ihr vermählte sich Randow 1951 mit &amp;#039;&amp;#039;Ingrid-Kornelie Kleikamp&amp;#039;&amp;#039; (1924–1994), der Tochter des ehemaligen [[Vizeadmiral]]s der Kriegsmarine [[Gustav Kleikamp]] und der Alix von Kaisenberg. Sie hatten sich 1950 bei einem Lehrgang im Zuge der von den Amerikanern praktizierten „[[Reeducation]]“ kennengelernt. Mit ihr hatte er zwei Söhne, [[Gero von Randow|Gero]] und Philipp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Für seine Publikationen erhielt Randow 1965 den [[Theodor-Wolff-Preis]]. Zu seiner Pensionierung wurde ihm 1989 das [[Bundesverdienstkreuz]] I.&amp;amp;nbsp;Klasse verliehen und 1991 der Preis „Technik und Öffentlichkeit“ des Technisch-Wissenschaftlichen Vereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch und die Energie. Von den Pyramiden bis zur Kernspaltung.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Thomas von Randow. Delphin, Zürich 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hochschulführer.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Petra Kipphoff, Thomas von Randow, [[Dieter E. Zimmer]]. Nannen, Hamburg 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zeit.de/1966/36/das-maerchen-vom-klugen-roboter/komplettansicht Das Märchen vom klugen Roboter]&amp;#039;&amp;#039;, in [[Die Zeit]], 1966, Nr. 36.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zu dumm für die Zukunft? Menschen von gestern in der Welt von morgen&amp;#039;&amp;#039;. Schwann, Düsseldorf 1971. Sieben Autoren, darunter Thomas von Randow.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bertelsmann AG: 1835–1985. 150 Jahre Bertelsmann&amp;#039;&amp;#039;. Bertelsmann, München 1985. Festschrift mit Beiträgen verschiedener Autoren, darunter Thomas von Randow.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Logik. Der Mensch als bester aller Computer&amp;#039;&amp;#039;. Econ, München 1989.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Teufel in der Wissenschaft – wehe, wenn Gelehrte irren: vom Hexenwahn bis zum Waldsterben.&amp;#039;&amp;#039; Mit [[Gerhard Prause]], München 1989, ISBN 3-426-03878-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Findlinge – verschlüsselte Botschaften in geheimnisvollen Zeichen&amp;#039;&amp;#039;. Insel, Frankfurt am Main/Leipzig 1993, ISBN 3-458-33220-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das grosse internationale Papierflieger-Buch.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Bearbeitung von Thomas von Randow, Hugendubel, München 1994, ISBN 3-88034-086-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; erfand Thomas von Randow die Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Logelei von Zweistein]]&amp;#039;&amp;#039;, die er über 40 Jahre betreute und die auch als gesammelte Buchreihe erschien:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;99 Logeleien von Zweistein.&amp;#039;&amp;#039; Christian Wegner, Hamburg 1968.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Neue Logeleien von Zweistein.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1976.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Logeleien für Kenner.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 1975.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;88 neue Logeleien.&amp;#039;&amp;#039; Nymphenburger, München 1983.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;87 neue Logeleien.&amp;#039;&amp;#039; Rasch und Röhring, Hamburg 1985.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Weitere Logeleien von Zweistein.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuchverlag (dtv), München 1985, ISBN 3-485-00446-4.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Zweisteins Zahlenmagie. Mathematisches und Mystisches über einen abstrakten Gebrauchsgegenstand. Von Eins bis Dreizehn.&amp;#039;&amp;#039; Illustrationen von Gerhard Gepp. Christian Brandstätter, Wien 1993, ISBN 3-85447-481-4.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Zweisteins Zahlen-Logeleien.&amp;#039;&amp;#039; Insel, Frankfurt am Main und Leipzig 1993, ISBN 3-458-33210-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Olof v. Randow: &amp;#039;&amp;#039;Die Randows. Eine Familiengeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Degener, Neustadt/Aisch 2001, ISBN 3-7686-5182-7, (&amp;#039;&amp;#039;Deutsches Familienarchiv&amp;#039;&amp;#039; 135/136).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/leben/leben_hat_uns/simon_25?page=all Zweiteiliges Interview] in: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. November 2005.&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/online/2009/32/thomas-von-randow-nachruf &amp;#039;&amp;#039;Thomas von Randow – Visionär seines Fachs&amp;#039;&amp;#039;.] Nachruf in: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 32/2009&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105084409}}&lt;br /&gt;
* [http://www.randow.info/ Internetseiten der Familie]&lt;br /&gt;
* [[:Datei:Siebmacher175.jpg|Wappen des Geschlechts Randow]] in [[Johann Siebmacher]]s Wappenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Randow (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105084409|LCCN=n/86/38458|VIAF=111536447}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Randow, Thomas von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Studienstiftung des deutschen Volkes)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Theodor-Wolff-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Randow|Thomas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Randow, Thomas von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Randow, Thomas Viktor Heinrich Nertus Wilhelm Giselher Karl Gero von (vollständiger Name); Zweistein (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker, Wissenschaftsredakteur und Buchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juli 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Slashpub</name></author>
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