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	<title>Thomas von Danwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T01:46:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Thomas_von_Danwitz&amp;diff=648985&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rudolfo42: Commonscat eingefügt</title>
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		<updated>2025-11-08T20:21:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:David Savary - Université de Tours - Thomas von Danwitz.jpg|mini|Thomas von Danwitz, 2010]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Thomas von Danwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1962]] in [[Bedburg|Bedburg/Erft]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Rechtswissenschaft]]ler, seit 2006 Richter am [[Europäischer Gerichtshof|Europäischen Gerichtshof]] (EuGH) und seit 2024 dessen Vizepräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Danwitz studierte nach dem Abitur von 1981 bis 1986 Rechtswissenschaften, Politikwissenschaften und Neuere Geschichte an den Universitäten [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Universität Genf|Genf]]. Im Dezember 1986 legte er das erste, im Januar 1992 das zweite Staatsexamen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] 1988 in Bonn mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Die Gestaltungsfreiheit des Verordnungsgebers: zur Kontrolldichte verordnungsgeberischer Entscheidungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://d-nb.info/890374902 Datensatz der Dissertation] auf d-nb.info (zuletzt abgerufen am 30. Oktober 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt; studierte er von 1989 bis 1990 an der [[École nationale d’administration]] (E.N.A.) in Paris mit praktischer Ausbildung beim [[Präfekt (Frankreich)|Préfet]] de la [[Département Haute-Marne|Haute-Marne]], am [[Conseil d’État (Frankreich)|Conseil d’Etat]], Paris und im Kabinett des französischen Richters am [[Europäischer Gerichtshof|Gerichtshof der EG]] in Luxemburg. Im Jahre 1990 erwarb er das Diplôme International d’Administration Publique.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 [[Habilitation|habilitierte]] sich von Danwitz mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsrechtliches System und europäische Integration&amp;#039;&amp;#039; an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://d-nb.info/948502649 Datensatz der Habilitation] auf d-nb.info (zuletzt abgerufen am 30. Oktober 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt; an der er seit 1992 als wissenschaftlicher Assistent tätig gewesen war. Im gleichen Jahr folgte er einem Ruf an die [[Ruhr-Universität Bochum]] auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Europarecht. Zugleich wirkte er dort als Direktor des Instituts für deutsches und europäisches Umweltrecht. Von 1998 bis 2001 war von Danwitz zudem geschäftsführender Direktor des Universitätsinstituts für Berg- und Energierecht. Im Studienjahr 2001/02 bekleidete er das Amt des [[Dekan (Hochschule)|Dekans]] der Juristischen Fakultät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 lehnte von Danwitz einen Ruf an die [[Ludwig-Maximilians-Universität München|LMU München]] ab und folgte 2003 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht und [[Europarecht]] am Institut für Medien- und Kommunikationsrecht an die [[Universität zu Köln]]. 2006 wechselte er auf den Lehrstuhl für [[Öffentliches Recht]], Europarecht, Wirtschaftsverfassungs- und Wirtschaftsverwaltungsrecht und wurde Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und [[Verwaltungslehre]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://verwaltungslehre.uni-koeln.de/geschichte/thomas-von-danwitz |titel=Univ.-Prof. Dr. iur. Dr. h.c. Thomas von Danwitz |hrsg=Universität zu Köln – Institut für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre |abruf=2020-09-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von seinen Aufgaben an der Universität zu Köln ist von Danwitz seit dem 7. Oktober 2006 beurlaubt. Von 2008 bis 2012 war er als einer der Programmbeauftragten für den [[Deutsch-Französischer Magisterstudiengang Rechtswissenschaften Köln / Paris I|deutsch-französischen Magisterstudiengang Rechtswissenschaften Köln/Paris&amp;amp;nbsp;I]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Danwitz war 2000 als Gastprofessor für Internationales Recht an der [[Fletcher School|Fletcher School of Law and Diplomacy]] der [[Tufts University|Tufts University/Medford]], MA, USA tätig. Von 2001 bis 2006 nahm er eine Gastprofessur an der [[Universität Tours|Université François Rabelais]] in [[Tours]] sowie von 2005 bis 2006 an der [[Universität Paris I|Universität Paris&amp;amp;nbsp;I (Panthéon-Sorbonne)]] wahr. 2005 absolvierte von Danwitz einen Lehr- und Forschungsaufenthalt an der [[University of California]] in [[Berkeley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Oktober 2006 wurde von Danwitz zum Richter am [[Europäischer Gerichtshof|Europäischen Gerichtshof]] in Luxemburg ernannt und war dort von Oktober 2008 bis Oktober 2009 Präsident der 8. Kammer. Im Anschluss war er vom 11. Oktober 2012 bis zum 8. Oktober 2018 Präsident der 5. Kammer des Gerichtshofes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://curia.europa.eu/jcms/jcms/Jo2_7026/de |titel=CURIA - Vorstellung der Mitglieder - Gerichtshof der Europäischen Union |abruf=2022-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem ist von Danwitz Richter in der 1. Kammer des Gerichtshofes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://curia.europa.eu/jcms/jcms/Jo2_7029/de |titel=CURIA - Besetzung der Kammern - Gerichtshof der Europäischen Union |abruf=2022-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Danwitz wurde im Mai 2024 von der Konferenz der Vertreter der Regierungen der EU-Mitgliedstaaten zum vierten Mal zu einer sechsjährigen Amtszeit zum Richter am Europäischen Gerichtshof ernannt, die am 6. Oktober 2024 beginnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://jura.uni-koeln.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/nachrichten-einzelansicht/prof-dr-dr-hc-thomas-van-danwitz |titel=Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas von Danwitz |datum=2024-05-17 |sprache=de-DE |abruf=2024-05-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist damit der am längsten amtierende deutsche Richter am Europäischen Gerichtshof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Janisch |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/eugh-richter-schluesselfigur-beim-datenschutz-1.3644812 |titel=Schlüsselfigur beim Datenschutz |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2017-08-29 |sprache=de |abruf=2022-11-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. Oktober 2024 wurde er zum Vizepräsidenten des Gerichts gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neuer Vizepräsident am EuGH&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 9. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine besonderen Verdienste um die deutsch-französischen Beziehungen ehrte man ihn 2004 mit dem Nationalen Verdienstorden Frankreichs, zudem wurde ihm 2010 der akademische Grad eines doctor honoris causa der [[Universität Tours|Université François Rabelais de Tours]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gestaltungsfreiheit des Verordnungsgebers – Zur Kontrolldichte verordnungsgeberischer Entscheidungen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Duncker &amp;amp; Humblot, Schriften zum Öffentlichen Recht, Band 554, Berlin 1989, 227 S., ISBN 978-3-428-06573-8 (Dissertation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsrechtliches System und Europäische Integration&amp;#039;&amp;#039;, Verlag J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Schriftenreihe JuS Publicum, Band 17, Tübingen 1996, 560 S., (Habilitationsschrift), ISBN 978-3-16-146629-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Europäisches Verwaltungsrecht&amp;#039;&amp;#039;, Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft, Springer-Verlag Berlin 2008, 720 S., ISBN 978-3-540-79877-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123744997}}&lt;br /&gt;
* [https://curia.europa.eu/jcms/jcms/Jo2_7026/ Europäischer Gerichtshof Vorstellung der Mitglieder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123744997|LCCN=n/90/677570|VIAF=18139194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Danwitz, Thomas von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter am Europäischen Gerichtshof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsrechtler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des französischen Nationalverdienstordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität zu Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruhr-Universität Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Tours]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bedburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europarechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europarechtler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Danwitz, Thomas von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher [[Rechtswissenschaftler]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1962&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bedburg|Bedburg/Erft]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rudolfo42</name></author>
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